Festliche Verleihung des Lessing-Preises 2021 an Uwe Timm und Birgit Weyhe im Thalia Theater (23.01.)

Am 23. Januar überreicht Kultursenator Carsten Brosda den mit 10.000 Euro dotierten Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg an den Schriftsteller Uwe Timm (unter anderem „Morenga“, „Die Entdeckung der Currywurst“, „Am Beispiel meines Bruders“, „Ikarien“) und das mit 5.000 Euro dotierte Lessing-Stipendium an die Comiczeichnerin Birgit Weyhe (unter anderem „Im Himmel ist Jahrmarkt“, „Madgermanes“). Die Preisverleihung findet am kommenden Sonntag zu Beginn der Lessingtage im Thalia Theater statt.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Ob mit Sprache oder mit Bildern: Uwe Timm und Birgit Weyhe gehören zu den großen Erzählerinnen und Erzählern unserer Zeit, weil ihr Denken frei ist, weil sie empathische Wesen sind und weil sie mit ihrer Vorstellungskraft das Leben ihrer Leserinnen und Leser bereichern möchten. Damit sind ihre Werke dem Lessing’schen Ideal der Aufklärung überaus nahe. Ich gratuliere dem Preisträger und der Stipendiatin sehr herzlich zu ihren Auszeichnungen.“

Die Laudatio auf Uwe Timm hält die Literaturkritikerin Maike Albath, für Birgit Weyhe spricht Anke Feuchtenberger, Professorin für Illustration und grafisches Erzählen. Neben Grußworten von Thalia-Intendant Joachim Lux und Kultursenator Carsten Brosda erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches musikalisch-literarisches Programm, moderiert von der NDR-Autorin Natascha Geier.

Der mit 10.000 Euro dotierte Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg gehört zu den traditionsreichsten Kulturpreisen und wurde 1929 vom Senat anlässlich des 200. Geburtstages von Gotthold Ephraim Lessing gestiftet. Er wird alle vier Jahre verliehen. Zusätzlich wird das mit 5.000 Euro dotierte Stipendium des Lessing-Preises an Hamburger Autorinnen und Autoren vergeben. Die Preisträger und Preisträgerinnen sollen sich im Sinne Lessings den Maximen der Aufklärung verpflichtet fühlen und sie in ihrer geistigen Arbeit zum Ausdruck bringen. 2017 ging der Lessing-Preis an die Philosophin Juliane Rebentisch und das Stipendium an die Autorin Nino Haratischwili.

Die Preisverleihung findet statt am:

Sonntag, 23. Januar 2022, 11.00 Uhr

Thalia Theater, Alstertor, 20095 Hamburg Für die Veranstaltung erhalten Sie kostenlose Tickets beim Thalia Theater: https://www.thalia-theater.de/stueck/lessing-preis-2021-2021

Quelle: Behörde für Kultur und Medien

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„Fedder geht’s nicht“: Jan-Fedder-Promenade am Hafen offiziell eingeweiht

Die bislang nicht offiziell benannte Uferpromenade am Hafen zwischen Landungsbrücken und Baumwall trägt jetzt den Namen des beliebten Hamburger Volksschauspielers und Ehrenkommissars der Polizei Hamburg. An seinem heutigen Geburtstag wurde die Jan-Fedder-Promenade von Witwe Marion Fedder, Innensenator Andy Grote, Umweltsenator Jens Kerstan und Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer offiziell eingeweiht. Weiterlesen

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„Juden brauchen wir hier nicht“ – Sonderausstellung (Polizeimuseum, 24.10-21.11.2021)

Sie wurden entlassen, gedemütigt, bedroht, verfolgt, deportiert oder ermordet. Auch die Polizei Hamburg duldete zur Zeit des Nationalsozialismus keine Juden in ihren Reihen. Erstmals erinnert eine Ausstellung im Polizeimuseum an Hamburgs jüdische Polizeibeamte.

Die Lebenswege von mehr als 46 jüdischen oder mit Jüdinnen verheiratete Polizisten und Polizeimitarbeiter hat Martin Bähr, Kriminaldirektor a.D., drei Jahre lang erforscht. Sein Fazit: „Fast alle wurden nach der Machtergreifung aus der Polizei entlassen. Diejenigen, die nicht nach Südamerika oder Palästina emigrierten, oder vor Kriegsbeginn ausreisen durften, wurden deportiert und ermordet, mussten Zwangsarbeit leisten oder fielen der Euthanasie zum Opfer“.

