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Hamburg, Carl von Ossietzky

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engels-frz-revolutionDer Französischen Revolution verpflichtet – das war der Hamburger Historiker Hans-Werner Engels (1941-2010). Er hat sich zeitlebens intensiv mit der Französischen Revolution in Deutschland, vor allem der Jakobinerforschung, beschäftigt. Darüber hinaus hat er sich seinem Wohnort Hamburg-Altona historisch gewidmet. Damit hat er herausragende Beiträge zu einem heute nur noch wenig in der Fachöffentlichkeit präsenten Feld geleistet. Seine verstreut publizierten Beiträge sind nun in diesem Band zugänglich, der durch eine Bibliographie und zwei biographische Essays über Hans-Werner Engels abgerundet wird. Mit dieser Buchvorstellung wird zugleich an den vor fünf Jahren verstorbenen Autor erinnert.

Buchvorstellung in Kooperation der Herausgeber und des Hamburger Arbeitskreises für Regionalgeschichte. Der Band erscheint in der Reihe bibliothemata.

Donnerstag, 4. Juni 2015, 18 Uhr
Ort: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Hamburg, Von-Melle-Park 3, Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

hup quellen jüdischen GeschichtsforschungAlle Publikationen von Hamburg University Press, dem Stabi-Verlag, werden online für Nutzende kostenfrei angeboten (so genannter Open Access).
Darüber hinaus kann das Werk in gedruckter Form als Hardcover direkt beim Verlag bestellt oder über den Buchhandel erworben werden.

Jürgen Sielemann

Quellen zur jüdischen Familiengeschichtsforschung im Staatsarchiv Hamburg

Ein Wegweiser für die Spurensuche

(Veröffentlichungen aus dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg, 23)

Das Archivgut zur Geschichte der in der NS-Zeit venichteten jüdischen Gemeinden Hamburgs ist in großem Umfang erhalten geblieben. Es ermöglicht vertiefte familiengeschichtliche und biografische Nachforschungen in zahlreichen Beständen des Staatsarchivs Hamburg. Dieser Wegweiser bezweckt, die Spurensuche zu fördern und vermittelt in zahlreichen Beispielen Einblicke in die Situation der Hamburger Juden in vergangenen Jahrhunderten.

Über den Autor:
Jürgen Sielemann, Archivar i. R., war langjähriger Referent des Staatsarchivs Hamburg u. a. für die Archivbestände und die Geschichte der Hamburger jüdischen Gemeinden. Er veröffentlichte vor allem zur jüdischen Familienforschung und zur Auswanderung über den Hamburger Hafen vor dem Ersten Weltkrieg.

Weitere Publikationen des Autors finden Sie hier in beluga_logo

Erscheint Ende Mai als Printausgabe.
Bereits verfügbar als PDF:
271 S., 18 Abb. sw (farbige Abb. NUR in der digitalen Ausgabe!)
Hardcover mit Rundrücken und Lesebändchen
ISBN 978-3-943423-21-1
25,80 EUR
Vorbestellungen direkt beim Verlag über: order.hup@sub.uni-hamburg.de.

Die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg gibt den ersten Band dieses ganz besonderen, dreibändigen Straßenverzeichnisses heraus:

„Ein Gedächtnis der Stadt. Nach Frauen und Männern benannte Straßen, Plätze, Brücken in Hamburg“

gedaechtnis-der-stadtDas Straßen- und Wegenetz Hamburgs funktioniert auch wie ein begeh- und befahrbares Gedächtnis und wird von Frauen und Männern benutzt. Doch von einer Gleichberechtigung in der Benennung der rund achteinhalbtausend Verkehrsflächen kann keine Rede sein: 2.500 Verkehrsflächen sind nach Männern und nur 357 nach Frauen benannt.

Straßen und ihre Namen sind Teil unserer Lebenswelt, sie ermöglichen Orientierung in Alltag und Stadtgeschichte. Als ein Gedächtnis der Stadt sind sie – im Gegensatz zu Archiven, Museen und Denkmälern – stets präsent, permanent begeh-, erleb- und erfahrbar und prägen, wenn auch oft unbewusst, Vorstellungen von politischer Teilhabe und Geschlechtsrollen.

