Webis-Blog: Erfreuliche Entwicklung der Zugriffszahlen

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Neuer Besucherrekord im Webis-Blog im Juli 2012 Wir freuen uns, dass sich die Zugriffszahlen des Webis-Blogs positiv entwickeln. Der Juli war bislang der erfolgreichste Monat mit fast 10.000 einzelnen Seitenaufrufen. Das Redaktionsteam möchte sich nicht nur für die Mitarbeit der einzelnen AutorInnen und für das Interesse der Fachleserschaft bedanken, sondern Ihnen auch einen Einblick in die Statistik geben. Sicher auch für viele hier Mitlesende und Mitdiskutierende interessant: dies ist die Top 10 der Artikel nach Zugriffen im Jahr 2012 (von Januar bis Juli) mit der jeweiligen Anzahl der Artikelaufrufe:

  1. ViFas: (Wie) Weiter?: 888
     
  2. Einbindung von Fachgemeinschaften in die Fachportale – Teil 1: Themenportale: 464
     
  3. Willkommen im neuen webis-Blog: 432
     
  4. ciberaForscherWiki: Forscherdatenbank als ViFa-Modul: 431
     
  5. Metasuche mit pazpar2: 425
     
  6. Einbindung von Fachgemeinschaften in die Fachportale – Teil 3: Dokumentenserver: 402
     
  7. Die ViFa Benelux ist am Start: 353
     
  8. Module für ViFas: Der Veranstaltungskalender der ViFaOst: 251
     
  9. ViFa-Websuche – Der neue Websuchraum der ViFa medien buehne film: 251
     
  10. Virtuelle Fachbibliotheken der BSB nun mit TouchPoint der Fa. OCLC: 200
     

Die meist kommentierten Blogartikel (nicht unbedingt identisch mit den meist aufgerufenen) sind diese:

Sie sehen: das hier Veröffentlichte wird auch von den Kolleginnen und Kollegen gelesen. Es darf gerne auch mehr diskutiert oder nachgefragt werden. 😉 Sollten Sie Anregungen für eigene Veröffentlichungen haben, oder auch Themenwünsche bzw. Kritik äußern wollen, nehmen Sie bitte Kontakt zu einem Mitglied der Redaktion auf oder kommentieren Sie auch gern entsprechend im Blog. Wir und alle hier Mitlesenden freuen sich über interessante Beiträge aus dem Kreis der Sondersammelgebiete, der ViFas und der weiteren Fachportale.

Zeitschriftenartikel bei der Deutschen Nationalbibliothek: Import mit XMetaDissPlus

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Pflichtabgaben an die DNB – gedruckt und digital

Seit 2006 gilt die Pflichtabgabe an die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) auch für digitale Publikationen. Damit bietet der Katalog der DNB für Nutzende eine zusätzliche Möglichkeit des Recherchierens. Für Verfasser digitaler Werke erhöhen sich seitdem die Chancen, dass ihre Publikation breiter wahrgenommen wird.
Das Potenzial dieses Angebots kann zukünftig noch besser ausgeschöpft werden.

Recherche nach Zeitschriftenartikeln

Die Weiterentwicklung von XMetaDissPlus durch die DNB wird die Katalognutzung weiter verbessern helfen: Die Abgabe von Metadaten zu Zeitschriftenartikeln ist nun automatisiert möglich. Damit erleichtert das Verfahren die Ablieferung entsprechender Daten von Seiten der Inhaltsanbieter in großem Stil. Es steht also zu erwarten, dass mittelfristig die Artikelrecherche über den Katalog der DNB sehr ergiebig sein wird. Sofern die Artikel frei verfügbar sind, kann dann nach erfolgreicher Recherche aus dem Katalog heraus direkt auf den Volltext zugegriffen werden.

Verlag der SUB Hamburg Pilotpartner

Hamburg University Press, der Verlag der SUB Hamburg, hat als Pilotpartner die DNB bei der Umsetzung der automatisierten Ablieferung in die Praxis unterstützt. Mit dem heutigen Tag nun sind die frei verfügbaren Zeitschriften der GIGA Journal Family und von Aethiopica die ersten, die automatisiert importiert wurden und entsprechend verfügbar sind (zum Beispiel Datensatz hier). Das somit erprobte Verfahren kann jetzt von weiteren Zeitschriftenlieferanten, aber auch anderen Content-Anbietern genutzt werden.

