ViFas der BSB im Rahmen der DFN-AAI als Service-Provider

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Zunehmend wird heute an Bibliotheken die Verwaltung des kontrollierten Zugangs zu Informationen über die Authentifizierungs- und Autorisierungsinfrastruktur (AAI) abgewickelt, die der DFN-Verein als kostenlosen Dienst für seine Mitglieder (in der Hauptsache wissenschaftliche Einrichtungen) zur Verfügung stellt. Diese Infrastruktur  vereinfacht und vereinheitlicht den Zugriff auf lizenzpflichtige Materialien erheblich. Angehörige von wissenschaftlichen Einrichtungen (z.B. Nutzer einer Universitätsbibliothek) müssen sich für die Nutzung lizenzpflichtiger Dienste dabei – unabhängig von den Diensten – nur einmal einloggen, um sich zu authentifizieren (Single-Sign-On, SSO).
Hierzu wurde ein Bündel vertraglicher Vereinbarungen entwickelt, die Verantwortungen und Kommunikation zwischen den beteiligten Partnern regeln (Identity-Management, Schnittstellen, Vorgehen bei Verstößen). Als Software kommt das von der Internet2-Initiative entwickelte Shibboleth zum Einsatz.

Die Implementierung von Shibboleth in eine Virtuelle Fachbibliothek, also der Anschluss an das DFN-Netz und dessen AAI-Struktur ermöglicht es, in die Metasuche lizenzpflichtige Datenbanken, insbesondere auch Nationallizenzen, einzubinden und dennoch nur für ausgewiesene Nutzergruppen zugänglich zu machen.

Metasuche Vifarom: Anmeldung als Aktivierung von Shibboleth

Der Nutzer meldet sich dabei unter  Verwendung der Kennung und des Passwortes seiner Bibliothek bzw. seiner Einrichtung z.B. bei der Metasuche an , um die entsprechenden Datenbanken zu aktivieren.
Im Rahmen einer AAI gibt es immer zwei Rollen: ein Identity Provider ermöglicht die Authentifizierung eines Benutzers und die Generierung von verschiedenen Benutzer-Attributen (z.B. Mitarbeiter, Student u.ä.). Der Content-Provider bzw. Service-Provider auf der anderen Seite stellt die Shibboleth-Komponente bereit, die zu den jeweiligen lizenzpflichtigen Angeboten führt. Verlage oder auch Betreiber von Virtuellen Fachbibliotheken, die lizenzpflichtige Angebote bündeln, sind typische Content-Provider in diesem Sinn. Oftmals sind die Betreiber als Bibliotheken natürlich gleichzeitig auch Identity Provider für ihre Benutzer.

Der Einsatz von Shibboleth wurde in einigen Virtuellen Fachbibliotheken der Bayerischen Staatsbibliothek bereits vor drei Jahren realisiert. Mit dem Wechsel zu TouchPoint der Fa. OCLC als Portalsoftware wurde eine  Neuimplementierung der Shibbolethfunktionalität notwendig, die Ende letzten Jahres abgeschlossen werden konnte. Seit Januar 2012 sind fünf der sechs von der DFG geförderten Virtuellen Fachbibliotheken (b2i, historicum.net/chronicon, Propylaeum, ViFa Musik und Vifarom sowie ViFaOst) als Content-, bzw. Service-Provider in der DFN-AAI eingestuft. Schon in einer früheren Phase war es für Nutzer der Bayerischen Staatsbibliothek, der Universität Heidelberg und der Universität Tübingen, die als Identity-Provider eingebunden wurden, möglich, auf die Nationallizenzangebote in diesen Virtuellen Fachbibliotheken zuzugreifen.

Wahl der Heimateinrichtung bei DFN-AAI

 

In Kürze werden, beginnend mit der Universität Bonn, weitere Identity Provider eingebunden. Falls auch Sie bzw. Ihre Einrichtung Interesse haben, als Identity-Provider im Rahmen der Virtuellen Fachbibliotheken der Bayerischen Staatsbibliothek Ihren Nutzern einen Zugriff auf das dortige lizenzpflichtige Material zu ermöglichen, melden Sie sich beim Autor des Artikels.

 

 

Gerne steht die Bayerischische Staatsbibliothek auch für eine „Shibbolethisierung“ einer ViFa beratend zur Seite. Weiterführende Informationen zur DFN-AAI erhalten sie auf deren Webseiten sowie unter aai@dfn.de.

