{"id":2178,"date":"2011-02-15T15:30:27","date_gmt":"2011-02-15T14:30:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/?p=2178"},"modified":"2011-02-15T15:30:27","modified_gmt":"2011-02-15T14:30:27","slug":"wie-kann-die-nutzung-von-vifas-und-fachportalen-erhoht-werden-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/2011\/02\/15\/wie-kann-die-nutzung-von-vifas-und-fachportalen-erhoht-werden-teil-2\/","title":{"rendered":"Wie kann die Nutzung von ViFas und Fachportalen erh\u00f6ht werden? (Teil 2)"},"content":{"rendered":"<p>Im <a title=\"Wie kann die Nutzung von ViFas und Fachportalen erh\u00f6ht werden? (Teil\u00a01)\" href=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/2011\/02\/02\/wie-kann-die-nutzung-von-vifas-und-fachportalen-erhoht-werden-teil-1\/\">ersten Teil dieser Reihe<\/a> bin ich darauf eingegangen, dass die ViFas und Fachportale ihre NutzerInnen im Netz abholen sollen. Insbesondere Social-Media-Dienste wie Twitter und Facebook spielen dabei eine gewichtige Rolle. Derartige Angebote sollten heutzutage selbstverst\u00e4ndlich zum Portfolio der Portale und der betreibenen Bibliotheken geh\u00f6ren oder besser umgekehrt, Bibliotheken und Portale m\u00fcssen letztlich  (mit ihren Diensten) Teil der sozialen Netzwerke werden. Die M\u00f6glichkeiten diese Dienste ziel- und bedarfsgerecht (also nutzerorientiert) einzusetzen ist sicher f\u00fcr viele noch eine Herausforderung, der man sich aber durch Ausprobieren und den Austausch untereinander erfolgreich stellen kann und sollte.<\/p>\n<h3><strong>Pr\u00e4senz auch au\u00dferhalb des WWW zeigen<\/strong><\/h3>\n<p>Die NutzerInnen (insbesondere Studierende = die WissenschaftlerInnen von morgen) tummeln sich aber nicht nur in den bekannten sozialen Netzwerken, sondern benutzen f\u00fcr ihre jeweiligen Informationsbed\u00fcrfnisse selbstverst\u00e4ndlich auch noch die lokalen Angebote ihrer Bibliothek (wenn auch mit sich ver\u00e4ndernden Anforderungen). ViFas und Fachportale m\u00fcssen also mit alle ihren Angeboten auf den Bibliotheksseiten pr\u00e4sent sein, sie m\u00fcssen als Erg\u00e4nzung der lokalen Angebote wahrgenommen und als solche beworben werden und sie m\u00fcssen &#8211; in letzter Konsequenz &#8211; mit ihren Inhalten Teil der lokalen Angebote werden. Sie m\u00fcssen dar\u00fcber hinaus aber auch in den Bibliotheken selbst, die sich ja als Lernorte einer steigenden Beliebtheit erfreuen, pr\u00e4sent sein und auch au\u00dferhalb der Webangebote wahrgenommen werden.<strong><!--more--><\/strong><\/p>\n<p>Wie kommen wir dahin bzw. wie machen wir dies besser als bisher? Nat\u00fcrlich m\u00fcssen zun\u00e4chst die Multiplikatoren, in erster Linie die FachreferentInnen und das Auskunftspersonal, die direkten Kontakt zu den NutzerInnen haben, vom Nutzen der ViFas und Fachportale \u00fcberzeugt sein\/werden, damit sie auf diese Angebote regelm\u00e4ssig hinweisen. Daf\u00fcr muss in die Qualit\u00e4t der Angebote stimmen. Hier gibt es mit Sicherheit noch viel zu tun, inhaltlich wie technisch, dies soll aber nicht Gegenstand dieses Beitrages sein (s.u.).<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Geeignete Werbemittel<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Damit die ViFas und Fachportale in der t\u00e4glichen Auskunftsarbeit eine  Rolle spielen, m\u00fcssen sie dort immer wieder ins Bewusstsein gerufen  werden. Daf\u00fcr eigenen sich u.a. Informationsmaterialien, die man den  Multiplikatoren und den NutzerInnen gleicherma\u00dfen in die Hand geben kann  bzw. ihnen in die H\u00e4nde fallen oder regelm\u00e4ssig ins Auge springen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/vifanord-lesezeichen.