Lin|gu|is|tik – Portal für Sprachwissenschaft

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Lin|gu|is|tik – Portal für Sprachwissenschaft Unter diesem Markennamen wurde die jüngste – und vermutlich letzte von der DFG geförderte – Virtuelle Fachbibliothek im Frühjahr 2013 online gestellt.

Unter der Web-Adresse www.linguistik.de werden Informationsressourcen zur Allgemeinen Linguistik und zur Allgemeinen und Historisch-Vergleichenden Sprachwissenschaft angeboten. Dabei ist das Portal jedoch offen für Sprachwissenschaften aller Philologien. Ein Schwerpunkt liegt bei den sogenannten kleinen Sprachen.

Das Portal entsteht an der Universitätsbibliothek Frankfurt/Main unter Federführung des Sondersammelgebiets Allgemeine Linguistik in Kooperation mit dem Institut für Deutsche Sprache (IDS) Mannheim und der Arbeitsgruppe Linguistik-Server Essen (LinseLinks).

Zurzeit enthält das Lin|gu|is|tik-Portal die folgenden Bausteine:

  • Link-Verzeichnis mit über 3.000 Websites:
    Neben dem thematischen und dem sprachlichen Browsing (s. u.) bietet sich ein Einstieg über Ressourcentypen wie „Einführungen / Tutorials“, “ Nachschlagewerke / Überblicksdarstellungen“, „Software / Tools“ oder „Korpora / Forschungsdaten“ an.
    Ein besonderer Fokus liegt auf der Verzeichnung von Online-Wörterbüchern.
  • Datenbank-Verzeichnis mit über 500 Datenbank-Einträgen:
    Circa 400 Einträge stammen aus den sechs philologischen Fachgebieten des Datenbank-Infosystems (DBIS) „Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft“, „Anglistik, Amerikanistik“, „Germanistik, Niederländische Philologie, Skandinavistik“, „Klassische Philologie“, „Romanistik“ und „Slavistik“.
    Die übrigen Einträge wurden schwerpunktmäßig außereuropäischen Verzeichnissen entnommen und beziehen sich auf kleine Sprachen.
  • Kataloge (Metasuche)
    Die indexbasierte Metasuche greift bislang auf die folgenden Kataloge und Datenbanken zu:

    Eine nachträgliche Eingrenzung der Ergebnisse ist durch Facetten wie „Schlagwort“, „Autor / Herausgeber“, „Jahr“, „Material“, „Typ“ etc. gegeben. Weitere Funktionalitäten wie Bestellen oder Exportieren sind in Vorbereitung.

  • Neuerwerbungsliste des SSG Allgemeine Linguistik
  • Tipps für Einsteiger mit ausgewählten Links zur Einführung in die Grundlagen der Sprachwissenschaft

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LISard – Prototyp eines Fachinformationsportals für die Bibliotheks- und Informationswissenschaft

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In diesem Gastbeitrag stellt Oliver Pohl (Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft) seine Bachelorarbeit «Konzept und prototypische Erstellung eines Informationssystems auf VuFind-Basis für die Bibliotheks- und Informationswissenschaft» (PDF, 70 S.) vor. Reaktionen und Fragen gerne hier in den Kommentaren, oder per E-Mail an den Autor: oliverpohl -at- ibi.hu-berlin.de.


Vor der Jahrtausendwende orientierten sich Internet-Suchmaschinen noch an Information-Retrieval-Systemen (Jansen u. a. 1998). Der Vorsprung von professionellen Retrieval-Systemen wurde jedoch mittlerweile verspielt.

Während sich Nutzer heutiger Suchmaschinen an eine einfache Benutzung mit schnellem und simplen Zugriff auf die gefundenen Treffer gewöhnt haben (Sadeh 2007), wird ihnen im Fachinformationsbereich das Gegenteil geboten.

