Bergedorf und Niendorf im Film!

DVD Booklett_lay 2.inddJetzt erschienen:
Das Kultur- & Geschichtskontor Bergedorf präsentiert Ihnen zehn Filmdokumente aus den Jahren 1919 bis 1972 auf einer DVD – zusammen mehr als 90 Minuten historische Filmaufnahmen aus Bergedorfs Geschichte. Zu sehen sind Volksfeste, Schützenumzüge und Aufmärsche vor der Kulisse lange verschwundener Gebäude. Vielleicht erkennen Sie Ihre Großeltern auf dem Bergedorfer Wochenmarkt oder beim Rummel im Billtal…? Auch der dramatische Deichbruch bei Nettelnburg im Jahr 1930, die national- sozialistisch geprägte Heimat- woche von 1935 und die aufwendige Sanierung des Rieck-Hauses sind auf bewegten Bildern festgehalten.

Außerdem:
Zeitzeugen erzählen von damals – Ein Film von Dörthe Hagenguth
dvdZurück in die dörfliche Niendorfer Vergangenheit führt der erste Film, den das Forum Kollau in Auftrag gegeben hat. Mit acht bekannten Zeitzeugen, die ihren ganz eigenen Erzählton finden sowie vielen Bildern von damals lässt die Filmemacherin Dörthe Hagenguth die Zuschauer tief in die Geschichte des vorigen Jahrhunderts eintauchen. Das Niendorf von heute spielt dabei auch mit. Ein kurzweiliger Zeitzeugenfilm, der einen vitalen Einblick in das Leben des Hamburger Stadtteils Niendorf nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die junge Vergangenheit schenkt. Zeitzeugen erzählen aus ihren Kindheits- und Jugendtagen, aus dem gesellschaftlichen und politischen Leben, so wie es sich damals in Niendorf lebte.

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Hamburgs Geschichte im World Wide Web – Im „Tiedenkieker. Hamburgische Geschichtsblätter“ des Vereins für Hamburgische Geschichte sind 2017 acht Beiträge zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte unserer Stadt im digitalen Zeitalter erschienen

Im Verein für Hamburgische Geschichte erscheint einmal jährlich der „Tiedenkieker. Hamburgische Geschichtsblätter“. Er ist sozusagen der kleine Bruder der vom VHG herausgegebenen wissenschaftlichen „Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte“ (ZHG) und enthält neben Nachrichten aus dem Verein kleinere Beiträge zu Personen, Institutionen oder Ereignissen hamburgischer Geschichte sowie Auszüge aus Selbstzeugnissen von Hamburger Bürgerinnen und Bürger aus allen Zeiten.

Die Ausgabe 2017 hat erstmals  ein Thema, auf das sich alle inhaltlichen Beiträge beziehen: „Hamburgs Geschichte im World Wide Web“.

In acht Texten führen die Autorinnen und Autoren in Projekte ein, die sich für alle frei im Internet zugänglich der Verbreitung oder Erschließung der hamburgischen Geschichte verschrieben haben:

Den Anfang macht Ulrich Hagenah mit einem Beitrag über HamburgWissen Digital.  Das landesgeschichtliche Portal, auf dessen Seiten wir uns gerade befinden, ist eine Art Klammer, da hier Informationen zu Webauftritten, Quellen, Literatur und Objekten mit Bezug zur hamburgischen Geschichte und Gegenwart gebündelt recherchiert werden können.
Ulrich Hagenah nennt einige Beispiele, die sich in detaillierteren Beschreibungen auch in Einzelbeiträgen des „Tiedenkieker“ wiederfinden, so die von Paul Flamme vorgestellten Recherchemöglichkeiten in den Online-Findmitteln des Staatsarchivs oder die Kurzdarstellung von Claudia Thorn zu biografischen Datenbanken als Fundus der Personen-und Stadtgeschichte.

Des Weiteren können Sie die Entstehung und die Nutzungsmöglichkeiten einzelner Projekte mit thematischen Schwerpunkten kennenlernen:

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Zacharias Conrad von Uffenbach in seiner Zeit – Wissen und Gelehrtenkultur um 1700

Zacharias Conrad von Uffenbach, der Protagonist der angekündigten Tagung, zählte zu den herausragenden Sammlern und gelehrten Netzwerkern seiner Zeit. Im Laufe seines Lebens soll er einen Bestand von etwa 40.000 Büchern und Handschriften erworben haben, von denen sich viele heute noch lokalisieren lassen. Der Umfang von Uffenbachs Kollektion war damit zweifellos außergewöhnlich. Eine der Fragen, die die Konferenz in Hamburg zu stellen haben wird, ist die nach den Gründen für Uffenbachs besonderen Erfolg beim Zusammentragen von Gedrucktem und Handgeschriebenem. Neben den Besonderheiten von Uffenbachs Leben und Aktivitäten möchte die Tagung jedoch zugleich auch die zeittypischen Elemente dieser Gelehrtenfigur herausarbeiten. Es geht also nicht zuletzt darum, an Hand einer exemplarischen Beschäftigung mit Uffenbach zeittypische Konstellationen, Praktiken und Rahmenbedingungen von Gelehrsamkeit und gelehrten Sammlungsstrategien zu untersuchen. Weiterlesen

