Kinderwelten Neue Blicke auf die Geschichte des jüdischen Schullebens in Hamburg

Der Blick eines Kindes auf die Welt wird zu einem großen Teil mitbestimmt durch die Schule, die es besucht. Gleichzeitig prägen Kinder mit ihrem ganz eigenen Blick auf die Dinge und ihren kindlichen Ausdrucksformen ihrerseits die Institution Schule. In Zeichnungen, Aufsätzen, Gedichten und anderen Quellen überliefern sie ihre spezielle Perspektive. Diese Ausstellung möchte die Kinderwelten der ehemaligen jüdischen Schulen Hamburgs ausleuchten. Schulen stellen dabei Orte dar, an denen Identitäten immer wieder neu verhandelt werden. Die jüdischen Schulen erzählen daher auch die Geschichte der Suche des Hamburger Judentums nach einem Platz in der Gesellschaft der Hansestadt. Gleichzeitig waren die jüdischen Schulen immer auch Orte der Gemeinschaft, an denen Freundschaften geschlossen wurden, gemeinsam gelernt, gestritten und gelacht wurde. In der Zeit nationalsozialistischer Verfolgung nahmen die jüdischen Schulen daher eine wichtige Rolle als letzte Bezugspunkte für jüdische Kinder in einer Stadt ein, die sie zunehmend ausschloss und am Ende deportieren ließ. Schließlich sind Talmud-Tora-Schule, Israelitische Töchterschule, Loewenberg-Schule sowie die kleineren jüdischen Schulen heute auch wichtige Bezugspunkte in der städtischen Erinnerungslandschaft.

Die Online-Ausstellung möchte neue Blickwinkel auf die Geschichte des jüdischen Schulwesens in Hamburg eröffnen. Ein Schwerpunkt bildet die kindliche Wahrnehmung, sodass Egodokumente von Schülerinnen und Schülern im Fokus stehen. Ein weiterer Schwerpunkt stellen Fotografien aus dem Schulleben dar, die ihrerseits einer speziellen Ästhetik folgen. Die Ausstellung zeigt selten gesehene Schätze aus zwei Hamburger Sammlungen: dem Bildnachlass von Ursula Randt am Institut für die Geschichte der deutschen Juden und dem Archiv der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule. Den Link zu dieser Ausstellung finden Sie hier.

Quelle: Institut für die Geschichte der Deutschen Juden

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Ein großer Wurf? 100 Jahre Groß-Berlin. Metropolen, wie Hamburg, Akteure und Wirkungen in vergleichender Perspektive – 9. wissenschaftliche Nachwuchstagung des Netzwerks HiKo_21

Das Groß-Berlin-Gesetz von 1920 war die Bedingung für Berlins Entwicklung zur Weltstadt und schuf eine Metropolstruktur, die heute noch Gültigkeit besitzt. Doch erfuhr dieses Schlüsselereignis der Stadtgeschichte lange Zeit verhältnismäßig wenig Aufmerksamkeit – insbesondere aus kultur- und sozialwissenschaftlicher Sicht. Hier setzt die wissenschaftliche Tagung des Nachwuchsnetzwerks HiKo_21 an. Im Jubiläumsjahr 2020 will sie die Bildung Groß-Berlins und deren Wegbereiter, deren Wirkung auf Alltag und Stadtgesellschaft sowie die Austauschprozesse Groß-Berlins mit anderen Metropolen wie Hamburg neu betrachten. Mit diesen akteurszentrierten Zugängen soll das Verständnis von Berlin als gewachsene (und wachsende) Großstadt geschärft werden.

Am 29+30 Oktober 2020 findet in Berlin die 9. wissenschaftliche Nachwuchstagung des Netzwerks HiKo_21 statt. Unter anderem wird die Metropole Berlin mit der Hansestadt Hamburg in Vergleich gesetzt. Die beiden Vorträge mit Bezug auf Hamburg, finden am Freitag, den 30. Oktober 2020 statt. Nähere Information zur Tagung und zu den Beiträgen finden Sie hier.

Quelle: Historische Kommission zu Berlin e.V.; Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften

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altonale digital

Die altonale und STAMP werden im Juni nicht stattfinden (weitere Informationen zur offizielle Absage). Die realen Kultur- und echten künstlerischen Erlebnisse sind gerade nicht immer verfügbar und universell austauschbar. Sie unterbrechen das alltägliche öffentliche Leben – manchmal ist die Unterbrechung und das Innehalten an sich das Bewegende, manchmal folgt daraus, ein Perspektivwechsel oder eine veränderte Sichtweise.

