Digitalisierung und Gleichstellung: Online-Konferenz des Netzwerks „Frauen in der Metropolregion Hamburg“

Ist die Digitalisierung eine Chance für die Gleichstellung? Oder verstärkt sie strukturelle Benachteiligungen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der 5. Konferenz des Netzwerks „Frauen in der Metropolregion Hamburg“. Die Online-Konferenz will als Thinktank wirksame Ideen und Strategien für digitale Gleichstellung in der Metropolregion Hamburg bündeln. Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank hält zum Auftakt ein Grußwort.

Das komplette Programm ist unter https://t1p.de/z94f abrufbar.

Konferenz findet am Mittwoch, 3. Februar 2021 von 9.30 bis 15.30 Uhr via Skype for Business statt.

Hinweis: Die Anmeldung ist geschlossen

Für die Warteliste wenden Sie sich bitte an info@metropolregion.hamburg.de

Quelle: Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke

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Katherina-Hanen-Weg : die erste „Hexe“ Hamburgs bekommt die Straße in Rissen

Straße erinnert künftig an Katherina Hanen, die 1444 aufgrund des Vorwurfs der „Zauberei“ in Hamburg hingerichtet wurde.

Auf Vorschlag des Bezirks Altona wird künftig die im Neubaugebiet an der Straße Iserbarg/Ecke Sülldorfer Brooksweg gelegene Straße in Rissen Katherina-Hanen-Weg heißen. Das hat jetzt die für die Benennung von Straßen zuständige Senatskommission beschlossen.

Katherina Hanen (es sind auch andere Schreibweisen überliefert) war die erste Frau in Hamburg, von der urkundlich belegt ist, dass sie wegen des Vorwurfs der „Zauberei“ im Jahr 1444 hingerichtet wurde. In den letzten Jahren hatten sich auch mehrere Bürgerinnen und Bürger für die Benennung einer Straße nach Katherina Hanen engagiert, stellvertretend für alle Opfer der Hexenverfolgung in Hamburg. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof erinnert zudem ein Erinnerungsstein an die Frauen, die in Hamburg Opfer der Hexenverfolgung wurden.

Zudem hat die Kommission beschlossen, im Bezirk Bergedorf einen Weg, der an der Chrysanderstraße südlich der Hausnummer 109 beginnt und auf der Brücke über die Bille endet, Paul-Wenck-Weg zu benennen. Paul Wenck (1873-1930) war Generaldirektor der Bergedorfer Eisenwerke und Mitbegründer und Mitglied der Wirtschaftlichen Vereinigung e.V. Bergedorf. Alle weiteren Benennungen und Zubenennungen finden Sie unter www.hamburg.de/bkm/strassennamen/12437896/neue-strassennamen

Quelle: Behörde für Kultur und Medien

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Hamburger Denkmalschutzgesetz: 100 Jahre Einsatz für das baukulturelle Erbe der Stadt

Am 1. Januar 1921 trat das Hamburger Denkmalschutzgesetz in Kraft und gibt seit nunmehr 100 Jahren einen wichtigen Rahmen vor, in dem die Stadt nachhaltig entwickelt und das baukulturelle Erbe der Stadt bewahrt wird. Der historische Beschluss der Hamburger Bürgerschaft war ein Meilenstein für die Entwicklung der Stadt, der maßgeblich auf die Initiative engagierter Bürger zurückgeht. Historische Bau-, Garten- und Bodendenkmale als Zeugen vergangener Lebensweisen dauerhaft zu erhalten, ist oberstes Ziel des Denkmalschutzes. Damals wie heute erfordert Denkmalschutz das Bewusstsein und die Wertschätzung gegenüber der Vergangenheit und den fairen Ausgleich privater und öffentlicher Interessen. Dieser Aufgabe stellt sich das Denkmalschutzamt und vertritt die Interessen der Denkmalpflege und des Denkmalschutzes und steht Eigentümerinnen und Eigentümern beratend zur Seite, um gemeinsam Gestaltungsspielräume für moderne baukulturelle Lösungen auszuloten. Weiterlesen

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Hamburger Wissenschaftspreis 2021 „Künstliche Intelligenz in der Medizin“

Zum siebten Mal schreibt die Akademie der Wissenschaften in Hamburg den Hamburger Wissenschaftspreis aus. Thema der Ausschreibung für 2021 ist Künstliche Intelligenz in der Medizin.

