Thomas Selle: Tagung und Konzert

thomas-selleThomas Selle (1599–1663) wurde 1641 – inmitten des Dreißigjährigen Krieges – als Kantor nach Hamburg berufen wurde, was nichts Geringeres bedeutete als die Aussicht auf eine der attraktivsten Positionen im norddeutschen Musikleben. Trotz der musikhistorischen Bedeutung Selles ist sein Werk heute nahezu unbekannt, was schlicht der Überlieferung seiner Kompositionen in Stimmbüchern und Tabulaturen geschuldet ist. Im Rahmen des aktuellen DFG-Projektes werden Selles – in der Staatsbibliothek verwahrten – „Opera omnia“ in moderne Notenschrift übertragen und dadurch wieder lesbar gemacht. Auf dieser Grundlage stellt die Tagung Selles Wirken unter analytischen, ästhetischen, kulturhistorischen und theologischen Perspektiven neu zur Diskussion.

Wann und wo? Freitag, 10. & Samstag, 11. November 2017, 9.30 Uhr im Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek, Eintritt frei

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