Vor diesem Hintergrund haben sich die Verantwortlichen der Altonale gefragt, was weiterhin sinnvoll und möglich ist, wie kann man präsent sein und welche Projekte und Veranstaltungen, die geplant wurden, lassen sich transformieren und digital übersetzen? Das Ergebnis dieser Überlegungen finden Sie hier.
Die altonale wird in Anbetracht der Umstände digital stattfinden. dazu haben die Veranstalter Möglichkeiten gefunden Ihnen die Veranstaltungen und Themen näher zu bringen. Dabei finden Sie unter anderem einen Wettbewerb der Darstellung der Schutzgöttin Altonia oder auch den altonale Salon.

Quelle: altonale digital

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Der TIEDENKIEKER 2020 ist da

Der Verein für Hamburgische Geschichte (VHG) veröffentlicht neben seiner wissenschaftlichen „Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte“ (ZHG) jedes Jahr kleinere Beiträge zur hamburgischen Geschichte im „Tiedenkieker. Hamburgische Geschichtsblätter“ – Nr. 11, 2020, ist soeben erschienen.

Gerade unter dem Eindruck der Auswirkungen von COVID-19 auf unser Alltagsleben bietet der TIEDENKIEKER in diesem Jahr interessante Einblicke in das kulturelle und sportenthusiastische Leben im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, zeigt aber auch die Auswirkungen der Versorgung vieler verwundeter Soldaten während des Ersten Weltkriegs auf die (Gesundheits-)Infrastruktur Hamburgs.
Zwei Autoren beleuchten in ihren Texten die eigene Zunft und fragen nach den Umständen der Entstehung von Geschichtsbildern im 17. u. 18. Jahrhundert, die das Selbstverständnis der hamburgischen Stadtgesellschaft präg(t)en.

Beiträge:

Lars Amenda:
Rennbahn am Grindelberg –  Radsport und Unterhaltung 1885-1906

Monika Ankele:
Das Lazarett in der Stadt. Hamburg im Ersten Weltkrieg

Jan Ocker:
Hamburg zwischen dem „Teutschen Reich“  und der „Kron Dennemarck“
– Wolffgang Henrich Adelungks Stadt-Chronik von 1696 und die
Hamburger Immediatsbestrebungen

William Onken:
Die Reformation als Zäsur in der Stadtgeschichte – 
Zwei Beispiele aus der hamburgischen Geschichtsschreibung
im 18. Jahrhundert

Sylvia Steckmest:
Jenny Lind und Mathilde Arnemann. Zum 200. Geburtstag der
schwedischen Nachtigall“

Nachrichten aus dem Verein:

Rainer Nicolaysen:
Jahresbericht 2019/2020

Förderer und Neumitglieder

Interesse?
Auch Nichtmitglieder können den TIEDENKIEKER beim VHG für € 3,- beziehen. Kontakt über die Geschäftsstelle ( vfhg@hamburg.de ).
Weitere Infos auf der Website des VHG: http.vfhg.de

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Natur erleben direkt vor der Haustür

„Langer Tag der StadtNatur Hamburg“ am 13. und 14. Juni 2020 – mehr als 50 Veranstaltungen – Exkursionen für Groß und Klein, zu Land und zu Wasser – auch virtuelle Wanderungen: Flora und Fauna im WorldWideWeb

Am nächsten Wochenende ist es wieder so weit: Zum 10. Mal findet der „Lange Tag der StadtNatur Hamburg“ statt. Diesmal jedoch etwas anders als gewohnt: Aufgrund der Corona-Krise werden nur Veranstaltungen angeboten, die sich regelkonform mit allen Maßnahmen zur Eindämmung des COVID-19 Virus durchführen lassen – Sicherheit geht vor. Auf dem Programm stehen dennoch circa 50 geführte Naturerlebnisse, die die Hansestadt von ihrer ungezähmten Seite zeigen.

