Die Hamburg-Sammlung im Lesesaal

Über 13.000 Bände regionalkundlicher und regionalgeschichtlicher Literatur zu Hamburg und ganz Norddeutschland sind an ihrem neuen Standort angekommen: im Lesesaal 1, ganz in der Nähe des Eingangsbereichs. Der Bestand des ehemaligen Hamburg-Lesesaals ist dorthin umgestellt worden, um ihn sichtbarer und leichter zugänglich zu machen. Einzige Ausnahme: die kompletten Serien landesgeschichtlicher Zeitschriften von außerhalb Hamburgs sind magaziniert worden, um Platz zu schaffen für eine noch umfangreichere Aufstellung der eigentlichen Hamburg-Literatur. Auch die Bände des Hamburger Abendblatts sind bis zum Jahrgang 2017 am neuen Standort wieder verfügbar – für die Zeit sind die E-Paper des Abendblatts und seiner Regionalausgaben an den PCs in den Räumlichkeiten der SUB mit einer Verzugszeit von acht Tagen zu lesen.

Die Beratungszeiten sind geblieben: Mo Di 11-13, Mi-Fr 13-15 Uhr. Ein moderner Informationsplatz mit ausklappbarem und abschließbarem Tisch wurde installiert. Für telefonische Anfragen steht durchgehend der Anrufbeantworter der Hamburg-Sammlung unter 040 42838 5860 zur Verfügung. Schriftliche Anfragen können an das Funktionspostfach landesbibliothek@sub.uni-hamburg.de gerichtet werden. In den Katalogen der SUB wird der neue Standort unter „Staats- und Universitätsbibliothek – Lesesaal / Hamburg-Sammlung“ geführt.

Den Weg zur Hamburg-Sammlung weisen zum einen ein Info-Screen im Eingangsbereich des Lesesaals 1, der die vielfältigen Angebote der SUB als Landesbibliothek darstellt. Zum anderen werden die Regale der Hamburg-Sammlung demnächst mit einem eigenen Logo erkennbar gemacht. Nahe dem Info-Point und bei der Stadtteilliteratur im Regal sind aktuelle Flyer zu Veranstaltungen, Museen, Stadtteilarchiven und Geschichtswerkstätten in und um Hamburg zu finden.

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Der Hafenärztliche Dienst feiert 125-jähriges Bestehen

Der Hafenärztliche Dienst (HÄD) feiert Jubiläum: Seit 125 Jahren sorgen seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Infektions- und Gesundheitsschutz im Hamburger Hafen – und nehmen diese Aufgabe seit 1962 auch am Flughafen der Hansestadt wahr. Hamburgs Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks würdigte dieses Jubiläum im Seemannsclub Duckdalben der Deutschen Seemannsmission im Rahmen eines Empfangs.

„Die Gründung des Hafenärztlichen Dienstes vor 125 Jahren war eine richtungsweisende Entscheidung – seine Einrichtung hat sich bewährt. Gerade im Zeitalter der Globalisierung ist ein effektiver Infektions- und Gesundheitsschutz im Hafen und am Flughafen unverzichtbar“, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks.

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Tagungsbericht “Confronting the Colonial Past!” (28.2.-2.3.18)

Hamburg as a mayor transportation hub was key in establishing the German colonial empire. Various sites of memory bear witness to the City’s colonial legacy. Lieux de Memoire like the University of Hamburg (founded as the “Colonial Institute” in 1908) or the Baakenhafen from where Lothar von Trotha and his “Schutztruppe” embarked to commit the Herero-Nama-Genocide, 1904-1908. In 2014, the City of Hamburg founded the Research Centre Hamburg’s (post-)colonial legacy at the University of Hamburg to research and evaluate the cities violent colonial past. The conference “Confronting the Colonial Past!” explored discourses of colonial violence and visuality plus the interconnections of colonialism and globalization, and put a spotlight on (contemporary) (post-)colonial representations as well as on discourses of commemoration.

