Forschungslandkarte Nachhaltigkeit der Universität Hamburg

Die Forschungslandkarte Nachhaltigkeit ist eine digitale Plattform, die die Vielfalt und das Innovationspotenzial nachhaltigkeitsbezogener Forschung aller Fakultäten bündeln und sichtbar machen soll. Damit kann die Plattform als Grundlage für die Systematisierung und Weiterentwicklung eines integrierten Nachhaltigkeitsprofils der UHH fungieren.

Aktuell sind über 460 Projekte auf der Landkarte eingetragen, die nach Fakultäten sowie nach Themen geclustert sind. Die Themencluster orientieren sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen.

Die Karte soll kontinuierlich ausgebaut werden, sodass weitere Projekte mit Nachhaltigkeitsbezug jederzeit ergänzt werden können. Nutzen Sie die Gelegenheit und tragen Sie Ihre Projekte über das Online-Formular ein.

Bitte wenden Sie sich mit Rückfragen direkt an das Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität.

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Kulturhaus Eppendorf, Stadtteilarchiv Eppendorf und Martinierleben verschmelzen zu Eppendorfer Soziokultur e.V.

Anfang 2019 wird das Stadtteilarchiv Eppendorf umziehen in das ehemalige Krankenhaus Bethanien, das ab dann martini44 heißen wird. Vor diesem Hintergrund haben sich die Vorstände von Kulturhaus Eppendorf, Stadtteilarchiv Eppendorf und MARTINIerLEBEN über ein neues Kooperationsmodell Gedanken gemacht. Die Zusammenarbeit der drei Vereine ist schon seit Jahren eng – inhaltlich, personell und organisatorisch. Es gibt inhaltliche Unterschiede der Vereinsprofile, aber auch diverse Überlappungen.

Als Ergebnis dieses Prozesses haben die Vorstände ihren Mitgliedern einen Zusammenschluss im Rahmen einer „Verschmelzung“ vorgeschlagen, welchem bei Mitgliederversammlungen der drei Vereine zugestimmt wurde. Nun werden der Verein Stadtteilarchiv Eppendorf und der Verein Martinierleben in den Verein Kulturhaus Eppendorf aufgenommen. Der „Gesamt-Verein“ hat dafür die Satzung erweitert und gliedert sich in Zukunft in drei Bereiche (Kultur,Geschichte, Gemeinwesenarbeit). Er wird umbenannt in Eppendorfer Soziokultur e.V.
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1910: Die Amerika-Rückwanderer in der Anstalt Friedrichsberg. Eine Dokufiktion.

Kunst, Wissenschaft und Geschichte gehen Hand in Hand, um in einer dokufiktionalen Inszenierung im Medizinhistorischen Museum Hamburg von unbekannten Schicksalen zu erzählen: von den Amerika-Auswanderern, die 1900-1914 an der US-Grenze wegen angeblicher Geisteskrankheit abgewiesen und auf dem Weg zurück Patient*innen in der Hamburger Anstalt Friedrichsberg wurden.
„Gebt mir Eure Müden, Eure Armen, Eure geknechteten Massen“ – so lautet seit 1886 der Ruf der amerikanischen Freiheitsstatue in die Welt. Als ihm auch zwischen 1900 und 1914 tausende Auswanderer folgen, kommt allerdings nicht jeder an ihr vorbei. Die Beamten der Immigrationsbehörde verhindern an der US-amerikanischen Grenze die Einreise hunderter Glückssuchender oder weisen sie nachträglich aus; einige von ihnen mit der Begründung, „geisteskrank“ zu sein – zu Recht oder Unrecht. Die Schifffahrtsgesellschaften bringen diese Abgewiesenen zurück in ihre Heimatländer – und der Weg führt sie zunächst nach Hamburg in die Anstalt Friedrichsberg. Die Schicksale der „geisteskranken Rückwanderer“ – wie sie in den Akten genannt werden – sind vielfältig und wurden durch die Friedrichsberger Ärzte in den Krankenakten festgehalten. Diese lagern noch heute im Archiv des Universitätsklinikums Hamburg.
Basierend auf den Dokumenten hat sich ein Team von Theaterschaffenden zusammengefunden, um dieses Konvolut aus Migrations-, Psychiatrie- und Stadtgeschichte von Schicksalen besonderer Dimension – von denen, für die Hamburg kein Tor zur Welt war, sondern ein Warteraum auf dem Weg zurück in eine Heimat, die sie nicht mehr wollte – zu erzählen.
Wann und wo? 30.11. – 9.12. je Fr. bis So. um 20 Uhr im Medizinhistorischen Museum

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Die Spur von 1968: Die „roten Kinderbücher“