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2231\" title=\"vifanord-Lesezeichen\" src=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/vifanord-lesezeichen.png?w=96\" alt=\"\" width=\"96\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/vifanord-lesezeichen.png 303w, https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/vifanord-lesezeichen-96x300.png 96w\" sizes=\"auto, (max-width: 96px) 100vw, 96px\" \/><\/a>Beim Erstellen von Werbemitteln sind finanzielle Grenzen gesteckt, insbesondere, wenn wie bei den meisten Fachportalen keine Projektf\u00f6rderung mehr gegegeben ist oder w\u00e4hrend der F\u00f6rderung nur wenige Mittel daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung stehen und standen. Nicht immer sind in den betreibenden Einrichtungen finanziell gut ausgestattete Marketingabteilungen vorhanden. Es muss daher gut \u00fcberlegt werden, welche Ma\u00dfnahmen zum Erfolg f\u00fchren und wie man ggf. mit einfachen Bordmitteln zum Ziel kommt. Aufwendige, professionell gestaltete und inhaltlich\u00a0 aktuell zu haltende Flyer mit mehr oder weniger umfassenden Erl\u00e4uterungen zu den Angeboten sind aus meiner Sicht und Erfahrung auf Dauer zu teuer und als nachhaltiger Werbetr\u00e4ger ungeeignet. Geeigneter sind da schon Werbetr\u00e4ger mit weniger Informationsgehalt, der nicht so schnell veraltet, die aber als <em>Eyecatcher<\/em> auf das jeweilige Fachportal hinweisen.<br \/>\nKugelschreiber, Schl\u00fcsselb\u00e4nder etc. sind in diesem Zusammenhang allenfalls zum Auslegen in der eigenen Bibliothek und bei Veranstaltungen wie (Fach)Tagungen und Messen interessant. Deutschlandweit verteilen kann und wird solche Giveaways aus Kostengr\u00fcnden wohl niemand.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/gin-postkarte1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2235\" style=\"margin-left:10px;margin-right:10px;\" title=\"Postkarte von Germanistik im Netz\" src=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/gin-postkarte1.png?w=210\" alt=\"\" width=\"147\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/gin-postkarte1.png 666w, https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/gin-postkarte1-210x300.png 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 147px) 100vw, 147px\" \/><\/a>Postkarten (ggf. mit fachspezifischen Motiven) bzw. Lesezeichen zum Einlegen in die ausgeliehenen B\u00fccher und Plakate zum Aush\u00e4ngen sind bei entsprechender Gestaltung mehr oder weniger zeitlos und k\u00f6nnen bei gr\u00f6\u00dferer Auflage kosteng\u00fcnstig(er) erstellt werden. Daf\u00fcr bieten sich z.B. Online-Druckereien an, hier erreicht man auch ohne gro\u00dfe Vorkenntnisse schon passable Ergebnisse. Ein professionelle(re) Gestaltung ist aber sicher hilfreich.\u00a0 Postkarten und Lesezeichen k\u00f6nnen bei der Ausleihe oder schon im Regal in die gut genutzen Fachb\u00fccher eingelegt werden oder ab und an in den Regalen verteilt sichtbar zwischen die B\u00fccher gesteckt werden. Auch an den Infotheken in den Leses\u00e4len und den meist vorhandenen Aufstellern k\u00f6nnen solche Materialien ausgelegt und vorgehalten werden. Optimal w\u00e4re es, wenn zus\u00e4tzlich in den Leses\u00e4len und Arbeitsr\u00e4umen der Bibliotheken auch Poster zu den Fachportalen aufgeh\u00e4ngt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nDie <a title=\"externer Link: wissenschaftliches