Anlässlich des Gedenkjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zeigt das Polizeimuseum Hamburg vom 24. Oktober bis 21. November 34 dieser Biografien, um dieses dunkle Kapitel Hamburger Polizeigeschichte ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Die Ausstellung im Polizeimuseum Hamburg beschränkt sich nicht allein auf die Darstellung der Biografien. Sie zeigt auch, wie die Polizei in der Weimarer Republik, während des Nationalsozialismus und in den Anfangsjahren der Bundesrepublik mit Mitarbeitern umgegangen ist. Ebenso gewährt sie Einblicke in den Polizeiapparat, den Arbeitsalltag und zeigt auf, welchen Einfluss die jeweilige Staatsform auf die Polizei Hamburg hatte.

Mit dem Ausruf „Juden brauchen wir hier nicht“ – dem Titel der Ausstellung – wurde der Hamburger Polizeihauptwachmeister Rudolf Cracauer  nachweislich gedemütigt.

Quelle: Polizeimuseum Hamburg

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Hamburger Geschichtswerkstätten kennenlernen: Im aktuellen „TIEDENKIEKER. Hamburgische Geschichtsblätter“, Nr. 12, 2021, stellen sich zehn Geschichtswerkstätten mit ihren Projekten und Entstehungsgeschichten vor

Der Verein für Hamburgische Geschichte (VHG) veröffentlicht neben seiner wissenschaftlichen „Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte“ (ZHG) jedes Jahr kleinere Beiträge zur hamburgischen Geschichte im „Tiedenkieker. Hamburgische Geschichtsblätter“ – Die aktuelle Ausgabe Nr. 12, 2021, ist als Themenheft konzipiert und wurde im inhaltlichen Teil vollständig von Hamburger Geschichtswerkstätten gestaltet. 

Aus dem Editorial:

In zehn Einzelbeiträgen erfahren Sie mehr über die Geschichtswerkstatt Barmbek, das Kultur- & Geschichtskontor Bergedorf, die Geschichtswerkstatt Billstedt, das Stadtteilarchiv Bramfeld, die Galerie Morgenland in Eimsbüttel, die Geschichtswerkstätten Eppendorf und Finkenwerder, die Willi-Bredel-Gesellschaft in Fuhlsbüttel, die Geschichtswerkstatt Hamburg-Horn und das Stadtteilarchiv Ottensen.
Das ist die Hälfte von derzeit 20 Geschichtswerkstätten, die als Vereine im Dachverband Geschichtswerkstätten Hamburg e.V. organisiert sind. (…) Die inhaltliche Ausrichtung der Beiträge haben die Geschichtswerkstätten und Stadtteilarchive selbst gewählt. Die Bandbreite reicht von Darstellungen der Aktivitäten im zeitlichen Verlauf ihres Bestehens über die Vorstellung einzelner Projekte bis hin zu aktuellen Fragestellungen, die sich aus der Veränderung der Infrastruktur der Stadtteile ergeben (Stichwort: Denkmalschutz versus Investoreninteressen). Eine Besonderheit ist der Beitrag der Geschichtswerkstatt Eppendorf, die ihr Entstehen vor allem der Beschäftigung mit Wolfgang Borchert verdankt. Anlässlich seines 100. Geburtstags in diesem Jahr steht seine Lebensgeschichte im Zentrum des Textes.

Inhalt:

Lena Langensiepen:
Geschichte im Stadtteil erforschen – Die Entstehung der
Hamburger Geschichtswerkstätten und Stadtteilarchive in den 1980er Jahren

Reinhard Otto:
„Grabe, wo du stehst“

Jürgen Kinter:
Auf Barmbeks Spuren –
Zur Arbeit der Geschichtswerkstatt Barmbek

Caroline Bergen:
Das Kultur- & Geschichtskontor in Bergedorf –
die etwas andere Geschichte

Ralph Ziegenbalg:
Billstedt: spannende Geschichte und ganz viel mehr

Gudrun Wohlrab:
„War früher alles schwarzweiss?“ –
Historisches Kinderprojekt der Geschichtswerkstatt Stadtteilarchiv Bramfeld

Jörg Petersen:
Geschichtswerkstatt Eimsbüttel (GWE) – Morgenland e. V. –
„Eimsbüttel war immer etwas Besonderes!“

Sabine Maurer:
Wolfgang Borchert und die Geschichtswerkstatt Eppendorf

Peter Kaufner:
Finkenwerder Geschichtswerkstatt e.V.
Vormals Finkenwerder Arbeitskreis Außenlager Deutsche Werft des KZ Neuengamme

Holger Schultze:
Willi-Bredel-Gesellschaft – Geschichtswerkstatt e.V.

