vifabio startet fachlichen Tagungskalender

Veröffentlicht am von in der Kategorie Fachportale. – Noch keine Kommentare

Als neuen Service startet vifabio jetzt einen Tagungskalender, der für das Gesamtgebiet der Biologie die wichtigsten anstehenden Tagungen, Konferenzen und Kongresse enthält. Der Kalender soll einen ständig aktualisierten Überblick über größere, mehrtägige Veranstaltungen von nationaler und internationaler Bedeutung bieten. Im Gegensatz zu vielen bereits existierenden Angeboten im Netz fokussiert der vifabio-Tagungskalender auf das Wesentliche und deckt gleichzeitig die ganze Breite der Biologie ab; damit schließt er eine echte Lücke in der fachlichen Informationsversorgung.

vifabio-Tagungskalender (Bildschirmfoto)

Die bei vifabio angebotenen Möglichkeiten zur Verfeinerung der Tagungsliste erlauben das Filtern nach bestimmten Themen oder nach Ländern, in denen die betreffenden Veranstaltungen stattfinden. Über neu im Kalender eingetragene Tagungen können sich die Benutzer auch mittels eines RSS-Feeds auf dem Laufenden halten.

Ein fachlicher Tagungskalender als Teilangebot einer Vifa ist keine neue Erfindung. Sieht man sich bei den existierenden Virtuellen Fachbibliotheken bzw. Fachportalen um, zeigt sich aber, dass diejenigen Portale, die einen Tagungskalender anbieten, in der Minderheit sind. In manchen Fällen enthalten die Internetquellen-Führer Informationen zu Tagungen, Konferenzen und Kongressen (man kann sie dann meist über einen entsprechenden Ressourcentyp herausfiltern); jedoch fehlt es in der Regel an Möglichkeiten der chronologischen Sortierung, die für ein mit „Kalender“ benanntes Angebot zu fordern sind. Drei Beispiele für Fachportale, die ergiebige, aktuelle Tagungskalender anbieten (unter dem einen oder anderen Namen), sind derzeit Chem.de (dort in knapper tabellarischer Darstellung), Germanistik im Netz (mit Gliederung in Unterkategorien, wie „Call for Papers“) und vifanord (mit meist ausführlichen Zusatzinformationen zu den einzelnen Veranstaltungen).

Auch der vifabio-Tagungskalender setzt auf dem Internetquellen-Führer auf, d. h. auf einer Dublin Core-basierten Metadaten-Sammlung. Die Daten zu Tagungen und Kongressen werden gemeinsam mit anderen Metadaten im DBClear-System gepflegt; dafür wurde das Metadaten-Schema um einige wenige Felder erweitert (Veranstaltungsort, Anfangsdatum, Enddatum). Die Tagungsdaten sind Teil des Internetquellen-Führers, sie werden jedoch auch auf separaten Seiten als Tagungskalender präsentiert. Daten zu vergangenen Tagungen werden nicht automatisch gelöscht, weil die Tagungs-Webseiten besonders bei großen Kongressen in einigen Fällen noch lange weiterbestehen und wissenschaftlich relevante Materialien enthalten (z. B. Proceedings/Abstractbände); jedoch fallen diese vergangenen Tagungen bei unserem jetzt realisierten Konzept aus dem aktuellen Kalender heraus und sind fortan über den Internetquellen-Führer nachgewiesen.

Ob es sinnvoll ist, ein solches Angebot zu schaffen, muss wohl für jedes Fach individuell entschieden werden. Für die Biologie haben wir eine Lücke gesehen, die wir ausfüllen wollen. Gleichzeitig hoffen wir, mit solchen Schritten dem in der Förderpolitik verstärkt betonten Prinzip der Orientierung an den Fachcommunities entgegen zu kommen.

ViFa b2i nun mit Veranstaltungskalender

Veröffentlicht am von in der Kategorie Fachportale. – 4 Kommentare

Vornehmlich Informationen zu wissenschaftlichen Veranstaltungen aus den Bereichen Buch – Bibliothek – Information bietet seit einigen Tagen ein Kalender auf b2i an. Der Kalender ist im Bereich „News“ auf b2i verankert.

In einer Kurzübersicht (geordnet nach Datum) erhält man einen ersten Überblick, in der Einzeltrefferanzeige gibt es weitere Informationen. Der Kalender basiert auf einer OS-Extension für TYPO3, die entsprechend angepasst wurde.

Über eine Meldeformular können entsprechende Tagungen, Konferenzen, Workshops, Ausstellungen, Call for Papers auch direkt eingebracht werden. Nach einer Durchsicht der Meldung durch die b2i-Redaktion werden die entsprechenden Veranstaltungen dann im Kalender sichtbar. Bereits abgelaufene Veranstaltungen sind über ein Archiv zugänglich.

