Das Hamburger Matrikelportal ist online

Pünktlich zum 100. Jahrestag der Eröffnung der Universität Hamburg wurde am 10. Mai das Hamburger Matrikelportal freigeschaltet. Alle Studierenden aus den Jahren 1919 bis 1935 können nun online recherchiert werden. Neben etwa 35.000 Einträgen mit Immatrikulationsdaten stehen auch die digitalisierten Originalbände der Universitätsmatrikel der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Das Projekt „Hamburger Matrikelportal“ wurde in den vergangenen zwei Jahren vom Universitätsarchiv Hamburg konzipiert und in Kooperation mit HiTec e.V. umgesetzt. Das Matrikelportal stellt eine grundlegende Informationsplattform zur Geschichte der Studierenden an der Universität Hamburg dar. Im Rahmen einer von der DFG finanzierten Digitalisierung aller Immatrikulationsanträge aus demselben Zeitraum wird es in den kommenden Monaten eine deutliche Erweiterung des Informationsangebots erhalten.

Das Projektteam freut sich über Anmerkungen und Anregungen. Senden Sie diese gerne an matrikelportal@uni-hamburg.de .

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Veranstaltungen zu Hans Henny Jahnn anlässlich seines 125sten Geburtstags und 60sten Todestags

Gegen Jahresende wird gleich zweimal an das Hamburger Multitalent Hans Henny Jahnn erinnert. Anlass sind sein 125ster Geburtstag und sein 60ster Todestag.

Jahnn, der Orgelbauer, Schriftsteller, Architekt, Landwirt und noch manches andere war, wird am 23. Oktober bei einem Gesprächskonzert im Mahnmal St. Nikolai vorgestellt. An diesem Abend werden besonders seine pazifistischen Züge illustriert. Am 17. Dezember werden dann verschiedenste Facetten auf einem Stadtrundgang  für alle Sinne, einschließlich Bootstour und ein Orgelkonzert, beleuchtet. Er ist für Jahnn-Einsteiger und für fortgeschrittene Jahnn-Fans gleichermaßen geeignet. Weiterlesen

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Tagungsbericht: Zacharias Conrad von Uffenbach in seiner Zeit – Wissen und Gelehrtenkultur um 1700

Die interdisziplinär ausgerichtete Tagung „Zacharias Conrad von Uffenbach in seiner Zeit – Wissen und Gelehrtenkultur um 1700“ stellte vom 30.11-01.12.2018  frühneuzeitliche Sammlungsbestände-, Praktiken und das Selbstverständnis der Sammler in ihren Mittelpunkt.

MARKUS FRIEDRICH (Hamburg) und MONIKA MÜLLER (Hamburg) leiteten mit dem Blick auf zeitgenössische gelehrte Sammlungskonzepte zur eröffnenden Sektion über. Diese griff grundlegende Gegenstände und Fragen der frühneuzeitlichen Gelehrtenkultur auf. In seinem Beitrag zu mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Privatbibliotheken im Alten Reich skizzierte FRANK FÜRBETH (Frankfurt am Main) den buch- und wissensgeschichtlichen Kontext der Uffenbachschen Sammlung. In seiner methodischen Annäherung arbeitete er bewusste Anschaffungsintention und begrenzte Bestandsdauer als markante Charaktereigenschaften privater Gelehrtenbibliotheken heraus. Auch sei innerhalb dieses Aspektes die Frage nach der Zugänglichkeit jener Bibliotheken zu bedenken.

Die Tagung verwies immer wieder auf den Protagonisten Uffenbach, welcher als Individuum um 1700 zwischen alten und neuen Ordnungskontexten changierte. Aus diesem Kontext sei gleichermaßen auf sein Selbstverständnis als Sammler zu verweisen, das dem intensiv praktizierten Ordnen und Sammeln einen übergeordneten Nutzen zuschrieb. Die Pflege europaweiter Gelehrtennetzwerke wurde nicht mehr nur um des Sammelns Willen verfolgt, sondern stand in Zusammenhang mit dem Gedanken der Sicherung von Wissensbeständen. Für den Umgang mit den außergewöhnlich wertvollen Beständen aus dem Kontext seiner ehemaligen Sammlung sind interdisziplinäre Zugänge nötig, deren Anstoß mit der geplanten Publikation der Tagungsbeiträge gegeben werden kann.  Weiterlesen

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Oströhre wiedereröffnet – St. Pauli Elbtunnel erstrahlt nach Sanierung im neuen Glanz

Die Oströhre des St.Pauli Elbtunnel erstrahlt im neuen Glanz. Mit einem symbolischen Knopfdruck haben Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Jens Meier, CEO der Hamburg Port Authority, heute Mittag den Verkehrsweg unter der Elbe nach umfangreicher Sanierung wieder für die Öffentlichkeit frei gegeben. Erstmals seit Ende 2009 stehen den Hamburgerinnen und Hamburgern, Touristen und Pendlern damit in den kommenden Wochen beide Röhren des St. Pauli Elbtunnel zur Verfügung.