Der soeben erschienene von Rita Bake verfasste Band 1 der Publikation „Ein Gedächtnis der Stadt“, der ab sofort als PDF-Datei auf der Startseite der Website der Landeszentrale zur Verfügung steht und ab dem 10. März 2015 als Buch im Infoladen der Landeszentrale für politische Bildung und des Jugendinformationszentrums JIZ erhältlich ist, gibt einen Überblick über die nach Frauen und Männern benannten Straßen. Sie können wie Seismographen gelesen werden – für gesellschafts- und auch gleichstellungspolitische Bewegungen. In diesem Zusammenhang bedeutsam ist auch der Umgang Hamburgs mit Straßen, die nach Kolonialakteuren heißen und die nach NS-belasteten Personen benannt wurden. Ferner gibt es im Band 1 eine nach Stadtteilen sortierte Auflistung der nach Frauen und Männern benannten Verkehrsflächen.

Es wurden für die Analyse dieses Gedächtnisses der Stadt nur diejenigen Straßennamen berücksichtigt, die heute noch gelten, denn mit dieser Publikation soll ein erfahrbares Gedächtnis der Stadt präsentiert werden, wie es sich heute darstellt. Illustriert ist das Buch mit Zeichnungen von Birgit Kiupel.

Der zweite Band zum „Gedächtnis der Stadt“, wird im Mai 2015 herauskommen und beinhaltet die Biographien der Frauen, nach denen in Hamburg bislang Straßen benannt worden sind.

Der dritte und letzte Band wird ausschließlich online erscheinen. In ihm sind die 2.500 nach Männern benannten Straßen aufgelistet. Dazu gibt es eine Auswahl an Kurzbiografien von Männern, nach denen Straßen benannt wurden.

Band 1 ist gegen eine Bereitstellungspauschale von 2 Euro im Infoladen der Landeszentrale für politische Bildung und des JIZ, Dammtorwall 1, von Montag-Donnerstag von 12:30 – 17 Uhr und Freitag von 12:30 – 16:30 Uhr erhältlich.

Die PDF-Ausgabe des ersten Bandes finden Sie hier oder auf der Seite der Landeszentrale für Politische Bildung.

978-3-525-31716-7

978-3-525-31716-7Am 27. November 2014 um 18.30 Uhr stellen Martina Heßler und Christian Kehrt ihr Buch Die Hamburger Sturmflut 1962. Naturvergessenheit und Katstrophenschutz in umwelt, technik- und zeithistorischer Perspektive in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg vor.

Die Sturmflut im Februar 1962 hat die Hamburger nahezu unvorbereitet und überraschend getroffen. Der Katastrophenschutz war genauso wenig vorbereitet wie die Hamburger Politik oder Bevölkerung. Ein Schock für die unmittelbar Betroffenen, aber auch für die gesamte Bundesrepublik. Mitten in Zeiten des Wachstums, der Vollbeschäftigung und des Vertrauens in die technische Zivilisation war deren Verletzlichkeit schmerzlich erfahrbar geworden. Wie erklärt es sich, dass eine Stadt, deren Geschichte unmittelbar von Meer und Schifffahrt geprägt ist, die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes ignorierte und sich beruhigt ins Bett legte? Weiter lesen „Die Hamburger Sturmflut von 1962: Buchpräsentation und Diskussion (27.11.2014)“

Edmund Siemers: Biographie im Stabiverlag

20. November 2014
von Milos Ilic — abgelegt in: Allgemein,Neue Literatur

Alle Publikationen von Hamburg University Press, dem Stabi-Verlag, werden online für Nutzende kostenfrei angeboten (so genannter Open Access).
Die Besonderheit bei der Siemers-Biographie: Das Werk ist auf Initiative des Herausgebers als eBook auch in den Formaten ePub und mobi frei verfügbar, als erstes Werk der „Mäzene für Wissenschaft“ und zusätzlich zum üblichen PDF.
Darüber hinaus kann das Werk in gedruckter Form als Hardcover direkt beim Verlag bestellt oder über den Buchhandel erworben werden.
Weiter lesen „Edmund Siemers: Biographie im Stabiverlag“

Rezension zu: Groschek u.a.: „… dass du weisst, was hier passiert ist“

13. Dezember 2013
von Heinke Schumacher — abgelegt in: Neue Literatur

Groschek, Iris; Vagt, Kristina: “… dass du weißt, was hier passiert ist”. Medizinische Experimente im KZ Neuengamme und die Morde am Bullenhuser Damm. Bremen 2012Rezensiert für H-Soz-u-Kult von:
Sabine Arend, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten E-Mail: arend@ravensbrueck.de

Das in sieben inhaltliche Kapitel gegliederte und reich bebilderte Buch ist als inhaltliche Vertiefung der 2011 neu eröffneten Dauerausstellung der Gedenkstätte Bullenhuser Damm, einer Außenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, angelegt.
Das von deren Direktor Detlef Garbe verfasste Vorwort führt den Gedenkort Bullenhuser Damm als eine der weltweit wenigen Stätten ein, die „an Orten des Verbrechens […] vorwiegend Kindern gewidmet sind“ Weiter lesen „Rezension zu: Groschek u.a.: „… dass du weisst, was hier passiert ist““

