Integration externer Datenquellen in die Bibliothekswebsite – die TYPO3-Extension libconnect

Veröffentlicht am von in der Kategorie Projekte, Technik, Tipps und Tricks. – 1 Kommentar

2010 hat sich die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg dazu entschieden, beim Relaunch der Website “Bibliothekssystem Universität Hamburg” das Content-Management-System als technische Basis zu wechseln. Die Wahl fiel auf das freie und weit verbreitete CMS TYPO3. Die SUB Hamburg hat im Zuge des Relaunches als ein zentrales Ziel die bessere Einbindung externer Datenquellen in die Außendarstellung des Bibliothekssystems vorgegeben. Dafür wurden drei Lösungsansätze verfolgt:

Die Simulation einer Integration: Hier wird eine Integration vorgetäuscht, indem das Layout in einem Drittsystem nachgebaut und nahtlos an das CMS der SUB-Hamburg angepasst wurde. Als Beispiel mag hier der Dokumentenserver der Dissertationen der Universität Hamburg dienen:
http://ediss.sub.uni-hamburg.de/

Die Integration eines Dienstes per iFrame: Wo kleine Informationssysteme über keine geeignete Schnittstelle zur Abfrage der Daten verfügten, wurden diese per iFrame in die Website integriert. Ein Beispiel hierfür ist der HANS-Katalog – der Nachlass und Autographenkatalog der SUB Hamburg: http://www.sub.uni-hamburg.de/recherche/hans.html

Die unmittelbare Integration durch eine TYPO3-Extension: Das primäre Ziel der Integrationsbemühungen ist die unmittelbare Integration externer Inhalte über eine Schnittstelle in die Website. Dazu ist die Entwicklung einer TYPO3-Extension notwendig, die die Inhalte abruft und dann direkt in der Website zur Anzeige bringt.

Als Beispiel für die dritte Lösungsmöglichkeit dient die TYPO3-Extension libconnect, die die Ergebnisse aus den Informationssystemen EZB und DBIS der Universitätsbibliothek Regensburg direkt in das TYPO3-System einbindet. So lassen sich die Inhalte der beiden Informationssysteme medienbruchfrei im Layout der jeweiligen Website darstellen:

http://www.sub.uni-hamburg.de/recherche/elektronische-zeitschriften.html

Diese Erweiterung, die die SUB Hamburg in Kooperation mit der Agentur für neue Medien AVONIS und in enger Abstimmung mit der Universitätsbibliothek Regensburg entwickelt hat, ist zum Projektende als offizielle Extension veröffentlicht worden und steht nun unter dem Namen libconnect im offiziellen Extension Repository von TYPO3 kostenfrei zur Verfügung:
http://typo3.org/extensions/repository/?tx_terfe_pi1[view]=search&no_cache=1&tx_terfe_pi1[sword]=libconnect

Die Installation der Extension erfolgt wie bei jeder anderen TYPO3-Extension. Für die Einrichtung der Extension ist ein kurzes Handbuch im Extension Repository zur Verfügung gestellt. Für die Einrichtung ist ein wenig TYPO3-Knowhow im Umgang mit Extensions notwendig.

Für Fragen zu der Extension steht Herr Dr. Finck von der SUB Hamburg zu Verfügung (finck@sub.uni-hamburg.de), bei  Rückfragen für die Anbindung an Regensburg hilft Ihnen Herr Schupfner (gerald.schupfner@bibliothek.uni-regensburg.de). Bei  Fragen zur Einrichtung, Anpassung oder Weiterentwicklung der Extension bietet die Agentur Avonis als Partner kostenpflichtigen Support an (hamburg@avonis.com).

b2i-Guide – Fachinformationsführer zu Internetressourcen aus Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften

Veröffentlicht am von in der Kategorie Fachportale. – Noch keine Kommentare

Seit Mitte April 2011  ist das neue Modul b2i-Guide freigeschaltet, das über die b2i-Website unter “Internetressourcen und elektronische Volltexte” erreichbar ist. Der b2i-Guide ist ein Fachinformationsführer zu ausgewählten und geprüften Internetquellen aus den Bereichen Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften (Datenbanken, Forschungsprojekte, Instituts-Websites, etc.) und umfasst zurzeit ca. 3200 Quellen.

