Hamburgs Geschichte im Comic – Themen, Perspektiven und Bedarfe

Comics sind ein wichtiges Medium nicht nur der Jugendkultur. Auch geschichtliche Ereignisse werden immer wieder Gegenstand von Comics, wie etwa die Shoah in Art Spiegelmans „Maus“ oder der Erste Weltkrieg in den Arbeiten Jacques Tardis.
In einer Reihe von Workshops bemühen sich die Universität Hamburg und die Landeszentrale für politische Bildung um eine Annäherung an und ertragreiche Erschließung von Comics und Graphic Novels für die Hamburger Lokal- und Regionalgeschichte. Comics werden dabei als Medium der Geschichtsdarstellung verstanden, zugleich werden Möglichkeiten diskutiert, Hamburgs Geschichte(n) im Comic zu erzählen. Die Workshops können als Serie oder jeweils einzeln besucht werden.
Nach einer ersten Annäherung an das Feld „Geschichte im Comic“ steht im zweiten Workshop die Analyse einzelner konkreter Werke im Mittelpunkt, die eine große Spannbreite an Leserinnen und Leser ansprechen und zum Teil weit über die häufig genannte Zielgruppe der Kinder oder Jugendlichen hinausweisen. Im Herbst 2019 soll es dann im dritten Workshop an die Produktion eigener Comics gehen.

Wann und wo? 9. Mai 2019, 14 Uhr – 18 Uhr, Fabrique im Gängeviertel – Seminarraum

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Die Universität Hamburg trauert um Prof. Dr. Axel Schildt

Prof. Dr. Axel Axel Schildt, von 2002 bis 2017 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg und Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, ist am 5. April im Alter von 67 Jahren verstorben.

„Axel Schildt prägte und entwickelte das wissenschaftliche und öffentliche Profil der FZH nachhaltig. Seine überaus produktive Arbeitsweise, sein menschlicher, humorvoller und kollegialer Umgang beeindruckte uns immer sehr.“, so PD. Dr. Kirsten Heinsohn, stellvertretende Direktorin der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.

Axel Schildt wirkte in der zeitgeschichtlichen Forschung mit zahlreichen Publikationen, nationaler und internationaler Vernetzung und in vielen wissenschaftlichen Gremien und Beiräten. Weiterlesen

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Aufruf zur Beteiligung an der Vortragsreihe „Junge Hamburger Geschichtswissenschaft“im WS 2019/20

Doktorand*innen und Angehörige des Mittelbaus sind aufgerufen, sich an der zwölften Runde der Vortragsreihe „Junge Hamburger Geschichtswissenschaft“ (JHG) im Wintersemester 2019/20 zu beteiligen und so die Vielfalt der aktuellen geschichtswissenschaftlichen Forschung in Hamburg abzubilden.
Die JHG bietet jungen Wissenschaftler*innen am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg sowie auswärtigen Promovierenden, die zur Hamburgischen Geschichte arbeiten, eine Plattform zur Vorstellung ihrer Forschungsprojekte. Zugleich ist die JHG ein Ort des Austauschs mit Anderen und ein Raum für Begegnung und Vernetzung über die Grenzen der Arbeitsbereiche des Fachbereichs hinaus. Außerdem schafft die öffentliche Vorlesungsreihe die Gelegenheit, das eigene Thema einem breiten Publikum zu präsentieren. In den letzten Jahren hat die Vortragsreihe auch über die Presse außerhalb der Universität rege Aufmerksamkeit gefunden und konnten zahlreiche interessierte Zuhörende begrüßen.
Die Reihe wird im Wintersemester 2019/20 montags von 18 bis 20 Uhr stattfinden. Der Vortrag sollte 45 bis maximal 60 Minuten dauern. Anschließend bleibt Zeit zur Diskussion. Beiträge in Form eines Werkstattberichts sind genauso willkommen wie die Vorstellung weitgehend fertiger Projekte.