„Schirmherr des „Langen Tages der StadtNatur Hamburg“ und Umweltsenator Jens Kerstan: „Hamburg ist eine besonders grüne Stadt am Wasser und auch das macht sie so lebenswert. Der Lange Tag der StadtNatur richtet den Blick auf diese Fülle und rückt die Vielfalt für ein Wochenende ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Ich danke den beteiligten Institutionen, dass sie uns auch in diesem schwierigen, durch das Corona-Virus geprägten Jahr die Möglichkeit geben, die heimische Natur mit allen Sinnen zu erleben.“

Axel Jahn, Geschäftsführer der Loki-Schmidt-Stiftung: „Hamburg ist reich an lebendiger Natur – von den majestätischen Parkbäumen bis zum Wildwuchs am Wegesrand, der sich beim genauen Hinschauen als vielseitiger Lebensraum für kleine Lebewesen entpuppt. Am Tag der StadtNatur wollen wir gemeinsam mit befreundeten Institutionen und Veranstaltern sowie den vielen leidenschaftlich für die Natur begeisterten Hamburgerinnen und Hamburgern diese Vielfalt entdecken, untersuchen und ganz bewusst genießen. Um Natur wertschätzen zu können, muss man sie wahrnehmen.“ 

Die Teilnehmer*innen der Veranstaltungen erleben Naturbegegnungen in den landschaftlichen Freiflächen Hamburgs, zum Beispiel im Ohmoor, in Wilhelmsburg und Blankenese, auf dem Olsdorfer Friedhof, entlang der Hamburger Flüsse und an vielen anderen Orten der Stadt. Der Schwerpunkt 2020 widmet sich den City-Parks unter dem Motto „ParkNatur bewegt!“

Darüber hinaus wird die Stadtnatur in diesem Jahr auch virtuell entdeckt: Digitale Führungen mit Naturkundlern, Erklärvideos zu Naturphänomenen und vieles mehr bietet kostenfrei die Website tagderstadtnaturhamburg.de.

Der Lange Tag der StadtNatur wird organisiert von der Loki Schmidt Stiftung in Kooperation mit dem Centrum für Naturkunde der Universität Hamburg, dem GEO-Tag der Natur e. V. und 50 Veranstalter*innen.

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Der „Immobilienmarktbericht Hamburg 2020“ – ist ab sofort kostenfrei digital verfügbar

Die aktuelle Fassung von 2020 des jährlich erscheinenden „Immobilienmarktberichtes Hamburg“ steht ab sofort kostenfrei digital zur Verfügung. Wer einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen des Hamburger Grundstücksmarktes gewinnen möchte, findet diese Informationen in der neuen Ausgabe jetzt online.

Käufer, Verkäufer und Immobilienbesitzer  benötigen zur Einschätzung des Wertes eine neutrale Informationsgrundlage. Im „Immobilienmarktbericht Hamburg 2020“ werden Umsatzzahlen sowie Preise von Grundstücken und Immobilien aller Art übersichtlich dargestellt. Weitere wesentliche Informationen und statistisch ermittelte Zusammenhänge ergänzen diese Auswertungen, die sich aus dem Immobilienumsatz im Jahr 2019 ergeben.

Zu Grunde liegt – anders als bei vielen anderen Übersichten, die auf Angebotspreisen beruhen – eine Auswertung der tatsächlich notariell beurkundeten Kaufverträge und Preise. Zusätzliche flächendeckend von Käuferinnen und Käufern abgefragte Einzelinformationen runden das Bild ab und fließen in umfangreiche statistische Untersuchungen und in die Formeln für die Wertermittlung (Kapitel 7) ein.  Mit dem „Immobilienmarktbericht Hamburg 2020“ kommt der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg und seine Geschäftsstelle  dem  gesetzlichen Auftrag nach, Transparenz auf dem Grundstücksmarkt zu schaffen. Sie werten die Immobilientransaktionen sowie die tatsächlich erzielten Preise des vergangenen Jahres aus und stellen diese jährlich zur Verfügung.

Der 148 Seiten umfassende „Immobilienmarktbericht Hamburg 2020“ ist kostenfrei online als PDF-Datei erhältlich: Immobilienmarktbericht Hamburg 2020

Quelle: Hamburg.de

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Auf den Spuren der Stadtteilentwicklung: Fünf Vorschläge für spannende Quartiersrundgänge in Hamburg

Der „Tag der Städtebauförderung“ am 16. Mai 2020 ist abgesagt und auch die geführten Rundgänge durch Hamburger Stadtentwicklungsgebiete  können nicht stattfinden.

