TAG DER OFFENEN TÜR und WEIHNUKKA

2016 ist ein besonderes Jahr: Vor 50 Jahren wurde das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) auf Initiative Hamburger Bürger als Stiftung der Hansestadt Hamburg begründet. Am Ende dieses Jubiläumsjahres laden wir Sie ganz herzlich zu einem Tag der offenen Tür ein, der mit unserem traditionellen Weihnukka- Abend ausklingt.

Seit der Gründung des IGdJ hat unser Institut die Aufgabe, zur Geschichte der Ju     den zu forschen, die Erinnerung wachzuhalten und das Wissen weiterzugeben.

Diesem Credo folgend, bieten wir Ihnen einen thematisch bunten und vielfältigen Tag: Sie erhalten im ersten Teil 10-Minuten-Einblicke in die aktuellen Forschungsvorhaben, lernen die Erinnerungs- und Vermittlungsarbeit aus der Perspektive der Beteiligten kennen, erhalten Tipps für Weihnachts-Buchgeschenke und können eine Autorenlesung genießen.

14.00 Uhr FORSCHEN
Begrüßung: Björn Siegel
Jörn Kreuzer: NS-Raubgut im IGdJ – Zwei Spuren, die nach Hamburg führen
Andreas Brämer: Tierschutz oder versteckter Antisemitismus? Schächtdebatten im Nachkriegsdeutschland
Björn Siegel: Von Hamburg in die Freiheit? Die Irrfahrt der SS Königstein
Inka Le-Huu: Der sociale Frauenverein zur Ausgleichung confessioneller Unterschiede
Beate Meyer: Fritz Benscher – Ein Hamburger in Bayern

Pause

15.15-15.55 Uhr ERINNERN
Anna Menny/Inka Le-Huu/Nina Zellerhoff: Jüdische Geschichte virtuell – Die Hamburger Online Quellenedition
Beate Meyer und beteiligte Forscher: Das Projekt Stolpersteine in Hamburg – biographische Spurensuche

Pause

16.15-16.55 Uhr WEITERGEBEN
Carmen Smiatacz und Schüler/-innen: Der Geschichtomat – Hamburger Schüler auf Spurensuche in ihren Stadtteilen Susanne Küther und Mitglieder des Lesekreises: Was ist eigentlich Hachschara?

PAUSE BEI KAFFEE UND KUCHEN / BÜCHERFLOHMARKT

 

Weihnukka

17.30 Uhr Beginn
Im zweiten Teil möchten wir Sie ganz herzlich einladen, mit uns die besinnliche Zeit des Jahres einzuläuten. Mit unserem 5. Weihnukka- Abend bringen wir literarisch zwei der bekanntesten Feste des christlichen und jüdischen Kalenders – Weihnachten und Chanukka – trotz aller Unterschiede zwischen Adventskranz und Chanukkaleuchter zusammen.

Auf unterhaltsame, humorvolle, aber auch nachdenkliche Weise stellt der Weihnukka-Abend belletristische Bücher zu jüdischen Themen in den Mittelpunkt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen Werke vor, die in den letzten beiden Jahren erschienen sind, und geben Ihnen so hoffentlich die eine oder andere Anregung zum Nachlesen oder Verschenken.

Besonders freuen wir uns, dass wir für Weihnukka Gerhard Spoerl gewinnen konnten, bekannt als Sachbuchautor, der aus seinem neuesten Werk, dem Roman „Es muss noch etwas anderes geben als Angst und Sorge und Herrn Hitler“, lesen wird.

Begrüßung: Miriam Rürup
• Gerhard Spoerl: Lesung (Teil 1)
• Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IGdJ stellen Bücher vor
• Gerhard Spoerl Lesung (Teil 2)

Die Gemeinsamkeiten der beiden Feste sollen aber auch nicht zu kurz kommen: Bei Gebäck und einem Glas Wein oder Saft bleibt nach den Buchpräsentationen und der Lesung noch genügend Zeit, an einem vom Buchladen Osterstraße bereitgestellten Büchertisch in den empfohlenen Werken zu blättern und vielleicht sogar ein Geschenk zu finden.