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De Stabi nu ok op platt…

Die Stabi bietet seit einigen Jahren einige ihrer Service-Webseiten in fremden Sprachen an. Jetzt ist neben den gängigen Fremdsprachen noch eine neue hinzugekommen: Plattdeutsch!

Neben den allgemeinen Service-Informationen haben wir als Landesbibliothek der Freien und Hansestadt Hamburg für unsere plattdeutschen Leserinnen und Leser aber noch mehr zu bieten. Die niederdeutsche Sprache ist ein wesentliches kulturgeschichtliches Identifikationsmerkmal für Hamburg und ihre Bewohner (und die Stabi sammelt selbstverständlich auch Literatur dazu) und darüm gifft dat uns Hamborg-Sieden nu ok op platt.

„De Stabi is de Landesbibliothek von der Free‘e un Hansestadt Hamborg. Un darüm sammelt, heegt un pleegt se allns, wat mit de Vergangenheit un de Besünnerheiten von de Stadt un de Metropolregion ümto to doon hett.“

Möglich wurde dieses „fremdsprachliche“ Angebot durch die glückliche Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Jürgen Ruge, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Niederdeutsche Sprache und Literatur am Institut für Germanistik der Universität Hamburg, der die Texte für uns ins Niederdeutsche übertragen hat. NDR 90,3 hat mit Herrn Ruge über die Übersetzungsarbeit ein Interview geführt, das Sie hier anhören können: NDR 90,3 Stabi op platt

Sie können die plattdeutschen Texte aufrufen, indem Sie auf unseren Hamburg-Seiten in der Breadcrumb-Zeile rechts das rote Hamburg-Fähnchen Plattdeutsch anklicken. Kiek also mol wedder in, t’on Bispill in uns groot Hamborg-Schaufinster, wo dat veel to entdecken gifft up Biller ut Hamborgs ole Tieden oder ut dat Leben un Wark von heel bekannte Hamborgers as Wolfgang Borchert.

Monika Thoms, Heinke Schumacher

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Thomas Selle: Tagung und Konzert

thomas-selleThomas Selle (1599–1663) wurde 1641 – inmitten des Dreißigjährigen Krieges – als Kantor nach Hamburg berufen wurde, was nichts Geringeres bedeutete als die Aussicht auf eine der attraktivsten Positionen im norddeutschen Musikleben. Trotz der musikhistorischen Bedeutung Selles ist sein Werk heute nahezu unbekannt, was schlicht der Überlieferung seiner Kompositionen in Stimmbüchern und Tabulaturen geschuldet ist. Im Rahmen des aktuellen DFG-Projektes werden Selles – in der Staatsbibliothek verwahrten – „Opera omnia“ in moderne Notenschrift übertragen und dadurch wieder lesbar gemacht. Auf dieser Grundlage stellt die Tagung Selles Wirken unter analytischen, ästhetischen, kulturhistorischen und theologischen Perspektiven neu zur Diskussion.

Wann und wo? Freitag, 10. & Samstag, 11. November 2017, 9.30 Uhr im Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek, Eintritt frei

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Tagung: 150 Jahre Schleswig-Holstein in Preussen

2017 jährt sich die Eingliederung der Herzogtümer Schleswig und Holstein in das Königreich Preußen zum 150. Mal. Von der einen Seite als Schleswig-Holsteins Eintritt in die Moderne bewertet, sieht die andere Seite die Machtübernahme kritisch und verweist dabei auf die damit einhergehenden starken, teils radikalen Veränderungen der hergebrachten soziopolitischen Ordnung.

Die regionalgeschichtlich konzipierte Tagung widmet sich aus diesem Anlass der zentralen Frage nach der Bedeutung dieser Inkorporation für die neue preußische Provinz Schleswig-Holstein in langer Sicht und für das Königreich selbst. Wie implementierten die neuen Machthaber – erfolgreich – ihre politischen Vorstellungen und ihre umfassende Reform- und Modernisierungspolitik in der schleswig-holsteinischen Bevölkerung, die zu Anfang mehrheitlich alles andere als begeistert von der preußischen Machtübernahme war? Wie wirkte sich die neue Verwaltung auf die junge preußische Provinz konkret aus? Welche Veränderungen ergaben sich für die schleswig-holsteinische Bevölkerung und die neu entstandene dänische Minderheit im nördlichen Teil Schleswigs?