Der Fachinformationsführer ist Teil des Verbundes Academic LinkShare (ALS). ALS ist ein Netzwerk von Bibliotheken , das eine technische und organisatorische Infrastruktur für den Aufbau und die Pflege eines gemeinsamen Datenpools fachlich relevanter Internetquellen entwickelt hat und dauerhaft betreibt. Grundprinzip des Verbundes ist die zentrale Erschließung der Quellen einerseits und die dezentrale Präsentation in den Fachinformationsführern der beteiligten Virtuellen Fachbibliotheken anderseits.

Auch für den b2i-Guide werden alle Quellen zentral über das LinkShare System erschlossen. Die Präsentation der Daten erfolgt über die Moduloberfläche b2i-Guide im Portal oder über die Metasuche, bei der der Datenbestand zusammen mit anderen Datenquellen durchsucht werden kann.

Mit dem Aufruf des  b2i-Guide erhält man bereits eine komplette Liste aller freigegebenen qualitätsgeprüften Internetressourcen. Mit Hilfe der Browsing- und Suchfunktionalitäten kann die Recherche im b2i-Guide zielgenau durchgeführt werden. Die Browsing-Funktion des b2i-Guide ist multifunktional ausgelegt, d.h. man kann nicht nur in einem Bereich (z.B. Thema) entsprechende Übersichten von Internetquellen aufrufen, sondern die Bereiche bei Bedarf auch kombinieren. Die Suchfunktionalität des b2i-Guide bietet neben einer einzeiligen Basissuche auch eine erweiterte Suche, die eine gezielte Suche nach Autor, Titel, Schlagwort, Sprache der Webseiten und Format erlaubt.

Weitere Informationen:

ZB MED erhält IFLA Marketing Award 2011 – Piloten-Kampagne auf Platz 1

Veröffentlicht am von in der Kategorie Bibliotheken, Fachportale, Marketing. – Noch keine Kommentare

Im Zentrum der Webseite der ZB MED stehen die beiden Suchportale MEDPILOT und GREENPILOT

Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) wird mit dem diesjährigen IFLA International Marketing Award ausgezeichnet. Das gibt aktuell die Abteilung für Management und Marketing des IFLA, dem internationalen Verband der bibliothekarischen Vereine und Institutionen, bekannt.

Die ZB MED erhält den Preis für ihre Marketing-Kampagne: „Pilots take off – and land (as you like it)“. Im Fokus stehen dabei die Virtuellen Fachbibliotheken MEDPILOTWeitere Informationen zum Fachportal  und GREENPILOTWeitere Informationen zum Fachportal, zwei Online-Produkte, welche auch online vermarktet werden sollten, um optimalen Einfluss und Erfolg zu haben. Jedoch werden darüber hinaus zielgruppenspezifisch auch herkömmliche Maßnahmen durchgeführt, um nicht nur die “Digital residents”, sondern auch “Digital visitors” zu erreichen.

Aktivitäten rund um die Piloten

Die IFLA vergibt den Preis zum 9. Mal. In diesem Jahr wird zum ersten Mal eine Bibliothek in Deutschland ausgezeichnet. Die Preisübergabe findet im August 2011 im Rahmen des diesjährigen IFLA World Library and Information Congress in San Juan, Puerto Rico statt.

Die ZB MED im Social Web:

Erste Produkte der ViFa Benelux im Web verfügbar

Veröffentlicht am von in der Kategorie Fachportale, Projekte. – Noch keine Kommentare

Geraume Zeit vor dem Onlinegang der ViFa Benelux kann das Sondersammelgebiet Benelux mit der EZB- und der DBIS-Fachsicht Benelux jetzt bereits zwei ViFa-Module präsentieren, die unabhängig von der ViFa im Internet zu nutzen sind. In der EZB-Fachsicht Benelux sind aktuell 219 elektronische Zeitschriften für die Disziplinen Niederlandistik, Niederlande-Studien und Beneluxforschung zu finden. In der DBIS-Fachsicht sind momentan 123 frei im Web verfügbare bzw. lizenzpflichtige Datenbanken enthalten. Beide Angebote werden stetig aktualisiert und erweitert.

