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Anhand ausgewählter Artikel von vor 100 Jahren wird gezeigt, wie sich im, durch den und nach dem Ersten Weltkrieg das Leben in Bergedorf änderte.
Die Kategorie «Bergedorf 1926» setzt die wöchentlich erscheinenden Beiträge zu Meldungen aus den Vorjahren ab 1914ff. fort, die über die Seite «Archiv 1914ff.» erreichbar sind.
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- Bernd Reinert bei Die Bergedorfer Bank und ihre Liquidation
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Wer lieber selbst historische Ausgaben der „Bergedorfer Zeitung“, der „Bergedorfer Eisenbahn-Zeitung“ bzw. ihrer Vorläufer lesen möchte, hat dazu jetzt online Gelegenheit: die Stabi hat den gesamten Bestand dieser und zahlreicher weiterer Hamburger Blätter digitalisiert und auf dem regionalen Zeitungsportal Hamburger Zeitungen Digital sowie im Deutschen Zeitungsportal der Deutschen Digitalen Bibliothek allgemein zugänglich gemacht:
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Archiv des Autors: Bernd Reinert
Die Kartellpreise der Bergedorfer Gastwirte
Der Verein Bergedorfer Gastwirte hatte nicht, zumindest nicht primär, die Geselligkeit als Vereinszweck, sondern die Festlegung von Mindestpreisen für den Ausschank diverser alkoholischer und alkoholfreier Getränke, damit man sich nicht einem unnötigen Preiswettbewerb aussetzte. Wenn also zwei Wirte … Weiterlesen
Braune Kuchen
Braune Kuchen: ein damals nahezu unverzichtbarer Teil der Weihnachtsbäckerei. Nicht nur jeder Bäcker, sondern auch jede backfreudige Hausfrau wird ein Rezept dafür gehabt haben. Die Angaben in der BZ halfen ja auch nicht wirklich weiter, weil für die würzenden Zutaten … Weiterlesen
Die Kriegsgedenktafeln in Sande
Die politische Gemeinde Sande hatte ihre Entscheidung über die Errichtung eines Kriegerehrenmals auf bessere Zeiten vertagt (siehe den Beitrag über die schwierigen Ehrenmale), doch die Kirchengemeinde oder zumindest ihr Vorstand wollte darauf nicht warten und plante die „Beschaffung von Kriegsgedenktafeln“ … Weiterlesen
Die Weihnachtsbäume und das perfide Albion
Warum gab es in Bergedorf keine Weihnachtsbäume? Weil die Engländer sich „das ureigenste Symbol des deutschen Weihnachtsfestes“ aneigneten, den für sie günstigen Wechselkurs rücksichtslos ausnutzten und unzähligen deutschen Kindern schiffsladungsweise die Bäume entrissen. (Nebenbei bemerkt: es waren deutschstämmige Mitglieder des … Weiterlesen
Die teuren Zeitungen
Die „Bergedorfer Zeitung“ bürgerlich-konservativ – das „Bergedorf-Sander Volksblatt“ eine Zeitung der SPD. 1919 war man kräftig über einander hergezogen, siehe den Beitrag Das Bergedorf-Sander Volksblatt, 1921 nicht minder, siehe den Beitrag über den Kleinkrieg der Lokalpresse. Ende 1922 agierten beide … Weiterlesen
Der steigende Gaspreis und der Windfall-Profit
Das Gaswerk Bergedorf war rigoros: der Gasverbrauch wurde monatlich abgelesen, und wer nicht sofort den Ableser bezahlte, musste innerhalb von fünf Tagen den fälligen Betrag entrichten – sonst wurde der Gashahn zugedreht. Zwar wussten die Gaskunden, wann bei ihnen abgelesen … Weiterlesen
Schulreformgedanken: Koedukation und lateinische Schrift
„Gemeinsame Erziehung von Knaben und Mädchen in der Schule“ gab es schon lange in der Landherrenschaft Bergedorf, aber nur gezwungenermaßen: in manchen der kleinen Dorfschulen reichte die Schülerzahl nicht für die ansonsten übliche Trennung nach Geschlechtern (siehe hierzu die Geschichte … Weiterlesen
Der Ausbau des Fersenwegs
Der Senat hatte hohe Erwartungen an den Ausbau des Fersenwegs: dort sollten sich Gemüsebauern ansiedeln und Hamburg mit frischen Lebensmitteln versorgen. Das war aber recht optimistisch. Der Fersenweg, der Kirchwärder in ost-westlicher Richtung durchzieht, existiert seit über 500 Jahren: laut … Weiterlesen
Die Wärmestuben in Bergedorf und Sande
Hoffentlich nur ein Rückblick auf 1922/23 und keine Vorausschau auf 2022/23: für Menschen, die sich das Heizen ihrer Wohnung nicht leisten konnten, wurden in Sande und Bergedorf Wärmestuben eingerichtet. Der Bergedorfer Frauenverein wollte ein „Wärm- und Lesezimmer für den Mittelstand“ … Weiterlesen
Astronomische Unwägbarkeiten
Mehrfach begaben sich Bergedorfer Astronomen in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auf zum Teil wochenlange Reisen, um Sonnenfinsternis-Ereignisse von wenigen Minuten Dauer zu beobachten und fotografisch zu dokumentieren. Nicht immer war man erfolgreich: 1907 reiste man mit großem „Gepäck“ … Weiterlesen

