eMedienTage der Bayerischen Staatsbibliothek

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Auch in diesem Jahr präsentiert die Bayerische Staatsbibliothek wieder in einem zweitägigen Informationsprogramm am 14. und 15. November 2012 digitale Angebote für Wissenschaft und Studium. In einem Vortragsprogramm werden zahlreiche Themen rund um Literatur- und Informationsrecherche in digitalen Medien vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung fachrelevanter Informationsangebote.

Hier wiederum nehmen die Services, die rund um die Sondersammelgebiete der Bayerischen Staatsbibliothek entstanden sind, insbesondere die Virtuellen Fachbibliotheken, einen gewichtigen Teil des Vortragsprogramms in Anspruch. So werden u.a. die Virtuelle Fachbibliothek b2i, die Virtuelle Fachbibliothek Musikwissenschaft und die Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa vorgestellt. Darüber werden auch spezielle Services für die Geschichtswissenschaft (z.B. recensio.net) näher erläutert. Neben dem Vortragsprogramm findet der Nutzer auch Informationsstände vor, an denen gezielt Fragen rund um das elektronische Medienangebot der Bibliothek gestellt werden können.  Zusätzlich werden spezielle Führungen (u.a. durch das Scanzentrum) angeboten.

Einsatz des OpenURL-Gateways des hbz für die Verfügbarkeitsprüfung

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Ich bin ein wenig in der Bringschuld. Schon Anfang September hat Heiko Jansen aus dem hbz über die Inetbib-Mailingliste auf das überarbeitete OpenURL-Gateway hingewiesen und ich selbst hatte dann über die vascoda-intern-Liste angekündigt, einen passenen Beitrag hier im webis-Blog zu veröffentlichen und dabei auch Beispiele anzuführen, wie die Verlinkung auf das Gateway in den ViFas/Fachportalen realisiert werden könnte. Aber Sie kennen das, es kommt erstens immer anderes und zweitens als man denkt 😉

Hier also mit etwas Verspätung der angekündigte Beitrag. Beginnen möchte ich mit ein paar Worten zum Hintergrund, wobei ich mich in Teilen an den Wortlaut von Heiko Jansen anlehne.

Bereits seit Anfang 2006 hat das hbz im Rahmen des vascoda-Projektes das sogenannte „Linkresolver Gateway“ oder „OpenURL Gateway“ zur Verfügung gestellt. Ziel war es, den ViFas und beliebigen anderen Portalen/Webangeboten (z.B. auch der Wikipedia) über einen einzigen OpenURL-Link den Zugang zu den lokalen Resolvern vieler Einrichtungen zu ermöglichen und gleichzeitig diesen Einrichtungen die Arbeit abzunehmen, ihren Resolver bei vielen freien Portalen einzeln zu registrieren. Eingebettet war das Linkresolver-Gateway zur lokalen Verfügbarkeitsprüfung  in das vascoda-Portal, welches bekanntlich Anfang 2011 abgeschaltet wurde. Das Gateway wurde aber als Dienst unabhängig vom Portal erstmal weiterbetrieben, zumal es auch in diversen Portalen für die Verfügbarkeitsrecherche genutzt wurde und weiter genutzt werden sollte.
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Fortbildung Fachreferat Politikwissenschaft 2013

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ReichstagAm 24. und 25.1.2013 findet an der SUB Hamburg mit Unterstützung der VDB-Kommission für Fachreferatsarbeit eine Fortbildung für Fachreferentinnen und Fachreferenten der Politikwissenschaft und angrenzender Fächer statt.

Themen

Im ersten Themenblock „Politikwissenschaft in Förderprogrammen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)“ geht es um die Umstrukturierung des DFG-Förderprogramms „Überregionale Literaturversorgung“ und die Auswirkungen auf das SSG Politikwissenschaft. Friedensforschung.

Anschließend werden die elektronischen Dienste des SSGs vorgestellt. Im Fokus steht die Weiterentwicklung der Virtuellen Fachbibliothek Politikwissenschaft (Projekt Akte20.09) und  der Open-Access – Volltextserver eDoc.ViFaPol.

Am zweiten Tag  geht es um politikwissenschaftliche Ressourcen (konventionelle, Webressourcen, Forschungsdaten) sowie die Vermittlung von Informationskompetenz durch Bibliotheken.

Im Rahmen dieser Fortbildung wird der Medientyp Zeitschrift mit Vorträgen zu Auswahl, Recherche und Open-Access besonders hervorgehoben.