Im Interesse der Nutzer/innen wurde dem stark interdisziplinären Ansatz des Faches Niederlande-Studien beim Aufbau beider Angebote Rechnung getragen, indem auch Fachgebiete wie Kunstgeschichte, Medien, Kommunikation, Publizistik, Theater, Film und Wirtschaftswissenschaften berücksichtigt wurden, die nicht zum Sammelprofil des SSG Benelux gehören.

Das Projekt ViFa Benelux läuft noch bis Ende August 2012. Die Freischaltung der ViFa soll jedoch schon zu einem früheren Zeitpunkt mit einer Beta-Version erfolgen. Dann werden die EZB- und die DBIS-Fachsicht selbstverständlich auch im Layout der ViFa zur Verfügung stehen.

Zur EZB-Fachsicht Benelux
Zur DBIS-Fachsicht Benelux

Kontakt:
Ilona Riek
Projekt ViFa Benelux
Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Krummer Timpen 3
48143 Münster

Tel.: 0251-83 240 71
E-Mail

Die Digitale Bibliothek der ViFaMusik

Veröffentlicht am von in der Kategorie Fachportale. – Noch keine Kommentare

Im Zuge des im März erfolgten Relaunch der ViFaMusik-Seiten wurde der Bereich der „Digitalen Bibliothek“ deutlich ausgebaut und in einer neuen Struktur präsentiert. Unter dieser Überschrift sind Links zu frei zugänglichen digitalen Angeboten verschiedenster Art mit wissenschaftlich relevantem Inhalt zusammengefasst. Formell gesehen ist die Digitale Bibliothek breit angelegt und umfasst sowohl Noten in Edition und Faksimile als auch Text- und Bilddokumente sowie Audio-Angebote.

Bei der Auswahl der digitalen Angebote zur Aufnahme in die Digitale Bibliothek ist das Hauptkriterium wissenschaftlicher Anspruch, Methode und Präsentation. Daher führen die Links häufig zu Seiten, die aus Projekten von Bibliotheken, universitären und freien Forschungsinstituten hervorgegangen sind. Dabei werden die Inhalte der jeweiligen Seiten durch die ViFaMusik-Redaktion jedoch nicht inhaltlich bewertet, sondern nach ihrem methodischen Standard beurteilt. Kommerzielle Angebote oder Seiten, die Werbung enthalten, werden nicht aufgenommen. Andererseits spielt der freie Zugang zum Angebot eine wichtige Rolle.

Auf einer ersten Gliederungsebene ist die Digitale Bibliothek in drei Bereiche unterteilt:

Digitale Sammlungen – Digitalisate von musikalischen Werken und Dokumenten (Noten im Original oder als Edition, Text- und Bilddokumente, Audio). Die Digitalen Sammlungen sind in vier inhaltliche Bereiche gegliedert (siehe unten) und werden als alphabetisch geordnete Linkliste präsentiert.
Musikschrifttum – Digitalisate von über 2.300 musikwissenschaftlichen und musiktheoretischen Schriften der Bayerischen Staatsbibliothek aus fünf Jahrhunderten (Signaturen Mus.th.). Der Link führt zur Maske der ViFaMusik-Metasuche mit entsprechend voreingestellter Datenbankauswahl.
Libretti – Digitalisate der Sammlung Her und weiterer Libretti aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek sowie aus der musikgeschichtlichen Abteilung des Deutschen Historischen Instituts in Rom. Die drei Corpora werden durch separate Links zum Münchner Digitalisierungszentrum angesteuert und können durchsucht oder in Listenansicht benutzt werden.