Utopie, Protest, terroristische Aktionen, Resignation und den langen Marsch durch die Institutionen – unter dem Schlagwort „1968“ zusammengefasst – gab es auch in der Kinder- und Jugendliteratur. Von 1965 – 1975 entwickelten Rote Zellen in Universitätsstätten, experimentierfreudige Autor*innen, Illustrator*innen und wagemutige Verlage sozialistische und antiautoritäre Kinder- und Jugendbücher. Politische Indoktrination, ästhetischer Hedonismus – unterschiedliche Gesellschaftsprogramme wurden vorprogrammiert. Gewalt wurde zum Thema, der Prager Frühling auch in der Kinderliteratur zu Grabe getragen. Das Private ist nun auch in Kinderbüchern politisch und umgekehrt. Hamburg spielte dabei mit. Was ist daraus geworden? Zeigt der Jugendbuchmarkt bis heute nachvollziehbare Entwicklungen, die damals ihren Anfang nahmen? Wo sind die Spuren von „1968“ bei Hamburgs Autoren, Illustratoren, Verlagen, Buchhandlungen und Bibliotheken auszumachen?

Mit Erinnerung und Analyse geht die Hamburger Bibliothek- und Informationswissenschaftlerin Prof. Birgit Dankert (*1944) diesen Fragen nach. Eine kleine Ausstellung sozialistischer und antiautoritärer Kinder- und Jugendbücher aus den Beständen der Gottfried Wilhelm Leibniz-Bibliothek Hannover, Sammlung Dankert, ergänzt den Vortrag.

Wann? Montag, 12.11.18 um 19 Uhr
Wo? Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4

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Hamburg bekommt einen Fotopreis!

Ab 1. Oktober 2018 wird das Stipendium „Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie“ erstmals ausgeschrieben. Die Stiftung Historische Museen Hamburg vergibt es jährlich zusammen mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen zu Ehren des Hamburger Fotografen Georg Koppmann (1842-1909). Der Preis wird vergeben für eine künstlerisch-dokumentarische Auseinandersetzung mit dem Stadtbild Hamburgs und seinen Veränderungen.

Die rasante Entwicklung Hamburgs zur Großstadt seit dem Großen Brand von 1842 ist von dem damals neuen Medium der Fotografie intensiv begleitet worden. Mit der Beauftragung des Hamburger Fotografen Georg Koppmann zur kontinuierlichen Dokumentation der Veränderungen des Stadtbilds durch die Baudeputation 1874 wurde dies auch als eine öffentliche Aufgabe angesehen. Bis zu seinem Tod 1909 hielt Koppmann so einschneidende Vorgänge wie den Abriss der Kehrwieder-Wandrahm-Viertel und den Bau der Speicherstadt in mehreren tausend Aufnahmen fest. Auch von anderen Fotograf*innen sammelte die Baudeputation Ansichten der Stadt. 1928 wurde die fotografische Dokumentation des Stadtbildes mit der Einrichtung der Landesbildstelle amtlich institutionalisiert und bis 2015 kontinuierlich fortgesetzt. In dieser Tradition, die mit Namen wie Georg Koppmann, Willi Beutler oder Fritz Kempe verbunden ist, steht der Preis für Hamburger Stadtfotografie.

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Die Hamburg-Sammlung im Lesesaal

Über 13.000 Bände regionalkundlicher und regionalgeschichtlicher Literatur zu Hamburg und ganz Norddeutschland sind an ihrem neuen Standort angekommen: im Lesesaal 1, ganz in der Nähe des Eingangsbereichs. Der Bestand des ehemaligen Hamburg-Lesesaals ist dorthin umgestellt worden, um ihn sichtbarer und leichter zugänglich zu machen. Einzige Ausnahme: die kompletten Serien landesgeschichtlicher Zeitschriften von außerhalb Hamburgs sind magaziniert worden, um Platz zu schaffen für eine noch umfangreichere Aufstellung der eigentlichen Hamburg-Literatur. Auch die Bände des Hamburger Abendblatts sind bis zum Jahrgang 2017 am neuen Standort wieder verfügbar – für die Zeit sind die E-Paper des Abendblatts und seiner Regionalausgaben an den PCs in den Räumlichkeiten der SUB mit einer Verzugszeit von acht Tagen zu lesen.

Die Beratungszeiten sind geblieben: Mo Di 11-13, Mi-Fr 13-15 Uhr. Ein moderner Informationsplatz mit ausklappbarem und abschließbarem Tisch wurde installiert. Für telefonische Anfragen steht durchgehend der Anrufbeantworter der Hamburg-Sammlung unter 040 42838 5860 zur Verfügung. Schriftliche Anfragen können an das Funktionspostfach landesbibliothek@sub.uni-hamburg.de gerichtet werden. In den Katalogen der SUB wird der neue Standort unter „Staats- und Universitätsbibliothek – Lesesaal / Hamburg-Sammlung“ geführt.