Entwicklung des SSG-Verteilungsplans rekonstruiert

Veröffentlicht am von in der Kategorie Bibliotheken. – Noch keine Kommentare

Entwicklung des SSG-Verteilungsplans Der SSG-Verteilungsplan hat seit dem Bestehen des SSG-Systems zahlreiche Änderungen erfahren, die jedoch niemals systematisch nachgehalten wurden. So haben sich nicht nur die betreuenden Bibliotheken, sondern auch vielfach die fachlichen Zuschnitte der SSGs im Laufe der Entwicklung geändert. Eine öffentlich zugängliche Darstellung dieser Entwicklung existierte bislang nicht.

Die AG der SSG-Bibliotheken legt nunmehr eine EXCEL-Tabelle vor, mit der (basierend auf den Daten des VDB-Jahrbuchs der Deutschen Bibliotheken) die Entwicklung des SSG-Verteilungsplans rekonstruiert wird. Die Tabelle findet sich in WEBIS (sie ist dort auf der Startseite unten im neu eingerichteten Punkt „Überblick über die Entwicklung der SSGs“ eingebunden; direkter Link zur Excel-Tabelle).
Alle aktuellen und ehemaligen SSG-Bibliotheken sind eingeladen, Korrekturen oder Ergänzungen zu melden (Kontakt: depping@ub.uni-koeln.de ).

Jeweils rot markiert wurden die Änderungen im Fächerzuschnitt oder bei den betreuenden Bibliotheken. Die Namen der Bibliotheken wurden auf die jeweils aktuelle Namensform vereinheitlicht, solange klar ist, dass es sich um die identische Einrichtung handelt.

Ralf Depping (USB Köln)

Weiterer Ausbau der ViFa Musik

Veröffentlicht am von in der Kategorie Fachportale. – Noch keine Kommentare

Die DFG hat den Antrag zum weiteren Ausbau der Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft (ViFaMusik) bewilligt.

Demnächst können die Projektpartner Bayerische Staatsbibliothek, Gesellschaft für Musikforschung und Staatliches Institut für Musikforschung – Preußischer Kulturbesitz die im Projektantrag beschriebenen Erweiterungen bei der ViFaMusik in Angriff nehmen.

Dazu gehören u.a. der Aufbau eines Publikationsservers für musikwissenschaftliche Veröffentlichungen, die Einbindung von weiteren Datenquellen in die ViFaMusik-Suche, die Digitalisierung und Erschließung der Phonographischen Zeitschrift sowie die Weiterentwicklung des RISM-OPAC.

Webis-Blog: Erfreuliche Entwicklung der Zugriffszahlen

Veröffentlicht am von in der Kategorie Allgemein. – Noch keine Kommentare

Neuer Besucherrekord im Webis-Blog im Juli 2012 Wir freuen uns, dass sich die Zugriffszahlen des Webis-Blogs positiv entwickeln. Der Juli war bislang der erfolgreichste Monat mit fast 10.000 einzelnen Seitenaufrufen. Das Redaktionsteam möchte sich nicht nur für die Mitarbeit der einzelnen AutorInnen und für das Interesse der Fachleserschaft bedanken, sondern Ihnen auch einen Einblick in die Statistik geben. Sicher auch für viele hier Mitlesende und Mitdiskutierende interessant: dies ist die Top 10 der Artikel nach Zugriffen im Jahr 2012 (von Januar bis Juli) mit der jeweiligen Anzahl der Artikelaufrufe:

  1. ViFas: (Wie) Weiter?: 888
     
  2. Einbindung von Fachgemeinschaften in die Fachportale – Teil 1: Themenportale: 464
     
  3. Willkommen im neuen webis-Blog: 432
     
  4. ciberaForscherWiki: Forscherdatenbank als ViFa-Modul: 431
     
  5. Metasuche mit pazpar2: 425
     
  6. Einbindung von Fachgemeinschaften in die Fachportale – Teil 3: Dokumentenserver: 402
     
  7. Die ViFa Benelux ist am Start: 353
     
  8. Module für ViFas: Der Veranstaltungskalender der ViFaOst: 251
     
  9. ViFa-Websuche – Der neue Websuchraum der ViFa medien buehne film: 251
     
  10. Virtuelle Fachbibliotheken der BSB nun mit TouchPoint der Fa. OCLC: 200
     

Die meist kommentierten Blogartikel (nicht unbedingt identisch mit den meist aufgerufenen) sind diese:

Sie sehen: das hier Veröffentlichte wird auch von den Kolleginnen und Kollegen gelesen. Es darf gerne auch mehr diskutiert oder nachgefragt werden. 😉 Sollten Sie Anregungen für eigene Veröffentlichungen haben, oder auch Themenwünsche bzw. Kritik äußern wollen, nehmen Sie bitte Kontakt zu einem Mitglied der Redaktion auf oder kommentieren Sie auch gern entsprechend im Blog. Wir und alle hier Mitlesenden freuen sich über interessante Beiträge aus dem Kreis der Sondersammelgebiete, der ViFas und der weiteren Fachportale.

