Urban Data Hub: Hamburg auf dem Weg zur digitalen Stadt

Daten aus den Bereichen Verkehr, Umwelt, Soziales und Wirtschaft sollen auf einer urbanen Datenplattform miteinander verknüpft und auch in Echtzeit auswertbar werden. Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und die HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) bilden die gemeinsame Kompetenzstelle für urbanes Datenmanagement, den „Urban Data Hub Hamburg (UD-HUB)„, der im Rahmen der Senatsstrategie „Digitale Stadt“ umgesetzt wird.

Die urbane Datenplattform UD-HUB soll städtische Daten so miteinander verknüpfen, dass sie vielfach sogar in Echtzeit im Internet abgefragt werden können. Darüber hinaus erforschen die beiden Partner unter der Leitung des LGV weitere Entwicklungsbedarfe und konzipieren innovative, digitale Dienste, die verschiedene Nutzergruppen von der Zivilgesellschaft über die Wirtschaft bis hin zu Wissenschaft und Verwaltung unterstützen können. Der einfache Zugang und die hohe Aktualität der Daten ermöglichen den Nutzerinnen und Nutzern künftig jederzeit schnelle Analysen und damit zügige Entscheidungen.

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Edition Nautilus erhielt den Zillmer-Verleger Preis

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Der K.-H. Zillmer-Verlegerpreis zeichnet verdienstvolles verlegerisches Handeln aus. Mit dem Preis ehrt die Karl-Heinz Zillmer-Stiftung unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung seit 1994 alle zwei Jahre Personen des literarischen Lebens, „die sich durch besonders mutige und weitreichende Entscheidungen und großen persönlichen Einsatz um die Literatur verdient gemacht haben“.

Hamburger Verlag Edition Nautilus ist der Preisträger für 2018. In dem Kleinverlag erscheinen unter anderem die Werke der britischen Feministin Laurie Penny, der Hamburger Aktivisten Niels Boeing und Christoph Twickel und des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel.

(Quelle: dpa und Edition Nautilus)

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Shortlist für den Hamburger Buchhandlungspreis 2018 steht fest

Eine Jury hat zehn inhabergeführte Hamburger Buchhandlungen für den Hamburger Buchhandlungspreis 2018 nominiert, mit dem die Behörde für Kultur und Medien zum dritten Mal besonders engagierte unabhängige Buchhandlungen auszeichnet. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Außerdem wurden drei Buchhandlungen für den mit 2.000 Euro dotierten Spezialpreis nominiert, der die Arbeit von thematisch spezialisierten Buchläden würdigt.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die vielen sorgfältig ausgearbeiteten und inspirierenden Bewerbungen zeigen, wie leidenschaftlich und engagiert die Buchhändlerinnen und -händler Tag für Tag für die Literatur arbeiten. Besonders beeindruckend ist, wie sie sich auch für die Leseförderung einsetzen und ihre Buchhandlungen als lebendigen Ort des Austausches in den Stadtteilen verstehen. Der Buchhandlungspreis würdigt diesen wichtigen Bestandteil unserer Stadtkultur und honoriert die großartige Arbeit der Buchhändlerinnen und Buchhändler.“

Wann und wo? Die Gewinner werden von Senator Dr. Carsten Brosda zum Ausklang der „Langen Nacht der Literatur“ am 1. September 2018 verkündet. Die Abschlussfeier findet um 22 Uhr im Werner-Otto-Saal der Hamburger Kunsthalle statt.
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Medizinverbrechen im Nationalsozialismus : Gala Othero Winter liest aus der Anklageschrift des Hamburger Staatsanwaltes Dietrich Kuhlbrodt gegen Pastor Lensch und Senatsdirektor Struve wegen Beihilfe zum Krankenmord (05.07.)

Auf Grundlage der Berichte von Albert Huth, der während der NS-Zeit als Patient der Alsterdorfer Anstalten zwangssterilisiert wurde, ermittelte Staatsanwalt Dietrich Kuhlbrodt ab 1967 zu den Hamburger Krankenmorden. 1973 verfasste er eine über 800 Seiten dicke Anklageschrift gegen Pastor Friedrich Lensch, dem damaligen Leiter der Alsterdorfer Anstalten, und Kurt Struve, der als Leiter der Allgemeinen Verwaltung der Hamburger Gesundheitsbehörde die Verlegung psychisch kranker und körperlich behinderter PatientInnen in NS-Tötungsanstalten organisierte.

