Workshop Digitale Volltexte und Hilfsmittel in den Osteuropastudien

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Die Bayerische Staatsbibliothek veranstaltet im Rahmen des von der DFG geförderten Projekts „OstDok“  am 27. und 28. Oktober 2011 den Workshop „Digitale Volltexte und Hilfsmittel in den Osteuropastudien“.

Der Workshop bietet einen Überblick zu Projekten und Initiativen zur Bereitstellung von digitalen Volltexten und Hilfsmitteln für die Osteuropaforschung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf digitalen Beständen zu Osteuropa  im Bereich der Sondersammelgebiete der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur überregionalen Literaturversorgung.

In Verbindung mit der Kommission für Fachreferatsarbeit des Vereins Deutscher Bibliothekare (VDB) dient der Workshop als Fortbildungsveranstaltung.

Weitere Informationen (vorläufiges Programm und Anmeldemodalitäten) sind in der Workshopankündigung der BSB  zu finden.

Kontakt:
Bayerische Staatsbibliothek
OstDok – Osteuropa-Dokumente online
E-Mail:  ostdok@bsb-muenchen.de

Archive der CSA-Datenbanken als Nationallizenz in sowiport

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Das sozialwissenschaftliche Fachportal sowiport bietet jetzt als Nationallizenz den Zugang zu den vollständigen Archiven der englischsprachigen Datenbanken von Cambridge Scientific Abstracts. Damit haben die Nutzer von sowiport kostenfreien Zugriff auf insgesamt über sieben Millionen Nachweise von Publikationen, Forschungsprojekten und Veranstaltungshinweisen, darunter rund 90.000 Volltexte.

Weitere Informationen in der Sowiport-Newsmeldung vom 06.09.2011.

EconBiz-Einführung mit Prezi

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Prezi ist eine kostenlose Web-Software für das Erstellen von Präsentationen und Mindmaps.

Für EconBiz haben wir eine Prezi zur Einführung in die Angebote und Nutzungsmöglichkeiten erstellt:

econbiz-prezi

Ziel war es, den Nutzerinnen und Nutzern EconBiz auf spannende Weise näher zu bringen und eine Präsentation ins Netz zu stellen, die auch von Multiplikatorinnen / Multiplikatoren weitergetragen werden kann.

prezi_pfade
Und das geht so: Das Anmelden bei Prezi ist einfach und schnell, man braucht nur eine Mailadresse und ein Passwort. Nach einer Registrierung bei Prezi öffnet sich ein praktisch endloses weißes Zeichenblatt. Hierauf können Sie nun Bilder, Text, Zeichnungen, Filme … setzen. Durch Gruppieren, Formatieren und Vergrößern / Verkleinern der einzelnen Elemente richten Sie die Präsentation nach eigenen Wünschen her. Danach verbinden Sie diese durch Pfade, damit die Nutzerin / der Nutzer Ihren Gedanken folgen kann.

Zum Ansehen klicken Sie einfach auf den Vorwärts-Pfeil oder wählen Sie den Vollbild-Modus. Wenn Sie direkt in die Präsentation klicken, wird dieser Teil herangezoomt. Sie können die Präsentation auch auszoomen und sich einen Überblick verschaffen.

Im Bereich Learn Prezi gibt es verschiedene Tipps zum Erstellen von Prezi-Präsentationen. Die kleinen Erklärungen in Prezi selbst sind ebenfalls gut gemacht, so dass man ohne Vorkenntnisse schnell eine eigene Prezi erstellen kann.

Sie können auch vorhandene Prezis (z.B. die EconBiz-Prezi) kopieren, speichern und an eigene Bedürfnisse anpassen.

Was noch wichtig ist: Die kostenlose Version behält sich das Recht vor, alle Präsentationen online zu stellen und öffentlich zugänglich zu machen. Alles, was unter Verschluss bleiben soll, wäre hier also nicht richtig aufgehoben.

Viel Spaß beim Erstellen Ihrer Prezi!

