Archiv des Autors: Bernd Reinert

Die Tätigkeit des Arbeiter- und Soldatenrats und die Gerüchte

Es waren vor allem Alltagsthemen, die den Bergedorf-Sander Arbeiterrat bewegten: Arbeitszeit, Wohnungsfürsorge, Lebensmittelverteilung, Arbeitslosenfürsorge und Arbeitsnachweis. Die ersten Aktionen waren die Erfassung der Zahl der Arbeitnehmer in den Betrieben und die Einführung des Achtstundentags (BZ vom 11. und 16. November); … Weiterlesen

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Die Revolution organisiert sich

Hier Hamburg, da Preußen: das spielte in diesen Revolutionstagen keine Rolle, und durch Bekanntmachungen des Bergedorfer Arbeiter- und Soldatenrates vom 13. November erfuhr man, dass der Rat das preußische Sande in seinen Zuständigkeitsbereich aufgenommen hatte und nun als „Arbeiter- und … Weiterlesen

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Kriegsende: die Pulverfabrik entlässt ihre Arbeiter

„Fast ganz“ musste die Pulverfabrik Düneberg ihren Betrieb einstellen: der Krieg war ja zu Ende. Für die meisten Beschäftigten bedeutete dies die Entlassung, wobei Arbeiterinnen, soweit sie nicht bei Reinigungsarbeiten eingesetzt werden konnten, ausnahmslos die Kündigung erhielten. Die Produktion war … Weiterlesen

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Das Neue Hansa-Kino und die Revolution

Zugegeben: Ferdinand Lassalle war kein Revolutionär – aber man kann es als revolutionär bezeichnen, dass das Bergedorfer Neue Hansa-Kino diesen Film zur Vorführung brachte, denn es zeigt, wie sich die Verhältnisse wandelten. Während der Kriegsjahre hatte sich der Kinobetreiber Wilhelm … Weiterlesen

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Die Revolution erreicht Bergedorf

Die Ereignisse überschlugen sich: „Blutige Krawalle in Kiel“ (5. November 1918), „Ruhestörungen in Hamburg“ (6. November), „Die aufständische Bewegung – Ein Aufruf des Hamburger Arbeiter- und Soldatenrats“ (7. November) lauteten Schlagzeilen der Bergedorfer Zeitung, und spätestens vor Redaktionsschluss am 7. … Weiterlesen

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In ernster Zeit: das Kriegsanleihethermometer

            Eine ernste Zeit war es wirklich, in der Ferdinand Ohly, der Direktor der Hansa-Schule, seine Schüler aufforderte, Geld für die neunte Kriegsanleihe zu geben. Die Luisenschule hatte offenbar ein Kriegsanleihethermometer, das mit den Zahlungsversprechen … Weiterlesen

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Flaschenrecycling 1918

Kaum jemand wird 1918 seine geleerten Weinflaschen einfach in den Hausmüll geworfen haben (Glascontainer oder Pfandregale gab es ja noch nicht), denn man konnte sie verkaufen, zum Beispiel an Hans Schultes aus Altona, der die Flaschen abholte, was die Sache … Weiterlesen

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Die trockenstehende und andere Ziegen

Ist es gut, wenn eine Ziege trockensteht? Der Geesthachter Lehrer Otto Müller wollte eine solche, fünf Jahre alt, für 80 Mark verkaufen. War das nun ein hoher oder ein günstiger Preis? Klären wir eins nach dem anderen und thematisieren die … Weiterlesen

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Der schwierige Start des Sander Lichtspielhauses

In Bergedorf gab es seit Jahren zwei Kinos: das „Kino-Varieté“ am Mohnhof, das im Sommer 1918 in „Bergedorfer Lichtspiel-Haus“ umbenannt worden war (BZ vom 1. August 1918), und das „Neue Hansa-Kino“ am Brink, die auch beide regelmäßig in der Bergedorfer … Weiterlesen

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Reichsmarmelade statt Kriegsmus

1917 hatte es noch geheißen „Die Marmelade ist tot – Es lebe das Kriegsmus!“ (BZ vom 20. Januar 1917), 1918 sollte sie als „neue Reichsmarmelade“ wieder auferstehen. Alle diejenigen, die Beeren und anderes Obst im eigenen Garten hatten oder kaufen … Weiterlesen

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