Kurt F. Rosenberg (1900-1977) studierte Jura in Heidelberg, München und Hamburg. Nach seiner Promotion trat er als Syndikus in die Vereinigung Hamburger Getreide Importeure ein und gründete eine Anwaltskanzlei in Hamburg. 1933 verlor er als Jude die Zulassung als Anwalt und arbeitete als Rechtsberater weiter. Mit seiner Frau, der Ärztin Margarethe Rosenberg, und den beiden Töchtern wanderte er 1938 in die USA aus.

rosenbergVon 1933-1937 führte er Tagebuch, sammelte Zeitungsausschnitte, um seinen Beobachtungen und Eindrücken mehr Wahrheitsgehalt und Glaubwürdigkeit zu verleihen. So geben diese Aufzeichnungen einen lebendigen Eindruck davon, wie er und seine Familie die ersten fünf Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft wahrnahmen.
Die Tagebücher werden vorgestellt von den Herausgebern Beate Meyer und Björn Siegel, wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg.

Wann?
Am Donnerstag, 11. April 2013 um 19.30 Uhr.
Wo?
In der boysen+mauke Buchhandlung im JohannisContor, Große Johannisstraße 19, 20457 Hamburg
Eintritt frei
Wir bitten um Anmeldung bei Marianne Ewering, Tel: 040 44183-182
oder per E-Mail m.ewering@schweitzer-online.de.

Wir laden Sie herzlich zu Tee und Kuchen ein:
Erleben Sie einen Nachmittag mit Uwe Naumann,
Herausgeber der Reihe »rowohlts monographien«

Uwe Naumann stellt die Reihe vor und erzählt ihre Erfolgsgeschichte. Uwe Naumann ist auch selbst Autor der Reihe. Als ausgewiesener Kenner der Werke von Klaus Mann veröffentlichte er einen Band über den Sohn von Thomas Mann und dem Lieblingsbruder von Erika Mann. Weiter lesen „Vortrag: Nachmittag mit Uwe Naumann, Herausgeber der Reihe »rowohlts monographien« (6. April 2013)“

Hamburg: 20 Stadtteil-Spaziergänge

13. November 2012
von Heinke Schumacher — abgelegt in: Neue Literatur

Warum ist die Schanze hip, Eppendorf schick und Blankenese nobel? Warum ist ein Stadtteil so wie er ist? Diese Fragen versucht der neuste Hamburg Führer aus dem Junius Verlag zu beantworten und setzt – mit dem bereits dritten Band – seine erfolgreiche Spaziergang-Reihe fort.

Auf zwanzig Streifzügen können Interessierte anhand der Spuren aus der Geschichte das Typische einzelner Stadtteile erkunden. Dabei stehen nicht nur touristische Anlaufpunkte auf dem Programm, sondern auch Gegenden, über die selbst Einheimische wenig wissen.

Weiter lesen „Hamburg: 20 Stadtteil-Spaziergänge“

Fünf Jahrzehnte Hamburger Geschichte aus dem Hamburger Staatsarchiv

25. Oktober 2012
von Heinke Schumacher — abgelegt in: Neue Literatur

Wissenschaftliches Team von Jan Philipp Reemtsma gibt die ersten Bände der „Beneke-Edition“ heraus

Heute hat Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma die erste Kassette der Beneke-Edition an den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz übergeben. Mehr als ein halbes Jahrhundert lang, beginnend im Jahr 1792, hat der Hamburger Jurist Ferdinand Beneke die Geschichte Hamburgs und die politischen und kulturellen Zeitereignisse in seinen Tagebüchern kommentiert. Hinzu trat ein umfangreicher Briefwechsel mit bedeutenden Zeitgenossen. Nun hat ein durch die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur beauftragtes Team die ersten fünf Bände dieses im Hamburger Staatsarchiv aufbewahrten Nachlasses herausgegeben und damit einen großen Schatz ans Tageslicht gebracht. Über elf Jahre lang arbeiteten sieben Wissenschaftler an der Edition, aus der nun die ersten fünf Bände (1792 bis 1801) publiziert werden. Die darauf folgenden 15 Bände werden voraussichtlich bis 2017 vorliegen. Weiter lesen „Fünf Jahrzehnte Hamburger Geschichte aus dem Hamburger Staatsarchiv“