Fachportal Pädagogik baut Inhalte wesentlich aus

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Fünf wichtige Datenbanken neu in die Metasuche integriert

Das Fachportal PädagogikWeitere Informationen zum Fachportal  hat fünf wichtige Datenbanken neu in seine Metasuche integriert. Das Spektrum der über das Portal abgesuchten Inhalte wird dadurch internationaler und interdisziplinärer und umfasst ein Vielfaches an Volltexten. Das Fachportal Pädagogik ist der zentrale Einstiegspunkt zu erziehungswissenschaftlicher Fachinformation und Volltextversorgung im Web. Das Angebot wird am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) koordiniert und erstellt.

Die fünf neuen Datenbanken im Einzelnen:

  •  ERIC ist die weltweit umfangreichste bildungs- und erziehungswissenschaftliche Literaturdatenbank. Die vom Education Resources Information Center (USA) erstellte Datenbank enthält überwiegend englischsprachige Literatur zu allen Bereichen der Pädagogik.
  • BASE ist eine der weltweit größten Suchmaschinen speziell für frei im Sinne des Open Access zugängliche wissenschaftliche Volltexte im Internet, die von BASE indexiert und nachgewiesen werden. Die Datenbank ist ein Angebot der Universitätsbibliothek Bielefel
  •  SOLIS informiert unter anderem mittels instruktiven  Inhaltsangaben über mehr als 360.000 sozialwissenschaftliche Veröffentlichungen. Jährlich kommen zwischen 16.000 und 18.000 Hinweise hinzu. SOLIS wird vom „GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften“ erstellt.
  • DaQS – die Datenbank zur Qualität von Schule ist ein Angebot des DIPF für die quantitative empirische Bildungsforschung. Auf Basis von Fragebogen und Skalenhandbüchern einschlägiger Studien werden die verwendeten Instrumente  zur Erfassung von Schul- und Unterrichtsqualität dokumentiert und zur Nachnutzung aufbereitet.
  • DEPOT stellt Informationen über die Verlagskonzepte und die jeweilige Reputation von fachdidaktischen und erziehungswissenschaftlichen Zeitschriften zusammen. Zurzeit verzeichnet DEPOT zirka 270 überwiegend deutschsprachige Periodika. Die Datenbank wird ebenfalls am DIPF erstellt.

Neben der Metasuche umfasst das Angebot des Fachportals weitere fachliche Module. Im Zentrum steht die „FIS Bildung Literaturdatenbank“ mit derzeit rund 750.000 Nachweisen bildungsrelevanter Literatur. Ebenfalls im Fachportal angesiedelt ist „peDOCS“, der Open-Access-Dokumentenserver des DIPF. Komplettiert wird das Angebot durch den gemeinsam mit dem Deutschen Bildungsserver betreuten Themenkatalog, der für die Erziehungswissenschaft relevante kostenfreie Online-Ressourcen zugänglich macht. Alle Angebote des Fachportals stehen kostenfrei zur Verfügung.

 Weitere Informationen:

Fachportal: Doris Bambey,
Tel. +49 (0) 69 / 24708-332,
bambey@dipf.de
www.fachportal-paedagogik.de

Presse-Kontakt: Philip Stirm,
DIPF,
Tel. +49 (0) 69 / 24708-123,
stirm@dipf.de

www.dipf.de

Integration externer Datenquellen in die Bibliothekswebsite – die TYPO3-Extension libconnect

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2010 hat sich die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg dazu entschieden, beim Relaunch der Website “Bibliothekssystem Universität Hamburg” das Content-Management-System als technische Basis zu wechseln. Die Wahl fiel auf das freie und weit verbreitete CMS TYPO3. Die SUB Hamburg hat im Zuge des Relaunches als ein zentrales Ziel die bessere Einbindung externer Datenquellen in die Außendarstellung des Bibliothekssystems vorgegeben. Dafür wurden drei Lösungsansätze verfolgt:

