ViFa-Websuche – Der neue Websuchraum der ViFa medien buehne film

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Als dritte der Virtuellen Fachbibliotheken der UB Frankfurt hat die ViFa medien buehne film jetzt einen fachspezifischen Websuchraum implementiert. Auf Basis der umfassend erschlossenen E-Ressourcen im ViFa-Modul Internetquellen, wird mit der Open Source-Software YaCy/Solr eine Volltextsuche aufbereitet.
Mit ViFa-Websuche steht ein Suchraum im WWW zur Verfügung, der sich ausschließlich aus fachlich relevanten Webseiten generiert. Kommerzieller oder auch fachfremder Content bleibt somit weitestgehend außen vor. Alle Links, die vom erfassten Angeboten durch einen Klick erreichbar sind, werden von unseren Crawlern gesammelt und in einen gemeinsamen Index integriert. Recherchen über diesen Index funktionieren wie eine Volltextsuche, wie man es von den großen Suchmaschinen gewohnt ist – nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass einem der Ballast aus Werbung und endlosen Ergebnislisten erspart bleibt. Eine Eingabehilfe bzw. Autovervollständigung basierend auf dem eigenen Fachindex erleichtert nicht nur die Suchabfrage. Insbesondere bei fremdsprachigen Rechercheanfragen sorgt sie für eine optimale Trefferquote.
Im Augenblick hält unser monatlich aktualisierter Index den Content von rund 190.000 Seiten für eine Suchabfrage bereit. Durch eine stetige Weiterentwicklung der Technik und des inhaltlichen Zuschnitts werden wir über den Websuchraum schon in Kürze sowohl mehr Funktionen als auch mehr Content zur Verfügung stellen.
Probieren Sie die neue Suchfunktion der ViFa medien buehne film einmal aus (und sagen Sie uns Ihre Meinung dazu)!

Ein Beitrag von Franziska Voß, ViFa medien buehne film / Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg

Die Förderung des Sondersammelgebietes BWL an der USB Köln wird eingestellt

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Gemeinsame Erklärung der USB Köln und der ZBW Kiel/Hamburg

Die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln hat das von der DFG geförderte Sondersammelgebiet (SSG) Betriebswirtschaftslehre seit Beginn der Sondersammelgebietsaktivitäten betreut.

Mit der Integration der Bibliothek des Hamburgischen Weltwirtschaftsarchivs HWWA in die ZBW Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft  hat diese Bibliothek im Jahre 2007 ihr Sammelprofil auf die BWL erweitert.
Die zuständigen Gremien der DFG sehen damit eine Doppelförderung für die überregionale Literaturversorgung im Bereich BWL gegeben und haben darum beschlossen, die Mitfinanzierung des SSG BWL an der USB Köln aus förderpolitischen Gründen einzustellen. Die DFG hat dabei ausdrücklich die erfolgreiche Betreuung des SSG BWL an der USB Köln gewürdigt.

Im Jahr 2012 wird das SSG BWL an der USB Köln letztmalig uneingeschränkt gefördert, im Jahr 2013 erfolgt an der USB Köln die schrittweise Abwicklung der überregionalen Aktivitäten. Die Virtuelle Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften EconBiz wird ab 2013 in alleiniger Verantwortung durch die ZBW weitergeführt, der Nachweis der Kölner SSG-Bestände über EconBiz wird jedoch längerfristig erhalten bleiben.
Die USB Köln wird im Rahmen ihres SSG-Auftrages noch Monographien bis zum Erscheinungsjahr 2012 und Zeitschriften bis zum ABO-Jahr 2013 erwerben. Alle für das SSG BWL angeschafften Medien stehen selbstverständlich auch weiterhin für die überregionale Nutzung in der Fernleihe zur Verfügung – nachträgliche Beschaffungen werden jedoch ab 2013 an der USB im Rahmen der SSG-Funktion nicht mehr möglich sein.

