Vortrag / Diskussion
   
1968 in Osteuropa: Reformen und Gegenbewegungen : Panzer in Prag
Uhrzeit:18:15 - 19:45
Ort: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Hamburg, Von-Melle-Park 3
Kosten:Eintritt frei
Beschreibung:

Das Jahr 1968 war in Osteuropa ein Jahr voller dramatischer Ereignisse, verbunden mit großen politischen Hoffnungen und großen Enttäuschungen. Doch in Deutschland ist die Erinnerung an 1968 bis heute vor allem durch die Studentenproteste in den westlichen Ländern geprägt. Was in den sozialistischen Ostblockstaaten passierte ist, abgesehen von den Ereignissen in Prag, weniger bekannt.
Auch in Osteuropa war 1968 ein Jahr des Aufbruchs. Liberale Kräfte der kommunistischen Parteien in der ČSSR und in Ungarn wollten politische und wirtschaftliche Reformen erreichen, in Polen probten demokratische Kräfte den Aufstand gegen das autoritäre System und Studenten demonstrierten für mehr Freiheit.
Wie war die Atmosphäre dieser Zeit in der ČSSR? Worin bestanden die Reformbemühungen in Ungarn? Warum entluden sich die Ereignisse in Warschau in einer antisemitischen Kampagne? Am Beispiel dieser drei Länder blickt die Reihe aus der Perspektive der Osteuropastudien auf das Jahr 1968.
Im Rahmen der Reihe gibt es folgende Veranstaltung:

27.06.2018: Panzer in Prag. Der fotografische Blick auf die Invasion von 1968, Prof. Dr. Martina Winkler, Historisches Seminar/Abteilung für Osteuropäische Geschichte an der Universität Kiel

Veranstalter: Osteuropastudien Universität Hamburg, Institut für Slavistik Univ. Hamburg Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Veranstalter: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Homepage:www.sub.uni-hamburg.de