Die Simulation einer Integration: Hier wird eine Integration vorgetäuscht, indem das Layout in einem Drittsystem nachgebaut und nahtlos an das CMS der SUB-Hamburg angepasst wurde. Als Beispiel mag hier der Dokumentenserver der Dissertationen der Universität Hamburg dienen:
http://ediss.sub.uni-hamburg.de/

Die Integration eines Dienstes per iFrame: Wo kleine Informationssysteme über keine geeignete Schnittstelle zur Abfrage der Daten verfügten, wurden diese per iFrame in die Website integriert. Ein Beispiel hierfür ist der HANS-Katalog – der Nachlass und Autographenkatalog der SUB Hamburg: http://www.sub.uni-hamburg.de/recherche/hans.html

Die unmittelbare Integration durch eine TYPO3-Extension: Das primäre Ziel der Integrationsbemühungen ist die unmittelbare Integration externer Inhalte über eine Schnittstelle in die Website. Dazu ist die Entwicklung einer TYPO3-Extension notwendig, die die Inhalte abruft und dann direkt in der Website zur Anzeige bringt.

Als Beispiel für die dritte Lösungsmöglichkeit dient die TYPO3-Extension libconnect, die die Ergebnisse aus den Informationssystemen EZB und DBIS der Universitätsbibliothek Regensburg direkt in das TYPO3-System einbindet. So lassen sich die Inhalte der beiden Informationssysteme medienbruchfrei im Layout der jeweiligen Website darstellen:

http://www.sub.uni-hamburg.de/recherche/elektronische-zeitschriften.html

Diese Erweiterung, die die SUB Hamburg in Kooperation mit der Agentur für neue Medien AVONIS und in enger Abstimmung mit der Universitätsbibliothek Regensburg entwickelt hat, ist zum Projektende als offizielle Extension veröffentlicht worden und steht nun unter dem Namen libconnect im offiziellen Extension Repository von TYPO3 kostenfrei zur Verfügung:
http://typo3.org/extensions/repository/?tx_terfe_pi1[view]=search&no_cache=1&tx_terfe_pi1[sword]=libconnect

Die Installation der Extension erfolgt wie bei jeder anderen TYPO3-Extension. Für die Einrichtung der Extension ist ein kurzes Handbuch im Extension Repository zur Verfügung gestellt. Für die Einrichtung ist ein wenig TYPO3-Knowhow im Umgang mit Extensions notwendig.

Für Fragen zu der Extension steht Herr Dr. Finck von der SUB Hamburg zu Verfügung (finck@sub.uni-hamburg.de), bei  Rückfragen für die Anbindung an Regensburg hilft Ihnen Herr Schupfner (gerald.schupfner@bibliothek.uni-regensburg.de). Bei  Fragen zur Einrichtung, Anpassung oder Weiterentwicklung der Extension bietet die Agentur Avonis als Partner kostenpflichtigen Support an (hamburg@avonis.com).

b2i-Guide – Fachinformationsführer zu Internetressourcen aus Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften

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Seit Mitte April 2011  ist das neue Modul b2i-Guide freigeschaltet, das über die b2i-Website unter “Internetressourcen und elektronische Volltexte” erreichbar ist. Der b2i-Guide ist ein Fachinformationsführer zu ausgewählten und geprüften Internetquellen aus den Bereichen Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften (Datenbanken, Forschungsprojekte, Instituts-Websites, etc.) und umfasst zurzeit ca. 3200 Quellen.

Der Fachinformationsführer ist Teil des Verbundes Academic LinkShare (ALS). ALS ist ein Netzwerk von Bibliotheken , das eine technische und organisatorische Infrastruktur für den Aufbau und die Pflege eines gemeinsamen Datenpools fachlich relevanter Internetquellen entwickelt hat und dauerhaft betreibt. Grundprinzip des Verbundes ist die zentrale Erschließung der Quellen einerseits und die dezentrale Präsentation in den Fachinformationsführern der beteiligten Virtuellen Fachbibliotheken anderseits.

