Archiv der Kategorie: Bergedorf 1926

Die Nettelnburger Wander-Verkaufsstelle

Jeden Dienstag konnten die Nettelnburger eindreiviertel Stunden lang Kolonialwaren von der „Wander-Verkaufsstelle“ der Produktion, von der BZ als „fahrbarer Krämerladen“ bezeichnet, in der Siedlung kaufen – Otto Kollers Colonialwarenhandlung bekam Konkurrenz. Die Produktion war im Wesentlichen eine Konsumgenossenschaft. In ihren … Weiterlesen

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Mit staatlichen Giftspritzen gegen Obstbaumschädlinge

Nicht mit Kanonen auf Spatzen, aber mit Motor-Baumspritzen auf Obstschädlinge wollte der Hamburger Senat schießen: der Apfelblattsauger war zwar nur „in geringem Maße“ in den Obstbaugebieten Hamburgs aufgetreten, aber er sollte massiv bekämpft werden: zehn Motorspritzen wurden gekauft (mit 50 … Weiterlesen

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Fahrschulen: vom Pferd zu Pferdestärken

Lange Jahre verstand man unter dem Begriff Fahrschule eine Ausbildungseinrichtung für den Umgang mit Pferd und Wagen – vielleicht deshalb inserierte Fritz Bundesen im Februar 1926, dass er nun eine Auto-Fahrschule eröffnet hatte. Es dürfte die erste Einrichtung dieser Art … Weiterlesen

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Geesthacht zwischen Dorf und Stadt

Die „Dorfschaft“ Geesthacht war 1924 zur Stadt erhoben worden, aber zumindest in Bezug auf Trinkwasser und Abwasserversorgung blieben die Verhältnisse schlicht dörflich. Zum Vergleich: in der Stadt Bergedorf erhielt man Leitungswasser aus einem modernen Grundwasserwerk, es gab Kanalisation und ein … Weiterlesen

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Das sozial gerechte Schulgeld

Der PR-Artikel der Hamburger Schulbehörde sollte zeigen, wie großzügig die Behörde war: die Erhebung von Schulgeld sei sozial gerecht. Dessen völlige Abschaffung würde die Eltern mit hohen Einkommen unangemessen entlasten, denn der Betrag von 48 Mark im Quartal für den … Weiterlesen

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Eisbahn, Eishacken und Frostbeulen

Wenn es lange genug kalt genug war, waren sie geradezu ideal zum Eislaufen: die Brauereiteiche (auf der Karte 1904 mit der Flurstücknummer 103 bezeichnet, am östlichen Ende des Hundebaums), die für die Vereinsbrauerei auf der anderen Straßenseite angelegt worden waren. … Weiterlesen

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Der Bubikopf kommt nach Bergedorf

Das Angebot war reizvoll, aber nicht ohne Risiko: der Bergedorfer Friseur Bruchmüller versprach drei jungen Mädchen umsonst einen neuen Haarschnitt, einen „Bubikopf“. Wollte der Haarkünstler testen, ob er einen solchen Bubikopf schneiden konnte, und suchte er dafür Models – oder … Weiterlesen

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Kleingärtner raus!

Das ging Knall auf Fall: am 29. Dezember 1925 erfuhr eine Reihe von Schrebern, dass sie ihr Kleingarten-Paradies zum 1. Januar 1926 zu räumen hätten – da dürfte kaum Zeit geblieben sein, Bäume, Büsche, Stauden und gegebenenfalls Lauben samt Inventar … Weiterlesen

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