Die virtuelle Fachbibliothek für Bibliotheks- und Informationswissenschaft b2i unterliegt nicht dem simplen Suchmaschinen-Konzept. Alltägliche Features wie die Autovervollständigung von Suchanfragen oder Anfragetermhervorhebung in der Trefferliste fehlen bei diesem Portal. Der größte Unterschied zwischen gängigen Suchmaschinen und b2i ist jedoch die Aufteilung der Suchtreffer nach Informationsressourcen. Neue Nutzer erwarten bei der Benutzung ihnen unbekannter Sucheinstiege ein Suchmaschinen-Bedienkonzept (Novotny 2004) und geben sich mit einer vereinten Trefferliste zufrieden, da sie kein „Detailwissen über […] den Ablageort bestimmter Daten besitzen [müssen]“ (Dietz u. a. 2007). b2i bietet zwar eine vereinte Trefferliste an, allerdings ist es nötig über mehrere Bildschirme herunter zu scrollen, bis die gewünschte Option in den Facetten zum Vorschein kommt.

Anfragetermvervollständigung bei LISard In meiner Bachelorarbeit habe ich einen Prototyp eines Fachinformationssystems für die Bibliotheks- und Informationswissenschaft geschaffen, der die bei b2i vermissten Features integriert. Ziel des Prototyps war es, genauso wie bei b2i, mehrere für die Bibliotheks- und Informationswissenschaft relevante Ressourcen über einen zentralen Einstieg durchsuchbar zu machen. Dabei sollen die Suchergebnisse standardmäßig in einer einheitlichen Trefferliste angezeigt werden.

Zu diesem Zweck wurden Datensätze von vier verschiedenen Angeboten heruntergeladen und lokal indexiert. Der Beispielkorpus besteht aus einem Open Access Repositorium (E-LIS), einer Bibliographie (Katalog der deutschen Nationalbibliothek, DDC=02*), einem Bibliothekskatalog (Katalog der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin, RVK=AN*) sowie dem Angebot eines kommerziellen Verlags (SpringerLink, eBooks, Zeitschriftenartikel und Konferenzbeiträge).
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Fachinformationsdienst kontrovers

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Im Heft 3/2013 von b-i-t-Online findet sich eine Kontroverse zum Thema „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft statt  Sondersammelgebiete – Gewinn oder Verlust?“

Wilfried Sühl-Stromenger führt in das Thema ein, skizziert das System der überregionalen Literaturversorgung und die Hintergründe der Weiterentwicklung zum Fachinformationsdienst.

Thomas Bürger begrüßt die Umgestaltung der SSGs zu flexibilisierten nutzerorientierten Diensten und sieht darin die Chance einer noch verantwortungsbewussteren Verwendung der Fördermittel. Er lobt den Umstand, dass zukünftig die elektronische Literatur- und Informationsversorgung Priorität hat.

Ralf Depping sieht in der Umgestaltung zwar auch Vorteile, hätte sich aber gewünscht, dass zwei wesentliche Stärken des alten SSG-Systems, nämlich der Anspruch auf Vollständigkeit sowie die langfristige Kontinuität, auch im neuen System der Fachinformationsdienste erhalten geblieben wären.

Neuzugänge der Datenbank „ Internetressourcen zur Musikwissenschaft“ über RSS-Feeds

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Die im Rahmen der ViFaMusik aufgebaute Datenbank “Internet-Ressourcen zur Musikwissenschaft” erschließt wissenschaftlich relevante Internetquellen zu allen Gebieten der Musikwissenschaft. Universitätsinstitute können hier ebenso gefunden werden wie unterschiedlichste Projekte und Datenbanken. Derzeit sind insgesamt über 4000 Datensätze erfasst und davon knapp 2500 vollständig bearbeitet. 2249 Datensätze wurden bereits für die Such- und Browsing-Oberfläche der ViFaMusik eingespielt.

Die Neuzugänge werden allerdings erst dann auf ViFaMusik sichtbar, wenn die regelmäßige Einspielung der erschlossenen Daten in das Präsentationssystem erfolgt. Dies passiert zur Zeit etwa einmal pro Quartal und soll demnächst monatlich erfolgen.

Bis zur Einspielung können die neu erschlossenen Internetressourcen ab sofort aber bereits als Teildatensätze per RSS-Feeds abgerufen werden. Dafür muss der entsprechende RSS-Channel abonniert werden: http://lss2.sub.uni-hamburg.de/feeds/vifamusik.xml. Die Nachrichten können im RSS-Feedreader eingelesen werden. Tagesaktuell werden dann dort die neu bearbeiteten Teildatensätze angezeigt. Der jeweilige Feed beinhaltet die wichtigsten Informationen zur Ressource: Link zur erschlossenen Website, einen Abstract mit Kurzbeschreibung der Ressource, den Ressourcentyp, Angaben zur Fachsystematik und die zugewiesenen Schlagwörter.