Auch für den b2i-Guide werden alle Quellen zentral über das LinkShare System erschlossen. Die Präsentation der Daten erfolgt über die Moduloberfläche b2i-Guide im Portal oder über die Metasuche, bei der der Datenbestand zusammen mit anderen Datenquellen durchsucht werden kann.

Mit dem Aufruf des  b2i-Guide erhält man bereits eine komplette Liste aller freigegebenen qualitätsgeprüften Internetressourcen. Mit Hilfe der Browsing- und Suchfunktionalitäten kann die Recherche im b2i-Guide zielgenau durchgeführt werden. Die Browsing-Funktion des b2i-Guide ist multifunktional ausgelegt, d.h. man kann nicht nur in einem Bereich (z.B. Thema) entsprechende Übersichten von Internetquellen aufrufen, sondern die Bereiche bei Bedarf auch kombinieren. Die Suchfunktionalität des b2i-Guide bietet neben einer einzeiligen Basissuche auch eine erweiterte Suche, die eine gezielte Suche nach Autor, Titel, Schlagwort, Sprache der Webseiten und Format erlaubt.

Weitere Informationen:

ZB MED erhält IFLA Marketing Award 2011 – Piloten-Kampagne auf Platz 1

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Im Zentrum der Webseite der ZB MED stehen die beiden Suchportale MEDPILOT und GREENPILOT

Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) wird mit dem diesjährigen IFLA International Marketing Award ausgezeichnet. Das gibt aktuell die Abteilung für Management und Marketing des IFLA, dem internationalen Verband der bibliothekarischen Vereine und Institutionen, bekannt.

Die ZB MED erhält den Preis für ihre Marketing-Kampagne: „Pilots take off – and land (as you like it)“. Im Fokus stehen dabei die Virtuellen Fachbibliotheken MEDPILOTWeitere Informationen zum Fachportal  und GREENPILOTWeitere Informationen zum Fachportal, zwei Online-Produkte, welche auch online vermarktet werden sollten, um optimalen Einfluss und Erfolg zu haben. Jedoch werden darüber hinaus zielgruppenspezifisch auch herkömmliche Maßnahmen durchgeführt, um nicht nur die “Digital residents”, sondern auch “Digital visitors” zu erreichen.

Aktivitäten rund um die Piloten

Die IFLA vergibt den Preis zum 9. Mal. In diesem Jahr wird zum ersten Mal eine Bibliothek in Deutschland ausgezeichnet. Die Preisübergabe findet im August 2011 im Rahmen des diesjährigen IFLA World Library and Information Congress in San Juan, Puerto Rico statt.

Die ZB MED im Social Web:

Erste Produkte der ViFa Benelux im Web verfügbar

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Geraume Zeit vor dem Onlinegang der ViFa Benelux kann das Sondersammelgebiet Benelux mit der EZB- und der DBIS-Fachsicht Benelux jetzt bereits zwei ViFa-Module präsentieren, die unabhängig von der ViFa im Internet zu nutzen sind. In der EZB-Fachsicht Benelux sind aktuell 219 elektronische Zeitschriften für die Disziplinen Niederlandistik, Niederlande-Studien und Beneluxforschung zu finden. In der DBIS-Fachsicht sind momentan 123 frei im Web verfügbare bzw. lizenzpflichtige Datenbanken enthalten. Beide Angebote werden stetig aktualisiert und erweitert.

Im Interesse der Nutzer/innen wurde dem stark interdisziplinären Ansatz des Faches Niederlande-Studien beim Aufbau beider Angebote Rechnung getragen, indem auch Fachgebiete wie Kunstgeschichte, Medien, Kommunikation, Publizistik, Theater, Film und Wirtschaftswissenschaften berücksichtigt wurden, die nicht zum Sammelprofil des SSG Benelux gehören.

