Stella Roberts ist die Preisträgerin des Barbara Kisseler Theaterpreises 2021

Der mit 50.000 Euro dotierte Barbara Kisseler Theaterpreis wird in der Regel auf Vorschlag einer anonymen Jurorin oder eines anonymen Jurors für eine gelungene Spielzeit oder herausragende Inszenierungen einer Spielzeit vergeben. Da die Spielzeit 2020/21 pandemiebedingt weitgehend ausfallen musste, wird für diese Spielzeit eine Idee prämiert, die mit dem Preisgeld möglichst noch in diesem Herbst umgesetzt werden kann. Unter den eingesandten Bewerbungen hat sich die anonyme Person für das Projekt „Der fröhliche Fischer“ der Hamburger Schauspielerin Stella Roberts entschieden. Eine Idee, die Theater mit einem ungewöhnlichen, bisher unentdeckten Aufführungsort besonders kreativ verbindet.

In der Begründung des Jurors/der Jurorin heißt es: „Originalität, Mut und Initiative sind für mich relevante Aspekte Theater zu machen. Das Projekt ‚Der fröhliche Fischer‘ von Stella Roberts überzeugt durch die originelle Wahl des Spielorts: Der Leuchtturm ein sinnlicher, theatraler Ort, an dem es besonders reizvoll ist Theater entstehen zu lassen und anzuschauen. Inhaltlich verknüpft Stella Roberts in ihrer Projektidee die Isolation eines Menschen mit diesem außergewöhnlichen Ort. Die Aktualität des Themas in Verbindung mit der Sinnlichkeit des Spielorts machen mich sehr neugierig auf die Umsetzung dieses Theaterprojekts. Darüber hinaus möchte ich den Mut und die Initiative, eine solche Theaterproduktion zu realisieren, mit dem diesjährigen Barbara Kisseler Theaterpreis unterstützen.“

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Der Barbara Kisseler Theaterpreis unterstützt in diesem Jahr erstmalig die Realisierung einer Produktionsidee, die einen außergewöhnlichen Spielort in Hamburg theatral in Szene setzt. Dass mit ‚Der fröhliche Fischer‘ von Stella Roberts jetzt eine Idee gewürdigt wird, die einen Leuchtturm am Hamburger Elbstrand bespielen wird, könnte passender nicht sein: So wie der Leuchtturm Orientierung in der Dunkelheit gibt, setzt der Barbara Kisseler Theaterpreis gerade jetzt zum Wendepunkt der Corona-Pandemie ein strahlendes Signal für einen Neustart voller Kreativität und Ideenreichtum in unserer Stadt. Die künstlerische Bespielung des Leuchtturms kann dabei auch wunderbar als Symbol verstanden werden, die wegweisende Bedeutung von Kunst und Kultur auch in Krisenzeiten nicht aus den Augen zu verlieren.“

Henrike Reemtsma: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung von Stella Roberts‘ Projekt, das Hoffnung macht, nach dieser Spielzeit, die keine war. Ein Theaterstück im Freien, eigens erdacht für diesen Hamburger Ort. Ein Leuchtturmprojekt das zum Leuchtturm werden kann. Nun sind wir gespannt auf die Umsetzung.“

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird im Andenken an die im Oktober 2016 verstorbene Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler verliehen und unterstützt von der Hermann Reemtsma Stiftung und jährlich vergeben. Mit dem Theaterpreis wird die Bedeutung und Qualität insbesondere der Privattheater und der Freien Gruppen in Hamburg gewürdigt. Er ist zugleich Würdigung und Ansporn für all diejenigen Theater, die die vielfältige Hamburger Theaterlandschaft mit mutigen und begeisternden Stücken bereichern.

Ganz im Sinne von Barbara Kisseler macht immer ein anonymer Juror oder eine anonyme Jurorin einen Vorschlag, wer den Preis verdient hat. Für die kommende Spielzeit wird jetzt eine neue Person benannt, die Ihren Vorschlag für die Spielzeit 2021/22 im Sommer 2022 vorlegen wird.