Der Alte Elbtunnel ist eine herausragende ingenieurtechnische Leistung seiner Zeit. Er steht unter Denkmalschutz und wurde 2011 als ‚historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst Deutschland‘ ausgezeichnet. Mit der umfangreichen und denkmalgerechten Sanierung bleibt der Alte Elbtunnel auch in Zukunft als Wahrzeichen unserer Hanse- und Hafenstadt an der Elbe erhalten“, sagt Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher.

Die Oströhre des St. Pauli Elbtunnel wurde erstmals seit ihrer Eröffnung 1911 grundlegend saniert. Im Zuge der Arbeiten hat die HPA die komplette Tübbing-Konstruktion freigelegt und mehr als 200.000 Niete auf Dichtigkeit überprüft. Zudem wurden in enger Absprache mit dem Denkmalschutz die Wandfliesen, Fahrbahn und die Beleuchtung nach historischem Vorbild erneuert bzw. restauriert. Gleichzeitig wurde die Tunnelröhre mit modernster Technik ausgestattet – von Rauchmeldern über Lautsprecher bis hin zu einem automatischen Zählsystem. Weiterlesen

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Hamburgs Geschichte im Comic – Themen, Perspektiven und Bedarfe

Comics sind ein wichtiges Medium nicht nur der Jugendkultur. Auch geschichtliche Ereignisse werden immer wieder Gegenstand von Comics, wie etwa die Shoah in Art Spiegelmans „Maus“ oder der Erste Weltkrieg in den Arbeiten Jacques Tardis.
In einer Reihe von Workshops bemühen sich die Universität Hamburg und die Landeszentrale für politische Bildung um eine Annäherung an und ertragreiche Erschließung von Comics und Graphic Novels für die Hamburger Lokal- und Regionalgeschichte. Comics werden dabei als Medium der Geschichtsdarstellung verstanden, zugleich werden Möglichkeiten diskutiert, Hamburgs Geschichte(n) im Comic zu erzählen. Die Workshops können als Serie oder jeweils einzeln besucht werden.
Nach einer ersten Annäherung an das Feld „Geschichte im Comic“ steht im zweiten Workshop die Analyse einzelner konkreter Werke im Mittelpunkt, die eine große Spannbreite an Leserinnen und Leser ansprechen und zum Teil weit über die häufig genannte Zielgruppe der Kinder oder Jugendlichen hinausweisen. Im Herbst 2019 soll es dann im dritten Workshop an die Produktion eigener Comics gehen.

Wann und wo? 9. Mai 2019, 14 Uhr – 18 Uhr, Fabrique im Gängeviertel – Seminarraum

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Die Universität Hamburg trauert um Prof. Dr. Axel Schildt

Prof. Dr. Axel Axel Schildt, von 2002 bis 2017 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg und Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, ist am 5. April im Alter von 67 Jahren verstorben.

„Axel Schildt prägte und entwickelte das wissenschaftliche und öffentliche Profil der FZH nachhaltig. Seine überaus produktive Arbeitsweise, sein menschlicher, humorvoller und kollegialer Umgang beeindruckte uns immer sehr.“, so PD. Dr. Kirsten Heinsohn, stellvertretende Direktorin der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Er wirkte in der zeitgeschichtlichen Forschung mit zahlreichen Publikationen, nationaler und internationaler Vernetzung und in vielen wissenschaftlichen Gremien und Beiräten. Weiterlesen

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Aufruf zur Beteiligung an der Vortragsreihe „Junge Hamburger Geschichtswissenschaft“im WS 2019/20

