Rechtswissenschaftliche Fachinformation typ(o3)gerecht

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Im Zuge der Migration der Webauftritte aller Virtuellen Fachbibliotheken der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz auf das Content-Management-Framework Typo3 wurde auch die Virtuelle Fachbibliothek Recht einer grundlegenden Revision unterzogen.

Zwar zielten die in diesem Zusammenhang umgesetzten Maßnahmen auf die technische Modernisierung und inhaltliche Weiterentwicklung der seit langem, also noch unter den Bedingungen des Sondersammelgebietssystems etablierten Dienste. Dennoch aber geben einige neu geschaffene Angebote bereits einen ersten Vorgeschmack auf das digitale Serviceportfolio, das der Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung in den kommenden drei Jahren in Rückkopplung mit der von ihm adressierten Fachcommunity realisieren wird.

Neben einer systematisch erweiterten und mit Suchmaschinentechnologie erschlossenen Aggregation der rechtswissenschaftlichen Inhalte von mehr als 400 institutionellen wie disziplinären Open Access-Repositorien weltweit ist in diesem Zusammenhang vor allem der ViFa Recht International Discovery Service zu erwähnen. Leitbild dieses Serviceangebots ist ebenfalls die strikte Zielgruppenorientierung – konkretisiert in Form eines primär auf die Informationsversorgung der im Bereich der Rechtswissenschaft und ihrer Nachbardisziplinen Forschenden zugeschnittenen Suchraums. In diesen wurden auf Basis des thematisch geschärften Erwerbungsprofils des Fachinformationsdiensts für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung die relevanten Datenquellen des dem Discovery Service zugrundeliegenden EDS-Index (Ebsco) einbezogen. Aus lizenzrechtlichen Gründen nicht in dem zentralen EDS-Index enthaltene Informationsressourcen – darunter etwa die Metadaten zu den Inhalten der rechtswissenschaftlichen Datenbanken beck-online, juris und jurion – sind dagegen über nahtlos integrierte externe Such-Widgets recherchierbar.

Während die erste Phase der Modernisierung der Virtuellen Fachbibliothek Recht demnach also die Verbesserung der Nachweissituation juristischer Fachinformationen zum Gegenstand hatte, wird im Zentrum der in den kommenden Jahren anstehenden Ausbauphasen die Optimierung sowohl des analogen als auch des virtuellen Zugangs stehen. Mit der technischen Migration der Virtuellen Fachbibliothek Recht ist jedenfalls das Fundament für die digitale Transformation des Sondersammelgebiets Recht in einen Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung gelegt.

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Preprint: Warum sich die SULB Saarbrücken nicht als FID bewirbt

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Auf der Preprint-Plattform der Zeitschrift “Bibliothek Forschung und Praxis” (Verlag de Gruyter) ist ein Beitrag von Prof. Bernd Hagenau zum Thema Fachinformationsdienste als Preprint erschienen. Der Direktor der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek zeigt in seinem Artikel verschiedene Aspekte auf, “Warum sich die SULB Saarbrücken nicht als FID bewirbt” (die Bibliothek betreute seit 1966 das Fachgebiet Psychologie im Rahmen der Sondersammelgebiete.

Optischer Relaunch der ViFa b2i

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Am 19. März konnte das Portal für die Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften in neuer Optik freigeschaltet werden. Ziel des Relaunch war es, Struktur und Inhalte den Nutzeranforderungen weiter anzupassen und durch eine starke Reduktion des Designs die Inhalte des Portals stärker hervorzuheben.

b2i neue Homepage

 

Das Design wurde von der Fa. JanusMedia, München gestaltet. Im Vorfeld des Relaunch wurde an der Bayerischen Staatsbibliothek u.a. eine Usability-Studie durchgeführt, um insbesondere Probleme bei Strukturen, Terminologie und Funktionen aufzudecken.

Mit dem optischen Relaunch konnten auch einige neue Features eingebaut werden, so u.a. die Integration von RSS-Feeds aus dem größten bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Blog-Aggregator plan3t.info sowie aus dem großen Fachkalender calenda.org. Alle aktuellen Rubriken (Wissenschaftliche Veranstaltungen, b2i-News und Linktipp) können nun via RSS-Feed in andere Umgebungen integriert bzw. weiterverarbeitet werden.

sowiport beta – Einladung zum Testen

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Man kennt die Vorgehensweise von großen Tech-Firmen wie Twitter oder Google: Neue Features oder Änderungen am Design werden stets zuerst bei einer kleinen Nutzerzahl getestet und auf Tauglichkeit geprüft. Erst wenn der Testlauf erfolgreich bestanden wurde, werden die Neuerungen auch für den Rest der Welt freigegeben und sichtbar.

