Hamburg digital zuhause erleben: Teil 4 – bunt und virtuell…

In dieser Zeit der Pandemie hat unser Veranstaltungskalender etwas an Bedeutung verloren da alle Veranstaltungen erstmal abgesagt worden sind. Viele Institutionen in Hamburg versuchen aber kulturelles Leben der Stadt „online“ zu gestalten und bieten dadurch viele digitale Angebote, auch zum Thema Hamburg, die jeder von zu Hause „genießen“ kann. In diesem und weiteren Blog-Einträgen geben wir Empfehlungen zu solchen interessanten Angeboten, die im Internet zu finden sind. Machen Sie es sich gemütlich und tauchen Sie ein in die digitale Welt Hamburgs…

Kulturona

Mit diesem Format möchte das „Uwe“ Eine Location auf dem Hamburger Kiez, einen starken Impuls für all diejenigen senden, die sich trotz der bestehenden Herausforderung weiterhin, oder jetzt erst recht, mit den Dingen beschäftigen wollen, die das Leben bereichern.
Dabei schöpfen die Initiatoren dabei aus dem großen Schatz der Kultur, welcher nur deshalb geborgen werden kann, weil es so unendlich viele kreative Köpfe und Projekte gibt, die jede Sekunde nutzen, Neues entstehen zu lassen. Gerade in Zeiten wie diesen ist es aus der Sicht der Initiatoren, umso wichtiger, ein Forum zu bieten, welches all das bündelt, was „da draußen“ zurzeit entsteht und nur darauf wartet, in allen Wohnzimmer Einzug halten zu dürfen.

One Hamburg

Das One Hamburg verbindet Hamburg und gibt der Kultur eine digitale Bühne.
Mit dem neuen Social-TV Angebot möchten sie, nicht nur den aktuellen COVID-19 Auswirkungen entgegenwirken, sondern auch ein nachhaltiges Digital-Produkt für die Heimatstadt etablieren.

Kreisarchiv Stormarn

In der Mediendatenbank des Kreisarchivs Stormarn finden Sie digitalisierte Fotos, Akten, Pläne, Postkarten, Plakate, Tonaufnahmen, Zeitungsartikel und vieles mehr.

unter Hamburg

Die 1968 fertiggestellte Haltestelle der damals neuen Linie U2 ist auf den ersten Blick eine Haltestelle wie jede andere auch. Auf den zweiten Blick offenbaren sich jedoch an vielen Stellen interessante Einblicke in die Geschichte des Bauwerkes und Nutzungen, die fernab des normalen U-Bahnbetriebes liegen. Manches davon liegt versteckt oder ist der Öffentlichkeit nicht oder nur bedingt zugänglich. In Kooperation mit der Hamburger Hochbahn AG entstand dieser virtuelle Rundgang, der einige dieser Orte zeigt und die Geschichte der Haltestelle, u.a. mit bislang unveröffentlichtem Filmmaterial beleuchtet.

StattReisen Hamburg

Ab sofort gibt es wöchentlich ein Gewinnspiel zu allen 14 Rundgangs-Premieren, an der jede/r mit Internetzugang teilnehmen kann. Außerdem bietet die Aktion allen neugierigen Hamburger*innen, die allein oder zu zweit mal rausgehen möchten, Anregungen für Entdeckungen auf eigene Faust abseits der ausgetretenen Pfade an Alster und Elbe. Nach dem Motto „Statt zu reisen, die eigene Stadt entdecken“ geht StattReisen Hamburg aus aktuellem Anlass andere Wege und lassen Sie rätseln, entdecken und suchen. Es gibt auch etwas zu gewinnen!

Institut für die Geschichte der deutschen Juden

Diese vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden realisierte Online-Quellenedition wirft am Beispiel von ausgewählten Quellen, sogenannten Schlüsseldokumenten, thematische Schlaglichter auf zentrale Aspekte der jüdischen Geschichte Hamburgs von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart.

Hinz und Kunzt

Wer die Aprilausgabe lesen will, kann sie downloaden oder online lesen – und wird um eine Spende gebeten. Die ist natürlich freiwillig. Der Corona-Fonds ist inzwischen geschlossen, weil Hinz und Kunzt dank Ihrer Solidarität sowohl im April als auch im Mai ihren Verkäufer*innen eine Überlebenshilfe auszahlen können. Ihre Spende kommt jetzt Hinz&Kunzt zugute, um das Projekt für die Zukunft zu sichern.

Bibs vs. Virus

Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation und den damit einhergehenden Einschränkungen für die Recherche- und Forschungstätigkeit bieten zunehmend mehr Verlage und Datenbankanbieter einen erweiterten Zugriff auf ihre Angebote. Eine zentrale Übersicht über temporär freie Angebote nach Fächern finden Sie unter bibs vs. virus (DBIS). Auch einige Bibliotheken bieten vorübergehend ein vereinfachtes Zulassungsverfahren für den Zugriff auf ihre elektronischen Angebote an, z.B.:

Haus der Jugend Bramfeld

Die Corona-Krise hat das Leben grundlegend verändert. Das gilt für jeden Einzelnen und für die Gesellschaft als Ganze. Und das gilt damit auch für das Angebots- und Hilfesystem der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Familienförderung sowie der Jugendsozialarbeit. Viele Angebote, die sich über Jahre bewährt haben, sind aufgrund des `Kontaktverbots´ oder des `social distancing´ nicht mehr umsetzbar. Durch Corona muss das Haus der Jugend neue Angebotsformen und Zuwegungen finden, um seine Nutzerinnen und Nutzer zu erreichen. Und das in einer Zeit, in der sie und alle anderen Menschen in den Stadtteilen, diese Angebote mehr brauchen als sonst. 
In Folge dessen, hat das Haus der Jugend Angebote aufgelistet, die ihnen in der gegenwärtigen Situation besonders wichtig und sinnvoll erscheinen.  Das sind Angebote gegen die Langeweile. Aber auch Kontaktadressen für Hilfe- und Beratungsangebote jeglicher Art. Und – besonders wichtig für den Austausch der in den Einrichtungen Tätigen: Der Link zu BAG-Okje – dem Informations- und Austauschportal für `Offene Kinder- und Jugendarbeit in Corona-Zeiten.  

Die weiteren Angebote in digitaler Form zu diesen und anderen Themen können Sie auf der Seite Hamburger Kultur für zu Hause – Literatur, Kleinkunst, Entertainment und mehr entdecken.

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