Quelle: Behörde für Kultur und Medien

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Dauerausstellung „Schmidt! Demokratie leben“ eröffnet am 19. Juni 2021

Ab Samstag, 19. Juni, wird neue Helmut-Schmidt-Ausstellung „Schmidt! Demokratie leben“ in der Schmidt-Stiftung eröffnet.

Die Ausstellung erinnert an einen der größten deutschen Staatsmänner des 20. Jahrhunderts und sie wirft Schlaglichter auf Konfliktthemen vor allem der 1970er- und 1980er-Jahre und vermittelt Einblicke in ein Jahrhundert deutscher und internationaler Zeitgeschichte.

Adresse: Helmut Schmidt-Forum, in der Hamburger Innenstadt, Kattrepel 10, 20095 Hamburg.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 11 bis 17 Uhr

Eintritt: Der Eintritt ist frei.

Covid19-Schutzbestimmungen:Corona-bedingt ist eine Voranmeldung erforderlich! Halten Sie während des Ausstellungsbesuchs Abstand und tragen Sie eine medizinische Maske. Es gelten die aktuellen Covid19-Schutzbestimmungen der Freien und Hansestadt Hamburg.

Mehr Infos über die Ausstellung und Helmut Schmidt finden Sie hier.

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THE GATE – ein Kunstspaziergang mit Audiothek in der HafenCity

Mit THE GATE geht man der Frage nach, wie städtische Identität entsteht. Dabei können Besucher*innen mit ganz unterschiedlichen Interessen die Hamburger HafenCity als Stadt gewordene Vision vom „Tor zur Welt“ entdecken und gleichzeitig neue Perspektiven auf Kunst und Kultur im urbanen Raum kennenlernen.

Die zweiteilige Ausstellung im Stadtraum macht sich die Deutungsvielfalt der Metapher zunutze und folgt ihren Spuren dort, wo sich die Stadt mit sich selbst befasst: in der HafenCity. In Europas größtem innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekt sollen Traditionsbewusstsein und Innovationsstreben miteinander versöhnt werden, dort wird die aktuellste Vision vom „Tor zur Welt“ in gebauten Raum übersetzt.

Im je eigenen Format zeigen die beiden Teile von THE GATE die HafenCity als einen sich ständig wandelnden Organismus, in dem Gebäude und Menschen sich wechselseitig beeinflussen. Die fünf übergreifenden Kapitel Kontrolle, Limbo, Paradies, Potenz und Übersee verbinden eine lokal verortete Audiothek und einen Kunstparcours, der in 16 Stationen durch die HafenCity führt.

THE GATE
Ab 04. Juni 2021 bis 30. September 2021

Eintritt frei

Die Audiothek steht ab dem 04. Juni 2021 kostenlos in den im App -Stores zum Download bereit.

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Welterbetag 2021 – Hamburg feiert in der Speicherstadt sein UNESCO Welterbe (6. Juni)

Auch 2021 feiert Hamburg sein UNESCO Welterbe Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus sowie den Nationalpark im UNESCO Welterbe Wattenmeer – dieses Jahr unter dem Motto „Solidarität und Dialog“. Auf www.welterbefest.hamburg werden zahlreiche Infos zur Hamburger Stadtgeschichte und den Welterbestätten präsentiert und zum Welterbetag am 6. Juni durch neue Inhalte und Live-Streams ergänzt. Das hybride Festprogramm wird gerahmt von einem Konzert mit der Sängerin und Urenkelin des Chilehaus-Erbauers Henry Brarens Sloman, Irmelin Sloman, einem Orgelkonzert in St. Katharinen und Führungen – gestreamt und vor Ort –  durch das Welterbe Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus sowie vielfältigen Beiträgen zum Hamburgischen Wattenmeer.