Das Programm und alle weiteren Informationen sowie ein Anmeldeformular finden Sie auf  der Tagungswebseite.

vifabio startet fachlichen Tagungskalender

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Als neuen Service startet vifabio jetzt einen Tagungskalender, der für das Gesamtgebiet der Biologie die wichtigsten anstehenden Tagungen, Konferenzen und Kongresse enthält. Der Kalender soll einen ständig aktualisierten Überblick über größere, mehrtägige Veranstaltungen von nationaler und internationaler Bedeutung bieten. Im Gegensatz zu vielen bereits existierenden Angeboten im Netz fokussiert der vifabio-Tagungskalender auf das Wesentliche und deckt gleichzeitig die ganze Breite der Biologie ab; damit schließt er eine echte Lücke in der fachlichen Informationsversorgung.

vifabio-Tagungskalender (Bildschirmfoto)

Die bei vifabio angebotenen Möglichkeiten zur Verfeinerung der Tagungsliste erlauben das Filtern nach bestimmten Themen oder nach Ländern, in denen die betreffenden Veranstaltungen stattfinden. Über neu im Kalender eingetragene Tagungen können sich die Benutzer auch mittels eines RSS-Feeds auf dem Laufenden halten.

Ein fachlicher Tagungskalender als Teilangebot einer Vifa ist keine neue Erfindung. Sieht man sich bei den existierenden Virtuellen Fachbibliotheken bzw. Fachportalen um, zeigt sich aber, dass diejenigen Portale, die einen Tagungskalender anbieten, in der Minderheit sind. In manchen Fällen enthalten die Internetquellen-Führer Informationen zu Tagungen, Konferenzen und Kongressen (man kann sie dann meist über einen entsprechenden Ressourcentyp herausfiltern); jedoch fehlt es in der Regel an Möglichkeiten der chronologischen Sortierung, die für ein mit „Kalender“ benanntes Angebot zu fordern sind. Drei Beispiele für Fachportale, die ergiebige, aktuelle Tagungskalender anbieten (unter dem einen oder anderen Namen), sind derzeit Chem.de (dort in knapper tabellarischer Darstellung), Germanistik im Netz (mit Gliederung in Unterkategorien, wie „Call for Papers“) und vifanord (mit meist ausführlichen Zusatzinformationen zu den einzelnen Veranstaltungen).

Auch der vifabio-Tagungskalender setzt auf dem Internetquellen-Führer auf, d. h. auf einer Dublin Core-basierten Metadaten-Sammlung. Die Daten zu Tagungen und Kongressen werden gemeinsam mit anderen Metadaten im DBClear-System gepflegt; dafür wurde das Metadaten-Schema um einige wenige Felder erweitert (Veranstaltungsort, Anfangsdatum, Enddatum). Die Tagungsdaten sind Teil des Internetquellen-Führers, sie werden jedoch auch auf separaten Seiten als Tagungskalender präsentiert. Daten zu vergangenen Tagungen werden nicht automatisch gelöscht, weil die Tagungs-Webseiten besonders bei großen Kongressen in einigen Fällen noch lange weiterbestehen und wissenschaftlich relevante Materialien enthalten (z. B. Proceedings/Abstractbände); jedoch fallen diese vergangenen Tagungen bei unserem jetzt realisierten Konzept aus dem aktuellen Kalender heraus und sind fortan über den Internetquellen-Führer nachgewiesen.

Ob es sinnvoll ist, ein solches Angebot zu schaffen, muss wohl für jedes Fach individuell entschieden werden. Für die Biologie haben wir eine Lücke gesehen, die wir ausfüllen wollen. Gleichzeitig hoffen wir, mit solchen Schritten dem in der Förderpolitik verstärkt betonten Prinzip der Orientierung an den Fachcommunities entgegen zu kommen.

ViFa b2i nun mit Veranstaltungskalender

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Vornehmlich Informationen zu wissenschaftlichen Veranstaltungen aus den Bereichen Buch – Bibliothek – Information bietet seit einigen Tagen ein Kalender auf b2i an. Der Kalender ist im Bereich „News“ auf b2i verankert.

In einer Kurzübersicht (geordnet nach Datum) erhält man einen ersten Überblick, in der Einzeltrefferanzeige gibt es weitere Informationen. Der Kalender basiert auf einer OS-Extension für TYPO3, die entsprechend angepasst wurde.