Das Verfahren wurde als Service bereits in das neue Verlagsangebot, den Zeitschriftenserver, integriert:
Alle hier zukünftig erscheinenden Zeitschriften werden also von Anfang an auf Artikelebene zeitnah im aktuell möglichen Rahmen langzeitarchivert, im DNB-Katalog nachgewiesen und damit sichtbar und auffindbar gemacht.

Der Einsatz von XMetaDissPlus, das um ein wesentlich breiteres Spektrum von Publikationstypen und Dokumentarten wie eben Aufsätze und Konferenzbände erweitert wurde, kann auch eine erwägenswerte Option für Fachrepositorien und SSGs (natürlich unter Wahrung der entsprechenden Rechte) sein.

Festschriftbeitrag zu SSGs im elektronischen Zeitalter

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Bei der USB Köln ist eine Festschrift zum 60. Geburtstag von Dr. Rolf Thiele mit dem Titel „Ein Bibliothekar mit Informationskompetenz“ erschienen, herausgegeben von Prof. Dr. Wolfgang Schmitz, Katja Halassy und Irmgard Jordan-Schmidt.

Hinweisen möchte ich an dieser Stelle auf den Beitrag von Ralf Depping in der Festschrift. Der Beitrag von Seite 13 bis Seite 34  „Sondersammelgebiete im Zeitalter elektronischer Informationsversorgung“ ist sozusagen die Langversion seines Vortrages auf dem Bibliothekartag, welchen ich im Artikel „ViFas: (Wie) Weiter?“ eingebunden habe.

Viel Spaß beim Lesen (auch der anderen interessanten Beiträge in der Festschrift).

Erweitertes Redaktionsteam – Kurzvorstellung

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Markus Trapp Wer in den vergangenen Wochen hier oben rechts auf den Link Kontakt / Impressum geklickt hatte, konnte im Redaktionsteam des Webis-Blogs ein neues Gesicht entdecken – meines. Ich nehme die Erweiterung des Redaktionsteams durch meine Person zum Anlass, mich kurz vorzustellen. Vielen Kolleginnen und Kollegen bin ich ja aus dem ViFa-Kontext bereits bekannt. Für alle anderen:

Mein Name ist Markus Trapp, als studierter Hispanist und Germanist wurde ich im Mai 2005 an der SUB Hamburg als Projektkoordinator für die Virtuelle Fachbibliothek cibera eingestellt, die wir – mittlerweile im Regelbetrieb – gemeinsam mit dem IAI Berlin betreiben. In cibera bin ich zuständig für die Module ciberaBlog und ciberaForscherWiki. Seit 2010 bin ich in einer eigens dafür eingerichteten Stabsstelle an der SUB Hamburg über meine Mitarbeit bei cibera hinaus für den Bereich Social Media und E-Medien-Marketing verantwortlich. Im vergangenen Monat habe ich von meinem Kollegen Jens Wonke-Stehle die Geschäftsstelle von Webis übernommen und freue mich, nun auch zum Redaktionsteam des Webis-Blogs zu gehören, zu dem ich ja in der Vergangenheit schon den ein oder anderen Artikel beigetragen hatte. Wenn Sie Ideen für Blogartikel haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu meinen Kollegen oder mir auf, denn so ein Blog funktioniert nur durch andauernde Impulse und kollegiale Kommentare. In diesem Sinn freue ich mich aktiv dabei mithelfen zu dürfen, dass das Webis-Blog weiter so gut besucht und mit interessanten Artikeln gefüllt werden wird. 😉

Neue Lotse-Fächer: Kommunikationswissenschaft / Medienwissenschaft und Filmwissenschaft / Theaterwissenschaft

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LOTSE_ViFa medien buhne film

Das Spektrum von LOTSE erweitert sich im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften mit den Fächerkombinationen Kommunikationswissenschaft / Medienwissenschaft und Filmwissenschaft / Theaterwissenschaft. Erstellt wurden die neuen Tutorials von den Mitarbeitern der Virtuellen Fachbibliothek medien buehne film , die der LOTSE-Community im Dezember 2011 beigetreten ist. Mit kurzen Einführungstexten, kommentierten Linksammlungen und Videoskripten bieten die LOTSE-Tutorials vor allem Studierenden am Beginn ihres Studiums sowie Interessierten einen ersten Wegweiser durch den „Dschungel an Informationen“.