Hamburgerinnen und Hamburger, Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, mit einem vielfältigen Programm das Hamburger Welterbe und seine Geschichte zu entdecken, virtuell und vor Ort. Zentraler Veranstaltungsort in diesem Jahr ist die Hauptkirche St. Katharinen, in der neben der Gala mit Irmelin Sloman auch der Jazz-Gottesdienst „Kriegen wir noch die Kurve? Von Walgesängen, Meeresrauschen und anderen Zeitansagen“ sowie ein gemeinsam mit ICOMOS Deutschland organisiertes Orgelkonzert am 6. Juni stattfinden und als Live-Stream übertragen wird. Mit der Schnitzeljagd-App Actionbound kann das Hamburger Welterbe auf eigene Faust entdeckt werden. Neben den klassischen Führungen rappt Sherlock F. eine Speicherstadttour und nimmt Hörerinnen und Hörer mit auf die Spuren von Hamburgs Kolonialerbe. Auf der Welterbe-Seite sind Fotos und Informationen zum Welterbe Wattenmeer zusammengestellt, die zum Vorfreuen und Planen für einen Besuch auf der Insel Neuwerk einladen. Dort wird Urlaub am Meer geboten, in einer Natur, die weltweit ihres Gleichen sucht. Das Watt knistert, Austernfischer rufen, Seehunde sonnen sich, der Queller wächst. Der Blick ist unverstellt, die Ruhe fast vollkommen, nachts glitzert die Milchstraße.

Das Festprogramm mit vielen weiteren Programmpunkten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung zu den Aktivitäten finden Sie ab sofort auf https://welterbefest.hamburg

Quelle: Behörde für Kultur und Medien

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Langer Tag der StadtNatur Hamburg 12.-13. Juni 2021

Der diesjährige Lange Tag der StadtNatur erlaubt es naturhungrigen Bürger*innen endlich wieder, ihre grüne Umwelt live und mit fachkundiger Begleitung zu entdecken. Im Zentrum stehen an diesem mittlerweile 12. „Langen Tag“ die Kulturlandschaften Norddeutschlands. Kulturlandschaften waren ursprünglich Naturlandschaften, in die der Mensch formend eingegriffen hat. Der größte Teil unserer Umwelt wurde solcherart gestaltet – Wiesen, Weiden, Forste, Flussläufe, Parks: Der Mensch formt und ringt den Flächen Rohstoffe ab, die unser Leben heute bestimmen. Durch die bewusste Gestaltung entstehen auch neue Lebensräume für Flora und Fauna, ein wichtiger Beitrag zur Arten-Diversität. Der Lange Tag der StadtNatur bietet in diesem Jahr besonders viele Veranstaltungen zu diesem ambivalenten Thema an – Leben mit und von der Umwelt, was bedeutet das? Wie geht das nachhaltig? Wohin entwickelt sich unser Umgang mit der Natur?

Was erwartet Ausflügler*innen am LANGEN TAG DER STADTNATUR HAMBURG? Es geht nach draußen! Unternehmungslustige Bürger*innen erwartet ein ganzes Wochenende voller faszinierender Aktivitäten in der ungemein vielfältigen norddeutschen Natur. Das Angebot umfasst Führungen zu Land und zu Wasser, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Boot, Aktionen für Kinder und Familien, Exkursionen in bemerkenswerte Regionen wie Dünenlandschaften, Hochmoore, alte Wälder, Inseln sowie in urbane Kulturlandschaften mitten in Hamburg wie Gärten, Parks und Grünzüge. Einen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr der Besuch von Bio-Höfen. Erlebnisreich werden die Ausflüge zu Obstbauern, ökologisch geführten Höfen mit artgerechter Tierhaltung oder nachhaltigem Getreideanbau, Bio-Gärtnereien und Baumschulen. Woher kommt die Wurst? Woraus besteht mein täglich Brot? Wie werden Bio-Bäume vor Schädlingen geschützt?

Der Lange Tag der StadtNatur ist eine Initiative der Loki Schmidt Stiftung, sein Schirmherr ist Jens Kerstan, Hamburgs Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft.

Das ganze Programm auf www.tagderstadtnaturhamburg.de

Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen ebenda oder telefonischunter 040 28 40 998 44 ab 25. Mai 2021, 10 Uhr

Quelle: Loki Schmidt Stiftung

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Zum 150. Geburtstag: Finanzbehörde gedenkt heute ihrem ehemaligen Staatsrat Leo Lippmann

Die Hamburger Finanzbehörde gedenkt anlässlich des heutigen 150. Geburtstags an den von den Nazis verfolgten jüdischen Staatsrat Leo Lippmann (1881–1943). Lippmann war von 1920 bis 1933 Staatsrat in der Hamburger Finanzbehörde. Der große Saal der Finanzbehörde ist nach Leo Lippmann benannt, ein Stolperstein auf dem Gänsemarkt erinnert an ihn.