Über eine Meldeformular können entsprechende Tagungen, Konferenzen, Workshops, Ausstellungen, Call for Papers auch direkt eingebracht werden. Nach einer Durchsicht der Meldung durch die b2i-Redaktion werden die entsprechenden Veranstaltungen dann im Kalender sichtbar. Bereits abgelaufene Veranstaltungen sind über ein Archiv zugänglich.

Entwicklung des SSG-Verteilungsplans rekonstruiert

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Entwicklung des SSG-Verteilungsplans Der SSG-Verteilungsplan hat seit dem Bestehen des SSG-Systems zahlreiche Änderungen erfahren, die jedoch niemals systematisch nachgehalten wurden. So haben sich nicht nur die betreuenden Bibliotheken, sondern auch vielfach die fachlichen Zuschnitte der SSGs im Laufe der Entwicklung geändert. Eine öffentlich zugängliche Darstellung dieser Entwicklung existierte bislang nicht.

Die AG der SSG-Bibliotheken legt nunmehr eine EXCEL-Tabelle vor, mit der (basierend auf den Daten des VDB-Jahrbuchs der Deutschen Bibliotheken) die Entwicklung des SSG-Verteilungsplans rekonstruiert wird. Die Tabelle findet sich in WEBIS (sie ist dort auf der Startseite unten im neu eingerichteten Punkt „Überblick über die Entwicklung der SSGs“ eingebunden; direkter Link zur Excel-Tabelle).
Alle aktuellen und ehemaligen SSG-Bibliotheken sind eingeladen, Korrekturen oder Ergänzungen zu melden (Kontakt: depping@ub.uni-koeln.de ).

Jeweils rot markiert wurden die Änderungen im Fächerzuschnitt oder bei den betreuenden Bibliotheken. Die Namen der Bibliotheken wurden auf die jeweils aktuelle Namensform vereinheitlicht, solange klar ist, dass es sich um die identische Einrichtung handelt.

Ralf Depping (USB Köln)

Weiterer Ausbau der ViFa Musik

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Die DFG hat den Antrag zum weiteren Ausbau der Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft (ViFaMusik) bewilligt.

Demnächst können die Projektpartner Bayerische Staatsbibliothek, Gesellschaft für Musikforschung und Staatliches Institut für Musikforschung – Preußischer Kulturbesitz die im Projektantrag beschriebenen Erweiterungen bei der ViFaMusik in Angriff nehmen.

Dazu gehören u.a. der Aufbau eines Publikationsservers für musikwissenschaftliche Veröffentlichungen, die Einbindung von weiteren Datenquellen in die ViFaMusik-Suche, die Digitalisierung und Erschließung der Phonographischen Zeitschrift sowie die Weiterentwicklung des RISM-OPAC.

Webis-Blog: Erfreuliche Entwicklung der Zugriffszahlen

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Neuer Besucherrekord im Webis-Blog im Juli 2012 Wir freuen uns, dass sich die Zugriffszahlen des Webis-Blogs positiv entwickeln. Der Juli war bislang der erfolgreichste Monat mit fast 10.000 einzelnen Seitenaufrufen. Das Redaktionsteam möchte sich nicht nur für die Mitarbeit der einzelnen AutorInnen und für das Interesse der Fachleserschaft bedanken, sondern Ihnen auch einen Einblick in die Statistik geben. Sicher auch für viele hier Mitlesende und Mitdiskutierende interessant: dies ist die Top 10 der Artikel nach Zugriffen im Jahr 2012 (von Januar bis Juli) mit der jeweiligen Anzahl der Artikelaufrufe:

  1. ViFas: (Wie) Weiter?: 888
     
  2. Einbindung von Fachgemeinschaften in die Fachportale – Teil 1: Themenportale: 464
     
  3. Willkommen im neuen webis-Blog: 432
     
  4. ciberaForscherWiki: Forscherdatenbank als ViFa-Modul: 431
     
  5. Metasuche mit pazpar2: 425
     
  6. Einbindung von Fachgemeinschaften in die Fachportale – Teil 3: Dokumentenserver: 402
     
  7. Die ViFa Benelux ist am Start: 353
     
  8. Module für ViFas: Der Veranstaltungskalender der ViFaOst: 251
     
  9. ViFa-Websuche – Der neue Websuchraum der ViFa medien buehne film: 251
     
  10. Virtuelle Fachbibliotheken der BSB nun mit TouchPoint der Fa. OCLC: 200
     

Die meist kommentierten Blogartikel (nicht unbedingt identisch mit den meist aufgerufenen) sind diese:

Sie sehen: das hier Veröffentlichte wird auch von den Kolleginnen und Kollegen gelesen. Es darf gerne auch mehr diskutiert oder nachgefragt werden. 😉 Sollten Sie Anregungen für eigene Veröffentlichungen haben, oder auch Themenwünsche bzw. Kritik äußern wollen, nehmen Sie bitte Kontakt zu einem Mitglied der Redaktion auf oder kommentieren Sie auch gern entsprechend im Blog. Wir und alle hier Mitlesenden freuen sich über interessante Beiträge aus dem Kreis der Sondersammelgebiete, der ViFas und der weiteren Fachportale.

Zeitschriftenartikel bei der Deutschen Nationalbibliothek: Import mit XMetaDissPlus

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Pflichtabgaben an die DNB – gedruckt und digital

Seit 2006 gilt die Pflichtabgabe an die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) auch für digitale Publikationen. Damit bietet der Katalog der DNB für Nutzende eine zusätzliche Möglichkeit des Recherchierens. Für Verfasser digitaler Werke erhöhen sich seitdem die Chancen, dass ihre Publikation breiter wahrgenommen wird.
Das Potenzial dieses Angebots kann zukünftig noch besser ausgeschöpft werden.

Recherche nach Zeitschriftenartikeln

Die Weiterentwicklung von XMetaDissPlus durch die DNB wird die Katalognutzung weiter verbessern helfen: Die Abgabe von Metadaten zu Zeitschriftenartikeln ist nun automatisiert möglich. Damit erleichtert das Verfahren die Ablieferung entsprechender Daten von Seiten der Inhaltsanbieter in großem Stil. Es steht also zu erwarten, dass mittelfristig die Artikelrecherche über den Katalog der DNB sehr ergiebig sein wird. Sofern die Artikel frei verfügbar sind, kann dann nach erfolgreicher Recherche aus dem Katalog heraus direkt auf den Volltext zugegriffen werden.

Verlag der SUB Hamburg Pilotpartner

Hamburg University Press, der Verlag der SUB Hamburg, hat als Pilotpartner die DNB bei der Umsetzung der automatisierten Ablieferung in die Praxis unterstützt. Mit dem heutigen Tag nun sind die frei verfügbaren Zeitschriften der GIGA Journal Family und von Aethiopica die ersten, die automatisiert importiert wurden und entsprechend verfügbar sind (zum Beispiel Datensatz hier). Das somit erprobte Verfahren kann jetzt von weiteren Zeitschriftenlieferanten, aber auch anderen Content-Anbietern genutzt werden.

Das Verfahren wurde als Service bereits in das neue Verlagsangebot, den Zeitschriftenserver, integriert:
Alle hier zukünftig erscheinenden Zeitschriften werden also von Anfang an auf Artikelebene zeitnah im aktuell möglichen Rahmen langzeitarchivert, im DNB-Katalog nachgewiesen und damit sichtbar und auffindbar gemacht.

Der Einsatz von XMetaDissPlus, das um ein wesentlich breiteres Spektrum von Publikationstypen und Dokumentarten wie eben Aufsätze und Konferenzbände erweitert wurde, kann auch eine erwägenswerte Option für Fachrepositorien und SSGs (natürlich unter Wahrung der entsprechenden Rechte) sein.

Festschriftbeitrag zu SSGs im elektronischen Zeitalter

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Bei der USB Köln ist eine Festschrift zum 60. Geburtstag von Dr. Rolf Thiele mit dem Titel „Ein Bibliothekar mit Informationskompetenz“ erschienen, herausgegeben von Prof. Dr. Wolfgang Schmitz, Katja Halassy und Irmgard Jordan-Schmidt.

Hinweisen möchte ich an dieser Stelle auf den Beitrag von Ralf Depping in der Festschrift. Der Beitrag von Seite 13 bis Seite 34  „Sondersammelgebiete im Zeitalter elektronischer Informationsversorgung“ ist sozusagen die Langversion seines Vortrages auf dem Bibliothekartag, welchen ich im Artikel „ViFas: (Wie) Weiter?“ eingebunden habe.

Viel Spaß beim Lesen (auch der anderen interessanten Beiträge in der Festschrift).