Das sozialwissenschaftliche Fachportal sowiport nimmt sich daran nun ein Beispiel und ruft interessierte Nutzerinnen und Nutzer dazu auf, die neue Version der Portals zu testen. Zahlreiche Funktionen, teilweise bereits bekannt, einige brandneu, können vor dem offiziellen Onlinegang benutzt und ausprobiert werden. Die Entwickler hoffen auf umfangreiches Feedback, um in die Lage versetzt zu werden, die angebotenen Services zielgerichtet auf die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer anpassen zu können.

sowiport beta zeigt sich in einem neuen, aufgeräumten Design und bietet neben der gewohnten Informationssuche folgende Funktionen:

  • getrennte Ansicht von unterschiedlichen Informationsarten (Literatur / Projekte)
  • (De-)aktivierbare Termerweiterungen
  • Auswahl von multiplen Facetten
  • Selbstmeldung von Dokumenten
  • Favoritenliste
  • Suchhistorie und RSS-Feeds von Suchanfragen
  • Suche in Google Scholar
  • Ähnliche Einträge zu einem Dokument
  • Kommentarfunktion
  • Metadatenausgabe im APA und MLA Zitierstil
  • Export nach RefWorks, EndNote, BibTeX, E-Mail
Trefferliste in sowiport beta (©GESIS)

Trefferliste in sowiport beta (©GESIS)

Nach dem erfolgreichen Testlauf wird sowiport beta das bislang laufende Portal ersetzen. Der so genannte „Beta-Bereich“ wird jedoch weiterhin Bestand haben, um dort auch zukünftig Innovationen in den Bereichen Softwareergonomie, Design und Retrievaltechnik frühzeitig im simulierten Alltagsbetrieb testen zu können.

Um den gesamten Umfang der Funktionen nutzen zu können, sollten sich interessierte Nutzerinnen und Nutzer bei sowiport registrieren. Die Anmeldung erfolgt selbstverständlich kostenfrei und unter Beachtung gängiger Datenschutzrichtlinien.

Das sozialwissenschaftliche Fachportal sowiport bündelt und vernetzt qualitätsgeprüfte Informationen nationaler und internationaler Anbieter und macht sie an einer Stelle verfügbar. Durch die enge Integration bislang nur getrennt vorhandener Angebote entsteht mit sowiport eine zentrale Anlaufstelle für Nutzerinnen und Nutzer sozialwissenschaftlicher Informationen. Als zentrales Portal für die sozialwissenschaftliche Recherche integriert sowiport verschiedene Informationstypen in 19 Datenbanken mit mehr als 7,6 Millionen Einzelnachweisen (Stand Ende 2013), wovon etwa zwei Drittel internationaler Herkunft sind.
Das Portal wird von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften betrieben. GESIS ist eine öffentlich geförderte Infrastruktureinrichtung für die Sozialwissenschaften mit Sitz in Mannheim, Köln und Berlin und ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft. Mit grundlegenden forschungsbasierten Dienstleistungen und Beratungen, die alle Ebenen des wissenschaftlichen Prozesses abdecken, unterstützt GESIS Forscherinnen und Forscher in den Sozialwissenschaften.

Weitere Informationen:

Zugang zu sowiport beta: http://sowiportbeta.gesis.org/

Zugang zur aktuellen Version von sowiport: http://sowiport.gesis.org/

Feedback bitte an: technik@sowiport.de

Ansprechpartner: Dr. Philipp Mayr, Tel.: 0221-47694-533, philipp.mayr@gesis.org

Website der Weißen Rose Stiftung e.V. ist das 1000ste Archivobjekt für das BSB-Webarchiv

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Bereits seit 2010 übernimmt das Team der digitalen Langzeitarchivierung im Münchener Digitalisierungszentrum die Aufgabe, sich um den Erhalt des dauerhaften Zugangs zu wissenschaftlich relevanten Websites zu kümmern. Aufgrund der urheberrechtlichen Rahmenbedingungen ist dabei stets eine Genehmigung von den Rechteinhabern einzuholen, bevor die Archivierung gestartet werden kann. Mitte Februar 2014 konnte nun die 1000ste Bewilligung entgegen genWebsiteArchiv_BSBommen werden, die die Bayerische Staatsbibliothek zur Archivierung der Website der Weiße Rose Stiftung e.V. berechtigt.

