{"id":1380,"date":"2010-04-07T10:21:07","date_gmt":"2010-04-07T09:21:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/?p=1380"},"modified":"2012-01-12T11:35:44","modified_gmt":"2012-01-12T10:35:44","slug":"warum-fachportale-twittern-sollten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/2010\/04\/07\/warum-fachportale-twittern-sollten\/","title":{"rendered":"Warum Fachportale twittern sollten"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Microblogging-Dienst Twitter k\u00f6nnen kurze Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen versendet werden. Twitter gewinnt trotz dieser &#8222;Einschr\u00e4nkung&#8220;\u00a0 zunehmend als Informations- und Kommunikationskanal und damit auch als Marketinginstument an Bedeutung.<br \/>\nUnd dies ganz einfach auch deshalb, weil Twitter-Feeds mittlerweile sehr prominent in den Ergbnisslisten der gro\u00dfen Suchdienste auftauchen, aktuelle Twitter-Beitr\u00e4ge teils sogar in Echtzeit in die Suchergebnisse eingebunden werden und eben nicht nur \u00fcbers Web, sondern auch \u00fcber die Moblilfunknetze mit den ensprechenden Endger\u00e4ten jederzeit und unproblematisch abrufbar sind. Zudem sind die meisten relevanten Web 2.0-Anwendungen mit Twitter verbunden. Neue Bookmarks, Blogartikel oder Fotos und Videos k\u00f6nnen sofort getwittert werden, und anders herum k\u00f6nnen Twitter-Feeds in die diversen eigenen Webauftritte (Homepage, Blog, Facebook-Seite etc.) bequem eingebunden werden.<\/p>\n<p>Momentan twittern nur sehr wenige Fachportale (unten mehr dazu). Immer mehr <strong><a title=\"Twitter-Liste zu Bibliotheken\" href=\"http:\/\/twitter.com\/vascoda\/bibliotheken\" target=\"_blank\">Bibliotheken twittern<\/a><\/strong> (z.B. \u00fcber ihre Abteilung f\u00fcr \u00d6ffentlichkeitsarbeit) und diejenigen davon, die ein Fachportal betreiben informieren so Ihre Follower (sprich Zielgruppe\/n) auch \u00fcber Aktivit\u00e4ten\/Neuigkeiten ihres Fachportals. In vielen F\u00e4llen twittern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliotheken und somit zum Teil auch Verantwortliche f\u00fcr die Fachportale und berichten in Erg\u00e4nzung oder unabh\u00e4ngig vom offiziellen Kanal nat\u00fcrlich auch \u00fcber ihre Arbeit.\u00a0 Das <strong><a title=\"LIS-Wiki: twitternde Bibliotheken und Biblithekare\" href=\"http:\/\/liswiki.org\/wiki\/Microblogs\" target=\"_blank\">LIS-Wiki<\/a><\/strong> gibt einen sch\u00f6nen \u00dcberblick \u00fcber die twitternden Bibliotheken und Bibliothekarinnen und Bibliothekare.<\/p>\n<p><strong>Was getwittert wird, <\/strong>dass kann sehr unterschiedlich wie vielf\u00e4ltig sein. Bibliotheken twittern z.B. \u00fcber diverse Neuigkeiten aus dem Bibliotheksalltag (\u00d6ffnungszeiten, Veranstaltungen, Bauma\u00dfnahmen, &#8230;), \u00fcber Neuerwerbungen (B\u00fccher, Lizenzen etc.) oder geben hier Antworten auf Nutzerfragen und bieten Recherche- und Lesetipps. Der Vorteil von Twitter im Gegensatz zu RSS-Feeds oder Newslettern per E-Mail ist, dass dieses Medium interaktiv ist, d.h. dass direkt und i.d.R. \u00f6ffentlich auf Beitrage geantwortet und so offen kommuniziert wird\/werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass Informationen durch so genannte Retweets schnell weiterverbreitet und \u00fcber die eigenen Follower hinaus gelesen werden.<\/p>\n<p><strong>Welche Fachportale twittern schon? <\/strong>Aktiv twittern derzeit als solche erkennbar nur vier Fachportale. Das sind EconBiz &#8211; die Virtuelle Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften, das Slavistik-Portal, die Virtuelle Fachbibliothek Recht und das Fachportal P\u00e4dagogik.