Jürgen Zimmerer (Hamburg), director of the Research Centre, opened the conference with a programmatic introduction that classified colonialism as a dynamic form of proto-globalization. Zimmerer highlighted that Hamburg represented the economic and cultural dimension of German colonialism and that the city was full of these colonial traces. Uncharted lieux de mémoire like Hagenbecks Zoo with its “Human Zoo”-exhibitions or the Chamber of Commerce that have to be identified and historically contextualized. Zimmerer emphasized that the University of Hamburg was a pillar of colonial power before it also became a site of critical engagement with colonial history in 1967/68 with the demolition of the Wissmann-Memorial, and that it now had to play an active part in establishing a city wide postcolonial memory concept as well as in the process of reconciliation.

Den vollständigen Tagungsbericht können Sie hier lesen.

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Urban Data Hub: Hamburg auf dem Weg zur digitalen Stadt

Daten aus den Bereichen Verkehr, Umwelt, Soziales und Wirtschaft sollen auf einer urbanen Datenplattform miteinander verknüpft und auch in Echtzeit auswertbar werden. Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und die HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) bilden die gemeinsame Kompetenzstelle für urbanes Datenmanagement, den „Urban Data Hub Hamburg (UD-HUB)„, der im Rahmen der Senatsstrategie „Digitale Stadt“ umgesetzt wird.

Die urbane Datenplattform UD-HUB soll städtische Daten so miteinander verknüpfen, dass sie vielfach sogar in Echtzeit im Internet abgefragt werden können. Darüber hinaus erforschen die beiden Partner unter der Leitung des LGV weitere Entwicklungsbedarfe und konzipieren innovative, digitale Dienste, die verschiedene Nutzergruppen von der Zivilgesellschaft über die Wirtschaft bis hin zu Wissenschaft und Verwaltung unterstützen können. Der einfache Zugang und die hohe Aktualität der Daten ermöglichen den Nutzerinnen und Nutzern künftig jederzeit schnelle Analysen und damit zügige Entscheidungen.

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Edition Nautilus erhielt den Zillmer-Verleger Preis

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Der K.-H. Zillmer-Verlegerpreis zeichnet verdienstvolles verlegerisches Handeln aus. Mit dem Preis ehrt die Karl-Heinz Zillmer-Stiftung unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung seit 1994 alle zwei Jahre Personen des literarischen Lebens, „die sich durch besonders mutige und weitreichende Entscheidungen und großen persönlichen Einsatz um die Literatur verdient gemacht haben“.

Hamburger Verlag Edition Nautilus ist der Preisträger für 2018. In dem Kleinverlag erscheinen unter anderem die Werke der britischen Feministin Laurie Penny, der Hamburger Aktivisten Niels Boeing und Christoph Twickel und des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel.

(Quelle: dpa und Edition Nautilus)

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Shortlist für den Hamburger Buchhandlungspreis 2018 steht fest

Eine Jury hat zehn inhabergeführte Hamburger Buchhandlungen für den Hamburger Buchhandlungspreis 2018 nominiert, mit dem die Behörde für Kultur und Medien zum dritten Mal besonders engagierte unabhängige Buchhandlungen auszeichnet. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Außerdem wurden drei Buchhandlungen für den mit 2.000 Euro dotierten Spezialpreis nominiert, der die Arbeit von thematisch spezialisierten Buchläden würdigt.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Die vielen sorgfältig ausgearbeiteten und inspirierenden Bewerbungen zeigen, wie leidenschaftlich und engagiert die Buchhändlerinnen und -händler Tag für Tag für die Literatur arbeiten. Besonders beeindruckend ist, wie sie sich auch für die Leseförderung einsetzen und ihre Buchhandlungen als lebendigen Ort des Austausches in den Stadtteilen verstehen. Der Buchhandlungspreis würdigt diesen wichtigen Bestandteil unserer Stadtkultur und honoriert die großartige Arbeit der Buchhändlerinnen und Buchhändler.“

Wann und wo? Die Gewinner werden von Senator Dr. Carsten Brosda zum Ausklang der „Langen Nacht der Literatur“ am 1. September 2018 verkündet. Die Abschlussfeier findet um 22 Uhr im Werner-Otto-Saal der Hamburger Kunsthalle statt.
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Medizinverbrechen im Nationalsozialismus : Gala Othero Winter liest aus der Anklageschrift des Hamburger Staatsanwaltes Dietrich Kuhlbrodt gegen Pastor Lensch und Senatsdirektor Struve wegen Beihilfe zum Krankenmord (05.07.)