Zeitschriftenartikel bei der Deutschen Nationalbibliothek: Import mit XMetaDissPlus

Veröffentlicht am von in der Kategorie Allgemein, Bibliotheken, Tipps und Tricks. – 2 Kommentare

Pflichtabgaben an die DNB – gedruckt und digital

Seit 2006 gilt die Pflichtabgabe an die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) auch für digitale Publikationen. Damit bietet der Katalog der DNB für Nutzende eine zusätzliche Möglichkeit des Recherchierens. Für Verfasser digitaler Werke erhöhen sich seitdem die Chancen, dass ihre Publikation breiter wahrgenommen wird.
Das Potenzial dieses Angebots kann zukünftig noch besser ausgeschöpft werden.

Recherche nach Zeitschriftenartikeln

Die Weiterentwicklung von XMetaDissPlus durch die DNB wird die Katalognutzung weiter verbessern helfen: Die Abgabe von Metadaten zu Zeitschriftenartikeln ist nun automatisiert möglich. Damit erleichtert das Verfahren die Ablieferung entsprechender Daten von Seiten der Inhaltsanbieter in großem Stil. Es steht also zu erwarten, dass mittelfristig die Artikelrecherche über den Katalog der DNB sehr ergiebig sein wird. Sofern die Artikel frei verfügbar sind, kann dann nach erfolgreicher Recherche aus dem Katalog heraus direkt auf den Volltext zugegriffen werden.

Verlag der SUB Hamburg Pilotpartner

Hamburg University Press, der Verlag der SUB Hamburg, hat als Pilotpartner die DNB bei der Umsetzung der automatisierten Ablieferung in die Praxis unterstützt. Mit dem heutigen Tag nun sind die frei verfügbaren Zeitschriften der GIGA Journal Family und von Aethiopica die ersten, die automatisiert importiert wurden und entsprechend verfügbar sind (zum Beispiel Datensatz hier). Das somit erprobte Verfahren kann jetzt von weiteren Zeitschriftenlieferanten, aber auch anderen Content-Anbietern genutzt werden.

Das Verfahren wurde als Service bereits in das neue Verlagsangebot, den Zeitschriftenserver, integriert:
Alle hier zukünftig erscheinenden Zeitschriften werden also von Anfang an auf Artikelebene zeitnah im aktuell möglichen Rahmen langzeitarchivert, im DNB-Katalog nachgewiesen und damit sichtbar und auffindbar gemacht.

Der Einsatz von XMetaDissPlus, das um ein wesentlich breiteres Spektrum von Publikationstypen und Dokumentarten wie eben Aufsätze und Konferenzbände erweitert wurde, kann auch eine erwägenswerte Option für Fachrepositorien und SSGs (natürlich unter Wahrung der entsprechenden Rechte) sein.

Festschriftbeitrag zu SSGs im elektronischen Zeitalter

Veröffentlicht am von in der Kategorie Fachportale, Notizen. – Noch keine Kommentare

Bei der USB Köln ist eine Festschrift zum 60. Geburtstag von Dr. Rolf Thiele mit dem Titel „Ein Bibliothekar mit Informationskompetenz“ erschienen, herausgegeben von Prof. Dr. Wolfgang Schmitz, Katja Halassy und Irmgard Jordan-Schmidt.

Hinweisen möchte ich an dieser Stelle auf den Beitrag von Ralf Depping in der Festschrift. Der Beitrag von Seite 13 bis Seite 34  „Sondersammelgebiete im Zeitalter elektronischer Informationsversorgung“ ist sozusagen die Langversion seines Vortrages auf dem Bibliothekartag, welchen ich im Artikel „ViFas: (Wie) Weiter?“ eingebunden habe.

Viel Spaß beim Lesen (auch der anderen interessanten Beiträge in der Festschrift).