Ein Beitrag von Franziska Voß, ViFa medien buehne film / Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg

MEDPILOT mit Katalog- und Kontofunktionen

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MEDPILOT-Flyer mit ausführlicher Anleitung zu den Kontofunktionen als PDF

Aus der Pressemitteilung der ZB MED vom 4.7.2012:

„Warum existieren Kataloge und Virtuelle Fachbibliotheken einer Einrichtung wie selbstverständlich nebeneinander? Diese Frage stellte sich die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) im vergangenen Jahr. Die Antwort gibt sie zum 2.7.2012 mit der Freischaltung sämtlicher Katalog- und Kontofunktionen in MEDPILOT.
Ab sofort können Nutzer mit gültigem Bibliotheksausweis der ZB MED in Köln alle Kontofunktionen über MEDPILOT nutzen: Kontoverwaltung, Verlängern, Vormerken kombiniert mit den komfortablen Recherchemöglichkeiten von MEDPILOT. Wurden die Ortsnutzer bisher nach einer MEDPILOT-Recherche in den klassischen Katalog der ZB MED weitergeleitet, entfällt diese Weiterleitung nun.  Die gewünschte Funktion kann direkt in MEDPILOT durchgeführt werden.
Dafür werden die Titeldaten aus dem Index der Suchmaschine mit live aktualisierten Daten direkt aus dem Bibliothekssystem angereichert. Über eine Direktverbindung zum Bibliothekssystem wird der aktuelle Ausleihstatus bei jeder Trefferdarstellung korrekt ohne Verzögerung angezeigt. Auch die Kontofunktionen greifen direkt auf das Bibliothekssystem zu.“

Ein Bericht zur technischen Umsetzung folgt in Kürze von den KollegInnen der ZB MED.

 

ViFas der BSB im Rahmen der DFN-AAI als Service-Provider

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Zunehmend wird heute an Bibliotheken die Verwaltung des kontrollierten Zugangs zu Informationen über die Authentifizierungs- und Autorisierungsinfrastruktur (AAI) abgewickelt, die der DFN-Verein als kostenlosen Dienst für seine Mitglieder (in der Hauptsache wissenschaftliche Einrichtungen) zur Verfügung stellt. Diese Infrastruktur  vereinfacht und vereinheitlicht den Zugriff auf lizenzpflichtige Materialien erheblich. Angehörige von wissenschaftlichen Einrichtungen (z.B. Nutzer einer Universitätsbibliothek) müssen sich für die Nutzung lizenzpflichtiger Dienste dabei – unabhängig von den Diensten – nur einmal einloggen, um sich zu authentifizieren (Single-Sign-On, SSO).
Hierzu wurde ein Bündel vertraglicher Vereinbarungen entwickelt, die Verantwortungen und Kommunikation zwischen den beteiligten Partnern regeln (Identity-Management, Schnittstellen, Vorgehen bei Verstößen). Als Software kommt das von der Internet2-Initiative entwickelte Shibboleth zum Einsatz.

Die Implementierung von Shibboleth in eine Virtuelle Fachbibliothek, also der Anschluss an das DFN-Netz und dessen AAI-Struktur ermöglicht es, in die Metasuche lizenzpflichtige Datenbanken, insbesondere auch Nationallizenzen, einzubinden und dennoch nur für ausgewiesene Nutzergruppen zugänglich zu machen.