Das Projekt ViFa Benelux läuft noch bis Ende August 2012. Die Freischaltung der ViFa soll jedoch schon zu einem früheren Zeitpunkt mit einer Beta-Version erfolgen. Dann werden die EZB- und die DBIS-Fachsicht selbstverständlich auch im Layout der ViFa zur Verfügung stehen.

Zur EZB-Fachsicht Benelux
Zur DBIS-Fachsicht Benelux

Kontakt:
Ilona Riek
Projekt ViFa Benelux
Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Krummer Timpen 3
48143 Münster

Tel.: 0251-83 240 71
E-Mail

Die Digitale Bibliothek der ViFaMusik

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Im Zuge des im März erfolgten Relaunch der ViFaMusik-Seiten wurde der Bereich der „Digitalen Bibliothek“ deutlich ausgebaut und in einer neuen Struktur präsentiert. Unter dieser Überschrift sind Links zu frei zugänglichen digitalen Angeboten verschiedenster Art mit wissenschaftlich relevantem Inhalt zusammengefasst. Formell gesehen ist die Digitale Bibliothek breit angelegt und umfasst sowohl Noten in Edition und Faksimile als auch Text- und Bilddokumente sowie Audio-Angebote.

Bei der Auswahl der digitalen Angebote zur Aufnahme in die Digitale Bibliothek ist das Hauptkriterium wissenschaftlicher Anspruch, Methode und Präsentation. Daher führen die Links häufig zu Seiten, die aus Projekten von Bibliotheken, universitären und freien Forschungsinstituten hervorgegangen sind. Dabei werden die Inhalte der jeweiligen Seiten durch die ViFaMusik-Redaktion jedoch nicht inhaltlich bewertet, sondern nach ihrem methodischen Standard beurteilt. Kommerzielle Angebote oder Seiten, die Werbung enthalten, werden nicht aufgenommen. Andererseits spielt der freie Zugang zum Angebot eine wichtige Rolle.

Auf einer ersten Gliederungsebene ist die Digitale Bibliothek in drei Bereiche unterteilt:

Digitale Sammlungen – Digitalisate von musikalischen Werken und Dokumenten (Noten im Original oder als Edition, Text- und Bilddokumente, Audio). Die Digitalen Sammlungen sind in vier inhaltliche Bereiche gegliedert (siehe unten) und werden als alphabetisch geordnete Linkliste präsentiert.
Musikschrifttum – Digitalisate von über 2.300 musikwissenschaftlichen und musiktheoretischen Schriften der Bayerischen Staatsbibliothek aus fünf Jahrhunderten (Signaturen Mus.th.). Der Link führt zur Maske der ViFaMusik-Metasuche mit entsprechend voreingestellter Datenbankauswahl.
Libretti – Digitalisate der Sammlung Her und weiterer Libretti aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek sowie aus der musikgeschichtlichen Abteilung des Deutschen Historischen Instituts in Rom. Die drei Corpora werden durch separate Links zum Münchner Digitalisierungszentrum angesteuert und können durchsucht oder in Listenansicht benutzt werden.

Die Digitalen Sammlungen sind nach inhaltlichen Gesichtspunkten wiederum in vier Bereiche gruppiert:

Allgemeine Sammlungen – Historisches Notenmaterial (Handschriften und Drucke), moderne Editionen (wissenschaftlich oder praktisch); historisches Musikschrifttum und moderne wissenschaftliche Publikationen; Audio-Dateien.
Thematische Sammlungen – Zeitlich oder thematisch spezialisierte Sammlungen; Forschungsprojekte an Universitäten, Forschungsinstituten und Bibliotheken; einzelne Quellen oder Quellengruppen; Libretti; historische Zeitschriften, u.a. Zeitschrift für Instrumentenbau.
Länder und Regionen – Regional orientierte Repositorien und Forschungsprojekte: Länder, Regionen, Städte, Institutionen; Bestände einzelner Bibliotheken mit örtlichem Bezug.
Personen – Gesamt- und Teilausgaben, Autographe, Dokumente wie Photos, Briefe oder Tagebücher. Bei den Editionen handelt es sich überwiegend um alte Gesamtausgaben.