Umbennung des SSG 6.33

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Das Sondersammelgebiet 6.33 “Indianer- und Eskimosprachen und -kulturen” trägt ab sofort die neue, zeitgemäßere Bezeichnung “Indigene Völker Nordamerikas und der Arktis”.

(Mit diesem Hinweis eröffnen wir die Kategorie “Notizen” im webisblog. Melden Sie uns Informationen zu ihrem SSG, die hier erscheinen sollen an webisblog[at]blogs.sub.uni-hamburg.de)

Metasuche mit pazpar2

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Die SUB Göttingen benötigt verschiedene Metasuchen: für die virtuellen Fachbibliotheken Lib AAC, GEO-LEO und vifamath sowie eine Suche nach Artikeln auf ihrer Website. Bislang beruhten diese Suchen auf OCLC iPort und bei GEO-LEO auf einer selbstentwickelten Lösung.

Beide Lösungen haben ähnliche Nachteile, die den Weiterbetrieb der Suchen erschweren. Zum einen ist die Software alt und ohne Support: auftretende Probleme können nur mit viel Aufwand gelöst werden und Updates der Systemumgebungen sind mit Vorsicht zu genießen. Zum anderen sind beide Lösungen fest mit den zugehörigen – und ebenfalls recht alten – Benutzeroberflächen verbunden. Eine Veränderung der zugehörigen Website müsste also auf die Metasuche Rücksicht nehmen, oder mit viel Aufwand das in HTML gegossene Interface der Metasuche aus der alten Site herauslösen und in die neue einfügen. Im Falle von iPort wurde genau das probiert. Es ist aber ein aufwendiger, fehleranfälliger und nervenaufreibender Prozess. Ebenso aufwendig sind Bemühungen, den alten Metasuchlösungen modernere Benutzeroberflächen hinzuzufügen.

Auf der Suche nach einer neuen Metasuchlösung fiel der Blick auf pazpar2. Als reiner Metasuchdienst läuft die Software unabhängig von einer bestimmten Benutzeroberfläche. Die Software ist Open Source und wird vom Hersteller Index Data aktiv entwickelt.

Was tut pazpar2?

In pazpar2 können verschiedene Dienste konfiguriert werden. Jeder Dienst faßt ausgewählte Katalogue zusammen und definiert die abfragbaren Indizes und Metadatenfelder für sie. Datenquellen können über die bibliographischen Schnittstellen Z39.50 und SRU abgefragt werden. Eine direkte Abfrage von Solr Indizes ist auch möglich.

pazpar2 arbeitet intern mit XML-Daten. Es kann XML Daten lesen und konvertiert ISO 2709 (Marc Binärformat) Datensätze beim Einlesen in Marc XML. Andere Datenformate wie binäres MAB oder unformatierten Text (SUTRS) kann pazpar2 nicht lesen.

Nach der Abfrage bearbeitet pazpar2 die Daten mit XSL Transformationen um sie in ein internes Datenformat zu konvertieren. Die Felder dieses Formats können selbst gewählt werden. Sinnvolle Standardeinstellungen hierfür werden mitgeliefert, ebenso wie XSL Transformationen für das Auslesen einiger Standardformate. Insbesondere die Unterstützung für das Marc Format ist sehr gut. Bei ungewöhnlichen oder eigenen XML Formaten – z.B. eigene Solr Felder – muß eine eigene XSL Transformation angelegt werden, die das Mapping auf das interne Datenformat durchführt.

Die Felder des internen Datenformats gibt pazpar2 an die abfragende Software weiter. Sie können so für die Anzeige oder weitere Features wie Exportformate genutzt werden. Weiterhin können diese Felder zur Deduplizierung und Facettierung der Ergebnisse genutzt werden.

