Ausstellung Barmbek-Nord
 
Grenzenlos Kolonialismus, Industrie und Widerstand
Uhrzeit:10:00 - 17:00
Ort: Museum der Arbeit
Hamburg, Wiesendamm 3
Kosten:8,50€, erm. 5€
Beschreibung:

Hamburg war eines der wirtschaftlichen Zentren des europäischen Kolonialismus. Viele der Waren und Rohstoffe aus Kolonien, die über den Hafen in die Stadt gelangten, wurden in der hiesigen Industrie verarbeitet – auch auf dem Gelände des Museums der Arbeit, einer ehemaligen Gummifabrik.

Die Menschen in den Kolonien gewannen Kautschuk, Öle, Kakao und Elfenbein für Hamburgs koloniale Industrie unter den Bedingungen einer rassistischen Gewaltherrschaft. Sie wurden versklavt, zur Arbeit auf Plantagen und in Karawanen gezwungen, ihrer Existenzgrundlage beraubt und vertrieben. Sie leisteten individuell und kollektiv Widerstand, sei es in Protesten oder Petitionen, durch Flucht, Sabotage oder mit der Waffe.

Mit seiner Sonderausstellung möchte das Museum der Arbeit einen Beitrag zur aktuellen Debatte über den Umgang Hamburgs mit seiner kolonialen Geschichte und zur Diskussion über die langfristigen Folgen kolonialer Herrschaftsstrukturen leisten.

Weitere Informationen hier.

Veranstalter: Museum der Arbeit
Homepage:http://www.museum-der-arbeit.de
Hinweise:Mo. von 10-21 Uhr geöffnet und am Sa. & So. von 10-18 Uhr geöffnet. Gemäß der aktuellen Pandemie-Eindämmungsverordnung ist das Museum der Arbeit Stiftung vom 2. November bis 30. November 2020 geschlossen.