Hamburgerinnen und Hamburger können dennoch das schöne Wetter nutzen und sich am Wochenende auf den Weg machen. Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen schlägt fünf Spaziergänge durch die Fördergebiete des „Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE) vor. Als Alternative zu den abgesagten begleiteten Rundgängen durch die RISE-Quartiere können so alle Interessierten auf eigene Faust zu Fuß oder mit dem Rad die Erfolge der Integrierten Stadtteilentwicklung erleben.

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Hamburg digital zuhause erleben: Teil 4 – bunt und virtuell…

In dieser Zeit der Pandemie hat unser Veranstaltungskalender etwas an Bedeutung verloren da alle Veranstaltungen erstmal abgesagt worden sind. Viele Institutionen in Hamburg versuchen aber kulturelles Leben der Stadt „online“ zu gestalten und bieten dadurch viele digitale Angebote, auch zum Thema Hamburg, die jeder von zu Hause „genießen“ kann. In diesem und weiteren Blog-Einträgen geben wir Empfehlungen zu solchen interessanten Angeboten, die im Internet zu finden sind. Machen Sie es sich gemütlich und tauchen Sie ein in die digitale Welt Hamburgs…

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Am 08-10 Mai 2020 feiert der Hafen seinen 831. Geburtstag. Trotz Corona.

„Die Freie und Hansestadt Hamburg wäre nicht denkbar ohne den Hafen. Er ist Teil, der Hamburger Geschichte. Er ist wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaft und elementarer und unverzichtbarer Teil der Zukunft. Der HAFENGEBURTSTAG ist in jedem Jahr ein Highlight im Veranstaltungskalender Hamburgs. Viele Menschen aus der ganzen Welt kommen dafür in die Stadt. Und weil das in diesem Jahr nicht geht, ist es eine tolle Möglichkeit, auf hamburg.de zu feiern. „Wir wollen schöne Bilder transportieren, Hamburg und seinen Hafen feiern und die Menschen damit natürlich einladen, wiederzukommen, sobald das möglich ist, “ sagt Michael Westhagemann – Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, der die Schiffsglocke zur feierlichen Eröffnung läuten wird.

„Wir wollen Hamburgern und Hamburg-Fans aus aller Welt in dieser schwierigen Zeit die Möglichkeit geben, den HAFENGEBURTSTAG auf eine neue Art zu erleben, um schöne Erinnerungen zu feiern und die Vorfreude auf das nächste Jahr zu steigern“, so Carsten Ludowig, Geschäftsführer des offiziellen Hamburger Stadtportals. „Einlaufparade, Schlepperballett, Feuerwerk und natürlich die Auslaufparade gehören einfach dazu – und wir werden sie auch hautnah erlebbar machen. Online unter www.hamburg.de/hafengeburtstag  und in unseren Herzen.“

Neben den Klassikern gibt es ein buntes Musikprogramm von bekannten Hamburger Lokalmatadoren, die exklusive Konzerte spielen werden. Zusätzlich überträgt hamburg.de eine neue Folge von waschecht.hamburg (einer Kooperation von SAM-Medien, Toneworx und hamburg.de). Im Rahmen der Sondersendung gibt es Interviews von der Cap San Diego, dem größten, fahrtüchtigen Museums-Frachtschiff der Welt. Viele weitere Aktionen und das gesamte Programm werden im Laufe der nächsten Woche unter www.hamburg.de/hafengeburtstag, auf www.facebook.com/hamburg und den Social Media Kanälen des Stadtportals enthüllt.

Mehr Informationen zum Programm finden Sie hier.

Quelle: Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

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Hamburg digital zuhause erleben: Teil 3 – Museen und Galerien

In dieser Zeit der Pandemie hat unser Veranstaltungskalender etwas an Bedeutung verloren da alle Veranstaltungen erstmal abgesagt worden sind. Viele Institutionen in Hamburg versuchen aber kulturelles Leben der Stadt „online“ zu gestalten und bieten dadurch viele digitale Angebote, auch zum Thema Hamburg, die jeder von zu Hause „genießen“ kann.

In diesem und weiteren Blog-Einträgen geben wir Empfehlungen zu solchen interessanten Angeboten, die im Internet zu finden sind. Machen Sie es sich gemütlich und tauchen Sie ein in die digitale Welt Hamburgs…

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