<br \/>\n<strong><a title=\"EconBiz bei Twitter\" href=\"http:\/\/twitter.com\/econbiz\" target=\"_blank\">EconBiz<\/a><\/strong> twittert Hinweise auf wirtschaftswissenschaftliche Veranstaltungen, welche im Veranstaltungskalender des Portals gesammelt werden und dort auch per RSS-Feed abrufbar sind. Neuigkeiten rund um EconBiz selbst werden zusammen mit anderen Informationen \u00fcber den Twitter-Account der <strong><a title=\"Die ZBW bei Twitter\" href=\"http:\/\/twitter.com\/ZBW_news\" target=\"_blank\">ZBW<\/a><\/strong>, der Deutschen Zentralbibliothek f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften verbreitet.<\/p>\n<div id=\"attachment_1397\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/twitter.com\/slavistik\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1397\" class=\"size-medium wp-image-1397 \" title=\"Slavistik-Portal bei Twitter\" src=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/twitter_slavistik-300x234.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/twitter_slavistik-300x234.png 300w, https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/twitter_slavistik.png 455w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1397\" class=\"wp-caption-text\">Das Slavistik-Portal twittert neue Links aus dem Slavistik-Guide<\/p><\/div>\n<p>Das <strong><a title=\"Slavistik-Portal bei Twitter\" href=\"http:\/\/twitter.com\/Slawistik\" target=\"_blank\">Slavistik-Portal<\/a><\/strong> informiert per Twitter (alternativ zum ebenfalls vorhandenen RSS-Feed) \u00fcber neue Links im Slavistik-Guide, dem Fachinformationsf\u00fchrer des Portals.<br \/>\nDie <strong><a title=\"ViFa Recht bei Twitter\" href=\"http:\/\/twitter.com\/vifarecht\" target=\"_blank\">ViFa Recht<\/a><\/strong> twittert in Erg\u00e4nzung zu ihren RSS-Feeds noch recht sporadisch \u00fcber aktuelle Entwicklungen des Portals und \u00fcber fachrelevante Veranstaltungen.<br \/>\nDas <strong><a title=\"Fachportal P\u00e4dgogik mit peDOCS bei Twitter\" href=\"http:\/\/twitter.com\/pedocs\" target=\"_blank\">Fachportal P\u00e4dagogik<\/a><\/strong> informiert per Twitter (ebenso wie per RSS) \u00fcber neue Publikationen auf dem peDOCCS-Dokumentenserver.<br \/>\nDie <strong><a title=\"ZB MED bei Twitter\" href=\"http:\/\/twitter.com\/ZB_MED\" target=\"_blank\">ZB MED<\/a><\/strong>, die Deutsche Zentralbibliothek f\u00fcr Medizin twittert regelm\u00e4ssig auch \u00fcber aktuelle Entwicklungen ihrer beiden Portale MEDPILOT und GREENPILOT, aber auch \u00fcber weitere Belange der Einrichtung.<br \/>\nDas Leibniz-Zentrum f\u00fcr Psychologische Information und Dokumentation (<strong><a title=\"ZPID bei Twitter\" href=\"http:\/\/twitter.com\/ZPID\" target=\"_blank\">ZPID<\/a><\/strong>) informiert in der Regel \u00fcber Stellenausschreibungen in der Psychologie sowie \u00fcber aktuelle Umfragen und Umfrageergebnisse, weniger \u00fcber Neugigkeiten aus den Recherche- und Informationsdiensten.