Inhaltlich umfasst das Spektrum des BSB-Webarchivs Websites aus den Bereichen Bavarica, Geschichte einschließlich Altertumswissenschaften, Musik, Bibliotheks- und Informationswissenschaften sowie osteuropäischer und romanischer Kulturkreis. Des Weiteren werden aufgrund des Erlasses zur Abgabe amtlicher Veröffentlichungen an Bibliotheken auch die Websites der bayerischen Ministerien, Behörden und Landkreise archiviert und dauerhaft für die wissenschaftliche Nutzung bereit gestellt. Ausführliche Informationen zur Website-Archivierung an der BSB finden Sie unter: http://www.babs-muenchen.de/index.html?c=workflows_web&l=de 

 

 

Die archivierten Websites sind über die Internetressourcen-Guides der Virtuellen Fachbibliotheken der Bayerischen Staatsbibliothek sowie über den Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek zugänglich!

 

vifapol: öffentliche Testversion und Einladung zum Feedback

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vifapol wurde inhaltlich erweitert und technisch komplett erneuert (mehr über die Hintergründe im Projektblog).  Aus der bisherigen virtuellen Fachbibliothek für Politikwissenschaft ist jetzt ein Set an Recherwerkzeugen und Fachinformationen für Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft und Kommunalwissenschaften geworden.

Überblick

Wir haben vifapol als öffentliche Testversion (public beta) livegeschaltet. Daran wollen wir die letzten Anpassungen im Echtbetrieb vornehmen und laden zu Feedback ein. Erste Kinderkrankheiten konnten wir bereits beheben. Wichtig ist uns, das Finetuning in Abstimmung mit den Nutzenden durchzuführen.

Modularer Aufbau

In die Startseite von vifapol werden alle Recherchewerkzeuge als eigenständige Module eingehängt: durch eine Teasertext mit Link oder indem per RSS oder Formular schon eine Vorschau auf die primäre Interaktionsform des jeweiligen Werkzeugs gegeben wird.

Zeitschriften

Alle Module sind dabei unabhängig voneinander nutzbar und werden über eine eigene Adresse aufgerufen. vifapol wird damit zu einer Plattform, die Zugänge zu Fachinformationen vermittelt. Die jetzt integrierten Module sind so etwas wie eine Startaufstellung: Austauschen, entfernen und ergänzen gehören zum Konzept.

Design & Technologie

ModuleEinfachheit, klare Erkennbarkeit und   – wo immer möglich -  geräteunabhängig Darstellung durch responsives Webdesign  standen im Fokus der Überlegungen zum Aussehen von vifapol. Dabei haben wir uns z.B. in der Benennung der Module von ursprünglich geplanten Markennamen verabschiedet und verwenden nun Beschreibungen dessen, was man mit dem jeweiligen  Werkzeug erreichen können soll. Darüberhinaus ist es uns wichtig, zu zeigen, dass hinter vifapol erreichbare Menschen stehen. Daher sind Kontaktfomulare und -daten prominent platziert.

Eine Leitlinie der technischen Konzeption ist es, nur communitybasierte Open Source Technologien zu verwenden, oder zumindest von Bibliotheksverbünden bereitgestellte Lösungen. Das ist uns größtenteils gelungen.

Die Startseite und alle statische Seiten sind z.B. mit WordPress gebaut. Wir haben uns darüber hinaus  auch für WordPress als Content Management System entschieden, weil es leichtgewichtig ist, bei uns überall intern wie extern verwendet wird und das Aktualisieren von Informationen so einfach wie möglich macht.

Für das Suchen im Online Contents-Ausschnitt Politik verwenden wir vufind. OPUS ist Grundlage des Dokumentenservers. IPS (hbz), CST (Academic LinkShare) und Lotse stehen für die aus Bibliothekscommunities und Verbünden stammenden Lösungen. Daneben kommen viele kleine Tools und Frameworks wie etwa Twitters bootstrap zum Einsatz, das die geräteunabhängige Darstellung massiv erleichtert hat. Danke!

Offene daten.