Den Weg zur Hamburg-Sammlung weisen zum einen ein Info-Screen im Eingangsbereich des Lesesaals 1, der die vielfältigen Angebote der SUB als Landesbibliothek darstellt. Zum anderen werden die Regale der Hamburg-Sammlung demnächst mit einem eigenen Logo erkennbar gemacht. Nahe dem Info-Point und bei der Stadtteilliteratur im Regal sind aktuelle Flyer zu Veranstaltungen, Museen, Stadtteilarchiven und Geschichtswerkstätten in und um Hamburg zu finden.

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Der Hafenärztliche Dienst feiert 125-jähriges Bestehen

Der Hafenärztliche Dienst (HÄD) feiert Jubiläum: Seit 125 Jahren sorgen seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Infektions- und Gesundheitsschutz im Hamburger Hafen – und nehmen diese Aufgabe seit 1962 auch am Flughafen der Hansestadt wahr. Hamburgs Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks würdigte dieses Jubiläum im Seemannsclub Duckdalben der Deutschen Seemannsmission im Rahmen eines Empfangs.

„Die Gründung des Hafenärztlichen Dienstes vor 125 Jahren war eine richtungsweisende Entscheidung – seine Einrichtung hat sich bewährt. Gerade im Zeitalter der Globalisierung ist ein effektiver Infektions- und Gesundheitsschutz im Hafen und am Flughafen unverzichtbar“, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks.

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Tagungsbericht “Confronting the Colonial Past!” (28.2.-2.3.18)

Hamburg as a mayor transportation hub was key in establishing the German colonial empire. Various sites of memory bear witness to the City’s colonial legacy. Lieux de Memoire like the University of Hamburg (founded as the “Colonial Institute” in 1908) or the Baakenhafen from where Lothar von Trotha and his “Schutztruppe” embarked to commit the Herero-Nama-Genocide, 1904-1908. In 2014, the City of Hamburg founded the Research Centre Hamburg’s (post-)colonial legacy at the University of Hamburg to research and evaluate the cities violent colonial past. The conference “Confronting the Colonial Past!” explored discourses of colonial violence and visuality plus the interconnections of colonialism and globalization, and put a spotlight on (contemporary) (post-)colonial representations as well as on discourses of commemoration.

Jürgen Zimmerer (Hamburg), director of the Research Centre, opened the conference with a programmatic introduction that classified colonialism as a dynamic form of proto-globalization. Zimmerer highlighted that Hamburg represented the economic and cultural dimension of German colonialism and that the city was full of these colonial traces. Uncharted lieux de mémoire like Hagenbecks Zoo with its “Human Zoo”-exhibitions or the Chamber of Commerce that have to be identified and historically contextualized. Zimmerer emphasized that the University of Hamburg was a pillar of colonial power before it also became a site of critical engagement with colonial history in 1967/68 with the demolition of the Wissmann-Memorial, and that it now had to play an active part in establishing a city wide postcolonial memory concept as well as in the process of reconciliation.

Den vollständigen Tagungsbericht können Sie hier lesen.

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Urban Data Hub: Hamburg auf dem Weg zur digitalen Stadt

Daten aus den Bereichen Verkehr, Umwelt, Soziales und Wirtschaft sollen auf einer urbanen Datenplattform miteinander verknüpft und auch in Echtzeit auswertbar werden. Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und die HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) bilden die gemeinsame Kompetenzstelle für urbanes Datenmanagement, den „Urban Data Hub Hamburg (UD-HUB)„, der im Rahmen der Senatsstrategie „Digitale Stadt“ umgesetzt wird.

Die urbane Datenplattform UD-HUB soll städtische Daten so miteinander verknüpfen, dass sie vielfach sogar in Echtzeit im Internet abgefragt werden können. Darüber hinaus erforschen die beiden Partner unter der Leitung des LGV weitere Entwicklungsbedarfe und konzipieren innovative, digitale Dienste, die verschiedene Nutzergruppen von der Zivilgesellschaft über die Wirtschaft bis hin zu Wissenschaft und Verwaltung unterstützen können. Der einfache Zugang und die hohe Aktualität der Daten ermöglichen den Nutzerinnen und Nutzern künftig jederzeit schnelle Analysen und damit zügige Entscheidungen.

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Edition Nautilus erhielt den Zillmer-Verleger Preis

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Der K.-H. Zillmer-Verlegerpreis zeichnet verdienstvolles verlegerisches Handeln aus. Mit dem Preis ehrt die Karl-Heinz Zillmer-Stiftung unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung seit 1994 alle zwei Jahre Personen des literarischen Lebens, „die sich durch besonders mutige und weitreichende Entscheidungen und großen persönlichen Einsatz um die Literatur verdient gemacht haben“.

Hamburger Verlag Edition Nautilus ist der Preisträger für 2018. In dem Kleinverlag erscheinen unter anderem die Werke der britischen Feministin Laurie Penny, der Hamburger Aktivisten Niels Boeing und Christoph Twickel und des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel.

(Quelle: dpa und Edition Nautilus)

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