Erweitertes Redaktionsteam – Kurzvorstellung

Veröffentlicht am von in der Kategorie Allgemein. – 2 Kommentare

Markus Trapp Wer in den vergangenen Wochen hier oben rechts auf den Link Kontakt / Impressum geklickt hatte, konnte im Redaktionsteam des Webis-Blogs ein neues Gesicht entdecken – meines. Ich nehme die Erweiterung des Redaktionsteams durch meine Person zum Anlass, mich kurz vorzustellen. Vielen Kolleginnen und Kollegen bin ich ja aus dem ViFa-Kontext bereits bekannt. Für alle anderen:

Mein Name ist Markus Trapp, als studierter Hispanist und Germanist wurde ich im Mai 2005 an der SUB Hamburg als Projektkoordinator für die Virtuelle Fachbibliothek cibera eingestellt, die wir – mittlerweile im Regelbetrieb – gemeinsam mit dem IAI Berlin betreiben. In cibera bin ich zuständig für die Module ciberaBlog und ciberaForscherWiki. Seit 2010 bin ich in einer eigens dafür eingerichteten Stabsstelle an der SUB Hamburg über meine Mitarbeit bei cibera hinaus für den Bereich Social Media und E-Medien-Marketing verantwortlich. Im vergangenen Monat habe ich von meinem Kollegen Jens Wonke-Stehle die Geschäftsstelle von Webis übernommen und freue mich, nun auch zum Redaktionsteam des Webis-Blogs zu gehören, zu dem ich ja in der Vergangenheit schon den ein oder anderen Artikel beigetragen hatte. Wenn Sie Ideen für Blogartikel haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu meinen Kollegen oder mir auf, denn so ein Blog funktioniert nur durch andauernde Impulse und kollegiale Kommentare. In diesem Sinn freue ich mich aktiv dabei mithelfen zu dürfen, dass das Webis-Blog weiter so gut besucht und mit interessanten Artikeln gefüllt werden wird. 😉

Neue Lotse-Fächer: Kommunikationswissenschaft / Medienwissenschaft und Filmwissenschaft / Theaterwissenschaft

Veröffentlicht am von in der Kategorie Allgemein, Fachportale. – 1 Kommentar

LOTSE_ViFa medien buhne film

Das Spektrum von LOTSE erweitert sich im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften mit den Fächerkombinationen Kommunikationswissenschaft / Medienwissenschaft und Filmwissenschaft / Theaterwissenschaft. Erstellt wurden die neuen Tutorials von den Mitarbeitern der Virtuellen Fachbibliothek medien buehne film , die der LOTSE-Community im Dezember 2011 beigetreten ist. Mit kurzen Einführungstexten, kommentierten Linksammlungen und Videoskripten bieten die LOTSE-Tutorials vor allem Studierenden am Beginn ihres Studiums sowie Interessierten einen ersten Wegweiser durch den „Dschungel an Informationen“.

Ein Beitrag von Franziska Voß, ViFa medien buehne film / Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg

MEDPILOT mit Katalog- und Kontofunktionen

Veröffentlicht am von in der Kategorie Fachportale, Technik, Tipps und Tricks. – 1 Kommentar

MEDPILOT-Flyer mit ausführlicher Anleitung zu den Kontofunktionen als PDF

Aus der Pressemitteilung der ZB MED vom 4.7.2012:

„Warum existieren Kataloge und Virtuelle Fachbibliotheken einer Einrichtung wie selbstverständlich nebeneinander? Diese Frage stellte sich die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) im vergangenen Jahr. Die Antwort gibt sie zum 2.7.2012 mit der Freischaltung sämtlicher Katalog- und Kontofunktionen in MEDPILOT.
Ab sofort können Nutzer mit gültigem Bibliotheksausweis der ZB MED in Köln alle Kontofunktionen über MEDPILOT nutzen: Kontoverwaltung, Verlängern, Vormerken kombiniert mit den komfortablen Recherchemöglichkeiten von MEDPILOT. Wurden die Ortsnutzer bisher nach einer MEDPILOT-Recherche in den klassischen Katalog der ZB MED weitergeleitet, entfällt diese Weiterleitung nun.  Die gewünschte Funktion kann direkt in MEDPILOT durchgeführt werden.
Dafür werden die Titeldaten aus dem Index der Suchmaschine mit live aktualisierten Daten direkt aus dem Bibliothekssystem angereichert. Über eine Direktverbindung zum Bibliothekssystem wird der aktuelle Ausleihstatus bei jeder Trefferdarstellung korrekt ohne Verzögerung angezeigt. Auch die Kontofunktionen greifen direkt auf das Bibliothekssystem zu.“

Ein Bericht zur technischen Umsetzung folgt in Kürze von den KollegInnen der ZB MED.