Archiv der Kategorie: Bergedorf 1926

Politische Gewalt in Bergedorf 1926

Wer waren die Angreifer, wer die Angegriffenen? Die Darstellungen der kommunistischen „Hamburger Volkszeitung“ (HVZ) und der nationalkonservativen Bergedorfer Zeitung waren erschreckende Meisterleistungen in verkürzendem und einseitigem Journalismus: auf der jeweils eigenen Seite standen angeblich die Unschuldslämmer, auf der anderen die … Weiterlesen

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Chauffeure, Kutscher und der Stellenmarkt

Nimmt man den Stellenmarkt in der BZ als Maßstab, so hatten 1926 im Raum Bergedorf Pferdekutscher bessere Beschäftigungschancen als Chauffeure motorisierter Fahrzeuge. Viermal inserierte jemand, der einen Chauffeur suchte, dagegen standen zwölf Chauffeure, die eine Stellung suchten. Anders bei den … Weiterlesen

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Drohender Deichbruch oder keine Gefahr?

Schon mehrere Wochen lang hatte die BZ über die heftigen Niederschläge berichtet, die die Pegelstände der Elbe immer weiter steigen ließen, was in Sachsen zu „schweren Verwüstungen“, bei Magdeburg und an anderen Orten zu Deichbrüchen führte (BZ vom 7., 9., … Weiterlesen

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Der Wohnungs„markt“ in Bergedorf

Wer eine „beschlagnahmefreie Wohnung“ in guter Wohnlage suchte, hatte Geld, denn beschlagnahmefrei waren nur seit Mitte 1918 geschaffene Neubauwohnungen, und für diese konnte ein Mietverhältnis einschließlich der Miethöhe zwischen Vermieter und Mieter frei ausgehandelt werden. Für alle anderen Wohnungen galt, … Weiterlesen

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Der Sport und die Arbeiter

Die musikalischen Freiluftver-anstaltungen des „Volkschors“ und des „Musikvereins Nie verzagt“ sollten Werbung für die Sportveranstaltungen machen, die das Arbeitersportkartell Bergedorf-Sande ausrichtete. Sogar in der Hamburger SPD-Parteizeitung wurde geworben: „Jedenfalls werden die Bergedorfer Bewohner anläßlich des Reichsarbeitersporttages etwas zu sehen bekommen, … Weiterlesen

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Friedrich Chrysander und das Händel-Bayreuth Bergedorf

Zwar schätzte der frühere Reichskanzler Otto von Bismarck angeblich die Produkte aus der Bergedorfer Gärtnerei Chrysander (BZ vom 8. Juli 1926), doch bedeutender war Friedrich Chrysander als Musikwissenschaftler, als „Wiedererwecker“ des Komponisten Georg Friedrich Händel. Dem Andenken an den Forscher … Weiterlesen

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Die plattdeutsch sprechende Filialleiterin

Die Anzeige belegt, dass Plattdeutsch 1926 mehr war als Folklore oder Vergangenheit: die Hamburger Hutfabrik von C. Hansen suchte eine Leiterin für ihre Bergedorfer Filiale. Diese musste (natürlich) aus dem Putzgewerbe sein. Zweites genanntes Kriterium war die Beherrschung der plattdeutschen … Weiterlesen

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Flussbad oder Moorbad?

Nun konnten sich alle Bergedorferinnen und Bergedorfer ein Bild von ihrer geplanten „Fluß- und Warmbadeanstalt“ machen – die Architekturskizze aus dem Bauamt zeigte rechts im Bild den Kassenraum für das über eine Abwärtstreppe zu erreichende Flußbad. Durch den Arkadengang sollte … Weiterlesen

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Mit Notstandsarbeiten gegen den Wohnungsnotstand

Bergedorf brauchte Wohnungen. Sie sollten auf städtischem Grund an der Brauerstraße (heute Holtenklinkerstraße) und auf dem Gojenberg entstehen. Die Kleingärtner auf dem Gojenberg hatten Anfang Januar ihre Flächen räumen müssen, und über Notstandsarbeiten begann man, das Gebiet zügig zu erschließen, … Weiterlesen

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Die Pfingstausflüge

Nicht jeder wird die Ansicht teilen, dass das germanische Frühlingsfest „äußerlich heidnisch, im Grunde tief religiös und echt christlich“ war. Diese These vertrat aber der von den eigenen Worten geradezu berauschte BZ-Redakteur Theodor Müller in seiner Pfingstbetrachtung. Weniger kontrovers dürfte … Weiterlesen

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