Die Schauspielerin Gala Othero Winter (Schauspielhaus Hamburg) wird aus der von Dietrich Kuhlbrodt 1973 fertig gestellten Anklageschrift zu den Hamburger Krankenmorden lesen. Im anschließenden Gespräch wird Philipp Osten, Medizinhistoriker, die Anklageschrift mit Dietrich Kuhlbrodt, Oberstaatsanwalt a. D., erläutern. Die Anklageschrift stand am Anfang der historischen Aufarbeitung der Krankenmorde in Hamburg und ist heute als Exponat im Lern- und Gedenkort des Museums ausgestellt.

Am Donnerstag 05.07 um 18:30 Uhr beginnt die Lesung im Medizinhistorischen Museum Hamburg (N30). Vor Beginn der Veranstaltung bietet das Museum um 18 Uhr eine kostenlose Führung durch die Ausstellungräume, die sich mit den Medizinverbrechen im Nationalsozialismus auseinandersetzen.

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Bücher „Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt – biographische Spurensuche“ erhältlich

Landeszentrale für politische Bildung und Institut für die Geschichte der deutschen Juden geben 21. Band der Reihe heraus. Auch der aktuell erschienene Doppelband der Buch-Serie zeichnet das Leben von Opfern des Nationalsozialismus nach und ist die bisher umfangreichste Publikation der Reihe. Erhältlich sind die beiden sich ergänzenden Bände gegen eine Bereitstellungspauschale von je 3 Euro im Infoladen der Hamburger Landeszentrale für politische Bildung, Dammtorwall 1. Weiterlesen

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Symposium zum Deutschen Hafenmuseum (17.10-19.10.2018)

In Hamburg wird derzeit mit Unterstützung von 120 Mio. Euro an Bundesmitteln ein Deutsches Hafenmuseum konzipiert und errichtet. Die Stiftung Historische Museen Hamburg ist mit der Projektleitung betraut und im Oktober diesen Jahres werden die inhaltlichen Eckpfeiler im Rahmen eines Symposiums im Museum für Hamburgische Geschichte diskutiert und weiterentwickelt.

Im Rahmen einer ICMM Regional Konferenz sollten aktuelle und innovative Positionen zur Erforschung und Musealisierung der Geschichte, der Perspektiven von Hafenkonglomeraten, der Bedeutung und des Wandels von Häfen weltweit präsentiert und ein Forum für den wissenschaftlichen und museumspraktischen Austausch geschaffen werden.

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ZEIT-Stiftung ist Wissenschaftsstiftung des Jahres 2018

Die gemeinnützige ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ist diesjährige Trägerin des Preises „Wissenschaftsstiftung des Jahres“, den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) gemeinsam ausgelobt haben.

Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 3. April 2018 in Berlin verliehen. Die Laudatio hält Professor Dr. Jan-Philipp Reemtsma.

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Einweihung der Ralph-Giordano-Bibliothek (16.02.2018, 11 Uhr)

Bei der Bibliothek des 2015 verstorbenen jüdischen Intellektuellen, Schriftstellers und Regisseurs handelt es sich um die zweite derartige Sammlung, die der KZ-Gedenkstätte zur Verfügung gestellt wird. Auch Bücher aus dem Nachlass des ehemaligen Häftlings und Ehrenvorsitzenden der Amicale Internationale KZ Neuengamme (AIN) Fritz Bringmann befinden sich in Neuengamme. Im Rahmen der Eröffnung der Ralph-Giordano-Bibliothek werden nach einer Begrüßung durch Dr. Detlef Garbe, Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda sowie Giordanos Weggefährtin Marina Elli Jakob sprechen. Anschließend führt Carola Kieras, Bibliothekarin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, durch die Bibliothek, die sich in der Gedenkstätte im Obergeschoss der Lernwerkstatt Offenes Archiv befindet. Die Bibliothek umfasst etwa 3.300 Bücher und wird in die Bibliothek der Gedenkstätte eingegliedert. Weiterlesen

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Bergedorf und Niendorf im Film!