Metasuche Vifarom: Anmeldung als Aktivierung von Shibboleth

Der Nutzer meldet sich dabei unter  Verwendung der Kennung und des Passwortes seiner Bibliothek bzw. seiner Einrichtung z.B. bei der Metasuche an , um die entsprechenden Datenbanken zu aktivieren.
Im Rahmen einer AAI gibt es immer zwei Rollen: ein Identity Provider ermöglicht die Authentifizierung eines Benutzers und die Generierung von verschiedenen Benutzer-Attributen (z.B. Mitarbeiter, Student u.ä.). Der Content-Provider bzw. Service-Provider auf der anderen Seite stellt die Shibboleth-Komponente bereit, die zu den jeweiligen lizenzpflichtigen Angeboten führt. Verlage oder auch Betreiber von Virtuellen Fachbibliotheken, die lizenzpflichtige Angebote bündeln, sind typische Content-Provider in diesem Sinn. Oftmals sind die Betreiber als Bibliotheken natürlich gleichzeitig auch Identity Provider für ihre Benutzer.

Der Einsatz von Shibboleth wurde in einigen Virtuellen Fachbibliotheken der Bayerischen Staatsbibliothek bereits vor drei Jahren realisiert. Mit dem Wechsel zu TouchPoint der Fa. OCLC als Portalsoftware wurde eine  Neuimplementierung der Shibbolethfunktionalität notwendig, die Ende letzten Jahres abgeschlossen werden konnte. Seit Januar 2012 sind fünf der sechs von der DFG geförderten Virtuellen Fachbibliotheken (b2i, historicum.net/chronicon, Propylaeum, ViFa Musik und Vifarom sowie ViFaOst) als Content-, bzw. Service-Provider in der DFN-AAI eingestuft. Schon in einer früheren Phase war es für Nutzer der Bayerischen Staatsbibliothek, der Universität Heidelberg und der Universität Tübingen, die als Identity-Provider eingebunden wurden, möglich, auf die Nationallizenzangebote in diesen Virtuellen Fachbibliotheken zuzugreifen.

Wahl der Heimateinrichtung bei DFN-AAI

 

In Kürze werden, beginnend mit der Universität Bonn, weitere Identity Provider eingebunden. Falls auch Sie bzw. Ihre Einrichtung Interesse haben, als Identity-Provider im Rahmen der Virtuellen Fachbibliotheken der Bayerischen Staatsbibliothek Ihren Nutzern einen Zugriff auf das dortige lizenzpflichtige Material zu ermöglichen, melden Sie sich beim Autor des Artikels.

 

 

Gerne steht die Bayerischische Staatsbibliothek auch für eine „Shibbolethisierung“ einer ViFa beratend zur Seite. Weiterführende Informationen zur DFN-AAI erhalten sie auf deren Webseiten sowie unter aai@dfn.de.

Einloggen mittels Kennung und Passwort der Heimateinrichtung

 

Redirect via Shibboleth

 

Vorher nicht zugänglich National-Lizenz Datenbanken (PIO/EIO) sind nun für den Nutzer freigeschaltet

Virtuelle Fachbibliotheken der BSB nun mit TouchPoint der Fa. OCLC

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OCLC-Touchpoint Suchoberfläche in der ViFa b2i

Von Frühjahr 2011 bis zum Frühjahr 2012 erhielten alle Virtuellen Fachbibliotheken der Bayerischen Staatsbibliothek (b2i, Chronicon/historicum.net, Vifarom, Propylaeum, ViFaMusik und ViFaOst) eine neue Suchoberfläche, die das bisherige System Elektra der Fa. OCLC ablöste. Die Entscheidung fiel auf die Software TouchPoint der Fa. OCLC und damit auf ein Produkt, das sich in Verbindung mit Suchmaschinentechnologie als „state-of-the-art“ im Bereich der Metasuche präsentiert.

Die Oberfläche zeigt sich barrierefrei und ohne Frames. Die Geschwindigkeit beim Aufbau von Trefferlisten und Einzelanzeigen konnte erheblich gesteigert werden, die Filtermöglichkeiten und Voreinstellungen liegen nun auf auf einer Ebene. Nicht zuletzt zeigt sich TouchPoint nun im zeitgemäßen Design und einem übersichtlichen Seitenaufbau. Eine erhebliche Verbesserung stellt die Einbindung von elektronischen Volltextkollektionen dar, die z.B. in den Virtuellen Fachbibliotheken chronicon/historicum.net und Propylaeum schon realisiert ist.