Die Kommunikation mit pazpar2 erfolgt über eine http Schnittstelle, die im XML Format antwortet. Hierüber lassen sich Abfragen stellen, die Ergebnisse abrufen und Statusinformationen anfragen, die für die Anzeige benötigt werden. So läßt sich pazpar2 leicht in Webseiten nutzen und ermöglicht einen im Vergleich zu älteren Lösungen sehr schnelle und dynamische Anzeige der Ergebnisse.

Ergebnisanzeige

Ergebnisanzeige in der pazpar2-TYPO3 Extension

Da sich der pazpar2-Dienst auf die Daten konzentriert, ist die Anzeige der Suchergebnisse kein Teil der Software. Sie muß clientseitig aus dem internen Metadatenformat umgesetzt werden. Das ist zusätzliche Arbeit, hat aber den Vorteil der klaren Trennung der Metasuchsoftware von der Anzeigeschicht. In pazpar2 sind Beispiel-Clients in JavaScript enthalten, die ein brauchbarer Ausgangspunkt sind.

Da die Webseiten an der SUB Göttingen TYPO3 nutzen, haben wir eine TYPO3 Extension erstellt, die einen pazpar2-Client in TYPO3 einbindet. Die Anzeige dieses Clients wurde entwickelt, um möglichst viele der verfügbaren Metadaten anzuzeigen, externe Dienste wie Journals Online & Print von der ZDB einzubinden und den Import von Datensätzen in Bibliographiesoftware zu ermöglichen.

Ressourcen

Unsere Konfigurationen und Entwicklungen rund um pazpar2 sind frei verfügbar und können genutzt werden. Sollten sie auf Interesse stoßen, genutzt und verbessert werden, nehmen wir Verbesserungen und Fehlermeldungen gerne entgegen.

Module für ViFas: Der Veranstaltungskalender der ViFaOst

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In der Virtuellen Fachbibliothek Osteuropa (ViFaOst, http://www.vifaost.de ) steht seit kurzem speziell für wissenschaftsrelevante Termine ein interdisziplinär ausgerichteter Veranstaltungskalender zur Verfügung. Der Zugang erfolgt über die Startseite der ViFaOst  oder direkt über den Link http://www.vifaost.de/veranstaltungen/de/. Die Realisierung erfolgte als TYPO3-Extension und wird in Kürze auch in den Virtuellen Fachbibliotheken b2i und Propylaeum nachgenutzt werden.
Über eine Meldemaske lassen sich Veranstaltungen zur Bekanntgabe anmelden. Nach einer zeitnahen redaktionellen Überprüfung erfolgt dann die Freischaltung im Kalender. Sämtliche Daten werden zudem nach Ablauf eines Termins dauerhaft im Archiv gespeichert. Die enthaltenen Ankündigungen – darunter solche zu Konferenzen, Tagungen, Workshops, Einzelvorträgen, Calls for Papers uvm. – sind durchweg relevant für die nationale und internationale Osteuropaforschung. Sie sind umfassend mit erläuternden Daten und einem kurzen Beschreibungstext versehen. Interessierte können dadurch gezielt nach Terminen mit speziellen Veranstaltungsorten, Themen, Berichtszeiträumen, Bezugsräumen, Veranstaltern uvm. suchen.
Zunächst steht der Veranstaltungskalender nur in einer deutschen Version zur Verfügung. Mittelfristig sollen eine englische und eine russische Parallelversion angeboten werden. Die Eingabe und Suche erfolgen gegebenenfalls transliteriert mit lateinischem Grundbuchstaben (z.B. Lodz).
Der Veranstaltungskalender wird innerhalb der ViFaOst kooperativ vom Institut für Osteuropa- und Südosteuropaforschung (inhaltliche Redaktion) und von der Bayerischen Staatsbibliothek München (Konzeption, technischer Aufbau) betrieben.

Die ViFa Benelux ist am Start

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ViFa Benelux-LogoDie Virtuelle Fachbibliothek Benelux, das neue Fachportal für die Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung sowie für die Frisistik und Afrikaanse Philologie ist seit dem 9. März 2012 online. Auf der Tagung des Niederlandistenverbandes, welche am Wochenende an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg stattfand, wurde die ViFa Benelux der Öffentlichkeit vorgestellt (siehe auch ViFa Benelux-Blog und Aktuelles der USB Köln).