Im Dokumentenserver verfolgen wir seit Projektbeginn eine Doppelstrategie: Verbreitung der veröffentlichten Dokumente in Katalogen und gleichzeitig Suchmaschinenoptimierung. In der letzten Stufe dieser Strategie haben wir das Markup der Landingpages auf denen die Metadaten der jeweiligen PDFs verzeichnet sind mit Vokabular von Schema.org angereichert und haben den Dokumentenserver damit ein wesentliches Stück weiter für Maschinen nutzbar gemacht. Seit der SWIB13 weiß ich nun, was dabei noch verbessert werden kann (danke Felix Ostrowski und Adrian Pohl)!

Fazit

Mit dem Relaunch versuchen wir theoretische Überlegungen zu Fachportalen von Bibliotheken in der Praxis um- und ihr auszusetzen. Für Kommentare und Anmerkungen sind wir dankbar.

EconBiz steigt auf vufind um

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Im November sind wir mit EconBiz auf vufind umgestiegen, um die technische Basis von EconBiz zu modernisieren. Im gleichen Zuge wurde auch das Layout noch einmal gründlich überarbeitet und modernisiert. Überdies gibt es eine Reihe von Verbesserungen gegenüber dem alten System.

EconBiz

Die wichtigsten Änderungen und Neuerungen:

Die technische Basis für das Portal ist jetzt vufind, das bereits von vielen Bibliotheken eingesetzt wird, u.a. auch vom Hamburger Projekt Beluga oder auch die Suche von nationallizenzen.de.

Man kann die Suche jetzt leicht und dauerhaft auf freie Volltexte beschränken, indem man auf der Startseite einen entsprechenden Haken setzt. Man kann EconBiz.de außerdem besser von mobilen Endgeräten nutzen als dies vorher der Fall war. Vorher konnte man sich zwar die Apps für iPad, iPhone und Android-Smartphones installieren, aber wenn man das nicht wollte oder ein Gerät von einem anderen Hersteller besaß, waren die Seiten auf kleinen Bildschirmen nahezu unlesbar. Hier gibt es zwar noch weiteres Optimierungspotential, aber ab jetzt sehen alle Seiten auf kleinen Bildschirmen deutlich besser aus.
(mehr …)

Academic LinkShare: Neue, responsive Webseite

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Academic LinkShare, der Erschließungsverbund für Webseiten,  hat eine neue Webseite. Mit dem Relaunch sind wir vom perl-basierten Mason auf WordPress als technische Basis umgestiegen und können dafür die Blogfarm der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg nutzen.

academic-linkshare-responsive-desktop

Durch die Verwendung des responsive themes von cyberchimps war es mit überschaubarem Aufwand möglich für die Seite ein neues, responsives  Webdesign zu erhalten, was den Vorteil mit  sich bringt, dass die Webseite  auf Eigenschaften des jeweils benutzten Endgeräts reagieren kann und dort optimal dargestellt wird. Die Inhalte  wurden aktualisiert, ergänzt und neu strukturiert und sind weiterhin unter der bekannten Adresse www.academic-linkshare.de  und zusätzlich unter blogs.sub.uni-hamburg.de/academic-linkshare  abrufbar.

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Mobile Ansicht (z.B. Smartphone)

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Menüführung in der mobilen Ansicht

 

Bibliothek Forschung und Praxis: Themenheft “Fachportale” – Preprints

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Das Heft ist nun erschienen, die Preprint-Artikel sind nun nicht länger hier verlinkt!

In den nächsten Wochen wird ein Themenheft der Zeitschrift Bibliothek Forschung und Praxis zum Thema “Fachportale in Bibliotheken” erscheinen. Auf mehrere Preprints können Sie via die Preprint-Plattform der Zeitschrift im Portal b2i schon jetzt frei zugreifen. Sollten noch weitere Preprints eingehen, werden diese ebenfalls verlinkt.

Achtung: Mit Erscheinen des Heftes werden die Preprints wieder von der Preprint-Plattform entfernt!