Informationsportal zu Nordeuropa und dem Ostseeraum\" href=\"http:\/\/www.vifanord.de\" target=\"_blank\">vifanord<\/a>, die <a title=\"externer Link: Virtuelle Fachbibliothek Biologie\" href=\"http:\/\/www.vifabio.de\" target=\"_blank\">vifabio<\/a>, <a title=\"externer Link: Virtuelle Fachbibliothek Germanistik - Germanistik im Netz (GiN)\" href=\"http:\/\/www.germanistik-im-netz.de\/\" target=\"_blank\">Germanistik im Netz<\/a>, <a title=\"externer Link: GREENPILOT - Virtuelle Fachbibliothek f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Umwelt und Agrar\" href=\"http:\/\/www.greenpilot.de\" target=\"_blank\">GREENPILOT<\/a>, die <a title=\"externer Link: Virtuelle Fachbibliothek medien buehne film\" href=\"http:\/\/http:\/\/www.medien-buehne-film.de\/\" target=\"_blank\">ViFa  medien b\u00fchne film<\/a>, <a title=\"externer Link: Virtuelle Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften\" href=\"http:\/\/www.econbiz.de\" target=\"_blank\">EconBiz<\/a> und eine ganze Reihe weiterer Portale bieten solche  Materialien schon an.<\/p>\n<p>Von alleine verteilen werden sich die Werbematerialien nicht. Die ZBW bietet ein \u00fcbersichtliches <a title=\"externer Link: (PDF) Bestellformular f\u00fcr EconBiz-Werbematerial\" href=\"http:\/\/www.zbw.eu\/ueber_uns\/docs\/bestellformular_econbiz_material.pdf\" target=\"_blank\">Bestellformular<\/a> f\u00fcr Werbematerialaien zu EconBiz an. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen die Verantwortlichen der ViFas und Fachportale aber auch aktiv die relevanten Bibliotheken ansprechen und beliefern.\u00a0 Dies ist unter Umst\u00e4nden mit viel Aufwand verbunden.\u00a0 Zu \u00fcberlegen ist, ob diese Aufgabe nicht st\u00e4rker zu zentralisieren ist. Die vascoda-Gesch\u00e4ftsstelle hat in der Vergangenheit auf Nachfrage Werbematerialien (i.d.R. Flyer) der ViFas und Fachportale zusammengestellt und verschickt. Dies k\u00f6nnte in Zukunft intensiviert bzw. als Aufgabe der Gesch\u00e4ftsstelle (oder im Rahmen anderer Organisationsstrukturen) festgelegt werden. So k\u00f6nnen die Bibliotheken bedarfsgerecht mit Materialien versorgt werden (nicht jede Bibliothek braucht alles) und es gibt <em>eine<\/em> Anlaufstelle zum Nachbestellen etc..<\/p>\n<p>Als kostenlose Werbetr\u00e4ger und Eycatcher bieten sich \u00fcbrigens auch kurze Einblendungen auf Infobildschirmen an, sofern in Bibliotheken vorhanden. Entsprechende Dateien (Powerpoint, PDF, Bildformate etc.)\u00a0 k\u00f6nnten von den ViFas und Fachportalen (am Besten ebenfalls zentral) zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Man k\u00f6nnte auch auf den \u00f6ffentlichen Arbeitsrechnern in den Bibliotheken entsprechende Bildschirmschoner einrichten (und wenn man schon dabei ist, in den Webbrowsern gleich die verschiedenen Suchplugins der Fachportale installieren).<\/p>\n<h4><strong>Schulungen und Roadshows<\/strong><\/h4>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfig werden in den wissenschaftlichen Bibliotheken Schulungen zur Informations- und Literaturecherche f\u00fcr die NutzerInnen angeboten. Die Bibliotheken, die eine ViFa betreuen, stellen diese\u00a0 sicher auch in solchen Schulungen am eigenen Standort vor. F\u00fcr andere Bibliotheken w\u00e4re es ggf. hilfreich, wenn f\u00fcr sie Schulungsmaterialien zur Verf\u00fcgung stehen w\u00fcrden. Dies k\u00f6nnten Pr\u00e4sentationen zum Nachnutzenaber auch kurze Turtorials\/Vidoecasts sein. Auch f\u00fcr solche Materialien macht dann, neben dem Angebot auf den eigenen Seiten,\u00a0 eine zentrale Anlaufstelle f\u00fcr die Bibliotheken Sinn. Ob diese Materialien tats\u00e4chlich in Schulungen eingesetzt w\u00fcrden, kann ich nicht einsch\u00e4tzen und w\u00fcrde mich daher \u00fcber Kommentare dazu freuen.