Die ViFa Benelux ist ein gemeinsames Projekt der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (zuständig für die technische Umsetzung) und der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (Projektleitung). Beide Institutionen sind von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit dem Sondersammelgebiet Benelux betraut. Auch der Aufbau der Virtuellen Fachbibliothek wird von der DFG gefördert.
Die neue ViFa löst die Virtuelle Fachbibliothek Niederländischer Kulturkreis / NedGuide der ULB Münster sowie die Fachinformationsseiten Belgien/Luxemburg der USB Köln ab.

Bereits im letzten Jahr wurden erste Module der ViFa Benelux veröffentlicht. Die Fachsicht Benelux aus der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) sowie aus dem Datenbank-Infosystem (DBIS) waren bereits seit Mai 2011 nutzbar. Im Dezember 2011 kam das ViFa Benelux Blog dazu.

Die ViFa Benelux wurde zunächst als Beta-Version veröffentlicht.  Die eben genannten bereits vorhanden Module wurden in den ViFa intergriert, eine Reihe weiterer Module und Funktionen sind hinzugekommen. Selbstverständlich wird eine Metasuche über zahlreiche Fachkataloge und -datenbanken angeboten. Hervorzuheben ist sicher auch der Forschungsführer, das Forscher- und Forschungswiki der ViFa Benelux. Ganz ähnlich wie in dem vor kurzen hier im Blog von Markus Trapp vorgestellten cibera ForscherWiki können die Forscherinnen und Forscher bzw. Forschungseinrichtungen dieses Angebot aktiv mitgestalten. LOTSE wird als Wegweiser zur Literatursuche und zum wissenschaftlichen Arbeiten genutzt, die Zugänge zu den Fachsichten Niederlandistik/ Niederlande-Studien und Belgien/ Luxemburg in Lotse werden in der ViFa verlinkt. Noch im Aufbau befindet sich der fachliche Dokumentenserver Benelux-Dok, Informationen für Autorinnen und Autoren werden aber schon zur Verfügung gestellt. Neuerwerbungsdienst und Newsletter runden das Angebot ab.

Die ViFa Benelux wurde mit der Portalsoftware IPS: Information Portal Suite realisiert und nutzt das YAML CSS Framework. Das Bibliothekportal der USB Köln basiert ebenfalls auf IPS, sodass entsprechende Erfahrungen vorhanden sind. Auch das vascoda-Portal wurde ja mit der IPS-Portalsoftware  und YAML betrieben. Eine Herausforderung, die sich durch den Einsatz von IPS ergibt und die mir aus dem vascoda-Portal noch sehr vertraut ist, muss auch die ViFa Benelux noch meistern. Beim Aufruf des Portals wird automatisch eine Session generiert, die nach einer gewissen Zeit der Inaktivität verfällt. Auf diese Weise lassen sich Unterseiten der ViFa nicht ohne weiteres direkt verlinken (es sei denn, man löscht die Session-ID aus dem jeweiligen Link, wobei dann beim Wechseln auf ein anderes Modul das Fehlen der Session moniert wird). Besser wären permanente und auch sprechende URLs. Dieses Problem ist bekannt und wird sicher noch bis zum Projektende gelöst.

Auch ansonsten bleibt noch das eine oder andere zu tun in der ViFa Benelux. Der fachliche Dokumentenserver ist, wie gesagt im Aufbau, eine Personalisierungskomponente ist vorgesehen, die Hilfetexte sowie ein englischsprachige Version sind in der Vorbereitung.  Über die weitere Entwicklung wird hier und im Blog der ViFa Benelux berichtet.