Gerd Rasquin und Gerd von Borstel:
Geschichtswerkstatt Horn
Vergessene Hamburger Geschichte: Der erste Zoologische Garten Deutschlands lag in Horn

Anne Frühauf, Helmut Krumm, Gerd Riehm, Burkhart Springstubbe:
Stadtteilarchiv Ottensen – Geschichtswerkstatt für Altona e.V.
Wenn gelebtes Erbe auf „Investors First!“ trifft

Nachrichten aus dem Verein:

Rainer Nicolaysen:
Jahresbericht 2020/2021

Claudia Thorn:
Ein Vorbild.
Zum Tod von Dr. Dr. h.c. Renate Hauschild-Thiessen

Der aktuelle Vorstand

Unsere Förderer und Neumitglieder

Interesse?
Auch Nichtmitglieder können den TIEDENKIEKER beim VHG für € 3,- beziehen.

Kontakt über die Geschäftsstelle (vfhg@hamburg.de).
Weitere Infos über den Verein, seine Publikationen und Aktivitäten:  https://vfhg.de/

Der TIEDENKIEKER wird von der Staats- und Universitätsbibliothek digitalisiert. Zugänglich im Volltext sind alle Bände mit Ausnahme der letzten drei Jahrgänge: https://digitalisate.sub.uni-hamburg.de/de/nc/detail.html?tx_dlf%5Bid%5D=2601&tx_dlf%5Bpage%5D=1&tx_dlf%5Bpointer%5D=0

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Die Ausstellung „50 Jahre Städtebauförderung in Hamburg“ eröffnet (14.09.-16.10.)

Hamburg begeht in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Die Bund-Länder-Städtebauförderung wird 50 Jahre. Das Städtebauförderungsgesetz von 1971 mit der gemeinsamen Bund-Länder-Finanzierung markierte den Anfang der bis heute erfolgreichen Stadterneuerung in Deutschland. Dieser widmet die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen eine eigene Ausstellung, die von Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt eröffnet wurde.

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Von Beginn an übernahm Hamburg eine Vorbildfunktion bei der Umsetzung der Städtebauförderung – vom frühen Leitbild einer behutsamen Stadterneuerung über die Anfänge der Sozialen Stadt bis zum heutigen Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Die Ausstellung „50 Jahre Städtebauförderung in Hamburg“ gibt lebendige Einblicke in die Vielfalt und Entwicklung der Hamburger Städtebauförderung der letzten fünf Jahrzehnte und wagt einen Ausblick in die Zukunft.“

Die Ausstellung „50 Jahre Städtebauförderung in Hamburg“ ist bis 16. Oktober 2021 im Foyer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Neuenfelder Str. 19, öffentlich und kostenfrei zu sehen. Gruppen ab fünf Personen melden sich bitte unter Telefon 040 42840 2328 oder unter rise@bsw.hamburg.de an. Geführte Gruppen können die Ausstellung, nach vorheriger Anmeldung, bis zum 15. November besichtigen.

Öffnungszeiten der Ausstellung in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen: Montag bis Freitag 14:00 – 19:00 Uhr, Samstag 12:00 – 17:00 Uhr.

Hinweis: Am 24.09. bleibt die Ausstellung geschlossen.

Veranstaltungen zu „50 Jahre Städtebauförderung in Hamburg“ vom 12. September bis 2. Oktober 2021

In zahlreichen Veranstaltungen und Rundgängen können alle Interessierte zudem beispielhaft Quartiere und Projekte der Integrierten Stadtteilentwicklung vor Ort kennenlernen. Auch die Projekte des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ laden ein und bieten interessante Veranstaltungen an. Außerdem präsentiert sich das Modellvorhaben „Mitte machen“. Informationen gibt es unter www.t1p.de/50-Jahre-Staedtebaufoerderung-in-Hamburg.

Für den Besuch der Ausstellung sowie der Veranstaltungen und Rundgänge gelten die aktuellen Pandemiebestimmungen.

Quelle: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

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Umgang mit kolonialen Straßennamen in Hamburg (16.-17. 09.)

Das Staatsarchiv Hamburg veranstaltet am 16. und 17. September 2021 ein Symposium zum Thema „Umgang mit kolonialen Straßennamen in Hamburg“. Expert:innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft sind eingeladen, ihre Sichtweisen einzubringen und Möglichkeiten des Umgangs zu diskutieren. Langfristig strebt die Stadt Hamburg an, eine Strategie zu entwickeln, wie sie mit kolonialen Straßennamen umgehen soll.

Kultursenator Dr. Carsten Brosda wird im Rahmen einer Podiumsveranstaltung am Freitag mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Aktivistinnen und Aktivisten diskutieren, wie die Stadt Hamburg mit kolonialen Straßennamen umgehen kann.

