Vortrag / Diskussion Rotherbaum
 
Das jüdische Schulleben in Hamburg während der NS-Zeit
Personen:Dr. Anna von Villiez
Uhrzeit:18:30
Ort: Institut für die Geschichte der deutschen Juden
Hamburg, Beim Schlump 83, 2. OG, R 2-023
Kosten:Eintritt frei
Beschreibung:

Die Talmud-Tora-Schule und die Israelitische Töchterschule sind nur zwei Beispiele für jüdische Schulen, die seit dem 19.Jahrhundert in Hamburg wirkten. Sie waren Teil der jüdischen Bildungsgeschichte und agierten gleichzeitig im Kontext allgemeiner Maßnahmen zur Verstaatlichung von Bildung. Anhand der Israelitischen Töchterschule lassen sich zudem geschlechtergeschichtliche Aspekte jüdischer Schulbildung thematisieren. Nach 1933 wurden jüdische Schulen zu „letzten Orten“ jüdischer Gemeinschaft und gleichzeitig zu Schauplätzen der Verfolgung. Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich diese unterschiedlichen Facetten adäquat und zeitgemäß in der VHS-Gedenkstätte Israelitische Töchterschule fassen und darstellen lassen.

 

Veranstalter: Institut für die Geschichte der deutschen Juden
Homepage:http://www.igdj-hh.de/