Lobenswert sind die schon vorhandenen Möglichkeiten, die Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler einzubinden. Diese können sich mit eigenen Beiträgen und Kommentaren im ViFa Benelux-Blog, durch Aktualiserung und Ergänzung von Einträgen im Forschungsführer und durch das Bereitstellen von Publikationen für den Dokumentenserver aktiv an der modular aufgebauten ViFa Benelux beteiligen.

 

Einbindung von Fachgemeinschaften in die Fachportale – Teil 3: Dokumentenserver

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(Dies ist der dritte Teil unserer Reihe über die Verbindung von Fachportalen und Fachgemeinschaften. In Teil eins ging es um Themenportale, Teil zwei beschäftigte sich mit Forscherwikis.)

Dokumentenserver eignen sich gut für die Arbeitsteilung zwischen Bibliotheken und Fachgemeinschaften. Sie sind in meinen Augen sogar das ViFa-Modul mit dem größten Potential. Denn hier können Bibliotheken ihre ureigenen Aufgaben in einem neuen Medium wahrnehmen: Elektronische Dokumente werden gesammelt, formal und inhaltlich erschlossen, bereitgestellt,  in Themenportalen oder Blogeinträgen vermittelt und beworben, und in einigen Fällen durch Langzeitarchivierung bewahrt.
Eine neue Aufgabe kommt dazu: Die Erhöhung der Sichtbarkeit der Dokumente. Anders als bei unseren physischen Beständen ist der Nutzerkreis eines Repositoriums und damit seine  Reichweite prinzipiell uneingeschränkt. Dies trifft umso mehr zu, wenn es sich bei dem Dokumentenserver um ein Open-Access Repositorium handelt. Bibliotheken erbringen damit sowohl Schreibenden als auch Lesenden eine Dienstleistung und verkürzen im Idealfall den Weg zwischen beiden.
Um diese theoretisch mögliche weltweite Recherchierbarkeit auch praktisch zu realisieren ist eine konstante Anstrengung zu Sichtbarmachung der gespeicherten Dokumente nötig:
Die effektivste  Maßnahme ist nach meinen Erfahrungen die Suchmaschinenoptimierung der Webseite. Dabei ist es interessant zu wissen, dass Google Scholar OAI-Schnittstellen nicht spannend findet  sondern in seinen inclusion guidelines die Verwendung von Eprints oder DSpace nahelegt. Ausweg für OPUS Verwender: Vier HMTL-Metatags im Headbereich helfen.
Bsp.:

<meta name="citation_title" content="Kriege und bewaffnete Konflikte 2011 : Ein erster Überblick">
<meta name="citation_author" content="Schreiber, Wolfgang">
<meta name="citation_publication_date" content="2012">
<meta name="citation_pdf_url" content="http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2012/3522/pdf/AKUF_Analysen_10.pdf">

(Via RepMan-Mailingliste die ich hier als Austauschmedium nachdrücklich empfehlen möchte, auch wenn es derzeit schwer ist, auf die einzelnen Beiträge im Archiv zu verlinken (-; )

Weiterhin sinnvoll ist es, die OAI-Schnittstelle und die Serverdaten so bekannt wie möglich zu machen, z. B. durch Melden bei:

Manchmal sieht man erst nach Wochen oder Monaten an den Logfiles des Servers, ob der Versuch erfolgreich war und sich neue Besucherströme einstellen. Aber tendenziell ist man damit schon mal auf einem guten Weg. Und aus diesen Erfahrungen wird in Bibliotheken zunehmend ein großes Wissen aufgebaut, das etwa in Lehre und Forschung nicht im selben Maße besteht -  und auch nicht bestehen muss. Diese Stärke kann genutzt werden um durch eine gute Arbeitsteilung die Vernetzung mit der Fachcommunity vorantreiben.

Zudem eignet sich der Dokumentenserver als Motor der technischen Innovation eines Portals: in einem überschaubaren Rahmen können neue Funktionen  implementiert und getestet werden: Sharing, Social Bookmarking, die Einbindung verschiedene Formen von Mikrodaten in den Einzeltreffern oder der Einstieg ins Semantic Web. Zusammengefasst: Bibliotheken sollten Ihre Dokumentenserver lieben, denn sie eröffnen ihnen die Chance, zu glänzen.