Die Digitalen Sammlungen sind nach inhaltlichen Gesichtspunkten wiederum in vier Bereiche gruppiert:

Allgemeine Sammlungen – Historisches Notenmaterial (Handschriften und Drucke), moderne Editionen (wissenschaftlich oder praktisch); historisches Musikschrifttum und moderne wissenschaftliche Publikationen; Audio-Dateien.
Thematische Sammlungen – Zeitlich oder thematisch spezialisierte Sammlungen; Forschungsprojekte an Universitäten, Forschungsinstituten und Bibliotheken; einzelne Quellen oder Quellengruppen; Libretti; historische Zeitschriften, u.a. Zeitschrift für Instrumentenbau.
Länder und Regionen – Regional orientierte Repositorien und Forschungsprojekte: Länder, Regionen, Städte, Institutionen; Bestände einzelner Bibliotheken mit örtlichem Bezug.
Personen – Gesamt- und Teilausgaben, Autographe, Dokumente wie Photos, Briefe oder Tagebücher. Bei den Editionen handelt es sich überwiegend um alte Gesamtausgaben.

Im Zusammenhang mit Notenmaterial gibt es einige Besonderheiten zu beachten. In die Digitale Bibliothek sind verschiedene Typen von Quellen aufgenommen worden und werden weiterhin aufgenommen, die im Prozess der Literaturrecherche und Forschung unterschiedliche Rollen spielen. So muss zum einen zwischen praktischen und wissenschaftlichen Editionen unterschieden werden, zum anderen gilt es zu bedenken, dass aus rechtlichen Gründen unter den wissenschaftlichen Editionen die meisten älteren Datums sind und inzwischen von neuen (Gesamt-) Ausgaben ersetzt wurden. Das gilt mit Ausnahme der Neuen Mozart-Ausgabe zum Beispiel für die Beethoven-, Händel-, Liszt-, Mendelssohn-, Schubert- und Schumann-Werkausgaben. Diese alten Reihen spiegeln daher in vielen Fällen nicht den jetzigen Stand der Forschung und sollten für wissenschaftliche Arbeiten durch aktuellere Editionen ergänzt werden. Es ist Aufgabe des Nutzers, diese Unterscheidungen wahrzunehmen und in der weiteren wissenschaftlichen Arbeit mit diesen Quellen zu beachten. Die digitalen Angebote sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht so allumfassend und vollständig, dass sie nicht durch gedruckte Quellen und Literaturwerke ergänzt werden müssten.

In Fortführung dieses Gedankens ist zu betonen, dass die ViFaMusik keineswegs ein abgeschlossenes Angebot darstellt, das in dieser Form Vollständigkeit postuliert, sondern ein „work in progress“ ist, dessen ständige Verbesserung und Erweiterung auch von Nutzerseite vorangetrieben werden kann. Die ViFaMusik-Redaktion nimmt unter den auf der „Über uns„-Seite aufgeführten Kontaktadressen gerne Vorschläge entgegen; für die Digitalen Sammlungen ist Dr. Judith Haug zuständig.

ViFaMusik-Redaktion

Die neue Rubrik „Biographische Sammlung“ in der ViFaMusik

Veröffentlicht am von in der Kategorie Fachportale. – Noch keine Kommentare

Im Zuge des Relaunches der ViFaMusik-Webseiten im März 2011 wurde das Modul Biographische Sammlung, angesiedelt im Bereich „Fachdatenbanken“, erheblich erweitert und bietet Ihnen kostenlosen Zugang zu zahlreichen biographischen Online-Datenquellen.
Ob zur schnellen Information oder intensiven Recherche: Hochwertige biographische Quellen mit differierendem Umfang stehen Ihnen nun in vier Rubriken zur Verfügung. Die Kategorie „Allgemeine Sammlungen“ umfasst länder-, epochen- und genreübergreifende Datenbanken. Hier finden Sie Biographien zu Komponisten weltweit, teils mit Audiomaterial zu einzelnen Werken sowie Werkverzeichnissen, Literaturhinweisen und Diskographien. Die „Thematische Sammlung“ bietet fachspezifische biographische Datenbanken, u.a. aus den Bereichen Musikgeschichte, Musiksoziologie, Musiktheorie und Genderforschung sowie Verzeichnisse zeitgenössischer Komponisten und politisch verfolgter oder vertriebener Musiker. Eine geographisch orientierte Rubrik beinhaltet Datenbanken mit Biographien von Komponisten einzelner Länder und Regionen, versehen mit Werkverzeichnissen, Portraits und Audiomaterial. Überdies rundet eine nach Personen alphabetisch sortierte Kategorie mit umfassenden Biographieportalen zu einzelnen Komponisten das Angebot ab, multimedial aufbereitet mit Bildergalerien, chronologischen Zeittafeln, Audio- und Videomaterial, Downloads und Linklisten.
Das Motto „work in progress“ gilt auch für die Biographische Sammlung, welche weiterhin kontinuierlich ausgebaut wird.