Der neue Informationskanal für die Internetressourcen in Form von Feeds ermöglicht die Einsicht in die nahezu täglich anwachsende Datenbank.

RSS-Feed ViFa Musik

ilissAfrica für Smartphones

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Die Virtuelle Fachbibliothek zur Region Afrika südlich der Sahara (internet library sub-saharan Africa – ilissAfrica) bietet seit Ende April 2013 zusätzlich eine Website, die für mobile Endgeräte mit kleinem Display und Gestenbedienung optimiert ist.

http://m.ilissafrica.de

Es wurde bewusst die plattform- und herstellerunabhängige Variante einer mobilen Website gewählt und keine Applikation für einzelne Anbieter produziert. Die Pflege solcher Applikationen ist aufwändig und erfordert bei neuen Betriebssystemversionen wiederholte Anpassungen.

Die Entwicklung soll den Nutzen für ForscherInnen in Afrika erhöhen. Dort ist die mobile Internetnutzung sehr viel verbreiteter als die klassische über Desktop-PCs. Ganz wichtig für diese Zielgruppe ist auch die Möglichkeit nur online Volltexte zu suchen und der Open Access Guide.

Die größte Herausforderung bestand darin, dass die Daten nicht für einen gemeinsamen Index zur Verfügung standen und stehen. Daher musste ein Weg gefunden werden, wie man die föderierte Suche so präsentiert, dass sie halbwegs übersichtlich und leicht navigierbar ist. Außerdem musste ein besonderes Augenmerk der Performance gewidmet werden bzw. Rücksicht auf schwache CPUs genommen werden, mit der die mobilen Geräte meistens ausgestattet sind.

Die Umsetzung der „mobilen“ Website ilissAfrica basiert auf dem freien touch-optimierten Web Framework für Smartphones & Tablets „jQuery Mobile“ (http://jquerymobile.com/) und der für die Frankfurter Vifas entwickelten Metasuch-Software noYaMS (not only Yet another Metasearch Software).

Es stehen alle Funktionalitäten der Desktop-Variante auch auf der mobilen Website zur Verfügung: Merkliste, Verfügbarkeitsrecherche in deutschen Verbundkatalogen („Verbünde“-Button), EZB-, Subito- und WorldCat-Verlinkungen.

 

Auch die Präsentation des Academic LinkShare-Fachinformationsführers konnte angepasst werden, beispielsweise in dem die Filter nach unten ans Ende gewandert sind („Verfeinern Sie Ihre Suche“). Browsing und Erweiterte Suche sind in dem Button „Suche / Stöbern“ zu finden. Das klassische Browsen wird durch eine Suche in den Klassifikationen erleichtert, so findet man bei den Quellenarten beispielsweise schnell alle Einträge zum Thema „Bilder“,  die sonst auf verschiedene Oberkategorien verteilt sind.
Wir danken der EDV-Abteilung der UB Frankfurt/Main, die es nach Auslaufen der Projektförderung möglich gemacht hat, dass ilissAfrica technisch mit der Zeit gehen und sich neue Nutzergruppen erschließen kann.

Für Kommentare und Anregungen sind wir dankbar.

Ansprechpartner: Dr. Hartmut Bergenthum, h.bergenthum@ub.uni-frankfurt.de

vifanord schaltet geographischen Sucheinstieg für Nordeuropa frei

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Mit dem geographischen Sucheinstieg bietet vifanord – als einziges unter den Fachportalen in Deutschland – eine alternative Recherchemöglichkeit zu der Standardsuche und der thematischen Suche. Bisher war dies nur für die Region der Baltischen Länder realisiert. Seit kurzem ist nun dieser innovative geographische Sucheinstieg auch für die Nordischen Länder und damit den gesamten vifanord-Raum freigeschaltet.

