Archiv der Kategorie: Bergedorf 1917

Der Personalmangel der Stadt und der Vaterländische Hilfsdienst

Zu Jahresbeginn 1917 war Bergedorfs Polizei deutlich geschwächt worden, obwohl sie eigentlich mehr als genug zu tun hatte: „mehrere städtische Schutzleute“ mussten zum Militärdienst (siehe BZ vom 6. Januar 1917) und sollten nun also durch eine „Polizeihilfstruppe“ ersetzt werden. Diese … Weiterlesen

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Teure Fracht in Himptenkiepen und Spankörben

Es kann nicht überraschen, dass das Schifferkartell von Kirchwärder (Südseite) die Frachtsätze erhöhte, egal ob die „Schipper“ noch Segel setzten, schon den Schiffsmotor starteten oder sich schleppen ließen: die Teuerung hatte längst alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche erfasst. Der Wasserweg war … Weiterlesen

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Das Gold in Ochsenwerder

„Nach Golde drängt, Am Golde hängt Doch alles! Ach, wir Armen!“ Diese ihres Kontextes beraubten Worte Margaretens (Goethe, Faust I) beschreiben auch die Situation 1917: die Reichsbank drängte, weil sie es zur Kriegsfinanzierung brauchte, die privaten Goldbesitzer hingen daran und … Weiterlesen

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Die Gewerkschaften und der Kleinwohnungsbau

Das Gewerkschaftskartell Bergedorf-Sande, über dessen Aktivitäten im Vorjahr hier berichtet wird, gehörte zur sozialdemokratischen Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands, aus der der heutige Deutsche Gewerkschaftsbund hervorgegangen ist. Die damalige Mitgliederzahl in Bergedorf-Sande konnte der BZ-Leser nur über einen weiteren Bericht über … Weiterlesen

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Arbeitspflicht für die Jugend und die Fahnenflucht aus der Landwirtschaft

Man konnte jetzt (seinem Gutsherrn) nicht mehr entkommen: wer in der Land- oder Forstwirtschaft arbeitete, durfte laut dieser Verordnung nicht in eine andere Beschäftigung wechseln, denn trotz des Einsatzes von Kriegsgefangenen (siehe den Beitrag Kriegsgefangene in Ochsenwerder) waren dort Arbeitskräfte … Weiterlesen

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Reklamationen

Wer heute den Begriff „Reklamation“ benutzt, will in aller Regel etwas beanstanden, weil es nicht im einwandfreien Zustand ist. Im ersten Weltkrieg konnten auch Personen „reklamiert“ werden, und diese werden sich in den meisten Fällen sogar darüber gefreut haben, denn … Weiterlesen

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Die Furien von Bergedorf und andere Gesetzesbrecher

Einen Polizisten mit einem Schirm zu schlagen war auch vor hundert Jahren natürlich nicht erlaubt. Einen Polizisten zu beleidigen war nach dem Urteil des Bergedorfer Schöffengerichts sogar schlimmer: das wurde mit einer höheren Geldstrafe belegt. Was hatte zwei verheiratete Frauen … Weiterlesen

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Das Geduldspröbchen und die Hungerunruhen

Bittere Ironie, vielleicht sogar Sarkasmus im Lokalteil der Bergedorfer Zeitung, mit unverhohlener Kritik an einer Reichsbehörde? Man mag es gar nicht glauben, aber eine Online-Recherche in den Zeitungen bei The European Library (Stichworte: Gemüsekonserven, Sauerkraut; Zeitraum: März 1917) lieferte keinen … Weiterlesen

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Von Landwirtschaft und Sommerzeit

Man bekommt einen ganz guten Einblick in die Probleme der Landwirte und damit der Nahrungsmittelversorgung: zwar sollten mineralische Dünger zur Verteilung kommen, aber es bestand „große Knappheit an Düngemitteln“, wie der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Vereins der Hamburger Marsch, Henry Christian … Weiterlesen

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Treibriemen zu Schuhsohlen, Frauenhaar zu Treibriemen

Treibriemen waren in vielen Industriebetrieben ein unverzichtbares Mittel der Kraftübertragung, und da die Rüstungsproduktion an oberster Stelle der Güterherstellung rangierte, hatte deren ausreichende Versorgung mit Treibriemen Priorität gegenüber Schuhsohlen (für die Zivilbevölkerung). Auch brauchte man Leder für das Geschirr der … Weiterlesen

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