ViFaMusik Redaktion

Academic LinkShare Verbundtagung an der BSB in München

Veröffentlicht am von in der Kategorie Fachportale, Projekte. – Noch keine Kommentare

In der vergangenen Woche haben sich die Verbundpartner von Academic LinkShare zu Ihrer Frühjahrstagung an der Bayerischen Staatsbibliothek in München getroffen. Nachdem auf dem letzten Treffen der Paternoster der ZBW viele begeisterte, fand die Tagung diesmal nur nur zwei Türen neben der Schatzkammer der BSB statt.

Im Verbund ALS haben sich Bibliotheken zusammengeschlossen, um die Mühen der Erschließung von Webseiten für Virtuelle Fachbibliotheken und ViFas kooperativ zu schultern.  Aus dem so geschaffenen Datenpool werden derzeit über 90.000 Datensätze in 17 Portalen präsentiert.

Technische Basis der Zusammenarbeit in ALS  ist das LinkShare-System, das, wie auch die Geschäftsstelle, an der SUB Hamburg beheimatet ist.  Finanziert wird der Verbund durch die Beiträge der Partner,  die im Gegenzug auf den halbjährlichen Tagungen  auch über die Ausrichtung des Verbundes und die Regeln der Erfassung gemeinschaftlich bestimmen.

Ein wichtiger Nebeneffekt der Treffen ist der regelmäßige inhaltliche und technische Austausch unter ViFa-Betreibern, der einen zunehmend größeren Raum einnimmt. Wichtige Themen waren diesmal unter anderem das Relaunch der VifaMusik, neue Browsingmöglichkeiten in Propylaeum, sowie eine bessere Einbindung von Normdaten und die Frage nach dem Umgang mit Apps .

Kontakt:

Jens Wonke-Stehle

Geschäftsstelle Academic LinkShare

Staats- und Universitaetsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Telefon (040) 4 28 38-22 24
E-Mail: jens.wonke-stehle@sub.uni-hamburg.de

Relaunch der ViFaMusik-Webseiten und der Suche in musikwissenschaftlichen Datenquellen

Veröffentlicht am von in der Kategorie Fachportale. – Noch keine Kommentare

Neue Startseite ViFaMusik

Neue Startseite ViFaMusik

Seit Ende März 2011 sind die neuen ViFaMusik-Webseiten unter www.vifamusik.de freigeschaltet. Anlässlich der Verwendung eines Content Management Systems wurde das Layout modernisiert und die Benutzerführung verbessert. Der Bereich „Digitale Sammlungen“, der sich nun in der neuen Rubrik „Digitale Bibliothek“ befindet, wurde erheblich erweitert, ebenso der Bereich „Biographische Sammlung“.
Durch den Einsatz einer Suchmaschine bei der ViFaMusik-Suche werden die Antwortzeiten bei Suchanfragen verkürzt und ein komfortables Browsing in den Suchergebnissen mithilfe von Navigatoren ermöglicht. Als neue Datenquellen in der ViFaMusik-Suche sind die Serie A/II von RISM und die Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften (OLC-SSG-Daten) hinzugekommen. Die bisherigen Datenquellen BMS online, Kataloge M und T des Deutschen Musikarchivs und Bayerisches Musikerlexikon Online werden in Kürze wieder in der ViFaMusik-Suche durchsuchbar sein, wie auch weitere musikwissenschaftlich relevante Datenquellen aus dem deutschsprachigen und internationalen Raum.
Erstmals ist in der ViFaMusik auch eine Volltextsuche möglich: Die Datenquelle „Musikschrifttum der BSB“ enthält ca. 2.000 digitalisierte musiktheoretische Werke der Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek aus dem Zeitraum 1800 bis 1870, die im Volltext durchsuchbar sind.