Einloggen mittels Kennung und Passwort der Heimateinrichtung

 

Redirect via Shibboleth

 

Vorher nicht zugänglich National-Lizenz Datenbanken (PIO/EIO) sind nun für den Nutzer freigeschaltet

Virtuelle Fachbibliotheken der BSB nun mit TouchPoint der Fa. OCLC

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OCLC-Touchpoint Suchoberfläche in der ViFa b2i

Von Frühjahr 2011 bis zum Frühjahr 2012 erhielten alle Virtuellen Fachbibliotheken der Bayerischen Staatsbibliothek (b2i, Chronicon/historicum.net, Vifarom, Propylaeum, ViFaMusik und ViFaOst) eine neue Suchoberfläche, die das bisherige System Elektra der Fa. OCLC ablöste. Die Entscheidung fiel auf die Software TouchPoint der Fa. OCLC und damit auf ein Produkt, das sich in Verbindung mit Suchmaschinentechnologie als „state-of-the-art“ im Bereich der Metasuche präsentiert.

Die Oberfläche zeigt sich barrierefrei und ohne Frames. Die Geschwindigkeit beim Aufbau von Trefferlisten und Einzelanzeigen konnte erheblich gesteigert werden, die Filtermöglichkeiten und Voreinstellungen liegen nun auf auf einer Ebene. Nicht zuletzt zeigt sich TouchPoint nun im zeitgemäßen Design und einem übersichtlichen Seitenaufbau. Eine erhebliche Verbesserung stellt die Einbindung von elektronischen Volltextkollektionen dar, die z.B. in den Virtuellen Fachbibliotheken chronicon/historicum.net und Propylaeum schon realisiert ist.

OCLC-Touchpoint Trefferliste mit Facettierung in der ViFa b2i

Die Verwendung der Java Server Pages Standard Tag Library (JSTL) erhöht die Effizienz in der Wartung und Neuentwicklung zusätzlicher Webservices. Intergriert werden konnten dabei bereits das Authentifizierungs-Tool Shibboleth, der Dokumentlieferdienst Subito. Zudem steht mit der Anbindung an WorldCat über eine API eine Verfügbarkeitsrecherche zur Verfügung. Eingebunden werden konnte auch das Instrument Journals online and Print von ZDB und EZB für die Ermittlung der Verfügbarkeit von Zeitschriftenaufsätzen.

Selbstverständlich sind Personalisierungsfunktionen, Merkliste sowie RSS-Feed vorhanden. Weitere Funktionen werden gerade entwickelt (u.a. Anzeige einer Gesamttrefferliste über alle Datenbanken).

Einbindung verschiedener Dienste zur Verfügbarkeit

 

 

ViFas: (Wie) Weiter?

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Auf dem 101. Bibliothekartag in Hamburg gab es am 23.05.2012 in der Session “Besondere Sammlungen in Bibliotheken” zwei Vorträge zu Virtuellen Fachbibliotheken.

Jürgen Christof und Jens Wonke-Stehle (beide SUB Hamburg) stellten dar, dass ViFas in ihrer aktuellen Form zur Disposition stehen. Sie zeigten auf, dass die Ende der 1990er Jahre aufgestellten Grundannahmen zur Konzeption von Virtuellen Fachbibliotheken längst keine Gültigkeit mehr besitzen und sich die meist sehr geringe Nutzung und der schlechte Bekanntheitsgrad von ViFas daraus ableiten. Dem Zwischenfazit, ViFas wären gescheitert und sollten abgeschaltet werden, begegnen sie mit dem Vorschlag neuer Grundannahmen für das Konzept der Virtuellen Fachbibliotheken.

Ralf Depping (USB Köln) stellte ergänzend in seinem Vortrag noch mal kurz die Entstehungsgeschichte der ViFas als Portale der Sondersammelgebiete dar. Er gab einen Überblick über die  seitens der DFG formulierten Aufgaben der ViFas und deren  zentralen Module und benannte die vermeintlichen Erfolgsfaktoren für ViFas.

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Beide Vorträge zielten letztlich darauf ab, dass sich die ViFa-Verantwortllichen auf ihre Kernkompetenzen besinnen sollten und anstatt eines “One-Stop-Shops” (nach)nutzbare Einzelmodule und Dienste aufbauen sollten, die dort eingebunden werden können, wo sich die NutzerInnen aufhalten. Absehbar ist, dass die von der DFG geplante Neuaufstellung des SSG-Systems und der Virtuellen Fachbibliotheken tatsächlich ein Stück in diese Richtung gehen wird.

