Bergedorf und Niendorf im Film!

DVD Booklett_lay 2.inddJetzt erschienen:
Das Kultur- & Geschichtskontor Bergedorf präsentiert Ihnen zehn Filmdokumente aus den Jahren 1919 bis 1972 auf einer DVD – zusammen mehr als 90 Minuten historische Filmaufnahmen aus Bergedorfs Geschichte. Zu sehen sind Volksfeste, Schützenumzüge und Aufmärsche vor der Kulisse lange verschwundener Gebäude. Vielleicht erkennen Sie Ihre Großeltern auf dem Bergedorfer Wochenmarkt oder beim Rummel im Billtal…? Auch der dramatische Deichbruch bei Nettelnburg im Jahr 1930, die national- sozialistisch geprägte Heimat- woche von 1935 und die aufwendige Sanierung des Rieck-Hauses sind auf bewegten Bildern festgehalten.

Außerdem:
Zeitzeugen erzählen von damals – Ein Film von Dörthe Hagenguth
dvdZurück in die dörfliche Niendorfer Vergangenheit führt der erste Film, den das Forum Kollau in Auftrag gegeben hat. Mit acht bekannten Zeitzeugen, die ihren ganz eigenen Erzählton finden sowie vielen Bildern von damals lässt die Filmemacherin Dörthe Hagenguth die Zuschauer tief in die Geschichte des vorigen Jahrhunderts eintauchen. Das Niendorf von heute spielt dabei auch mit. Ein kurzweiliger Zeitzeugenfilm, der einen vitalen Einblick in das Leben des Hamburger Stadtteils Niendorf nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die junge Vergangenheit schenkt. Zeitzeugen erzählen aus ihren Kindheits- und Jugendtagen, aus dem gesellschaftlichen und politischen Leben, so wie es sich damals in Niendorf lebte.

Ein dokumentarischer Film, der mit Bildern, Anekdoten und Erzählungen das Leben und die Entwicklung im Stadtteil vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg beschreibt und damit ein geschichtliches Dokument ist. Es werden Zeitzeugen-Interviews, Film- und Fotosequenzen aus heutiger Zeit sowie Film- und Fotomaterial aus Archivbeständen verwendet.

Niendorf ist heute ein Stadtteil Hamburgs. Früher war es ein von der Stadt getrennter Mikrokosmos, ein heimeliges Dorf mit großen, reetgedeckten Bauernhäusern, ein Ausflugsziel für die nahen Städter, die Sommerfrische reicher Hamburger Kaufleute vor den Toren der Großstadt. Authentisch – weil selbst erlebt – erzählen die letzten Zeugen von dieser Zeit. Ihre Geschichten helfen, das Leben von damals besser nachempfinden und verstehen zu können. Für nachfolgende Generationen ist dieser Film ein Dokument, das auf die eigenen Wurzeln in unserer Gesellschaft weist und so heutige Umstände erklärbarer macht. Der Film bildet eine visuelle Brücke zum heutigen Bild des Hamburger Stadtteils.

Die Protagonisten zeichnen durch ihre persönliche Familiengeschichten ein Bild des Stadtteils über die letzten 70 Jahre; ein Bild der formen-
den Kräfte von Gesellschaft und Politik, Landwirtschaft, Wirtschaft und Verkehr – von den Kriegswirren bis hin zu zu den gesellschaftlichen Entwicklungen des modernen Stadtteils Niendorf.

– Die Schwestern vom Timm´schen Hof erzählen vom bäuerlich geprägten Leben im Dorf, den Erlebnissen der Bombennächte und als Ausgebombte sowie von der nachfolgenden Zeit als die Landwirtschaft langsam verschwand.
– Hans-Joachim Jürs erzählt von seiner Familie, die seit Generationen im Stadtteil lebt und durch Friedhofsverwaltung, Gärtnerei und Architektentätigkeit eng mit dem Leben im Stadtteil verknüpft war und ist.
– Wolfgang Busse berichtet von den Veränderungen der Wirtschaft am Beispiel des von seinem Vater gegründeten Eisenwarenladens. Der Wohlstand der Nachkriegsjahre veränderte Gesellschaft und Geschäft.
– Horst Moldenhauer weiß als „heimlicher” Dorfchronist und langjähriger Chef der Freiwilligen Feuerwehr viele pointierte Geschichten aus dem Stadtteil zu erzählen.
– Dieter von Specht, Enkel des Barons von Berenberg-Goßler, eine der Bankiers- und Kaufmannsfamilien, die seinerzeit ihre Sommersitze im Niendorfer Gehege hatten und Niendorf bis heute verbunden sind.

Dieser Film wurde ermöglicht durch Förderung der Bezirksversammlung Hamburg-Eimsbüttel sowie durch Spendengelder privater Niendorfer Sponsoren.

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