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Titelnachweise bei OAPEN, DOAB, BASE, DNB und DNB

20. Januar 2019 | Von | Kategorie: Blog, In eigener Sache, Nützliches Wissen, Open Access

Hamburg University Press setzt sich für eine möglichst weite Verbreitung der im Verlag veröffentlichten Werke ein. Hinter den genannten Akronymen verbergen sich wichtige Services, die für die Verbreitung und Archivierung zentral sind.

Exemplarischer Datensatz in OAPEN

Die europäische Plattform OAPEN (Open Access Publishing in European Networks) weist frei verfügbare qualitätskontrollierte Bücher vorwiegend aus den Geistes- und Sozialwissenschaften nach. Mit der 2010 begründeten OAPEN-Library wird ein zentrales europäisches Repositorium angeboten. Es verbessert die Auffindbarkeit hochqualitativer wissenschaftlicher Open-Access-Publikationen und deren Verbreitung: Bibliotheken und Aggregatoren (das sind Services, die Informationen sammeln, aufbereiten und anbieten) können Informationen zu allen Veröffentlichungen, so genannte Metadaten, abrufen und nutzen. Die Nutzungszahlen sprechen für sich: In 2018 wurden Bücher (und Kapitel) über 7 Mio.-mal heruntergeladen. Darüber hinaus gewährleistet OAPEN hohe Qualitätsstandards bei deren Archivierung.

Die Stabi unterstützt OAPEN bereits seit 2012. Die Titel des Stabiverlags Hamburg University Press sind sowohl in OAPEN als auch in DOAB verfügbar.

doabDOAB, das Directory of Open Access Books, das 2015 den IFLA/Brill Open Access Award gewann, wurde 2012 geschaffen. DOAB verbessert ebenfalls die Auffindbarkeit von Open-Access-Büchern und stellt aktuell 15.000 Bücher von über 300 Verlagen zur Verfügung (Stand: Januar 2019). Auch im Katalog der Hamburger Bibliotheken beluga werden über DOAB präsentierte Publikationen nachgewiesen.

Beide Plattformen werden von der OAPEN Foundation, die aus einem EU-geförderten Projekt hervorging und ihren Sitz  in der Niederländischen Nationalbibliothek in Den Haag hat, betrieben.

Der Nachweis von frei verfügbaren digitalen Büchern in OAPEN und DOAB gilt mittlerweile als Qualitätsstandard. So formulierte dies die Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage in ihren Qualitätsstandards für Open-Access-Monografien und -Sammelbände ebenso wie der Nationale Open Access Kontaktpunkt OA2020-DE gemeinsam mit dem Open-Access-Dienstleister Knowledge Unlatched in ihren Empfehlungen zu Qualitätsstandards für die Open-Access-Stellung von Büchern.

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Wichtig für den Nachweis der Veröffentlichungen von Hamburg University Press und ebenfalls als Standard etabliert ist die wissenschaftliche Suchmaschine BASE – Bielefeld Academic Search Engine. BASE ist eine der weltweit größten Suchmaschinen für wissenschaftliche Web-Dokumente. Der Index umfasst über 120 Millionen Dokumente aus über 6.000 Quellen.

DDBDie Deutsche Nationalbibliothek (DNB) ist die zentrale Abgabe- und Nachweisstelle für Veröffentlichungen. In der DNB werde alle mit Hamburg University Press erschienenen Titel nachgewiesen und archiviert: Monografien, Sammelwerke, einzelne Beiträge, Zeitschriften und Artikel. Auch in der Deutschen Digitalen Bibliothek (ddb) sind die im Stabiverlag veröffentlichten Werke zu finden.

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