Archiv der Kategorie: Bergedorf 1917

Tausche Bergedorf gegen Altona!?

Die administrative Struktur des Staates Hamburg war immer wieder Gegenstand politischer Diskussionen: im Frühjahr 1917 hatte Bergedorfs Bürgermeister Walli in einer langen Rede die volle Eingemeindung Bergedorfs nach Hamburg gefordert, weil er hoffte, dass damit die Bergedorfs Entwicklung hindernden Eingriffe … Weiterlesen

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Mehr Rindsleder, aber nicht mehr Lederschuhe

Im Sommer 1917 waren die Fleischrationen kurzzeitig erhöht worden, um andere Engpässe in der Nahrungsmittelversorgung zu überbrücken (siehe den Beitrag Rumänien schont deutsches Milchvieh), und deshalb waren mehr Rinder geschlachtet worden. Dennoch sollte es kein zusätzliches „Leder für die Schuhwaren der … Weiterlesen

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Ein Jubiläum: 49 Jahre und 212 Tage Bergedorf zu Hamburg

Bergedorfs Geschichte eingedampft auf gut einhundert Zeitungszeilen, veröffentlicht anlässlich eines sehr krummen Jubiläums: Wer’s lieber ausführlicher und präziser hat, sei vor allem auf das vom Kultur- und Geschichtskontor herausgegebene Buch 850 Jahre Bergedorf. Eine Stadtgeschichte verwiesen, in dem die erste … Weiterlesen

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Spendables Bergedorf – knauseriges Sande? Die Gabenverzeichnisse der Kriegsfürsorge

Seit Kriegsbeginn wurde in Deutschland, natürlich auch in Bergedorf und Sande, kontinuierlich für die jeweilige örtliche Kriegsfürsorge gesammelt. Die Ergebnisse für Bergedorf und Sande wurden als „Gabenverzeichnisse“ regelmäßig in der Bergedorfer Zeitung publiziert, und aus diesen Verzeichnissen kann man einige … Weiterlesen

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Die halbbarbarischen Frauen und ihre Ohrringe

Zugegeben: es war ja schon vieles besser geworden, aber es gab immer noch Relikte der Barbarei, und die ausgerechnet bei den deutschen Frauen! Immer noch trugen sie Ohrringe, obwohl der alttestamentarische Prophet Jesaja diese bei den eitlen Frauen Jerusalems schon … Weiterlesen

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Die Plünderung der Oberelbe

Wenn alle bei Geesthacht Fischfangberechtigten gleichzeitig ihr Recht nutzten, muss ein ziemlich reger Betrieb geherrscht haben: nicht nur der Altkätner J. Elvers, der das Fangrecht von der Gemeinde Geesthacht gepachtet hatte, war in seinem Fangboot auf der Elbe, sondern auch … Weiterlesen

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Rumänien schont deutsches Milchvieh

In Bergedorf und anderswo im Deutschen Reich wird man die ersten Zeilen dieser Meldung mit Freude gelesen haben: die Brot- bzw. Mehlration sollte beträchtlich erhöht werden. Sie lag im Juli bei 1560g Brot bzw. 1092g Mehl pro Erwachsenen und Woche … Weiterlesen

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Kein Bett im Kornfeld

            „Ein Bett im Kornfeld, das ist immer frei“ sang Jürgen Drews in den 1970er Jahren, und im Sommer 1917 blieben, wenn sich alle Menschen vorschriftsgemäß verhielten, in den Gebieten der hamburgischen Landherrenschaften alle Kornfeldbetten … Weiterlesen

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Das Landgebiet militärisch abgeriegelt

Die schon im Beitrag Himmelfahrt = Hamsterfahrt geschilderten Bemühungen der Stadtbevölkerung, auf dem Lande Lebensmittel zu kaufen, hatten offenbar weiter zugenommen, und die wiederholten Warnungen der Landherrenschaften vor dem Schleichhandel (siehe z.B. BZ vom 12. Juli 1917) waren erfolglos geblieben, … Weiterlesen

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Ernten statt Lernen!

In einem Sprichwort heißt es, dass ein voller Bauch nicht gern studiert. Zyniker könnten sagen, dass angesichts der Hungerrationen 1917 also optimale Lernbedingungen herrschten, aber wichtiger als das Lernen war den Schulbehörden damals das Ernten, und so wurden die Schulferien … Weiterlesen

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