<br \/>\nEine sehr umfassende Schulung bzw. Informationsveranstaltung bietet die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) mit ihren<a title=\"eMedienTage an der Bayerischen\u00a0Staatsbibliothek\" href=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/2010\/10\/18\/emedientage-an-der-bayerischen-staatsbibliothek\/\"> eMedienTagen<\/a>. In themenbezogenen Vortr\u00e4gen sowie an Informationsst\u00e4nden werden dabei die elektronische  Medienangebote an der Bayerischen Staatsbibliothek vorgestellt, u.a. auch die\u00a0 sechs unter Beteiligung der BSB betriebenen Virtuellen Fachbibliotheken <a title=\"Wissenschaftsportal b2i\" href=\"http:\/\/www.b2i.de\/\" target=\"_blank\">b2i<\/a>,<a title=\"historicum.net - geschichtswissenschaftliche Informationsangebote im Internet\" href=\"http:\/\/www.historicum.net\/\" target=\"_blank\">historicum.net<\/a>, <a title=\"Propylaeum - virtuelle Fachbibliothek Altertumswissenschaften\" href=\"http:\/\/www.propylaeum.de\/\" target=\"_blank\">Propylaeum<\/a>, <a title=\"ViFaMusik - Virtuelle Fachbibliothek Musikwissenschaft\" href=\"http:\/\/www.vifamusik.de\/\" target=\"_blank\">ViFaMusik<\/a>, <a title=\"VIFaOst - Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa\" href=\"http:\/\/www.vifaost.de\/\" target=\"_blank\">ViFaOst<\/a> und <a title=\"vifarom - Virtuelle Fachbibliothek Romanischer Kulturkreis\" href=\"http:\/\/vifarom.de\/\" target=\"_blank\">vifarom<\/a>. Gr\u00f6\u00dfere Veranstaltungen wie diese ziehen sicher mehr Aufmerksamkeit auf sich, k\u00f6nnen aber bei den NutzerInnen Interesse f\u00fcr nachfolgende vertiefende themen- und datenbankspezifische Schulungen wecken.\u00a0 Das Konzept ist aus meiner Sicht nachahmungswert und k\u00f6nnte in \u00e4hnlicher Form auch auf Tour gehen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2262\" style=\"margin-left:5px;margin-right:5px;\" title=\"EconBiz-Roadshow\" src=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/econbiz-roadshow.png?w=300\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/econbiz-roadshow.png 720w, https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/econbiz-roadshow-300x225.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Roadshows, wie derzeit zum Beispiel auch von der ZBW f\u00fcr EconBiz durchgef\u00fchrt werden und in der Vergangenheit auch von anderen Portalen durchgef\u00fchrt wurden, bieten dabei die Gelegenheit, nicht nur die NutzerInnen der (Fachbereichs-)Bibliotheken pers\u00f6nlich anzusprechen, sondern auch die Multiplikatoren vor Ort\u00a0 zu informieren und zu schulen. Warum dies nicht gemeinsam mit mehreren Fachportalen durchf\u00fchren?<br \/>\nProblem von Roadshows sind nat\u00fcrlich die damit verbundenen hohen Kosten, die sich ggf. durch eine zentrale Organisation gemeinsamer Veranstaltungen reduzieren lassen. Denkbar w\u00e4re auch ein Sponsoring von Datenbankanbietern und Verlagen oder Fachgesellschaften (z.B. auch f\u00fcr Gewinnspiele, die im Rahmen der Roadshows angeboten werden).