Wer sein Projekt in der JHG vorstellen möchte, schickt bitte bis zum 30. April 2019 einen Titel und ein kurzes Abstract des geplanten Vortrags (max. eine halbe Seite) an: jhg.geschichte@uni-hamburg.de

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Axel Beyer erhält Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie des Jahres 2019

Der Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie des Jahres 2019 geht an den Hamburger Fotografen Axel Beyer. In der Jurysitzung zum gemeinsam von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) und der Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) vergebenen Fotopreises wurde Axel Beyers Projekt „Temporäre Einsichten“ aus insgesamt 113 Bewerbungen ausgewählt. Der Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie besteht aus einem Arbeitsstipendium in Höhe von 8.000 € und ist im Herbst 2018 erstmals ausgeschrieben worden.
Den Ausgangspunkt von Axel Beyers Projektidee „Temporäre Einsichten“, die bis zum Sommer 2019 realisiert wird, bildet die permanente und an vielen Orten gleichzeitig verlaufende Veränderung der gebauten Stadtgestalt Hamburgs, wie sie für eine postindustrielle Metropole typisch ist. In seinen Arbeiten im Rahmen des Projekts will sich der Fotograf auf neue Sichtachsen und unverhoffte Einblicke in das Stadtbild konzentrieren, die sich durch den Abriss oder den Umbau von Gebäuden und Straßenzügen ergeben. Mit diesen temporär und räumlich begrenzten Einsichten auf Wohnräume, Hinterhöfe und Arbeitsorte soll eine Architektur der Stadt festgehalten werden, die den Blicken des Betrachters ansonsten verborgen bleibt. Weiterlesen

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Stader Jahrbuch 2018 „100 Jahre Novemberrevolution im Elbe-Weser-Raum“ erschienen

Das Stader Jahrbuch 2018 ist unlängst im Selbstverlag des Stader Geschichts- und Heimatvereins erschienen ud enthält diverse Aufsätze mit Hamburgbezug. Weiterlesen

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Nachwuchsworkshop zu Methoden der Landesgeschichte

Unter „Landesgeschichte“ wird gemeinhin diachrone Forschung über einen begrenzten, nächstgrößeren, politisch definierten Raum unterhalb der Staatenebene verstanden. Vor diesem Hintergrund wird sie seit jeher von einer Vielfalt methodischer Zugänge sowie interdisziplinärer Zusammenarbeit geprägt, sodass landeshistorische Forschung häufig die methodischen Möglichkeiten der Geschichtswissenschaft vorantreibt. Dabei besteht häufig eine enge methodische Zusammenarbeit zwischen der universitären Forschung und den regionalen Forschungslandschaften, den Archiven und der Geschichtsvermittlung. Da sich die Quellenbestände, Ansätze und Methoden jedoch auch regionenübergreifend gleichen, lässt ein deutschlandweiter Austausch der NachwuchswissenschaftlerInnen fruchtbare Ergebnisse erwarten.
Die Arbeitsgruppe Landesgeschichte möchte daher nun besonders den Austausch gerade junger LandeshistorikerInnen über die „Länder“grenzen hinaus fördern. Sie lädt Promovierende und PostDocs der Landesgeschichte vom 13.-14.12. nach Stuttgart ein, beim zweiten Nachwuchsworkshop der AG die methodischen Ansätze ihrer Vorhaben vorzustellen und diachron sowie vergleichend zu diskutieren. Unter dem Titel „Methoden der Landesgeschichte“ soll der Fokus auf Fragen der genutzten Quellengruppen und ihrer Problematik, der Methodik und der Auswertung und/oder des überregionalen Vergleichs bzw. eben gerade der regionalen Besonderheiten liegen.

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Hamburger Geodatenportal „Geo-Online“ erweitert

Was bislang nur mit einer aufwendigen Sonderauswertung möglich war, steht nun erstmals als kostenlose Funktion im Internet zur Verfügung: Ab sofort kann jeder die Zahl der Hamburgerinnen und Hamburger für eine individuell definierte Fläche innerhalb der Hanse­stadt abrufen.
Hierzu wurde das Portal „Geo-Online“ durch den Landesbetrieb Geoinformation und Vermes­sung (LGV) um ein entsprechendes Werkzeug „Einwohnerzahl abfragen“ erweitert. Das Werkzeug ermöglicht die Abfrage der Einwohnerzahlen innerhalb eines Kreises, Recht­ecks oder Vielecks. Als Ergebnis erhalten die Nutzerinnen und Nutzer dann die Anzahl der in diesem Bereich laut Melderegister lebenden Personen; derzeit zum Stand 31.12.2017. Die Anwendung kann kostenlos im Portal „Geo-Online“ des LGV genutzt werden.
Auftraggeber ist das Statistikamt Nord, das die Einwohnerzahlen, genauer die laut Meldere­gister lebenden Personen als Basis liefert.