Der Eintritt ist frei
Die Veranstaltung ist bedingt barrierefrei.

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Dokumentarstück „Das Haus des Paul Levy“

Die Hamburger Kammerspiele führen am 20. November 2016 um 11 Uhr das Dokumentarstück „Das Haus des Paul Levy“ als szenische Lesung auf. Dabei geht es um die äußerst interessante und bewegende Geschichte des Hauses Rothenbaumchaussee 26, das Haus mit der besonderen Klarinette. Weiterlesen

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Die wissenschaftlichen Sammlungen der Universität Hamburg (11.11.-8.1.)

Von Algen und Kristallen, von Plejaden und Schmetterlingen. Die wissenschaftlichen Sammlungen der Universität Hamburg.

Rund 40 wissenschaftliche Sammlungen gibt es an der Universität Hamburg – von A wie Anatomie bis Z wie Zoologie. Zum Teil sind die Objekte schon Hunderte oder gar Tausende Jahre alt, etwa in der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte oder in der Mineralogischen Sammlung. Andere Objekte wiederum wurden erst vor wenigen Jahrzehnten geschaffen, wie die Sammlungsstücke des Computer-Museums.

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Hamburg 1883 | 2016: Der nördliche Grasbrook damals und heute, Teil 6

Heute erscheint der sechste und letzte Teil unserer Blog-Serie „Hamburg 1883 | 2016: Der nördliche Grasbrook damals und heute“. Weiterlesen

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Symposium zur Geschichte, Landschaft und Kultur des Wattenmeeres in Husum

Vom 1. bis zum 3. Dezember 2016 findet in Husum das Symposium „Waddenland Outstanding: Symposium on the History, Landscape and Cultural Heritage of the Wadden Sea Region“ statt. In den Vorträgen des inzwischen zum 17. Mal stattfindenden Symposiums der Waddenacademie wird das Wattenmeer aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet. Weiterlesen

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Beginn der Vortragsreihe „Junge Hamburger Geschichtswissenschaft“

Der Fachbereich Geschichte an der Universität Hamburg gewährt ab dem 24. Oktober 2016 mit der Vortragsreihe „Junge Hamburger Geschichtswissenschaft“ (JHG) einen Einblick in die aktuelle Forschung. Junge NachwuchshistorikerInnen stellen Ergebnisse und Ausschnitte ihrer Forschungsprojekte vor, die mitunter auch Hamburg zum Thema haben. Weiterlesen

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Vorlesungsreihe „Andocken XIII: Migration in Hamburg“

Im Wintersemester 2016/17 wird die Vorlesungsreihe „Andocken“, die sich mit dem Thema Migration und Exil beschäftigt, an der Universität Hamburg fortgesetzt. Beginnend mit dem 19. Jahrhundert widmen sich die Themen vor allem den vielfältigen Erfahrungen des Exils mit dem Fluchtpunkt Hamburg. Weiterlesen

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Ausstellung zur „Malerei und Plastik in Deutschland 1936. Die Geschichte einer verbotenen Ausstellung“

In dem Ausstellungsraum der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Hamburg wird ab dem 8. Juli 2016 das Thema „Malerei und Plastik in Deutschland 1936. Die Geschichte einer verbotenen Ausstellung“ präsentiert. Weiterlesen

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Ausstellungseröffnung „in/trans/formation – 70 Jahre bibliothekarische Ausbildung in Hamburg“

Das Department Information der HAW Hamburg lädt ein zur Eröffnung der Ausstellung »in/trans/formation – 70 Jahre bibliothekarische Ausbildung in Hamburg« am Donnerstag, den 07. Juli 2016 um 18.30 Uhr. Weiterlesen

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Vortrag über „Persilscheine“ aus der Druckerpresse

Jessica Erdelmann präsentiert am 23. Juni 2016 um 18.30 Uhr in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) zu dem Thema „‚Persilscheine‘ aus der Druckerpresse? Die Hamburger Medienberichterstattung über Entnazifizierung und Internierung in der britischen Besatzungszone‘. Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe „Ereignisse und Entwicklungen. Neue Forschungen zur Zeitgeschichte Hamburgs“ statt. Weiterlesen

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