<br \/>\ncibera &#8211; die Virtuelle Fachbibliothek Ibero-Amerika\/Spanien\/Portugal &#8211; hat zwar einen eigenen Twitter-Account, der aber bisher nicht genutzt wird. Hier hat bisher <strong><a title=\"Markus Trapp bei Twitter\" href=\"http:\/\/twitter.com\/textundblog\" target=\"_blank\">Markus Trapp<\/a><\/strong> als langj\u00e4hriger Projektmitarbeiter sehr erfolgreich \u00fcber seinen privaten Twitter-Account auf Neuigkeiten aus dem Portal sowie auf neue Beitrage des von ihm verantworteten cibera-Blogs hingewiesen und tut dies jetzt auch &#8222;offiziell&#8220; \u00fcber den Twitter-Account der <strong><a title=\"Stabi Hamburg bei Twitter\" href=\"http:\/\/twitter.com\/stabihh\" target=\"_blank\">Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek Hamburg<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/twitter.com\/vascoda\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1390\" title=\"vascoda bei twitter\" src=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/twitter_screen-300x245.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"245\" srcset=\"https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/twitter_screen-300x245.png 300w, https:\/\/blogs.sub.uni-hamburg.de\/webis\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/twitter_screen.png 896w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a title=\"vascoda bei Twitter\" href=\"http:\/\/twitter.com\/vascoda\" target=\"_blank\">vascoda<\/a><\/strong>, als Einstiegsportal und Verein der Fachportale twittert ebenfalls. Hier besteht f\u00fcr alle beteiligten Portale die M\u00f6glichkeit, auf Neuigkeiten hinzuweisen bzw. hinweisen zu lassen, sei es durch eine Kurznachricht oder den Verweis auf einen ausf\u00fchrlicheren Beitrag im eigenen Angebot oder im gemeinsamen vascoda-Blog. Dieser Kanal ist aber in erster Linie daf\u00fcr da, die Nachrichten aus den Fachportalen zu aggregieren und erg\u00e4nzt als Multiplikator die eigenen Aktivit\u00e4ten, ersetzt diese hinsichtlich der unterschiedlichen Zielgruppen aber nicht.<\/p>\n<p>Ein eigener kostenloser Twitter-Account f\u00fcr ein Fachportal ist schnell eingerichtet, eine Anpassung ans Layout des Fachportales z.B. \u00fcber eineinsprechendes Hintergrundbild ganz einfach. Der Inhalt kann ohne gro\u00dfen Aufwand generiert werden, insbesondere dann, wenn ohnehin schon ein RSS-Feed angeboten wird, dessen Nachrichten dann \u00fcber einen Aggregations-Dienst (z.B. FriendFeed) automatisch getwittert werden. Das Ganze kann jederzeit durch andere Beitr\u00e4ge und Retweets erg\u00e4nzt werden. Zu achten ist nat\u00fcrlich auf die Qualit\u00e4t der Beitr\u00e4ge; nicht die Quantit\u00e4t machts. Die Regelung von Zust\u00e4ndigkeiten ist in einigen Einrichtungen sicher ein Thema, aber i.d.R. unproblematisch zu kl\u00e4ren. Es k\u00f6nnen auch mehrere Personen \u00fcber einen Account twittern und ihre Beitr\u00e4ge \u00fcber ein K\u00fcrzel kenntlich machen. Eine Policy (wer darf was) ist meist \u00fcberfl\u00fcssig und bei einem so schnelllebigen Medium auch eher hinderlich.<\/p>\n<p>Twitter ist f\u00fcr Fachportale eine effektive Unterst\u00fctzung\/Erg\u00e4nzung der \u00d6ffentlichkeitsarbeit. Twitter dient aber\u00a0 zugleich auch der Vernetzung mit anderen Portalen, mit Bibliotheken und Bibliothekaren und mit den Nutzerinnen und Nutzern. Dieser Austausch\/Wissenstransfer ist Grundvoraussetzung f\u00fcr den erfolgreichen und nachhaltigen Betrieb eines Fachportales.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Microblogging-Dienst Twitter k\u00f6nnen kurze Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen versendet werden. Twitter gewinnt trotz dieser &#8222;Einschr\u00e4nkung&#8220;\u00a0 zunehmend als Informations- und Kommunikationskanal und damit auch als Marketinginstument an Bedeutung. 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