Auf Grundlage der Berichte von Albert Huth, der während der NS-Zeit als Patient der Alsterdorfer Anstalten zwangssterilisiert wurde, ermittelte Staatsanwalt Dietrich Kuhlbrodt ab 1967 zu den Hamburger Krankenmorden. 1973 verfasste er eine über 800 Seiten dicke Anklageschrift gegen Pastor Friedrich Lensch, dem damaligen Leiter der Alsterdorfer Anstalten, und Kurt Struve, der als Leiter der Allgemeinen Verwaltung der Hamburger Gesundheitsbehörde die Verlegung psychisch kranker und körperlich behinderter PatientInnen in NS-Tötungsanstalten organisierte.

Die Schauspielerin Gala Othero Winter (Schauspielhaus Hamburg) wird aus der von Dietrich Kuhlbrodt 1973 fertig gestellten Anklageschrift zu den Hamburger Krankenmorden lesen. Im anschließenden Gespräch wird Philipp Osten, Medizinhistoriker, die Anklageschrift mit Dietrich Kuhlbrodt, Oberstaatsanwalt a. D., erläutern. Die Anklageschrift stand am Anfang der historischen Aufarbeitung der Krankenmorde in Hamburg und ist heute als Exponat im Lern- und Gedenkort des Museums ausgestellt.

Am Donnerstag 05.07 um 18:30 Uhr beginnt die Lesung im Medizinhistorischen Museum Hamburg (N30). Vor Beginn der Veranstaltung bietet das Museum um 18 Uhr eine kostenlose Führung durch die Ausstellungräume, die sich mit den Medizinverbrechen im Nationalsozialismus auseinandersetzen.

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Bücher „Stolpersteine in der Hamburger Neustadt und Altstadt – biographische Spurensuche“ erhältlich

Landeszentrale für politische Bildung und Institut für die Geschichte der deutschen Juden geben 21. Band der Reihe heraus. Auch der aktuell erschienene Doppelband der Buch-Serie zeichnet das Leben von Opfern des Nationalsozialismus nach und ist die bisher umfangreichste Publikation der Reihe. Erhältlich sind die beiden sich ergänzenden Bände gegen eine Bereitstellungspauschale von je 3 Euro im Infoladen der Hamburger Landeszentrale für politische Bildung, Dammtorwall 1. Weiterlesen

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Symposium zum Deutschen Hafenmuseum (17.10-19.10.2018)

In Hamburg wird derzeit mit Unterstützung von 120 Mio. Euro an Bundesmitteln ein Deutsches Hafenmuseum konzipiert und errichtet. Die Stiftung Historische Museen Hamburg ist mit der Projektleitung betraut und im Oktober diesen Jahres werden die inhaltlichen Eckpfeiler im Rahmen eines Symposiums im Museum für Hamburgische Geschichte diskutiert und weiterentwickelt.

Im Rahmen einer ICMM Regional Konferenz sollten aktuelle und innovative Positionen zur Erforschung und Musealisierung der Geschichte, der Perspektiven von Hafenkonglomeraten, der Bedeutung und des Wandels von Häfen weltweit präsentiert und ein Forum für den wissenschaftlichen und museumspraktischen Austausch geschaffen werden.

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ZEIT-Stiftung ist Wissenschaftsstiftung des Jahres 2018

Die gemeinnützige ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ist diesjährige Trägerin des Preises „Wissenschaftsstiftung des Jahres“, den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) gemeinsam ausgelobt haben.

Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 3. April 2018 in Berlin verliehen. Die Laudatio hält Professor Dr. Jan-Philipp Reemtsma.

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