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Wer die Finanzbehörde betritt, begegnet unweigerlich Leo Lippmann, der heute 150 Jahre alt geworden wäre. Der Stolperstein vor dem Eingang am Gänsemarkt, der nach ihm benannte Saal, die Gedenktafel erinnern an ihn. Leo Lippmann war hochverdienter Staatsrat, von allen demokratischen Parteien der Bürgerschaft seinerzeit geschätzt. 1933 wurde er von den Nazis aus dem Amt entfernt. Weil er Jude war. Er wählte 1943 den Freitod, um einer Deportation nach Theresienstadt zu entkommen. Die Verbrechen des Nationalsozialismus dürfen sich niemals wiederholen. In diesen Tagen müssen wir uns wieder in aller Deutlichkeit gegen Antisemitismus und Hass stellen.“

Die Historikerin und Autorin Ina Lorenz hat eine Biografie Leo Lippmanns mit dem Titel „Ich bin Sohn meiner innig geliebten deutschen Heimat“ geschrieben. Die Publikation ist Teil der vom Verlag Hentrich & Hentrich und dem Direktor des Centrum Judaicum in Berlin, Dr. Hermann Simon, seit 2003 herausgegebene Reihe „Jüdische Miniaturen“.

Ina Lorenz, Historikerin und Autorin der Lippmann-Biografie: „Leo Lippmann war ein deutscher Jude und hanseatischer Patriot. Er liebte seine Vaterstadt und glaubte an die persönliche Zusicherung von Bürgermeister Mönckeberg, die ihm dieser bei Eintritt in die Hamburger Finanzbehörde (1906) machte: „in Hamburg werde der Mensch nur nach Verdienst und Leistung, nicht aber nach Abstammung beurteilt“. Im März 1920 wurde der Jurist Lippmann als erster ungetaufter Jude in der Hansestadt zum Staatsrat (damals Senatssekretär) ernannt und leitete damit in der Weimarer Republik in schwierigsten Zeiten unangefochten die gesamte Vermögens- und Finanzverwaltung der Hansestadt. Im Frühjahr 1933 enthob ihn der NS-Senat in würdeloser Form „als Jude“ seines Amtes – ungeachtet seiner persönlichen Integrität, seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten und seines rastlosen Arbeitseinsatzes. Für Leo Lippmann brach eine Welt zusammen. Leo Lippmann war ein großer Hanseat, der sich um seine Vaterstadt verdient gemacht hat.“

Der Jurist Leo Lippmann begann seine Karriere in der Finanzverwaltung 1906. Im Ersten Weltkrieg wird ihm die Kriegsversorgung der Bevölkerung anvertraut. 1920 wird er als erster Jude in Hamburg zum Senatssekretär (Staatsrat) und zum Leiter der gesamten Vermögens- und Finanzverwaltung der Millionenstadt ernannt. Er hat Hamburgs Finanzen sicher durch das Chaos der Inflation in den zwanziger Jahren und in der großen Rezession in den frühen dreißiger Jahren geführt. Lippmann hatte in dieser Zeit Krisen zu meistern, deren Ausmaß heute nur noch schwer vorstellbar ist. Die Nationalsozialisten entließen ihn 1933 aus dem Staatsdienst. 1935 stellt er sich der Jüdischen Gemeinde als Vorstandsmitglied zur Verfügung und ordnet deren Finanzen. Nachdem am 10. Juni 1943 die Gestapo reichsweit alle jüdischen Gemeinden aufgelöst hatte, suchte das Ehepaar Lippmann am Tag darauf den Freitod. Die Miniatur „Ich bin Sohn meiner innig geliebten deutschen Heimat“ kann z.B. hier: https://www.hentrichhentrich.de/buch-leo-lippmann.html erworben werden.

