Archiv der Kategorie: Bergedorf 1926

Vom Müllplatz zum Schmuckplatz

Als die BZ sich Ende Januar über den miserablen Zustand des Bergedorfer Marktplatzes echauffierte, wusste sie sicher schon, dass dort Maßnahmen bevorstanden. Von der Litfaßsäule abgerissene Plakate, ein Sandhaufen mit Apfelsinenschalen darauf, Ziegel- und Wackersteine, „die an ein Feldlager immerhin … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bergedorf 1926 | Schreib einen Kommentar

Elektrisch Waschen?

Wäschewaschen – Wäschemangeln – Wäscheplätten: das waren vor hundert Jahren anstrengende und zeitraubende Arbeiten. Wer es sich leisten konnte, ließ all dies durch Dritte erledigen, entweder im Hause oder „außer dem Hause“, durch eine Waschfrau oder in einer Großwäscherei, in … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bergedorf 1926 | Schreib einen Kommentar

Die Malariagefahr in Bergedorf

Zwei angesehene Bergedorfer Ärzte warnten: die Verlegung der Badeanstalt in der Bille zum Rethwärder werde „mit größter Wahrscheinlichkeit Malaria-Krankheiten hervorrufen“. Zudem sei das Wasser dort „nicht genügend rein“, außerdem seien die Kosten zu hoch. Die Argumentation mit der Malariagefahr überrascht, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bergedorf 1926 | Schreib einen Kommentar

Bunte Stadt Bergedorf – Vom Aprilscherz zur Handlungsmaxime

Was 1923 ein Aprilscherz gewesen war, wurde 1926 offizielle Bergedorfer Politik: die „bunte Stadt“. Das Konzept hatte Bruno Taut für Magdeburg entwickelt (siehe den Artikel Buntes Bergedorf), und nun bekannte sich der Rat der Stadt Bergedorf offiziell zu einem farbenfrohen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bergedorf 1926 | Schreib einen Kommentar

Zu viel und zu wenig Wasser

Keine Überschwemmungen mehr in Ochsenwärder und Kirchwärder – das war laut BZ das Ergebnis der neuen vom Staat angeordneten und durchgeführten Entwässerung, und schaut man sich die Gebietskarten bei Chr. Schwoon an, ist der Vorher-Nachher-Vergleich eindeutig: während die Ländereien in Neuengamme … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bergedorf 1926 | Schreib einen Kommentar

Sauberes Wasser für Hamburg – auch für die Vierlande?

Das Ziel war klar: sauberes und gesundheitlich einwandfreies Trinkwasser für Hamburg. Vor 100 Jahren wurde das meiste Wasser für die Metropole noch als Uferfiltrat aus der Elbe gewonnen und war „durch Kali-Abwässer im Geschmack ungünstig beeinflußt“. Ein neues Grundwasserwerk in … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bergedorf 1926 | Schreib einen Kommentar

Ostergrüße per Post

Für Postbeamte war die Zeit vor Ostern besonders fordernd, und auch für die Bergedorferinnen und Bergedorfer war sie anspruchsvoll: es ging um Osterkarten, mit der Frage, ob sie eine 3-Pfennig-Marke oder eine 5-Pfennig-Marke oder sogar eine 10-Pfennig-Marke benötigten. Aufklärung lieferten … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bergedorf 1926 | Schreib einen Kommentar

Die Schlager-Charts 1925/26

Dass die Hefte „Zum 5-Uhr-Tee“ mit den Noten und ggf. Texten aktueller Schlager ein Verkaufsschlager waren, kann man aus der langen Reihe der Erscheinungsjahre erschließen – viele der in Band VI enthaltenen Schlager waren sicher „Hits“ und sind auch heute … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bergedorf 1926 | Schreib einen Kommentar

Die Reden auf Erna Martens – Gesagtes und Ungesagtes

Über Jahrzehnte hatte Erna Martens prägenden Einfluss auf die Schulbildung der bürgerlichen Mädchen in Bergedorf genommen – die Reden anlässlich ihrer Pensionierung zeigen, welche Anerkennung sie genoss, doch zumindest die von der BZ wiedergegebenen Auszüge werden ihr höchstens in Teilbereichen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bergedorf 1926 | Schreib einen Kommentar

Bergedorfs gefährliche Reeperbahn

Die Bergedorfer Reeperbahn war 1926 ein kurze, schmale Verbindung vom Mohnhof bzw. der Wentorfer Straße zur Brauerstraße (heute Chrysanderstraße), eingezwängt zwischen fensterlosen Seitenwänden von Häusern und daran anschließend zwei Meter hohen Begrenzungsmauern – die Situation ist heute fast unverändert, wie … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bergedorf 1926 | Schreib einen Kommentar