zum geographischen Sucheinstieg der vifanordDie Umsetzung des geographischen Sucheinstiegs erfolgt auf der Basis der Georeferenzierung, d.h., durch das Anklicken eines Punktes auf einer interaktiven Karte werden dessen Geokoordinaten an eine Datenbank geographischer Namen übergeben, potentielle geographische Ortsbezeichnungen nahe des Recherchepunktes ermittelt und für eine Suche in Literatur-Datenbanken bereitgestellt. Dabei wird nicht nur die standardisierte Namensbezeichnung sondern auch eine Vielzahl an Alternativnamen, wie alte oder fremdsprachige Bezeichnungen bzw. Schreibvarianten, für die Suche übergeben. In der Summe liegen über 350.000 Namenseinträge zu 250.000 geographischen Objekten für die vifanord-Region in der Datenbank mit geographischen Namen vor. Eine Nachnutzung dieser Geosuch-Technik ist auch für andere Vifas möglich.

Die Arbeit am geographischen Sucheinstieg der vifanord erwies sich im Laufe der Zeit als eine lohnenswerte Herkulesaufgabe, die noch Möglichkeiten der weiteren Verfeinerung – z.B. durch die sehr feine Klassifizierung der geographischen Objekte – in sich birgt und uns als vifanord-Team daher auch in Zukunft begleiten wird.

Detaillierte Informationen: Benutzermanual der Geosuche

Ansprechpartner:
vifanord –Virtuelle Fachbibliothek Nordeuropa und Ostseeraum
Stefanie Bollin (Geschäftsführung vifanord)
Universitätsbibliothek Greifswald
E-Mail: vifanord@uni-greifswald.de
Tel.: 03834 / 86 1530

CfP: Fachportale von Bibliotheken (Bibliothek Forschung und Praxis)

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Wir haben hier diskutiert, wie und ob es mit den ViFas weitergehen soll, wie Perspektiven für SSGs im elektronischen Zeitalter aussehen und was für Konsequenzen aus dem ViFa-Wokshop von DFG und AG-SSG gezogen werden können. Über die Resonanz haben wir uns sehr gefreut, es gab viele ausführliche Kommentare für die wir uns herzlich bedanken!

An die Diskussionen würden wir nun gerne in einem anderen Medium anschließen und in einem Themenheft in Bibliothek Forschung und Praxis bündeln. Ab heute läuft bis zum 30.4. der Call for Papers „Fachportale von Bibliotheken (pdf)„. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung. Alle Rückfragen gene an jens.wonke-stehle@sub.uni-hamburg.de.

 

Call for Papers

Fachportale von Bibliotheken

ein Themenheft von Bibliothek Forschung und Praxis

Der Umbau der Sondersammelgebiete in Fachinformationsdienste für die Wissenschaft  macht auch eine Neuorientierung der Virtuellen Fachbibliotheken und Fachportalen nötig. Bisher verpflichtende Rahmenbedingungen sind gefallen. Gleichzeitig steht jedes Portal und alle darin enthaltenen Angebot auf dem Prüfstand.  Es stellen sich nun strategische, wirtschaftliche und technische Fragen. Was ist die besondere Stärke der Bibliotheken in der webbasierten, überregionalen Informationsversorgung der Spitzenforschung? Welche Strategien unterstützen Bibliotheken beim Aufbau und Betrieb von flexibel an den Bedürfnissen der Zielgruppe ausgerichteten elektronischen Diensten? Wie kann die Arbeitsteilung zwischen Bibliotheken, Fachinformationszentren und kommerziellen Anbietern aussehen? Welche Formen der Kooperation zwischen Bibliotheken etablieren sich?

Wir suchen nach programmatischen Texten, die eine Perspektive für die elektronischen Angebote von FIDs aufzeigen, nach Werkstattberichten, die anhand der Arbeit am eigenen  Dienst Lösungsmöglichkeiten vorstellen aber auch nach rückblickenden Analysen der letzten 15 Jahre Virtueller Fachbibliotheken, die uns helfen, Lehren aus der bisherigen Arbeit zu ziehen.

Abstracts (ca. 2500 Zeichen) bitte bis 30.4.2013 per E-mail an jens.wonke-stehle@sub.uni-hamburg.de. Die Einladungen zur Mitwirkung ergehen bis Ende Mai, der verbindliche Redaktionsschluss ist Ende August.

