Archiv des Autors: Bernd Reinert

Die Malariagefahr in Bergedorf

Zwei angesehene Bergedorfer Ärzte warnten: die Verlegung der Badeanstalt in der Bille zum Rethwärder werde „mit größter Wahrscheinlichkeit Malaria-Krankheiten hervorrufen“. Zudem sei das Wasser dort „nicht genügend rein“, außerdem seien die Kosten zu hoch. Die Argumentation mit der Malariagefahr überrascht, … Weiterlesen

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Bunte Stadt Bergedorf – Vom Aprilscherz zur Handlungsmaxime

Was 1923 ein Aprilscherz gewesen war, wurde 1926 offizielle Bergedorfer Politik: die „bunte Stadt“. Das Konzept hatte Bruno Taut für Magdeburg entwickelt (siehe den Artikel Buntes Bergedorf), und nun bekannte sich der Rat der Stadt Bergedorf offiziell zu einem farbenfrohen … Weiterlesen

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Zu viel und zu wenig Wasser

Keine Überschwemmungen mehr in Ochsenwärder und Kirchwärder – das war laut BZ das Ergebnis der neuen vom Staat angeordneten und durchgeführten Entwässerung, und schaut man sich die Gebietskarten bei Chr. Schwoon an, ist der Vorher-Nachher-Vergleich eindeutig: während die Ländereien in Neuengamme … Weiterlesen

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Sauberes Wasser für Hamburg – auch für die Vierlande?

Das Ziel war klar: sauberes und gesundheitlich einwandfreies Trinkwasser für Hamburg. Vor 100 Jahren wurde das meiste Wasser für die Metropole noch als Uferfiltrat aus der Elbe gewonnen und war „durch Kali-Abwässer im Geschmack ungünstig beeinflußt“. Ein neues Grundwasserwerk in … Weiterlesen

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Ostergrüße per Post

Für Postbeamte war die Zeit vor Ostern besonders fordernd, und auch für die Bergedorferinnen und Bergedorfer war sie anspruchsvoll: es ging um Osterkarten, mit der Frage, ob sie eine 3-Pfennig-Marke oder eine 5-Pfennig-Marke oder sogar eine 10-Pfennig-Marke benötigten. Aufklärung lieferten … Weiterlesen

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Die Schlager-Charts 1925/26

Dass die Hefte „Zum 5-Uhr-Tee“ mit den Noten und ggf. Texten aktueller Schlager ein Verkaufsschlager waren, kann man aus der langen Reihe der Erscheinungsjahre erschließen – viele der in Band VI enthaltenen Schlager waren sicher „Hits“ und sind auch heute … Weiterlesen

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Der neue Hintern des Stadttheaters

Das war schon gemein: laut Hamburger Volkszeitung hatten die Bergedorfer Architekten Distel und Grubitz dem Hamburger Stadttheater zum hundertsten Jubiläum „einen neuen Hintern gegeben“ (HVZ vom 2. Oktober 1926). Völlig daneben lag das nicht, denn das Bühnenhaus des Stadttheaters, eben … Weiterlesen

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Die Reden auf Erna Martens – Gesagtes und Ungesagtes

Über Jahrzehnte hatte Erna Martens prägenden Einfluss auf die Schulbildung der bürgerlichen Mädchen in Bergedorf genommen – die Reden anlässlich ihrer Pensionierung zeigen, welche Anerkennung sie genoss, doch zumindest die von der BZ wiedergegebenen Auszüge werden ihr höchstens in Teilbereichen … Weiterlesen

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Bergedorfs gefährliche Reeperbahn

Die Bergedorfer Reeperbahn war 1926 ein kurze, schmale Verbindung vom Mohnhof bzw. der Wentorfer Straße zur Brauerstraße (heute Chrysanderstraße), eingezwängt zwischen fensterlosen Seitenwänden von Häusern und daran anschließend zwei Meter hohen Begrenzungsmauern – die Situation ist heute fast unverändert, wie … Weiterlesen

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Bergedorfs Bahnprobleme

1842 in Sachen Eisenbahn weit vorn, aber längst fühlte man sich in Bergedorf vernachlässigt und geradezu abgehängt – die Klagen über die unzureichende Bahnverbindung nach und von Hamburg rissen nicht ab und erreichten 1926 wieder einmal die Hamburgische Bürgerschaft. Der … Weiterlesen

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