OCLC-Touchpoint Trefferliste mit Facettierung in der ViFa b2i

Die Verwendung der Java Server Pages Standard Tag Library (JSTL) erhöht die Effizienz in der Wartung und Neuentwicklung zusätzlicher Webservices. Intergriert werden konnten dabei bereits das Authentifizierungs-Tool Shibboleth, der Dokumentlieferdienst Subito. Zudem steht mit der Anbindung an WorldCat über eine API eine Verfügbarkeitsrecherche zur Verfügung. Eingebunden werden konnte auch das Instrument Journals online and Print von ZDB und EZB für die Ermittlung der Verfügbarkeit von Zeitschriftenaufsätzen.

Selbstverständlich sind Personalisierungsfunktionen, Merkliste sowie RSS-Feed vorhanden. Weitere Funktionen werden gerade entwickelt (u.a. Anzeige einer Gesamttrefferliste über alle Datenbanken).

Einbindung verschiedener Dienste zur Verfügbarkeit

 

 

ViFas: (Wie) Weiter?

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Auf dem 101. Bibliothekartag in Hamburg gab es am 23.05.2012 in der Session „Besondere Sammlungen in Bibliotheken“ zwei Vorträge zu Virtuellen Fachbibliotheken.

Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle (beide SUB Hamburg) stellten dar, dass ViFas in ihrer aktuellen Form zur Disposition stehen. Sie zeigten auf, dass die Ende der 1990er Jahre aufgestellten Grundannahmen zur Konzeption von Virtuellen Fachbibliotheken längst keine Gültigkeit mehr besitzen und sich die meist sehr geringe Nutzung und der schlechte Bekanntheitsgrad von ViFas daraus ableiten. Dem Zwischenfazit, ViFas wären gescheitert und sollten abgeschaltet werden, begegnen sie mit dem Vorschlag neuer Grundannahmen für das Konzept der Virtuellen Fachbibliotheken.

Ralf Depping (USB Köln) stellte ergänzend in seinem Vortrag noch mal kurz die Entstehungsgeschichte der ViFas als Portale der Sondersammelgebiete dar. Er gab einen Überblick über die  seitens der DFG formulierten Aufgaben der ViFas und deren  zentralen Module und benannte die vermeintlichen Erfolgsfaktoren für ViFas.

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Beide Vorträge zielten letztlich darauf ab, dass sich die ViFa-Verantwortllichen auf ihre Kernkompetenzen besinnen sollten und anstatt eines „One-Stop-Shops“ (nach)nutzbare Einzelmodule und Dienste aufbauen sollten, die dort eingebunden werden können, wo sich die NutzerInnen aufhalten. Absehbar ist, dass die von der DFG geplante Neuaufstellung des SSG-Systems und der Virtuellen Fachbibliotheken tatsächlich ein Stück in diese Richtung gehen wird.

Was ist Ihre Meinung dazu? Wie kann und soll es weiter gehen mit den ViFas?

 

VIFA EN ROUTE

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Die Virtuellen Fachbibliotheken der Humboldt-Universität zu Berlin, evifa und hochschulwesen online, präsentieren sich auf dem Bibliothekartag mit einem Poster. Eigentlich ist es kein richtiges Poster, denn wir versuchen in Form eines Spiels die Freuden und Leiden der Betreuung einer ViFa anschaulich darzustellen.
Per Würfelwurf, Ereignisfeldern und -karten werden den SpielerInnen Situationen unseres ViFa-Alltags nahegebracht – fast alle basierend auf tatsächlichen Ereignissen. Wer also mal vergleichen möchte oder Anregungen hat, ist herzlich eingeladen in Halle H bei der Posterpräsentation vorbeizuschauen. Meine Kollegin Regina Pfeifenberger ist Mittwoch von 12 bis 14 Uhr vor Ort und ich zur gleichen Zeit am Donnerstag. Wir freuen uns auf Mitspieler und Gespräche!

Matthias Harbeck
Fachreferent Ethnologie (SSG Volks- und Völkerkunde)
Humboldt-Universität zu Berlin
Universitätsbibliothek
http://www.ub.hu-berlin.de