Jürgen Christof, Ralf Depping, Michael Hohlfeld und Jens  Wonke-Stehle

 

(Bild: CC-BY rahego auf flickr)

 

Visual Event Search in EconBiz

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Im Beta-Bereich von EconBiz gibt es jetzt einen Prototypen für eine visuelle Veranstaltungssuche. Es werden Veranstaltungen im Bereich Wirtschaftswissenschaften angezeigt. Man kann ein Suchwort eingeben oder über Filter (Kontinente, JEL-Klassifikation) nach bestimmten Themen suchen oder eine Einschränkung über die Datumssuche vornehmen. Im Hintergrund sind die API von Google Maps sowie über die EconBiz API der Ausschnitt des Veranstaltungskalenders eingebunden. Die Veranstaltungssuche kann über iFrame auch in andere Seiten integriert werden.

EconBiz: Visual Event Search

„Pädagogik-Lotse“ im Fachportal-Pädagogik

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Fachportal Pädagogik: Wissenschaftliches Arbeiten - der LOTSE weist den WegAls erster Informationsanbieter hat das Informationszentrum Bildung die Lotse-Seiten bzw. deren Inhalte und Struktur ohne visuellen Bruch in die Seiten eines seiner Informationsangebote integriert. Das Fach Pädagogik war seinerzeit auch eines der ersten Fächer, für das im Lotsen Informationen bereitgestellt wurden.

Vorbereitend wurde der Pädagogikteil des Lotsen einer inhaltlichen Generalüberholung unterzogen. Zentrales Anliegen war hier eine „Verschlankung“ der Lotse-Linklisten sowie eine engere Verzahnung von Inhalten aus dem Fachportal Pädagogik und dessen Partnerportal, dem Deutschen Bildungsserver (DBS), mit dem Lotsen selbst. Letzteres hatte zum Ziel, eine angemessene Aktualität der angebotenen Informationen dauerhaft und effizient sowohl im Lotsen selbst als auch im Fachportal Pädagogik sicherzustellen.

Die redaktionelle Bearbeitung der Pädagogik-Inhalte des Lotsen findet wie bei allen Fächern im Redaktionssystem des Lotsen statt. Nach einer Bearbeitung dort werden Struktur und Inhalte als XML-Dateien ausgelesen. Die Ausgabe auf den Fachportal-Seiten erfolgt als XSL-Transformation in einen eigenen Angebotsteil im Fachportal, der handlungsbezogen „Wissenschaftliches Arbeiten“ getauft wurde.

Die redaktionelle Verantwortung für die Pädagogik-Inhalte des Lotsen hat das Informationszentrum Bildung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) im Rahmen einer Vereinbarung dauerhaft übernommen, wodurch sich diese Gelegenheit zur Ergänzung des Angebotes des „Fachportal Pädagogik“ bot.

Für detailliertere Informationen wenden Sie sich bitte an: Thomas Oerder – mailto:oerder@dipf.de

EconBiz als Timeline-App auf Facebook

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Das Fachportal EconBiz steht ab sofort auch als Facebook-App zur Verfügung. Das bedeutet, dass Nutzerinnen und Nutzer direkt in dem sozialen Netzwerk die wesentlichen Funktionalitäten von EconBiz – wie eine Suche durchführen, eine Merkliste erstellen oder eine Frage an EconDesk stellen – nutzen können. Hinzu kommt natürlich die Funktion „Empfehlen“, über die einzelne Suchtreffer inklusive einem individuell verfassten Kommentar anderen Facebook-Nutzerinnen und Nutzern empfohlen werden können.

Die Implementierung der Facebook-App erfolgte im Rahmen eines studentischen Projekts und wurde dadurch erleichtert, dass die ZBW bereits für einige andere Pilotprojekte eine Schnittstelle (API) für den schnellen und kostenlosen Zugriff Dritter auf die EconBiz-Suche erstellt hat. Der Grundgedanke hinter der Bereitstellung der EconBiz API war, dass viele Nutzerinnen und Nutzer eine bevorzugte Arbeits- und Rechercheumgebung haben und dass wir sie nicht zwingend auf das Portal selbst lenken müssen, sondern unsere Inhalte auch über andere Kanäle bereit stellen wollen.

EconBiz für Facebook (weitere Infos) ist ab sofort als kostenlose Timeline-Anwendung im Facebook App Zentrum zu finden und lässt sich bequem per Mausklick installieren.