Der Preis wird von der Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve mit 100.000 Euro dotiert.

Die thematische Ausrichtung 2021 soll die Bedeutung und Notwendigkeit der Forschung zur Künstlichen Intelligenz in der Medizin mit allen ihren Facetten öffentlich bewusst machen und fördern.

Quelle: awhamburg.de

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Digitales Tattoo-Projekt vom IDTG und Nachlass Warlich ausgezeichnet mit dem Annual Multimedia Award

Das Institut für deutsche Tattoo-Geschichte e.V. (IDTG) und Nachlass Warlich wurden beim Annual Multimedia Award 2021 in der Kategorie „Events im Internet“ mit Gold ausgezeichnet: Für einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung Tattoo-Legenden. Christian Warlich auf St. Pauli.
Heute vor einem Jahr wurde die Sonderausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte eröffnet. Es war eine groß angelegte Schau über Warlich, der als „König der Tätowierer“ bekannt wurde und als einer der bedeutendsten Tätowierer des 20. Jahrhunderts gilt. Am 13.3.2020 wurde das Museum wegen der COVID-19-Pandemie unvermittelt für Besucher geschlossen. Die neue Strategie war ein digitaler Rundgang. Das Ergebnis war, dass die Ausstellung am 20.3. international die einzige aktuelle Sonderausstellung war, die online zu besuchen war. Eine schon totgesagte Schau wurde nur wenige Tage nach dem plötzlichen Lockdown reanimiert und es gab eine aktive Teilhabe einer Community am Thema Tattoo-Geschichte.

Quellen: nachlasswarlich.de

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Verschmelzung von Bergedorfer-zeitung.de und abendblatt.de

Die Bergedorfer Zeitung und Lauenburgische Landeszeitung wachsen mit ihren Digitalangeboten, werden deutlich moderner und bilden künftig gemeinsam mit dem Hamburger Abendblatt das zentrale Internetportal für Hamburg und die Metropolregion. Die Nachrichtenportale bergedorfer-zeitung.de und abendblatt.de wachsen zusammen. Der Vorteil: Das Nachrichtenangebot für Digitalleser der Bergedorfer Zeitung wird deutlich größer. Neben den gewohnten Inhalten aus der Region wird ein zusätzlich Zugriff auf die gesamte Welt von abendblatt.de erhalten.

Quelle: Abendblatt.de

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Ab sofort sind die Daten der Datendrehscheibe „Urban Data Platform Hamburg“ interaktiv abrufbar

In der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) liegt eine Vielzahl an städtischen Daten aus allen Lebensbereichen vor, so etwa zur Infrastruktur der Stadt, den Bevölkerungs- und Geodaten, dem Verkehr oder auch zu Wissenschaft und Kultur. Diese einzelnen Datensätze aus diversen Bereichen wie Verwaltung, Bauwesen, Umwelt, Planung oder auch Gesundheit sind bislang allerdings oftmals nicht miteinander vernetzt und für Dritte deshalb kaum nutzbar. Diese Aufgabe erfüllt die neue Urban Data Platform Hamburg (UDP_HH). In ihr werden die urbanen Datensätze aufbereitet und allen Interessierten zur Verfügung gestellt. Mit dieser grundlegend neuen Funktion wird die UDP_HH zum „System der Systeme“ und liefert verwertbare Daten aus einem Guss, nach Themenbereichen filterbar und nach Stichworten durchsuchbar.

Erstellt wurde das UDP-Cockpit federführend vom Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) in Kooperation mit dem CityScienceLab der HafenCity Universität (HCU). Gemeinsam treiben der LGV und das CityScienceLab den Auf- und Ausbau einer städtischen Datenplattform voran und haben mit dem Cockpit ein Monitoring-Tool realisiert.

Quelle: Hamburg.de

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„Was glaubt Ihr denn, was wir sind? – her mit dem Frauenwahlrecht!“ Landeszentrale für politische Bildung präsentiert einen szenischen Rundgang zum Anhören.

Der szenische Digitalrundgang zu 100 Jahren Frauenwahlrecht führt die Zuhörerinnen und Zuhörer durch den Hamburger Stadtteil Harvestehude. An insgesamt zehn Stationen wird die dramatische Geschichte des Frauenwahlrechts zu neuem Leben erweckt.