Im Zusammenhang mit Notenmaterial gibt es einige Besonderheiten zu beachten. In die Digitale Bibliothek sind verschiedene Typen von Quellen aufgenommen worden und werden weiterhin aufgenommen, die im Prozess der Literaturrecherche und Forschung unterschiedliche Rollen spielen. So muss zum einen zwischen praktischen und wissenschaftlichen Editionen unterschieden werden, zum anderen gilt es zu bedenken, dass aus rechtlichen Gründen unter den wissenschaftlichen Editionen die meisten älteren Datums sind und inzwischen von neuen (Gesamt-) Ausgaben ersetzt wurden. Das gilt mit Ausnahme der Neuen Mozart-Ausgabe zum Beispiel für die Beethoven-, Händel-, Liszt-, Mendelssohn-, Schubert- und Schumann-Werkausgaben. Diese alten Reihen spiegeln daher in vielen Fällen nicht den jetzigen Stand der Forschung und sollten für wissenschaftliche Arbeiten durch aktuellere Editionen ergänzt werden. Es ist Aufgabe des Nutzers, diese Unterscheidungen wahrzunehmen und in der weiteren wissenschaftlichen Arbeit mit diesen Quellen zu beachten. Die digitalen Angebote sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht so allumfassend und vollständig, dass sie nicht durch gedruckte Quellen und Literaturwerke ergänzt werden müssten.

In Fortführung dieses Gedankens ist zu betonen, dass die ViFaMusik keineswegs ein abgeschlossenes Angebot darstellt, das in dieser Form Vollständigkeit postuliert, sondern ein „work in progress“ ist, dessen ständige Verbesserung und Erweiterung auch von Nutzerseite vorangetrieben werden kann. Die ViFaMusik-Redaktion nimmt unter den auf der „Über uns„-Seite aufgeführten Kontaktadressen gerne Vorschläge entgegen; für die Digitalen Sammlungen ist Dr. Judith Haug zuständig.

ViFaMusik-Redaktion

Die neue Rubrik „Biographische Sammlung“ in der ViFaMusik

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Im Zuge des Relaunches der ViFaMusik-Webseiten im März 2011 wurde das Modul Biographische Sammlung, angesiedelt im Bereich „Fachdatenbanken“, erheblich erweitert und bietet Ihnen kostenlosen Zugang zu zahlreichen biographischen Online-Datenquellen.
Ob zur schnellen Information oder intensiven Recherche: Hochwertige biographische Quellen mit differierendem Umfang stehen Ihnen nun in vier Rubriken zur Verfügung. Die Kategorie „Allgemeine Sammlungen“ umfasst länder-, epochen- und genreübergreifende Datenbanken. Hier finden Sie Biographien zu Komponisten weltweit, teils mit Audiomaterial zu einzelnen Werken sowie Werkverzeichnissen, Literaturhinweisen und Diskographien. Die „Thematische Sammlung“ bietet fachspezifische biographische Datenbanken, u.a. aus den Bereichen Musikgeschichte, Musiksoziologie, Musiktheorie und Genderforschung sowie Verzeichnisse zeitgenössischer Komponisten und politisch verfolgter oder vertriebener Musiker. Eine geographisch orientierte Rubrik beinhaltet Datenbanken mit Biographien von Komponisten einzelner Länder und Regionen, versehen mit Werkverzeichnissen, Portraits und Audiomaterial. Überdies rundet eine nach Personen alphabetisch sortierte Kategorie mit umfassenden Biographieportalen zu einzelnen Komponisten das Angebot ab, multimedial aufbereitet mit Bildergalerien, chronologischen Zeittafeln, Audio- und Videomaterial, Downloads und Linklisten.
Das Motto „work in progress“ gilt auch für die Biographische Sammlung, welche weiterhin kontinuierlich ausgebaut wird.

ViFaMusik Redaktion