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Hamburg feiert Helmut Schmidts 100. Geburtstag in der Elbphilharmonie

Helmut Schmidt war ein Verfechter des geeinten Europas. Die europäische Einigung steht daher im Mittelpunkt des Festaktes in der Elbphilharmonie. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher wird die Gäste begrüßen. Die Festreden halten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini. Julia Sen (NDR) wird zudem ein kurzes Interview mit dem Kuratoriumsvorsitzenden der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung, Peer Steinbrück, führen. Die musikalische Begleitung übernimmt das Ensemble Resonanz und die Big Band der Bundeswehr.

Als Abschluss und Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Geburtstag eines der bedeutendsten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts werden der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung das Lebenswerk des ehemaligen Innensenators, des Hamburger Ehrenbürgers und des fünften Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland in Musik, Wort und Bild würdigen.

Wann und wo? Samstag, 23. Februar 2019 um 11 Uhr in der Elbphilharmonie Hamburg

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Hamburger Volkshochschule wird 100 Jahre alt

Die Hamburger Volkshochschule feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. „Demokratie braucht Bildung“ – das Gründungsmotto der Hamburger Volkshochschule ist heute genauso aktuell wie vor 100 Jahren. Bildungssenator Ties Rabe gratuliert: „Die Hamburger Volkshochschule ist die größte Hamburger Institution für allgemeine Weiterbildung in Hamburg und damit unverzichtbarer Bestandteil unserer demokratischen Stadtgesellschaft. Mit über 8.800 Bildungsangeboten hat die Volkshochschule ein vielfältiges und an den Interessen der Hamburger orientiertes Programm. Die Idee der Volkshochschule ist heute so aktuell wie damals: Bildung als Schlüssel zur Teilhabe an Gesellschaft und Wirtschaft darf kein Privileg sein, sondern ist ein Menschenrecht. Deshalb gehören zum Aufgabenfeld der Volkshochschule in steigendem Maße auch Bildungsangebote für Zuwanderer.“

Im Zuge des demokratischen Aufbruchs 1918/19 nach dem ersten Weltkrieg erkämpften engagierte Demokraten in Hamburg das Recht auf „Bildung für alle“. Bereits am 28. März 1919 beschloss die erstmals demokratisch gewählte Hamburgische Bürgerschaft mit der neuen Regierungskoalition aus SPD und DDP auf ihrer dritten Sitzung die Gründung der Volkshochschule und der Universität Hamburg. Der erste Direktor der Volkshochschule war Rudolph Roß, späterer Erster Bürgermeister Hamburgs. Roß: „Es gibt keine dringlichere Aufgabe als politische Bildung.“ Die Bürgerinnen und Bürger sollten Dank der Bildung durch die Volkshochschule aktiv und selbstbestimmt an den kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben der Stadt teilhaben können.

Hier der aktuelle Plan zu allen Veranstaltungen: www.vhs-hamburg.de/100-jahre-vhs-bildung-fuer-alle
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„Hamburg besser machen“ startet

Hamburg ist für viele eine der schönsten Städte – bundesweit, europaweit, weltweit. Aber es gibt auch Dinge, die man sicher noch verbessern kann. In 37 Kneipengesprächen, in Akademien, in Schulen und auf der Website hamburgbessermachen.de haben interessierte Stadtbewohner*innen nun die Möglichkeit sich auszutauschen und gemeinsam mit Moderator*innen, Expert*innen und ZEIT-Redakteur*innen Vorschläge zu erarbeiten, mit denen sich konkrete Probleme der Stadtgesellschaft lösen lassen. Machen Sie Vorschläge für ein besseres Hamburg!

Gemeinsam sollen Ideen gesammelt und entwickelt werden. Am 11. Juni 2019 werden die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit im Körber-Forum präsentiert und mit Vertreter*innen der Hamburger Politik und Verwaltung diskutiert.

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