Auf dem Rundgang werden Frauen vorgestellt, die im Stadtteil Harvestehude gewirkt haben. Einzelne Stationen verlaufen über die Moorweide, Ecke Heimhuder Straße bis hin zum Mittelweg. Moderiert von Dr. Rita Bake leihen die Schauspielerinnen Herma Koehn und Hanka Schmidt den Protagonistinnen in diesem Audiorundgang ihre Stimme. Mit dem Format bietet die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg neben der seit Jahren vielfach genutzten Frauenbiografien-Datenbank eine weitere Möglichkeit, um sich auf die Spuren der Hamburger Frauengeschichte und -politik zu begeben.

Quelle: Hamburg.de

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Hermann-Hinrich Reemtsma gestorben

Der Landwirt und Stifter Hermann-Hinrich Reemtsma ist tot. Er starb am 29. September 2020 mit 85 Jahren in Hamburg. Hermann-Hinrich Reemtsma, der 1988 die nach seinem Vater benannte Hermann Reemtsma Stiftung ins Leben rief, war auf vielen Gebieten mäzenatisch tätig. Er unterstützte kulturelle und soziale Vorhaben in Hamburg, Nord- und Ostdeutschland.

Hermann-Hinrich Reemtsma wurde am 30. April 1935 geboren. Er wuchs in Altona und auf dem familieneigenen Hof bei Salzhausen auf. Nach dem Abitur und einer kaufmännischen Ausbildung arbeitete Hermann-Hinrich Reemtsma einige Jahre in der operativen Führung des Zigaretten-Unternehmens der Familie, bis er die Rolle als Gesellschafter und Aufsichtsrat einnahm. Seit Mitte der 1960er Jahre war er als Landwirt in der Lüneburger Heide und in Ostengland tätig. Hermann-Hinrich Reemtsma führte über 50 Jahre die Geschicke des von seinem Vater gegründeten Museums Ernst Barlach Haus im Hamburger Jenischpark und der Senioren- und Pflegeeinrichtung Hanna Reemtsma Haus in Hamburg-Rissen, die seine Mutter ins Leben gerufen hatte.

Mit der Hermann Reemtsma Stiftung unterstützte Hermann-Hinrich Reemtsma unter anderem den Wiederaufbau des Belvederes in Potsdam, die Restaurierung der Stellwagen-Orgel in Stralsund, den Aufbau des Dreikönigshospizes in Neubrandenburg und zuletzt die Neuausrichtung des Warburg Institutes in London. Auch zum Wohle Hamburgs hat er sich in großem Maße engagiert, so für die Erweiterung des Israelitischen Krankenhauses, die Erforschung des Jüdischen Friedhofs in Altona, die Herrichtung der ehemaligen Talmud Tora Schule und die Sanierung der Synagoge Hohe Weide. Die Hamburger Museen waren Hermann-Hinrich Reemtsma ein besonderes Anliegen. Seit 1978 war er größter Mittelgeber und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Hamburger Kunstsammlungen. Darüber hinaus war er einer der ersten Großspender zum Bau der Elbphilharmonie.

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Hermann-Hinrich Reemtsma hat sich mit großem persönlichen Engagement für Kunst, Kultur und das Gemeinwesen in Hamburg eingesetzt. Vor über 30 Jahren gründete er die Hermann Reemtsma Stiftung, die die Erforschung des Jüdischen Friedhofs in Altona begleitete, den Bau der Elbphilharmonie unterstützte und bis heute Träger des Ernst Barlach Hauses ist. Die Stiftung fördert eine Vielzahl sozialer Projekte, um Menschen in besonderen Lebenslagen zu unterstützen und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken. Das Wirken von Hermann-Hinrich Reemtsma wird in unserer Stadt sichtbar bleiben. Im Namen des Senats spreche ich seiner Familie mein herzliches Beileid aus.“

Quelle: Pressestelle

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Neue Kartenwerke verfügbar!

Die neuen Basiskarten sind da. In den verschiedenen Standartmaßen können Sie beispielsweise Hamburg und seine Umgebung in 1:60.000 betrachten, oder eine bezirksbezogene Übersichts- und Planungskarte mit unterschiedlichen Informationen im Maßstab 1:25.000. Schauen sie einfach einmal vorbei.

Die neuen Kartenwerke finden Sie hier.

Quelle: Hamburg.de

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