Was ist Ihre Meinung dazu? Wie kann und soll es weiter gehen mit den ViFas?

 

VIFA EN ROUTE

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Die Virtuellen Fachbibliotheken der Humboldt-Universität zu Berlin, evifa und hochschulwesen online, präsentieren sich auf dem Bibliothekartag mit einem Poster. Eigentlich ist es kein richtiges Poster, denn wir versuchen in Form eines Spiels die Freuden und Leiden der Betreuung einer ViFa anschaulich darzustellen.
Per Würfelwurf, Ereignisfeldern und -karten werden den SpielerInnen Situationen unseres ViFa-Alltags nahegebracht – fast alle basierend auf tatsächlichen Ereignissen. Wer also mal vergleichen möchte oder Anregungen hat, ist herzlich eingeladen in Halle H bei der Posterpräsentation vorbeizuschauen. Meine Kollegin Regina Pfeifenberger ist Mittwoch von 12 bis 14 Uhr vor Ort und ich zur gleichen Zeit am Donnerstag. Wir freuen uns auf Mitspieler und Gespräche!

Matthias Harbeck
Fachreferent Ethnologie (SSG Volks- und Völkerkunde)
Humboldt-Universität zu Berlin
Universitätsbibliothek
http://www.ub.hu-berlin.de

ViFa-Websuche – Der neue Websuchraum der ViFa medien buehne film

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Als dritte der Virtuellen Fachbibliotheken der UB Frankfurt hat die ViFa medien buehne film jetzt einen fachspezifischen Websuchraum implementiert. Auf Basis der umfassend erschlossenen E-Ressourcen im ViFa-Modul Internetquellen, wird mit der Open Source-Software YaCy/Solr eine Volltextsuche aufbereitet.
Mit ViFa-Websuche steht ein Suchraum im WWW zur Verfügung, der sich ausschließlich aus fachlich relevanten Webseiten generiert. Kommerzieller oder auch fachfremder Content bleibt somit weitestgehend außen vor. Alle Links, die vom erfassten Angeboten durch einen Klick erreichbar sind, werden von unseren Crawlern gesammelt und in einen gemeinsamen Index integriert. Recherchen über diesen Index funktionieren wie eine Volltextsuche, wie man es von den großen Suchmaschinen gewohnt ist – nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass einem der Ballast aus Werbung und endlosen Ergebnislisten erspart bleibt. Eine Eingabehilfe bzw. Autovervollständigung basierend auf dem eigenen Fachindex erleichtert nicht nur die Suchabfrage. Insbesondere bei fremdsprachigen Rechercheanfragen sorgt sie für eine optimale Trefferquote.
Im Augenblick hält unser monatlich aktualisierter Index den Content von rund 190.000 Seiten für eine Suchabfrage bereit. Durch eine stetige Weiterentwicklung der Technik und des inhaltlichen Zuschnitts werden wir über den Websuchraum schon in Kürze sowohl mehr Funktionen als auch mehr Content zur Verfügung stellen.
Probieren Sie die neue Suchfunktion der ViFa medien buehne film einmal aus (und sagen Sie uns Ihre Meinung dazu)!

Ein Beitrag von Franziska Voß, ViFa medien buehne film / Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg

Die Förderung des Sondersammelgebietes BWL an der USB Köln wird eingestellt

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Gemeinsame Erklärung der USB Köln und der ZBW Kiel/Hamburg

Die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln hat das von der DFG geförderte Sondersammelgebiet (SSG) Betriebswirtschaftslehre seit Beginn der Sondersammelgebietsaktivitäten betreut.

Mit der Integration der Bibliothek des Hamburgischen Weltwirtschaftsarchivs HWWA in die ZBW Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft  hat diese Bibliothek im Jahre 2007 ihr Sammelprofil auf die BWL erweitert.
Die zuständigen Gremien der DFG sehen damit eine Doppelförderung für die überregionale Literaturversorgung im Bereich BWL gegeben und haben darum beschlossen, die Mitfinanzierung des SSG BWL an der USB Köln aus förderpolitischen Gründen einzustellen. Die DFG hat dabei ausdrücklich die erfolgreiche Betreuung des SSG BWL an der USB Köln gewürdigt.

