Archiv der Kategorie: Bergedorf 1917

Die Kriegswechselmarken – Bergedorfs achteckiges Geld

Niemals in seiner Geschichte hatte Bergedorf das Münzrecht besessen. Der Krieg änderte auch das: Eigene Bergedorfer Münzen im Gesamtwert von 40.000 Mark kamen in Umlauf, hier als „Kriegsnotgeld“ bezeichnet, um dem Kleingeldmangel abzuhelfen. Einen entsprechenden Beschluss (der allerdings die Frage … Weiterlesen

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Keine SPD-Spaltung in Bergedorf?

Der Jahresbericht des Vorsitzenden des SPD-Distrikts Bergedorf, Wilhelm Wiesner, ist vor allem interessant in dem, worüber er nicht berichtete: die Spaltung der SPD in zwei Parteien. Der Mitgliederbestand der Distrikts war um etwa 8,5% gesunken, weniger als im „sozialdemokratischen Verein … Weiterlesen

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Die Hundstagsente im Boberger Mühlenteich

Journalisten pflegen öffentlich rücksichtsvoll miteinander umzugehen: man stellt Kollegen ungern bloß, wenn sie einen Fehler begehen – man selbst könnte ja auch in eine solche Situation geraten und wäre seinerseits für Zurückhaltung der Kollegen dankbar. Aber diese Geschichte war dem … Weiterlesen

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Suppen-Würfel und Jagdpatronen: ein unzuverlässiger Händler

          Laut Reichsgesetzblatt konnten „insbesondere … Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften über Höchstpreise, Vorratserhebungen, Preisaushang und übermäßige Preissteigerung“ bei Nahrungs- und Futtermitteln sowie anderen Gegenständen des täglichen Bedarfs dazu führen, dass ein Händler für mindestens drei Monate … Weiterlesen

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Die Gleichheit der Volksküchen

Endlich Gleichheit! In allen Bergedorfer Kriegs- und Volksküchen sollte es vom 18. Juni an das gleiche Essen geben, und auch die Portionen sollten gleich groß sein: ein Liter für einen Erwachsenen, ein halber Liter für ein Kind – für die … Weiterlesen

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Die Frauenemanzipation und das Arbeitsamt in Bergedorf

Eine von der Stadt getragene Frauenarbeitsmeldestelle, die auch Vermittlung unternahm und geleitet wurde von „M. Hipp“ (wahrscheinlich die angesehene Mitgründerin der Luisenschule Mathilde Hipp, siehe BZ vom 18. September 1917) wäre einige Zeit vorher noch undenkbar gewesen, aber durch den … Weiterlesen

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Die Lage der Sportstätten und der Sportler

Zu Pfingsten endlich begann in Bergedorf wieder die Tennissaison, worauf der Spielverein Bergedorf e.V. per Anzeige aufmerksam machte – allerdings wirkte sich die allgemein verschlechterte Situation auch auf diesen Sport aus: das „Spielgeld“, d.h. die Platzbenutzungsgebühr, war auf drei Mark … Weiterlesen

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Die Erdgasquelle von Neuengamme

Auch wenn man Teile des Artikels eher erschließen muss als lesen kann, ist er es wert hier wiedergegeben zu werden, denn er handelt von der Erdgasquelle in Neuengamme. Diese war bei Probebohrungen zur Wasserförderung am 3. November 1910 aufgebrochen und … Weiterlesen

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Himmelfahrt = Hamsterfahrt

Am Himmelfahrtstag wie auch zu Pfingsten machten (und machen) viele Hamburger üblicherweise Ausflüge in die schöne Umgebung, siehe die Beiträge To Pingsten, ach wie scheun und Himmelfahrt ohne Schinken und Schnaps. 1917 waren es wohl weniger Menschen, die sich bei … Weiterlesen

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Der nicht kriegsgemäße Marktplatz, die Richtpreise für Krähen, das Wildgemüse

Der Bergedorfer Marktplatz war für die Bergedorfer Zeitung immer von besonderem Interesse, denn die „Bergedorfer Buchdruckerei von Ed. Wagner“, die diese Zeitung herausgab, hatte ihren Sitz „Markt 6 u. 7“. Wenn also einer der Redakteure (etwa der Redakteur und Ratmann … Weiterlesen

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