Dokumentenserver der ViFas

(Sollte ich ein Repositorium vergessen habe, bitte melden oder kommentieren, dann ergänze ich die Liste)

  • ART-Dok – Publikationsplattform Kunstgeschichte RSS
  • EconStor – Publikationsplattform Wirtschaftswissenschaften
  • eDoc.ViFaPol- Der Open-Access-Volltextserver für Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaften RSS
  • GEO-LEO e-docs – Publikationsplattform für geo- u. montanwissenschaftliche Informationsressourcen
  • GiNDok – Publikationsplattform Germanistik
  • MENAdoc -  Publikationsplattform für Dokumente mit Bezug zum Vorderen Orient u. Islam
  • OstDok – Osteuropa-Dokumente online
  • pedocs – Open Access Erziehungswissenschaften RSS
  • Propylaeum-DOK – Publikationsplattform Altertumswissenschaften RSS
  • PsyDok – Open-Access-Server der Virtuellen Fachbibliothek Psychologie RSS
  • SavifaDok – Publikationsplattform Südasienwissenschaften RSS
  • vifabioDOC – Publikationsplattform Biologie

ciberaForscherWiki: Forscherdatenbank als ViFa-Modul

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Um einen weiteren Beitrag zum fachlichen Austausch innerhalb der Virtuellen Fachbibliotheken zu leisten, möchte ich gerne hier im Webis-Blog vorstellen, welche Erfahrungen wir nach etwa zweieinhalb Jahren mit dem ciberaForscherWiki gemacht haben. Die Fragen, die in diesem Zusammenhang beantwortet werden sollen, sind: Wie baut man so etwas auf? Wie kommt man an die Forscherdaten? Macht ein solches Modul als Teil einer Virtuellen Fachbibliothek Sinn, wird es vom anvisierten Zielpublikum genutzt und wenn ja, welche über die reine Steigerung der Nutzungszahlen hinausgehenden Vorteile bietet das? Es versteht sich von selbst, doch soll es hier eigens erwähnt werden: es kann wegen der unterschiedlichen fachlichen Ausrichtungen keine allgemein übertragbare Handlungsempfehlungen für alle Virtuellen Fachbibliotheken geben, sondern es soll lediglich der Ansatz von cibera aufgezeigt werden, damit an diesem Weg interessierte Kolleginnen und Kollegen abwägen können, ob dies eine geeignete Option auch für ihre ViFa darstellt.

cfw-scr Als Mitbetreiber der ViFa Iberoamerika / Spanien / Portugal (cibera) haben wir an der SUB Hamburg eine bereits bestehende Forscherdatenbank zur Lateinamerika-Forschung übernommen, diese inhaltlich erweitert und in eine leicht zu pflegende Struktur überführt. Die Datenbank wurde ursprünglich auf Initiative der ADLAF (Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung) von unseren Projektpartnern im GIGA Hamburg aufgebaut und in cibera integriert. In der zweiten Projektphase der DFG-Förderung hat die SUB Hamburg die Datenbank 2009 um zahlreiche Forscherinnen und Forscher, die sich mit Spanien und Portugal befassen, erweitert und in eine Wiki-Struktur überführt. Das ciberaForscherWiki bildet seitdem ein eigenständiges Modul innerhalb der ViFa.
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Einbindung von Fachgemeinschaften in die Fachportale – Teil 1: Themenportale

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Eine Herausforderung, vor der alle Virtuellen Fachbibliotheken standen und stehen, ist die Verstetigung des Angebots nach der Projektförderung. Dabei ist nicht nur wichtig, dass der technische Betrieb und die Weiterentwicklung des Portals sichergestellt sind, sondern auch, dass das Portal in der fachwissenschaftlichen Community bekannt ist und dort akzeptiert und stetig genutzt wird.