Quelle: Finanzbehörde

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Pehmöllers Garten in Groß Borstel der Öffentlichkeit übergeben – das kleine Park-Juwel zeigt Reste 200 Jahre alter Landhauskultur

Ende des 18. Jahrhunderts wurde Pehmöllers Garten als privater Lustgarten angelegt – nun soll er wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dafür hat die Stadt Hamburg im Februar 2018 das Grundstück mit dem Ziel gekauft, den ursprünglichen, historischen Charakter des Parks zu erhalten.

Bereits im Jahr 1992 hat der Hamburger Senat beschlossen, dass Pehmöllers Garten wiederhergestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Mit der Errichtung der Geflüchteten-Unterkunft wurde es dann konkreter:  2018 wurde zuerst der alte Baumbestand saniert. Dies ist auch neben dem grundwassergespeisten Teich eines der prägenden Elemente dieser 9.500 Quadratmeter großen Gartenanlage, die in ihrer Natürlichkeit erhalten bleiben soll.

Benannt ist die Grünanlage nach dem ehemaligen Hamburger Senator Christian Nikolaus Pehmöller, der das Grundstück 1825 kaufte. Die Baukosten für die Wiederherstellung betrugen insgesamt 340.000 Euro. 

Offizieller Baubeginn war im September 2020. Seitdem ist einiges passiert: Die über die Jahre entstandene Vegetation wurde größtenteils zurückgenommen und die Flächen als Rasen und Wiesen wiederhergestellt. Die alten Bäume können sich nun wieder entfalten und in die Fläche wirken. Im Kreuzungsbereich Papenreye/ Borsteler Chaussee sind zusätzlich Obstbäume gepflanzt worden und in Randbereichen, wie beispielsweise am südlichen Teichufer, wurden vorhandene Gehölzflächen als Rückzugsort für Tiere erhalten.

Bei der Bürgerbeteiligung im Jahr 2019 entschieden sich die Teilnehmenden zudem für einen sich gabelnden Weg durch die Grünanlage, der an der Stavenhagenstraße beginnt und von dort aus einerseits zur Kreuzung Papenreye/Borsteler Chaussee und andererseits östlich des Teiches zur Bushaltestelle an der Borsteler Chaussee führt. An den Wegen wurden zahlreiche Sitzgelegenheiten aufgestellt, die zum Erholen und Verweilen einladen.

Weitere Informationen über die Planung und Gestaltung des Gartens erhalten Sie hier und hier.

Quelle: Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA)

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Zwischen Erfolg und Verfolgung: jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach (Ausstellung)

Die Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ würdigt mit Hilfe großformatiger skulpturaler Präsentationen den großen Anteil jüdischer Athletinnen und Athleten an der Entwicklung des modernen Sports in Deutschland. Als Nationalspieler, Welt- oder Europameister, als Olympiasieger oder Rekordhalter zählten sie zu den gefeierten Idolen ihrer Zeit. Nur weil sie Juden waren, wurden sie im NS-Staat ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gedrängt oder ermordet.

Vorgestellt werden die Biografien des Fußballpioniers Walther Bensemann, der zehnfachen Deutschen Leichtathletikmeisterin Lilli Henoch, des Fußballnationalspieler Julius Hirsch, des israelischen, später deutschen Basketball-Nationaltrainer Ralph Klein, der Fechtolympiasiegerin Helene Mayer, des Schachweltmeisters Emanuel Lasker, des Meisterboxers Erich Seelig, der Deutschen Tennismeisterin Nelly Neppach, der Deutschen Speerwurfmeisterin Martha Jacob, der Leichtathletin Gretel Bergmann, der Turnolympiasieger Alfred und Gustav Felix Flatow, der Europameister im Gewichtheben beziehungsweise im Ringen Julius und Hermann Baruch, des Eishockeyspielers Rudi Ball und des deutschen Fußballnationalspielers Gottfried Fuchs. Die Ausstellung bietet mit der Schwimmerin Sarah Poewe aber auch einen Ausblick und stellt eine wichtige Verbindung zur Gegenwart her. Poewe gewann als erste jüdische Athletin nach Ende des Zweiten Weltkrieges für Deutschland eine olympische Bronze-Medaille 2004 in Athen.