Wo und wann? Otto-von-Bismarck-Stiftung Friedrichsruh, 1. Dezember 2017

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Neues Länderzentrum für Niederdeutsch

Die Länder Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen gründen ein Länderzentrum für Niederdeutsch als gemeinsame Gesellschaft (GmbH). Dieses wird zum 1. Januar 2018 seine Arbeit aufnehmen. Der Sitz des Länderzentrums für Niederdeutsch wird in Bremen sein. Von dort aus soll der Schutz, der Erhalt und die Weiterentwicklung der niederdeutschen Sprache künftig länderübergreifend koordiniert und hierbei Verbände, Ehrenamtliche und wissenschaftliche Institutionen eng eingebunden werden.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Ich bin erfreut, dass – nach Beendigung der Verhandlungen – die niederdeutsche Sprache durch das neue Länderzentrum positive Impulse erfahren wird und die vier Nordländer weiterhin einen gemeinsamen Weg zur Förderung des Niederdeutschen beschreiten.“

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Vorlesungsreihe „(Fast) 100 Jahre Universität Hamburg“ Teil 2

Das Jubiläum „100 Jahre Universität Hamburg“ rückt näher – und bietet einen besonderen Anlass zur Beschäftigung mit Geschichte, Gegenwart und Perspektiven der Universität.

Auch Teil 2 der Ringvorlesung bietet den zur Hamburger Universitätsgeschichte arbeitenden Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit, ihre laufende Forschung einem breiten Publikum vorzustellen und (Zwischen-)Ergebnisse zu diskutieren.
Die Vorlesungsreihe wird von der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte in Kooperation mit dem Forschungsverbund Kulturgeschichte Hamburgs (FKGHH) und dem Verein für Hamburgische Geschichte (VHG) veranstaltet. Sie ist zugleich Teil XV der vom FKGHH seit 2007 organisierten Vorlesungsreihe „Andocken“. Die Sonderveranstaltung am 9. November findet in zusätzlicher Kooperation mit der Arbeitsgruppe „Studierendengeschichte“ der Verfassten Studierendenschaft beim AStA der Universität Hamburg statt.

Wann und wo? Vom 17.Oktober 2017 bis 30. Januar 2018 immer dienstags, 18–20 Uhr, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel West, Raum 221

Details zu den Vorträgen finden Sie hier.

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Abendvorträge des Stader Geschichts- und Heimatvereins

In den kommenden Monaten bietet der Stader Geschichts- und Heimatverein verschiedenste Vorträge im Museum Schwedenspeicher an. Dabei wird beispielsweise der Künstler, Schriftsteller und Kunstpädagoge Oskar Schwindrazheim (1865-1952) vorgestellt, der auf vielfältige Weise in die Reformbewegungen zwischen 1885 und 1930 eingebunden war. Man kann aber auch etwas über die Kleidung der Moorleiche von Obenaltendorf und andere vorgeschichtliche Textilfunde lernen. Wer sich für Binnenschifffahrt auf der Elbe interessiert bekommt einen historischen Überblick vom Wiener Kongress bis heute. Außerdem wird das Thema Klimawandel in der Metropolregion Hamburg sowohl mit Blick in die Geschichte als auch in die Zukunft behandelt und die Jugendzentrumsbewegung der 1970er Jahre im Hamburger Umland vorgestellt.

Alle Vorträge finden Sie noch einmal hier.

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Hamburgs erstes digitales Geschichtsbuch geht online

Das »Hamburg Geschichtsbuch« bietet einen didaktisch aufbereiteten Überblick über die Stadtgeschichte vom Beginn der Siedlung bis ins späte 20. Jahrhundert. Das Themenspektrum ist breit: Es reicht von der Hammaburg, der historischen Keimzelle Hamburgs am Domplatz, bis zur Hafenstraße als Synonym für den Hamburger Häuserkampf der 1980er Jahre, von der Zitronenjette und dem Leben der ärmeren Bevölkerung in Hamburgs Innenstadt bis zum Wandel des ökonomischen und sozialen Gefüges in den Vier- und Marschlanden. Mit Epochentexten, Themenschwerpunkten und Arbeitsmaterialien erleichtert die Website es künftig, regionale Bezüge im Unterricht herzustellen.

Anlässlich des Launches diskutieren die Historiker Kirsten Heinsohn, Franklin Kopitzsch und Silke Urbanski über den Stand und (didaktische) Perspektiven der Hamburgischen Landesgeschichte.

Wann und wo? Mittwoch, 06.09.2017, 19 Uhr im KörberForum

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Link zum digitalen Geschichtsbuch Hamburgs finden Sie hier.

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