Den Auftakt des Symposiums bilden eine wissenschaftliche Einführung in die deutsche Kolonialgeschichte von Expertinnen und Experten aus Tansania, Namibia und Deutschland sowie ein Podiumsgespräch zum Thema Dekolonisierung der Stadt. Weitere Veranstaltungen beleuchten den verwaltungsrechtlichen Aspekt bei Straßenbenennungen und den Ablauf vom Namensvorschlag bis zum Aufstellen eines Straßenschildes. Anhand von Fallbeispielen wird dargestellt, welche Formen des Umgangs mit belasteten Straßennamen möglich sind, und welche Vorschläge für neue Straßennamen es gibt.

Eine Anmeldung bis zum 15. September 2021 ist erforderlich unter: verkehrsflaechenbenennung@bkm.hamburg.de.

Das Symposium findet per ZOOM statt.

Das aktuelle Programm und weitere Informationen unter: https://www.hamburg.de/bkm/strassennamen/15345630/symposium-koloniale-strassennamen/

Kontakt

E-Mail: verkehrsflaechenbenennung@bkm.hamburg.de

Quelle: Umgang mit kolonialen Straßennamen in Hamburg. In: H-Soz-Kult, 07.09.2021, <www.hsozkult.de/event/id/event-112679>.

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Tag des offenen Denkmals im Stadtteilarchiv Ottensen (12.09.)

Zum Tag des offenen Denkmals 2021 öffnet das Stadtteilarchiv Ottensen die Türen für Besucher und führt durchs Viertel!

Der diesjährige Tag des offenen Denkmals am 12. September 2021 steht unter dem Jahresthema „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“. Im Stadtteilarchiv Ottensen können die Besucher in der ehemaligen Drahtstiftefabrik eine Vorführung der historischen Maschinen in Betrieb, einen kleinen Rundgang entlang der Zeißstraße zum Thema „Sein & Schein – Wohnen in Altona“ und einen längeren Rundgang entlang der Harkortstraße/Neue Mitte Altona zum Thema „Der Zug ist abgefahren“ erleben.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://stadtteilarchiv-ottensen.de/termine/

Das vollständige Programm zum Tag des offenen Denkmals 2021 findet Ihr hier: https://www.denkmalstiftung.de/docs/isi_doc/tdod-21_hamburg_programm.pdf

Quelle: Stadtteilarchiv Ottensen

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Stella Roberts ist die Preisträgerin des Barbara Kisseler Theaterpreises 2021

Der mit 50.000 Euro dotierte Barbara Kisseler Theaterpreis wird in der Regel auf Vorschlag einer anonymen Jurorin oder eines anonymen Jurors für eine gelungene Spielzeit oder herausragende Inszenierungen einer Spielzeit vergeben. Da die Spielzeit 2020/21 pandemiebedingt weitgehend ausfallen musste, wird für diese Spielzeit eine Idee prämiert, die mit dem Preisgeld möglichst noch in diesem Herbst umgesetzt werden kann. Unter den eingesandten Bewerbungen hat sich die anonyme Person für das Projekt „Der fröhliche Fischer“ der Hamburger Schauspielerin Stella Roberts entschieden. Eine Idee, die Theater mit einem ungewöhnlichen, bisher unentdeckten Aufführungsort besonders kreativ verbindet.

In der Begründung des Jurors/der Jurorin heißt es: „Originalität, Mut und Initiative sind für mich relevante Aspekte Theater zu machen. Das Projekt ‚Der fröhliche Fischer‘ von Stella Roberts überzeugt durch die originelle Wahl des Spielorts: Der Leuchtturm ein sinnlicher, theatraler Ort, an dem es besonders reizvoll ist Theater entstehen zu lassen und anzuschauen. Inhaltlich verknüpft Stella Roberts in ihrer Projektidee die Isolation eines Menschen mit diesem außergewöhnlichen Ort. Die Aktualität des Themas in Verbindung mit der Sinnlichkeit des Spielorts machen mich sehr neugierig auf die Umsetzung dieses Theaterprojekts. Darüber hinaus möchte ich den Mut und die Initiative, eine solche Theaterproduktion zu realisieren, mit dem diesjährigen Barbara Kisseler Theaterpreis unterstützen.“