Die Ausstellung wird vom 10. April bis zum 17. Mai 2021 auf dem Joseph-Carlebach-Platz in Hamburg gezeigt. Die Ausstellung ist ganztägig zugänglich, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Quelle: Landessportamt Hamburg und Zentrum deutsche Sportgeschichte e.V.

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Mit dem ZIEGEL literarisch zu den Sternen reisen

Seit fast 30 Jahren gehört der ZIEGEL zu den produktivsten Literaturförderungen der Behörde für Kultur und Medien, die den Band herausgibt – und zu ihren schönsten. 2020 wurde der ZIEGEL, der seit 2019 im Hamburger mairisch Verlag erscheint, von der Stiftung Buchkunst auf die Shortlist der „Schönsten deutschen Bücher“ gewählt. Seine 17. Ausgabe (unter dem Motto „Wir sind Astronauten“) überzeugt neben der hochwertigen Gestaltung auch textlich durch hohe literarische Qualität, Fabulierlust und Innovationsfreude. In diesem Jahr enthält der Band auch Comics von Hamburger Zeichnerinnen und Zeichnern sowie eine speziell für das Buch gestaltete Bilderstrecke des Hamburger Künstlers Sascha Hommer.

Die 17. Ausgabe des ZIEGEL ist eine klug komponierte und kreativ gestaltete Werkschau des Hamburgischen Literaturschaffens. Die originellen, ergreifenden und humorvollen Texte der Hamburger Schriftsteller und Schriftstellerinnen reflektieren auch das Schaffen von Literatur in unsicheren Zeiten und erforschen alternative Lebensmodelle. Neben Beiträgen von bekannten Hamburger Autorinnen und Autoren wie Stefan Beuse, Ulla Hahn, Katharina Hagena, Karen Köhler, Katrin Seddig und Heinz Strunk präsentiert die Anthologie die Preisträgerinnen und Preisträger der Hamburger Literaturpreise 2019 und 2020 sowie weitere herausragende Texte des Wettbewerbs. Herausgegeben wurde das Buch von Jürgen Abel (Lektor und Literaturvermittler) und Antje Flemming (Literaturreferentin der Behörde für Kultur und Medien) unter Mitarbeit von Nefeli Kavouras vom mairisch Verlag. Die Gestaltung übernahm Carolin Rauen. Neben Gedichten, Erzählungen, Kurzgeschichten, Comics und Romanauszügen enthält der Band Illustrationen des Hamburger Zeichners Sascha Hommer.

Die öffentliche Buchpremiere wurde pandemiebedingt in den Herbst verschoben. Am 12. November wird voraussichtlich ein großes Fest der Hamburger Literatur stattfinden, bei dem auch das aktuelle Jahrbuch präsentiert wird.

Quelle: Behörde für Kultur und Medien

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„Wir geben Hamburg Perspektive“ – Foto-Ausstellung auf Litfaßsäulen

Auf 75 Litfaßsäulen in ganz Hamburg sind ab 22. März besondere Plakate zu sehen: 18 Fotografen und Fotografinnen des Berufsverbandes FREELENS e. V. haben sich für die Ausstellung „Wir geben Hamburg Perspektive“ an ausgewählten Kulturorten der Stadt, die zurzeit Corona-bedingt geschlossen sind, selbst in Szene gesetzt und öffnen diese durch ihre Arbeiten visuell.

Die 30 Motive der Litfaßsäulen-Ausstellung sind bis zum 28. April 2021 im Hamburger Stadtgebiet zu sehen. Weitere 20 Arbeiten mit den Herzensorten der Fotografinnen und Fotografen von „Wir geben Hamburg Perspektive“ sind zeitgleich auch auf www.hamburg.freelens.com zu sehen.

Teilnehmende Fotografen und Fotografinnen: Valeska Achenbach, Frieder Blickle, Sonja Brüggemann, Michael Bogumil, Maik Carstensen, Melanie Dreysse, Kirsten Haarmann, Frederika Hoffmann, Nicole Keller, Urs Kluyver, Oliver Görnandt-Schade, Christina Körte, Johannes Mairhofer, Heiner Müller-Elsner, Tobias Oechler, Henriette Pogoda, Pat Scheidemann und Sibylle Zettler

Quelle: Behörde für Kultur und Medien

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