<\/p>\n<h4><strong>Pr\u00e4senz auf Fachtagungen<\/strong><\/h4>\n<p>Viele Fachportale sind regelm\u00e4ssig auf einschl\u00e4gigen Fachtagungen und Konferenzen pr\u00e4sent, um dort die WissenschaftlerInnen direkt zu erreichen. Hier pr\u00e4sentiert man sich als Fachportal in der Regel alleine, was aber nat\u00fcrlich nicht ausschliesst, dass man dabei auch auf Angebote aus den benachbarten Disziplinen hinweist. Problem sind hier ggf. wieder die hohen Kosten f\u00fcr Ausstellungsfl\u00e4chen. Eventuell kann man auch hierf\u00fcr Sponsoren gewinnen. Nicht immer werden St\u00e4nde auf Fachtagungen gut besucht, insbesondere, wenn die jeweiligen Firmenaustellungen gro\u00df sind. Aufwendig und auffallend gestaltete St\u00e4nde, die Besucher anlocken, sind in der Regel f\u00fcr die Fachportale nicht finanzierbar. Auch Giveaways (s.o.) und Gewinnspiele sind nur in Ma\u00dfen m\u00f6glich.\u00a0 Eine Idee, wie man ggf. mehr WissenschaftlerInnen auf Fachtagungen erreicht, ist das Angebot einer eigenen kleinen Session zur Informations- und Literaturrecherche, welche nat\u00fcrlich mit den Veranstaltern abgesprochen werden muss.<\/p>\n<p>Auf bibliothekarischen Gro\u00dfveranstaltungen, wie dem Bibliothekartag, waren die ViFas und Fachportale in den letzten Jahren unter dem Dach von vascoda mit einem Ausstellungstand vertreten und konnten sich dort den Multiplikatoren pr\u00e4sentieren. Auch in diesem Jahr besteht dazu wieder die M\u00f6glichkeit. Entfallen wird dabei das parallele Pr\u00e4sentieren des vascoda-Portals. Daf\u00fcr werden zus\u00e4tzlich zu den ViFas und Fachportalen die &#8222;Querschnittsdienste&#8220; wie EZB\/Journals Online &amp; Print, Lotse, Acedemic LinkShare und Webis Gelegenheit haben, sich auf dem Gemeinschaftsstand vorzustellen. Dies aber nur als kleiner Einschub.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong> Um ihre NutzerInnen zu erreichen, m\u00fcssen Virtuelle Fachbibliotheken und Fachportale auch au\u00dferhalb des WWW Pr\u00e4senz zeigen, in erster Linie in den Bibliotheken. Entscheidend ist auch hier, dass die Multiplikatoren vom Nutzen der Angebote \u00fcberzeugt werden, sofern sie sie \u00fcberhaupt schon kennen. Ein Mittel w\u00e4ren z.B. gemeinsame Roadshows in Verbindung mit Schulungen.<br \/>\nNun ist es Tatsache, das viele der ViFas und Fachportale inhaltlich und technisch nicht unbedingt den heutigen Qualit\u00e4tsanforderungen gen\u00fcgen udn deshalb wohl auch ungerne beworben und empfohlen werden. Notwendige Optimierungen und Weiterentwicklungen sind aber in den meisten F\u00e4llen nur mit Bordmitteln realisierbar, da keine F\u00f6rderung mehr gegeben ist. Dies funktioniert m.E. nur durch Wissenstransfer und Entwicklungskooperationen unter den Fachportalbetreibern. Auf alle F\u00e4lle m\u00fcssen aber die NutzerInnen (aber auch die Multiplikatoren) eng in Optimierungsprozesse mit eingebunden werden. Wie das auch unter den gegebenen Rahmenbedingungen umgesetzt werden kann, darum soll es unter anderem im n\u00e4chsten Teil dieser Beitragsreihe gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im ersten Teil dieser Reihe bin ich darauf eingegangen, dass die ViFas und Fachportale ihre NutzerInnen im Netz abholen sollen. Insbesondere Social-Media-Dienste wie Twitter und Facebook spielen dabei eine gewichtige Rolle. Derartige Angebote sollten heutzutage selbstverst\u00e4ndlich zum Portfolio der Portale und der betreibenen Bibliotheken geh\u00f6ren oder besser umgekehrt, Bibliotheken und Portale m\u00fcssen letztlich (mit ihren&#8230;  <a href=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/2011\/02\/15\/wie-kann-die-nutzung-von-vifas-und-fachportalen-erhoht-werden-teil-2\/\" title=\"Read Wie kann die Nutzung von ViFas und Fachportalen erh\u00f6ht werden? 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