Im Jahr 2012 wird das SSG BWL an der USB Köln letztmalig uneingeschränkt gefördert, im Jahr 2013 erfolgt an der USB Köln die schrittweise Abwicklung der überregionalen Aktivitäten. Die Virtuelle Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften EconBiz wird ab 2013 in alleiniger Verantwortung durch die ZBW weitergeführt, der Nachweis der Kölner SSG-Bestände über EconBiz wird jedoch längerfristig erhalten bleiben.
Die USB Köln wird im Rahmen ihres SSG-Auftrages noch Monographien bis zum Erscheinungsjahr 2012 und Zeitschriften bis zum ABO-Jahr 2013 erwerben. Alle für das SSG BWL angeschafften Medien stehen selbstverständlich auch weiterhin für die überregionale Nutzung in der Fernleihe zur Verfügung – nachträgliche Beschaffungen werden jedoch ab 2013 an der USB im Rahmen der SSG-Funktion nicht mehr möglich sein.

Umbennung des SSG 6.33

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Das Sondersammelgebiet 6.33 “Indianer- und Eskimosprachen und -kulturen” trägt ab sofort die neue, zeitgemäßere Bezeichnung “Indigene Völker Nordamerikas und der Arktis”.

(Mit diesem Hinweis eröffnen wir die Kategorie “Notizen” im webisblog. Melden Sie uns Informationen zu ihrem SSG, die hier erscheinen sollen an webisblog[at]blogs.sub.uni-hamburg.de)

Metasuche mit pazpar2

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Die SUB Göttingen benötigt verschiedene Metasuchen: für die virtuellen Fachbibliotheken Lib AAC, GEO-LEO und vifamath sowie eine Suche nach Artikeln auf ihrer Website. Bislang beruhten diese Suchen auf OCLC iPort und bei GEO-LEO auf einer selbstentwickelten Lösung.

Beide Lösungen haben ähnliche Nachteile, die den Weiterbetrieb der Suchen erschweren. Zum einen ist die Software alt und ohne Support: auftretende Probleme können nur mit viel Aufwand gelöst werden und Updates der Systemumgebungen sind mit Vorsicht zu genießen. Zum anderen sind beide Lösungen fest mit den zugehörigen – und ebenfalls recht alten – Benutzeroberflächen verbunden. Eine Veränderung der zugehörigen Website müsste also auf die Metasuche Rücksicht nehmen, oder mit viel Aufwand das in HTML gegossene Interface der Metasuche aus der alten Site herauslösen und in die neue einfügen. Im Falle von iPort wurde genau das probiert. Es ist aber ein aufwendiger, fehleranfälliger und nervenaufreibender Prozess. Ebenso aufwendig sind Bemühungen, den alten Metasuchlösungen modernere Benutzeroberflächen hinzuzufügen.

Auf der Suche nach einer neuen Metasuchlösung fiel der Blick auf pazpar2. Als reiner Metasuchdienst läuft die Software unabhängig von einer bestimmten Benutzeroberfläche. Die Software ist Open Source und wird vom Hersteller Index Data aktiv entwickelt.

Was tut pazpar2?

In pazpar2 können verschiedene Dienste konfiguriert werden. Jeder Dienst faßt ausgewählte Katalogue zusammen und definiert die abfragbaren Indizes und Metadatenfelder für sie. Datenquellen können über die bibliographischen Schnittstellen Z39.50 und SRU abgefragt werden. Eine direkte Abfrage von Solr Indizes ist auch möglich.

pazpar2 arbeitet intern mit XML-Daten. Es kann XML Daten lesen und konvertiert ISO 2709 (Marc Binärformat) Datensätze beim Einlesen in Marc XML. Andere Datenformate wie binäres MAB oder unformatierten Text (SUTRS) kann pazpar2 nicht lesen.

Nach der Abfrage bearbeitet pazpar2 die Daten mit XSL Transformationen um sie in ein internes Datenformat zu konvertieren. Die Felder dieses Formats können selbst gewählt werden. Sinnvolle Standardeinstellungen hierfür werden mitgeliefert, ebenso wie XSL Transformationen für das Auslesen einiger Standardformate. Insbesondere die Unterstützung für das Marc Format ist sehr gut. Bei ungewöhnlichen oder eigenen XML Formaten – z.B. eigene Solr Felder – muß eine eigene XSL Transformation angelegt werden, die das Mapping auf das interne Datenformat durchführt.