Hier ein Überblick über den Inhalt des Sonderheftes – bereits vorhandene Preprints sind entsprechend verlinkt:

  • Depping, Ralf: Editiorial. Fachportale für Bibliotheken. Überlegungen zur Förderpolitik
  • Wonke-Stehle, Jens / Christof, Jürgen:  Fachportale von Bibliotheken.
  • Riek, Illona: „Dicke Bretter bohren“: Rückkoppelung mit der Fachgemeinschaft beim Aufbau von Informationsangeboten am Beispiel der ViFa Benelux
  • Kaun, Matthias:  Zehn Jahre Neuausrichtung des SSG Ost- und Südostasien: Integration elektronischer Medien in den Sammel- und Serviceauftrag
  • Matthieu, Christian: Zwischen Community Building und Open Access –  Disziplinäre Forschungsinformationssysteme im Serviceportfolio Virtueller Fachbibliotheken
  • Pianos, Tamara: Hin zum Fachportal? Hin zur Kundschaft? Oder beides? Servicekanäle des Fachportals EconBiz und Entwicklungsperspektiven für die Zukunft
  • Nägele, Reiner / Diet, Jürgen: Der Fachinformationsdienst Musikwissenschaft und die neue Rolle der ViFaMusik
  • Tobschall, Esther / Hohlfeld, Michael: EIN Portal der TIB (nicht nur) für Ingenieure, Naturwissenschaftler,Informatiker, Mathematiker und Architekten
  • Pfurr , Norbert / Porst, Sven-S. / Wagenbreth, Bernhard / Mühlhölzer, Marianna: www.GEO-LEO.de – das Recherchewerkzeug des Fachinformationsdienstes für Wissenschaft zum System Erde und Weltall
  • Effinger, Maria / Leiskau, Katja / Walzel, Annika-Valeska: All-In-One – arthistoricum.net auf dem Weg zum Fachinformationsdienst Kunst
  • Michel, Volker: Arbeit am Nächstmöglichen ─ Anreizsysteme für den künftigen FID Germanistik
  • Sindt, Ruth / Bollin, Stefanie: „Das Unterschiedliche gemeinsam bedienen“ – Zukunftsstrategien für regionale Sondersammelgebiete am Beispiel der vifanord
  • Christoph, Pascal / Pohl, Adrian: Dezentral, offen, vernetzt – Überlegungen zum Aufbau eines LOD-basierten FID-Fachinformationssystems

EEXCESS – Taking the content to the user

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Im Februar dieses Jahres hat die EU-Kommission das Startsignal für das internationale Forschungsprojekt EEXCESS gegeben. Die ZBW, die sich mit ihren Daten und Angeboten an dem Projekt beteiligt, ist einer von zehn Kooperationspartnern aus Deutschland, Österreich, England, Frankreich und der Schweiz. Das Forschungskonsortium verfolgt einen neuen Denkansatz zur Informationsvermittlung, bei dem es darum geht, Internetnutzer genau dort mit Informationen zu versorgen, wo sie sich alltäglich „aufhalten“.

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Seit jeher wollen Bibliotheken möglichst viele Anreize schaffen, damit die Forschenden für ihre Recherche in die Bibliothek kommen. Dieses Paradigma setzt sich bei den Rechercheportalen fort: Durch möglichst attraktive Benutzungsschnittstellen wird versucht, die Kundschaft an das System zu binden, sodass sie immer wieder gerne zur Recherche und Nutzung der Literatur dorthin zurückkehrt. Dieses Vorgehen führt jedoch zu einer Vielzahl an verschiedenen, hochspezialisierten Datenbanken, welche die Nutzer durchforsten müssen, um an relevante Informationen zu kommen.

EEXCESS möchte den Spieß umdrehen und wissenschaftliche sowie kulturelle Inhalte leichter auffindbar machen. Die Möglichkeiten des World Wide Web sollen genutzt werden, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler genau dort mit Informationen zu versorgen, wo sie gerade arbeiten. In Zeiten von Science 2.0 bedeutet das: in sozialen Netzwerken, Content-Management-Systemen, Wikis u. ä.

Bibliotheken und Fachportale können von diesem Ansatz in zweierlei Hinsicht profitieren. Zum einen kann ihre Literatur über neue, zusätzliche Kanäle viel weiter verbreitet werden. Zum anderen werden ihre eigenen Services durch Inhalte (Grafiken, Statistiken, Fotos, Texte) aus anderen Disziplinen und hochwertigen Informationsangeboten bereichert.

Bei der diesjährigen ASpB-Tagung in Kiel habe ich das Projekt vorgestellt. In den Folien zum Vortrag sowie unter www.eexcess.eu finden Sie weitere Informationen über das Projekt.

 

 

(Grafiken: Stefan Werner /  ZBW)