DVD Booklett_lay 2.inddJetzt erschienen:
Das Kultur- & Geschichtskontor Bergedorf präsentiert Ihnen zehn Filmdokumente aus den Jahren 1919 bis 1972 auf einer DVD – zusammen mehr als 90 Minuten historische Filmaufnahmen aus Bergedorfs Geschichte. Zu sehen sind Volksfeste, Schützenumzüge und Aufmärsche vor der Kulisse lange verschwundener Gebäude. Vielleicht erkennen Sie Ihre Großeltern auf dem Bergedorfer Wochenmarkt oder beim Rummel im Billtal…? Auch der dramatische Deichbruch bei Nettelnburg im Jahr 1930, die national- sozialistisch geprägte Heimat- woche von 1935 und die aufwendige Sanierung des Rieck-Hauses sind auf bewegten Bildern festgehalten.

Außerdem:
Zeitzeugen erzählen von damals – Ein Film von Dörthe Hagenguth
dvdZurück in die dörfliche Niendorfer Vergangenheit führt der erste Film, den das Forum Kollau in Auftrag gegeben hat. Mit acht bekannten Zeitzeugen, die ihren ganz eigenen Erzählton finden sowie vielen Bildern von damals lässt die Filmemacherin Dörthe Hagenguth die Zuschauer tief in die Geschichte des vorigen Jahrhunderts eintauchen. Das Niendorf von heute spielt dabei auch mit. Ein kurzweiliger Zeitzeugenfilm, der einen vitalen Einblick in das Leben des Hamburger Stadtteils Niendorf nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die junge Vergangenheit schenkt. Zeitzeugen erzählen aus ihren Kindheits- und Jugendtagen, aus dem gesellschaftlichen und politischen Leben, so wie es sich damals in Niendorf lebte.

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Hamburgs Geschichte im World Wide Web – Im „Tiedenkieker. Hamburgische Geschichtsblätter“ des Vereins für Hamburgische Geschichte sind 2017 acht Beiträge zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte unserer Stadt im digitalen Zeitalter erschienen

Im Verein für Hamburgische Geschichte erscheint einmal jährlich der „Tiedenkieker. Hamburgische Geschichtsblätter“. Er ist sozusagen der kleine Bruder der vom VHG herausgegebenen wissenschaftlichen „Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte“ (ZHG) und enthält neben Nachrichten aus dem Verein kleinere Beiträge zu Personen, Institutionen oder Ereignissen hamburgischer Geschichte sowie Auszüge aus Selbstzeugnissen von Hamburger Bürgerinnen und Bürger aus allen Zeiten.

Die Ausgabe 2017 hat erstmals  ein Thema, auf das sich alle inhaltlichen Beiträge beziehen: „Hamburgs Geschichte im World Wide Web“.

In acht Texten führen die Autorinnen und Autoren in Projekte ein, die sich für alle frei im Internet zugänglich der Verbreitung oder Erschließung der hamburgischen Geschichte verschrieben haben:

Den Anfang macht Ulrich Hagenah mit einem Beitrag über HamburgWissen Digital.  Das landesgeschichtliche Portal, auf dessen Seiten wir uns gerade befinden, ist eine Art Klammer, da hier Informationen zu Webauftritten, Quellen, Literatur und Objekten mit Bezug zur hamburgischen Geschichte und Gegenwart gebündelt recherchiert werden können.
Ulrich Hagenah nennt einige Beispiele, die sich in detaillierteren Beschreibungen auch in Einzelbeiträgen des „Tiedenkieker“ wiederfinden, so die von Paul Flamme vorgestellten Recherchemöglichkeiten in den Online-Findmitteln des Staatsarchivs oder die Kurzdarstellung von Claudia Thorn zu biografischen Datenbanken als Fundus der Personen-und Stadtgeschichte.

Des Weiteren können Sie die Entstehung und die Nutzungsmöglichkeiten einzelner Projekte mit thematischen Schwerpunkten kennenlernen:

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