Die Felder des internen Datenformats gibt pazpar2 an die abfragende Software weiter. Sie können so für die Anzeige oder weitere Features wie Exportformate genutzt werden. Weiterhin können diese Felder zur Deduplizierung und Facettierung der Ergebnisse genutzt werden.

Die Kommunikation mit pazpar2 erfolgt über eine http Schnittstelle, die im XML Format antwortet. Hierüber lassen sich Abfragen stellen, die Ergebnisse abrufen und Statusinformationen anfragen, die für die Anzeige benötigt werden. So läßt sich pazpar2 leicht in Webseiten nutzen und ermöglicht einen im Vergleich zu älteren Lösungen sehr schnelle und dynamische Anzeige der Ergebnisse.

Ergebnisanzeige

Ergebnisanzeige in der pazpar2-TYPO3 Extension

Da sich der pazpar2-Dienst auf die Daten konzentriert, ist die Anzeige der Suchergebnisse kein Teil der Software. Sie muß clientseitig aus dem internen Metadatenformat umgesetzt werden. Das ist zusätzliche Arbeit, hat aber den Vorteil der klaren Trennung der Metasuchsoftware von der Anzeigeschicht. In pazpar2 sind Beispiel-Clients in JavaScript enthalten, die ein brauchbarer Ausgangspunkt sind.

Da die Webseiten an der SUB Göttingen TYPO3 nutzen, haben wir eine TYPO3 Extension erstellt, die einen pazpar2-Client in TYPO3 einbindet. Die Anzeige dieses Clients wurde entwickelt, um möglichst viele der verfügbaren Metadaten anzuzeigen, externe Dienste wie Journals Online & Print von der ZDB einzubinden und den Import von Datensätzen in Bibliographiesoftware zu ermöglichen.

Ressourcen

Unsere Konfigurationen und Entwicklungen rund um pazpar2 sind frei verfügbar und können genutzt werden. Sollten sie auf Interesse stoßen, genutzt und verbessert werden, nehmen wir Verbesserungen und Fehlermeldungen gerne entgegen.

Module für ViFas: Der Veranstaltungskalender der ViFaOst

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In der Virtuellen Fachbibliothek Osteuropa (ViFaOst, http://www.vifaost.de ) steht seit kurzem speziell für wissenschaftsrelevante Termine ein interdisziplinär ausgerichteter Veranstaltungskalender zur Verfügung. Der Zugang erfolgt über die Startseite der ViFaOst  oder direkt über den Link http://www.vifaost.de/veranstaltungen/de/. Die Realisierung erfolgte als TYPO3-Extension und wird in Kürze auch in den Virtuellen Fachbibliotheken b2i und Propylaeum nachgenutzt werden.
Über eine Meldemaske lassen sich Veranstaltungen zur Bekanntgabe anmelden. Nach einer zeitnahen redaktionellen Überprüfung erfolgt dann die Freischaltung im Kalender. Sämtliche Daten werden zudem nach Ablauf eines Termins dauerhaft im Archiv gespeichert. Die enthaltenen Ankündigungen – darunter solche zu Konferenzen, Tagungen, Workshops, Einzelvorträgen, Calls for Papers uvm. – sind durchweg relevant für die nationale und internationale Osteuropaforschung. Sie sind umfassend mit erläuternden Daten und einem kurzen Beschreibungstext versehen. Interessierte können dadurch gezielt nach Terminen mit speziellen Veranstaltungsorten, Themen, Berichtszeiträumen, Bezugsräumen, Veranstaltern uvm. suchen.
Zunächst steht der Veranstaltungskalender nur in einer deutschen Version zur Verfügung. Mittelfristig sollen eine englische und eine russische Parallelversion angeboten werden. Die Eingabe und Suche erfolgen gegebenenfalls transliteriert mit lateinischem Grundbuchstaben (z.B. Lodz).
Der Veranstaltungskalender wird innerhalb der ViFaOst kooperativ vom Institut für Osteuropa- und Südosteuropaforschung (inhaltliche Redaktion) und von der Bayerischen Staatsbibliothek München (Konzeption, technischer Aufbau) betrieben.

