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Anhand ausgewählter Artikel von vor 100 Jahren wird gezeigt, wie sich im, durch den und nach dem Ersten Weltkrieg das Leben in Bergedorf änderte.
Die Kategorie «Bergedorf 1926» setzt die wöchentlich erscheinenden Beiträge zu Meldungen aus den Vorjahren ab 1914ff. fort, die über die Seite «Archiv 1914ff.» erreichbar sind.
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- Bernd Reinert bei Der Prinz von Bergedorf und seine Residenz
- Susanne Dammann bei Ein neuer Stern an Bergedorfs Musikhimmel
- Bernd Reinert bei Die Bergedorfer Bank und ihre Liquidation
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Wer lieber selbst historische Ausgaben der „Bergedorfer Zeitung“, der „Bergedorfer Eisenbahn-Zeitung“ bzw. ihrer Vorläufer lesen möchte, hat dazu jetzt online Gelegenheit: die Stabi hat den gesamten Bestand dieser und zahlreicher weiterer Hamburger Blätter digitalisiert und auf dem regionalen Zeitungsportal Hamburger Zeitungen Digital sowie im Deutschen Zeitungsportal der Deutschen Digitalen Bibliothek allgemein zugänglich gemacht:
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Archiv des Autors: Bernd Reinert
Das Finanzamt im Kurhaus
Wegen Umzugs wurde das Finanzamt Bergedorf für den Publikumsverkehr drei Tage lang geschlossen – die Kasse aber nur für zwei Tage, damit die Steuerzahler mit ihren fälligen Ablieferungen nicht allzu lange warten mussten. „Dringliche Passangelegenheiten“ wurden sogar an allen drei … Weiterlesen
Der (oder die) Koffer mit Würsten
Der Ausflug nach Boberg kam die Einbrecher teuer zu stehen: sie mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen und dabei sogar ihren Koffer mit „zahlreichem Einbruchswerkzeug“ und „einigen Leberwürsten“ zurücklassen. Über Einbrecher und Diebe berichtete die BZ fast täglich – am folgenden … Weiterlesen
Das Bergedorfer Ehrenmal für die Opfer des Krieges
Es dürfte kein Zufall gewesen sein, dass Bergedorfs Schützen ihr Übungsschießen und die Schwimmer der Bergedorfer Turnerschaft ihre Eröffnung der Schwimmsaison zu genau der Stunde durchführten, in der der Magistrat die Weihe des Ehrenmales der Stadt Bergedorf vornahm, denn das … Weiterlesen
Die Probleme der Kleinbahn BGE
Es war die sechste Tariferhöhung des Jahres, die die Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn hier bekanntgab – es sollte nicht die letzte sein. Aber die Fahrpreise waren nicht das einzige Problem der BGE: um Personal einzusparen, wurden die Schranken an der Holtenklinke aufgehoben. … Weiterlesen
Wohnungsprobleme
Es war eine Folge der Wohnungszwangswirtschaft, dass das Wohnungsamt Bergedorf das Belegungsrecht für Wohnungen in der Stadt Hamburg hatte – als Mieter kamen folglich nur Menschen in Frage, die „in Bergedorf wohnungsberechtigt“ waren und durch ihren Wegzug nach Hamburg die … Weiterlesen
Falschgeld und Falschmeldungen
Zunächst in der „Umgegend Bergedorfs“, am Tag danach tauchte in Bergedorf selbst Falschgeld auf: es kam aus dem von französischen Truppen besetzten Dortmund und war „aus dem Keller der dortigen Reichsbank“ entwendet worden. Die Scheine sahen offenbar … Weiterlesen
Stradivari und Fahrräder in Kleinanzeigen
Vielleicht brauchte Herr Fiebiger Geld, und so bot er „preiswert“ eine Stradivari-Geige und ein teilmontiertes Fahrrad für Herren zu 85.000 Mark an. Was genau unter „preiswert“ zu verstehen war, blieb ebenso unklar wie die Echtheit des Musikinstruments, aber Bergedorfs Musikkenner … Weiterlesen
Verlängert, um stillgelegt zu werden: die Hamburger Marschbahn
Die Sinnlosigkeit wurde um drei Kilometer verlängert: ab dem 1. Juni 1923 sollte die Hamburger Marschbahn nicht nur von Geesthacht bis Fünfhausen verkehren, sondern bis Ochsenwärder. Das eigentlich angestrebte Ziel, die Stadt Hamburg, wurde weiterhin nicht erreicht. Die Hamburger Marschbahn … Weiterlesen
Feuerwehrgrenzen
Es war ein furchtbares Unglück: drei Kinder verloren ihr Leben, als ein Haus in Billwärder niederbrannte. Die Bauart des Hauses und die Wohnverhältnisse dürften das Feuer gefördert haben. Die vier Wohnungen des Hauses müssen winzig gewesen sein, sonst hätten die … Weiterlesen
Das „Cantus“-Jubiläum: mit Sonderzug und Prügeln
Wenn vor hundert Jahren auf dem Dorf gefeiert wurde, dann richtig: die Gäste konnten zu diesem Fest sogar mit einem Sonderzug der Marschbahn aus Richtung Geesthacht anreisen. Seit 1873 gab es die Liedertafel „Cantus“ auf dem Krauel, einem besiedelten Landstrich … Weiterlesen

