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Anhand ausgewählter Artikel von vor 100 Jahren wird gezeigt, wie sich im, durch den und nach dem Ersten Weltkrieg das Leben in Bergedorf änderte.
Die Kategorie «Bergedorf 1926» setzt die wöchentlich erscheinenden Beiträge zu Meldungen aus den Vorjahren ab 1914ff. fort, die über die Seite «Archiv 1914ff.» erreichbar sind.
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Wer lieber selbst historische Ausgaben der „Bergedorfer Zeitung“, der „Bergedorfer Eisenbahn-Zeitung“ bzw. ihrer Vorläufer lesen möchte, hat dazu jetzt online Gelegenheit: die Stabi hat den gesamten Bestand dieser und zahlreicher weiterer Hamburger Blätter digitalisiert und auf dem regionalen Zeitungsportal Hamburger Zeitungen Digital sowie im Deutschen Zeitungsportal der Deutschen Digitalen Bibliothek allgemein zugänglich gemacht:
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Archiv der Kategorie: Bergedorf 1926
Der Sport und die Arbeiter
Die musikalischen Freiluftver-anstaltungen des „Volkschors“ und des „Musikvereins Nie verzagt“ sollten Werbung für die Sportveranstaltungen machen, die das Arbeitersportkartell Bergedorf-Sande ausrichtete. Sogar in der Hamburger SPD-Parteizeitung wurde geworben: „Jedenfalls werden die Bergedorfer Bewohner anläßlich des Reichsarbeitersporttages etwas zu sehen bekommen, … Weiterlesen
Friedrich Chrysander und das Händel-Bayreuth Bergedorf
Zwar schätzte der frühere Reichskanzler Otto von Bismarck angeblich die Produkte aus der Bergedorfer Gärtnerei Chrysander (BZ vom 8. Juli 1926), doch bedeutender war Friedrich Chrysander als Musikwissenschaftler, als „Wiedererwecker“ des Komponisten Georg Friedrich Händel. Dem Andenken an den Forscher … Weiterlesen
Die plattdeutsch sprechende Filialleiterin
Die Anzeige belegt, dass Plattdeutsch 1926 mehr war als Folklore oder Vergangenheit: die Hamburger Hutfabrik von C. Hansen suchte eine Leiterin für ihre Bergedorfer Filiale. Diese musste (natürlich) aus dem Putzgewerbe sein. Zweites genanntes Kriterium war die Beherrschung der plattdeutschen … Weiterlesen
Flussbad oder Moorbad?
Nun konnten sich alle Bergedorferinnen und Bergedorfer ein Bild von ihrer geplanten „Fluß- und Warmbadeanstalt“ machen – die Architekturskizze aus dem Bauamt zeigte rechts im Bild den Kassenraum für das über eine Abwärtstreppe zu erreichende Flußbad. Durch den Arkadengang sollte … Weiterlesen
Mit Notstandsarbeiten gegen den Wohnungsnotstand
Bergedorf brauchte Wohnungen. Sie sollten auf städtischem Grund an der Brauerstraße (heute Holtenklinkerstraße) und auf dem Gojenberg entstehen. Die Kleingärtner auf dem Gojenberg hatten Anfang Januar ihre Flächen räumen müssen, und über Notstandsarbeiten begann man, das Gebiet zügig zu erschließen, … Weiterlesen
Die Pfingstausflüge
Nicht jeder wird die Ansicht teilen, dass das germanische Frühlingsfest „äußerlich heidnisch, im Grunde tief religiös und echt christlich“ war. Diese These vertrat aber der von den eigenen Worten geradezu berauschte BZ-Redakteur Theodor Müller in seiner Pfingstbetrachtung. Weniger kontrovers dürfte … Weiterlesen
Gesund mit Salzen und Gymnastik
Die Hersteller von „Geno-Salz“ waren sicher: entscheidend für einen gesunden Körper war die Einnahme ihres Präparats – nur auf dieser Grundlage konnte man sich mit Gymnastik schlank und geschmeidig halten. Das hier gezeigte „Mensendiecken“ war eine Form der Gymnastik, die … Weiterlesen
Der „Kraftsportverein Hoffnung von 1924 Zollenspieker“
Der „Kraftsportverein Hoffnung von 1924 Zollenspieker“ kündigte seine Sportfeste 1925 und 1926 per Zeitungsanzeige an, und auf diesen Verein und den Kraftsport soll hier der Blick gerichtet werden. Boxen und Ringen waren 1926 unverzichtbarer Teil der Kraftsportvereine, die eben nicht … Weiterlesen
Der Bahnhofszugang von Sande aus
Nicht mit Umweg über Bergedorf, sondern direkt und auf kürzestem Wege von Sande zu den Bergedorfer Bahngleisen – das war seit langen Jahren die Forderung der Gemeindevertretung Sandes wie des Sander Bürgervereins gewesen, und endlich hatte man Gehör gefunden: die … Weiterlesen
Vom Müllplatz zum Schmuckplatz
Als die BZ sich Ende Januar über den miserablen Zustand des Bergedorfer Marktplatzes echauffierte, wusste sie sicher schon, dass dort Maßnahmen bevorstanden. Von der Litfaßsäule abgerissene Plakate, ein Sandhaufen mit Apfelsinenschalen darauf, Ziegel- und Wackersteine, „die an ein Feldlager immerhin … Weiterlesen