Die ViFa Benelux ist am Start

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ViFa Benelux-LogoDie Virtuelle Fachbibliothek Benelux, das neue Fachportal für die Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung sowie für die Frisistik und Afrikaanse Philologie ist seit dem 9. März 2012 online. Auf der Tagung des Niederlandistenverbandes, welche am Wochenende an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg stattfand, wurde die ViFa Benelux der Öffentlichkeit vorgestellt (siehe auch ViFa Benelux-Blog und Aktuelles der USB Köln).

Die ViFa Benelux ist ein gemeinsames Projekt der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (zuständig für die technische Umsetzung) und der Universitäts- und Landesbibliothek Münster (Projektleitung). Beide Institutionen sind von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit dem Sondersammelgebiet Benelux betraut. Auch der Aufbau der Virtuellen Fachbibliothek wird von der DFG gefördert.
Die neue ViFa löst die Virtuelle Fachbibliothek Niederländischer Kulturkreis / NedGuide der ULB Münster sowie die Fachinformationsseiten Belgien/Luxemburg der USB Köln ab.

Bereits im letzten Jahr wurden erste Module der ViFa Benelux veröffentlicht. Die Fachsicht Benelux aus der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) sowie aus dem Datenbank-Infosystem (DBIS) waren bereits seit Mai 2011 nutzbar. Im Dezember 2011 kam das ViFa Benelux Blog dazu.

Die ViFa Benelux wurde zunächst als Beta-Version veröffentlicht.  Die eben genannten bereits vorhanden Module wurden in den ViFa intergriert, eine Reihe weiterer Module und Funktionen sind hinzugekommen. Selbstverständlich wird eine Metasuche über zahlreiche Fachkataloge und -datenbanken angeboten. Hervorzuheben ist sicher auch der Forschungsführer, das Forscher- und Forschungswiki der ViFa Benelux. Ganz ähnlich wie in dem vor kurzen hier im Blog von Markus Trapp vorgestellten cibera ForscherWiki können die Forscherinnen und Forscher bzw. Forschungseinrichtungen dieses Angebot aktiv mitgestalten. LOTSE wird als Wegweiser zur Literatursuche und zum wissenschaftlichen Arbeiten genutzt, die Zugänge zu den Fachsichten Niederlandistik/ Niederlande-Studien und Belgien/ Luxemburg in Lotse werden in der ViFa verlinkt. Noch im Aufbau befindet sich der fachliche Dokumentenserver Benelux-Dok, Informationen für Autorinnen und Autoren werden aber schon zur Verfügung gestellt. Neuerwerbungsdienst und Newsletter runden das Angebot ab.

Die ViFa Benelux wurde mit der Portalsoftware IPS: Information Portal Suite realisiert und nutzt das YAML CSS Framework. Das Bibliothekportal der USB Köln basiert ebenfalls auf IPS, sodass entsprechende Erfahrungen vorhanden sind. Auch das vascoda-Portal wurde ja mit der IPS-Portalsoftware  und YAML betrieben. Eine Herausforderung, die sich durch den Einsatz von IPS ergibt und die mir aus dem vascoda-Portal noch sehr vertraut ist, muss auch die ViFa Benelux noch meistern. Beim Aufruf des Portals wird automatisch eine Session generiert, die nach einer gewissen Zeit der Inaktivität verfällt. Auf diese Weise lassen sich Unterseiten der ViFa nicht ohne weiteres direkt verlinken (es sei denn, man löscht die Session-ID aus dem jeweiligen Link, wobei dann beim Wechseln auf ein anderes Modul das Fehlen der Session moniert wird). Besser wären permanente und auch sprechende URLs. Dieses Problem ist bekannt und wird sicher noch bis zum Projektende gelöst.

Auch ansonsten bleibt noch das eine oder andere zu tun in der ViFa Benelux. Der fachliche Dokumentenserver ist, wie gesagt im Aufbau, eine Personalisierungskomponente ist vorgesehen, die Hilfetexte sowie ein englischsprachige Version sind in der Vorbereitung.  Über die weitere Entwicklung wird hier und im Blog der ViFa Benelux berichtet.

Lobenswert sind die schon vorhandenen Möglichkeiten, die Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler einzubinden. Diese können sich mit eigenen Beiträgen und Kommentaren im ViFa Benelux-Blog, durch Aktualiserung und Ergänzung von Einträgen im Forschungsführer und durch das Bereitstellen von Publikationen für den Dokumentenserver aktiv an der modular aufgebauten ViFa Benelux beteiligen.