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Der Barbara Kisseler Theaterpreis unterstützt in diesem Jahr erstmalig die Realisierung einer Produktionsidee, die einen außergewöhnlichen Spielort in Hamburg theatral in Szene setzt. Dass mit ‚Der fröhliche Fischer‘ von Stella Roberts jetzt eine Idee gewürdigt wird, die einen Leuchtturm am Hamburger Elbstrand bespielen wird, könnte passender nicht sein: So wie der Leuchtturm Orientierung in der Dunkelheit gibt, setzt der Barbara Kisseler Theaterpreis gerade jetzt zum Wendepunkt der Corona-Pandemie ein strahlendes Signal für einen Neustart voller Kreativität und Ideenreichtum in unserer Stadt. Die künstlerische Bespielung des Leuchtturms kann dabei auch wunderbar als Symbol verstanden werden, die wegweisende Bedeutung von Kunst und Kultur auch in Krisenzeiten nicht aus den Augen zu verlieren.“

Henrike Reemtsma: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung von Stella Roberts‘ Projekt, das Hoffnung macht, nach dieser Spielzeit, die keine war. Ein Theaterstück im Freien, eigens erdacht für diesen Hamburger Ort. Ein Leuchtturmprojekt das zum Leuchtturm werden kann. Nun sind wir gespannt auf die Umsetzung.“

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird im Andenken an die im Oktober 2016 verstorbene Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler verliehen und unterstützt von der Hermann Reemtsma Stiftung und jährlich vergeben. Mit dem Theaterpreis wird die Bedeutung und Qualität insbesondere der Privattheater und der Freien Gruppen in Hamburg gewürdigt. Er ist zugleich Würdigung und Ansporn für all diejenigen Theater, die die vielfältige Hamburger Theaterlandschaft mit mutigen und begeisternden Stücken bereichern.

Ganz im Sinne von Barbara Kisseler macht immer ein anonymer Juror oder eine anonyme Jurorin einen Vorschlag, wer den Preis verdient hat. Für die kommende Spielzeit wird jetzt eine neue Person benannt, die Ihren Vorschlag für die Spielzeit 2021/22 im Sommer 2022 vorlegen wird.

Quelle: Behörde für Kultur und Medien

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Dauerausstellung „Schmidt! Demokratie leben“ eröffnet am 19. Juni 2021

Ab Samstag, 19. Juni, wird neue Helmut-Schmidt-Ausstellung „Schmidt! Demokratie leben“ in der Schmidt-Stiftung eröffnet.

Die Ausstellung erinnert an einen der größten deutschen Staatsmänner des 20. Jahrhunderts und sie wirft Schlaglichter auf Konfliktthemen vor allem der 1970er- und 1980er-Jahre und vermittelt Einblicke in ein Jahrhundert deutscher und internationaler Zeitgeschichte.

Adresse: Helmut Schmidt-Forum, in der Hamburger Innenstadt, Kattrepel 10, 20095 Hamburg.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 11 bis 17 Uhr

Eintritt: Der Eintritt ist frei.

Covid19-Schutzbestimmungen:Corona-bedingt ist eine Voranmeldung erforderlich! Halten Sie während des Ausstellungsbesuchs Abstand und tragen Sie eine medizinische Maske. Es gelten die aktuellen Covid19-Schutzbestimmungen der Freien und Hansestadt Hamburg.

Mehr Infos über die Ausstellung und Helmut Schmidt finden Sie hier.

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THE GATE – ein Kunstspaziergang mit Audiothek in der HafenCity

Mit THE GATE geht man der Frage nach, wie städtische Identität entsteht. Dabei können Besucher*innen mit ganz unterschiedlichen Interessen die Hamburger HafenCity als Stadt gewordene Vision vom „Tor zur Welt“ entdecken und gleichzeitig neue Perspektiven auf Kunst und Kultur im urbanen Raum kennenlernen.

Die zweiteilige Ausstellung im Stadtraum macht sich die Deutungsvielfalt der Metapher zunutze und folgt ihren Spuren dort, wo sich die Stadt mit sich selbst befasst: in der HafenCity. In Europas größtem innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekt sollen Traditionsbewusstsein und Innovationsstreben miteinander versöhnt werden, dort wird die aktuellste Vision vom „Tor zur Welt“ in gebauten Raum übersetzt.

Im je eigenen Format zeigen die beiden Teile von THE GATE die HafenCity als einen sich ständig wandelnden Organismus, in dem Gebäude und Menschen sich wechselseitig beeinflussen. Die fünf übergreifenden Kapitel Kontrolle, Limbo, Paradies, Potenz und Übersee verbinden eine lokal verortete Audiothek und einen Kunstparcours, der in 16 Stationen durch die HafenCity führt.

THE GATE
Ab 04. Juni 2021 bis 30. September 2021

Eintritt frei

Die Audiothek steht ab dem 04. Juni 2021 kostenlos in den im App -Stores zum Download bereit.

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