Der technische Betrieb und die Weiterentwicklung können seitens der betreibenen Bibliotheken zumindest in soweit sichergestellt werden, dass Synergien genutzt werden. Dafür muss/sollte sich die ViFa in Gänze oder mit ihren einzelnen Modulen in die vorhandene technische Infrastruktur einpassen, indem z.B. das gleiche Portal- oder Content-Management-System oder auch (Meta)Suchsystem wie für die anderen Bibliotheksangebote genutzt wird. Eigene technische Lösungen für die ViFas machen nur dann Sinn, wenn sie auf einem kooperativen Ansatz beruhen und der Aufwand für Betrieb, Pflege und Weiterentwicklung dadurch minimiert wird. Einen Vorteil aber sicherlich die Bibliotheken und Einrichtungen, die mehrere Portale betreiben.

Die Akzeptanz und Nutzung kann i.d.R. nur durch die Einbindung der jeweiligen Fachgemeinschaft gewährleistet werden, indem die Forschenden dazu angehalten werden, sich aktiv mit ihren wissenschaftlichen Fragestellungen und Ergebnissen einzubringen und sich über die ViFa / das Fachportal miteinander zu vernetzen und auszutauschen. Dafür gibt es in den ViFas und Fachportalen verschiedene Angebote und Ansätze, die wir in dieser Beitragsreihe in lockerer Folge kurz darstellen und diskutieren möchten.

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Immer mehr Digitalisierungsprojekte für biologische Literatur

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Schon seit dem Jahr 2007 bietet vifabio, die Virtuelle Fachbibliothek Biologie, eine Übersicht zu den Digitalisierungsprojekten, die für das Fach relevant sind. Die Zahl der dort nachgewiesenen Projekte stieg von anfangs 16 bis zum Jahresbeginn 2010 auf 41 an; dann erfolgte eine Zwischenauswertung, die in einer deutschen Fassung und einer englischen Fassung publiziert wurde. Aber das Wachstum geht ungebremst weiter: Aktuell sind schon 63 Digitalisierungsprojekte nachgewiesen.

Bildschirmfoto: vifabio-ListeDie wachsende Zahl der Einzelprojekte ändert nichts daran, dass es einige wenige Großprojekte gibt, die die breite Masse an Bedeutung weit hinter sich lassen; hervorzuheben sind etwa BHL (Biodiversity Heritage Library), AnimalBase, Gallica oder die Digital Library des Real Jardín Botánico of Madrid. Bedenkt man die relativ strikten Auswahlkriterien für die vifabio-Liste (dargestellt in o.g. Publikation), wird klar, dass eigentlich noch viel mehr Akteure mit der Digitalisierung biologischer Literatur befasst sind – jedoch arbeiten die meisten fachübergreifend und versäumen es, fachspezifische Zugänge zur Verfügung zu stellen. Ein Gesamtnachweis aller bereits digitalisierten Werke der Biologie ist nach wie vor nicht verfügbar; dabei wäre ein solches Gesamtverzeichnis nicht nur für die Wissenschaftler bzw. Leser hilfreich, sondern auch zur Koordination von Digitalisierungsaktivitäten.

Warum kann man sich nicht einfach darauf verlassen, dass das alles bei Google & Co. zu finden ist? Weil zahlreiche Studien (und auch meine eigenen Erfahrungen) belegen, wie unvollständig die Suchmaschinen das Deep Web und die Spezialserver indexieren, besonders, wenn es sich um kleinere Anbieter handelt, die ihr Angebot nicht optimal für die Crawler aufbereiten können oder wollen. Ärgerlich ist auch, dass Google für Benutzer außerhalb der USA den Zugriff auf zahlreiche urheberrechtsfreie Digitalisate blockiert; dies geschieht ohne ernsthaften Grund, und ohne, dass es dem uneingeweihten Benutzer bewusst wird.