 

Die ViFaMusik-Redaktion

ZBW MediaTalk – Blog zu Innovationen für Unternehmen der Medienwelt und Informationszentren

Veröffentlicht am von in der Kategorie Bibliotheken, Fachportale, Marketing. – Noch keine Kommentare

ZBW MediaTalk – das Blog der ZBW seit dieser Woche online. ZBW MediaTalk beschäftigt sich mit aktuellen Trends der Informationsbranche. Das Spektrum reicht von bislang unerforschten Content-Formen oder neuen Distributionsmodellen bei Verlagen bis hin zu Semantic-Web-Anwendungen in der Wissenschaft oder Chancen von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets in Bibliotheken.

André Vatter, Community Manager in der ZBW, liefert in dem Blog viele interessante Beispiele, wie Bibliotheken und Informationsdienstleister  innovativ und zeitgemäß  ihre Angebote ins Netz bringen und bietet dabei auch viele Anregungen für Fachportale.

Weitere Informationen zu ZBW Media Talk finden Sie auch in der Pressemitteilung der ZBW vom 24. März 2011.

vifabioDOC – Server für biologische E-Publikationen

Veröffentlicht am von in der Kategorie Fachportale. – Noch keine Kommentare

Die Virtuelle Fachbibliothek Biologie startet mit vifabioDOC eine neue Plattform für biologische E-Publikationen. Damit haben Biologen aller Teildisziplinen die Möglichkeit, ihre elektronischen Publikationen als PDF-Dateien auf einem fachspezifischen Server zu platzieren und dauerhaft weltweit zugänglich zu machen. Die Publikationen auf vifabioDOC werden automatisch in verschiedenen Datenbanken und Suchmaschinen verzeichnet (und selbstverständlich auch im Virtuellen Katalog von vifabio). vifabioDOC versteht sich als Open Access-Repositorium und fördert die freie Zugänglichkeit von wissenschaftlichen Ergebnissen in der Biologie. Die vifabioDOC-Webseiten bieten für Autoren umfassende Informationen rund um das komplexe Thema Elektronisches Publizieren. Schon zum offiziellen Start sind mehr als 2.500 Dokumente auf vifabioDOC gespeichert.

Bildschirmfoto der Startseite von vifabioDOC

Startseite von vifabioDOC

Das Angebot von vifabioDOC ist für Autoren deshalb attraktiv, weil durch die spezielle Fokussierung auf die Biologie eine Plattform entsteht, die von der Fachwelt überregional und international besser wahrgenommen werden kann als nicht-fachspezifische (“institutionelle”) Dokumentenserver, wie sie an vielen Universitäten bestehen. Die Universitätsbibliothek Frankfurt am Main sammelt seit vielen Jahrzehnten als DFG-geförderte Sondersammelgebiets-Bibliothek die weltweit erscheinende biologische Literatur so umfassend wie keine andere Bibliothek in Mitteleuropa; sie ist deshalb mit vifabioDOC die beste Ansprechpartnerin für Biologen, die auch ihre elektronischen Publikationen dauerhaft sichtbar machen und zugänglich halten wollen.

In technischer Hinsicht ist vifabioDOC kein selbstständiger Dokumentenserver, sondern ein fachlicher Ausschnitt des von der Universitätsbibliothek Frankfurt betriebenen Hochschulpublikationssystems; dieses verwendet OPUS (hervorgegangen aus dem “Online-Publikationssystem der Universität Stuttgart”), und damit die in Deutschland am weitesten verbreitete Softwarebasis für Dokumentenserver. Die Suchfunktionen und die an vifabio angepasste Oberfläche von vifabioDOC wurden mittels Solr/Lucene entwickelt. Sie bieten ähnliche Funktionen wie der kürzlich neu gestaltete Internetquellen-Führer von vifabio; auch die “taxonomisch intelligenten Funktionen” wurden in die Oberfläche von vifabioDOC integriert (vgl. dazu eigenen Blogeintrag).

Als Gütesiegel für vifabioDOC wird das DINI-Zertifikat 2010 für Dokumenten- und Publikationsservices angestrebt.

Ein Beitrag von Gerwin Kasperek, vifabio / Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
E-Mail: dokumentenserverbio@ub.uni-frankfurt.de