Doktorand*innen und Angehörige des Mittelbaus sind aufgerufen, sich an der zwölften Runde der Vortragsreihe „Junge Hamburger Geschichtswissenschaft“ (JHG) im Wintersemester 2019/20 zu beteiligen und so die Vielfalt der aktuellen geschichtswissenschaftlichen Forschung in Hamburg abzubilden.
Die JHG bietet jungen Wissenschaftler*innen am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg sowie auswärtigen Promovierenden, die zur Hamburgischen Geschichte arbeiten, eine Plattform zur Vorstellung ihrer Forschungsprojekte. Zugleich ist die JHG ein Ort des Austauschs mit Anderen und ein Raum für Begegnung und Vernetzung über die Grenzen der Arbeitsbereiche des Fachbereichs hinaus. Außerdem schafft die öffentliche Vorlesungsreihe die Gelegenheit, das eigene Thema einem breiten Publikum zu präsentieren. In den letzten Jahren hat die Vortragsreihe auch über die Presse außerhalb der Universität rege Aufmerksamkeit gefunden und konnten zahlreiche interessierte Zuhörende begrüßen.
Die Reihe wird im Wintersemester 2019/20 montags von 18 bis 20 Uhr stattfinden. Der Vortrag sollte 45 bis maximal 60 Minuten dauern. Anschließend bleibt Zeit zur Diskussion. Beiträge in Form eines Werkstattberichts sind genauso willkommen wie die Vorstellung weitgehend fertiger Projekte.

Wer sein Projekt in der JHG vorstellen möchte, schickt bitte bis zum 30. April 2019 einen Titel und ein kurzes Abstract des geplanten Vortrags (max. eine halbe Seite) an: jhg.geschichte@uni-hamburg.de

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Axel Beyer erhält Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie des Jahres 2019

Der Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie des Jahres 2019 geht an den Hamburger Fotografen Axel Beyer. In der Jurysitzung zum gemeinsam von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) und der Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) vergebenen Fotopreises wurde Axel Beyers Projekt „Temporäre Einsichten“ aus insgesamt 113 Bewerbungen ausgewählt. Der Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie besteht aus einem Arbeitsstipendium in Höhe von 8.000 € und ist im Herbst 2018 erstmals ausgeschrieben worden.
Den Ausgangspunkt von Axel Beyers Projektidee „Temporäre Einsichten“, die bis zum Sommer 2019 realisiert wird, bildet die permanente und an vielen Orten gleichzeitig verlaufende Veränderung der gebauten Stadtgestalt Hamburgs, wie sie für eine postindustrielle Metropole typisch ist. In seinen Arbeiten im Rahmen des Projekts will sich der Fotograf auf neue Sichtachsen und unverhoffte Einblicke in das Stadtbild konzentrieren, die sich durch den Abriss oder den Umbau von Gebäuden und Straßenzügen ergeben. Mit diesen temporär und räumlich begrenzten Einsichten auf Wohnräume, Hinterhöfe und Arbeitsorte soll eine Architektur der Stadt festgehalten werden, die den Blicken des Betrachters ansonsten verborgen bleibt. Weiterlesen

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Stader Jahrbuch 2018 „100 Jahre Novemberrevolution im Elbe-Weser-Raum“ erschienen

Das Stader Jahrbuch 2018 ist unlängst im Selbstverlag des Stader Geschichts- und Heimatvereins erschienen ud enthält diverse Aufsätze mit Hamburgbezug. Weiterlesen

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Nachwuchsworkshop zu Methoden der Landesgeschichte

Unter „Landesgeschichte“ wird gemeinhin diachrone Forschung über einen begrenzten, nächstgrößeren, politisch definierten Raum unterhalb der Staatenebene verstanden. Vor diesem Hintergrund wird sie seit jeher von einer Vielfalt methodischer Zugänge sowie interdisziplinärer Zusammenarbeit geprägt, sodass landeshistorische Forschung häufig die methodischen Möglichkeiten der Geschichtswissenschaft vorantreibt. Dabei besteht häufig eine enge methodische Zusammenarbeit zwischen der universitären Forschung und den regionalen Forschungslandschaften, den Archiven und der Geschichtsvermittlung. Da sich die Quellenbestände, Ansätze und Methoden jedoch auch regionenübergreifend gleichen, lässt ein deutschlandweiter Austausch der NachwuchswissenschaftlerInnen fruchtbare Ergebnisse erwarten.
Die Arbeitsgruppe Landesgeschichte möchte daher nun besonders den Austausch gerade junger LandeshistorikerInnen über die „Länder“grenzen hinaus fördern. Sie lädt Promovierende und PostDocs der Landesgeschichte vom 13.-14.12. nach Stuttgart ein, beim zweiten Nachwuchsworkshop der AG die methodischen Ansätze ihrer Vorhaben vorzustellen und diachron sowie vergleichend zu diskutieren. Unter dem Titel „Methoden der Landesgeschichte“ soll der Fokus auf Fragen der genutzten Quellengruppen und ihrer Problematik, der Methodik und der Auswertung und/oder des überregionalen Vergleichs bzw. eben gerade der regionalen Besonderheiten liegen.

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