Hamburgs erstes digitales Geschichtsbuch geht online

Das »Hamburg Geschichtsbuch« bietet einen didaktisch aufbereiteten Überblick über die Stadtgeschichte vom Beginn der Siedlung bis ins späte 20. Jahrhundert. Das Themenspektrum ist breit: Es reicht von der Hammaburg, der historischen Keimzelle Hamburgs am Domplatz, bis zur Hafenstraße als Synonym für den Hamburger Häuserkampf der 1980er Jahre, von der Zitronenjette und dem Leben der ärmeren Bevölkerung in Hamburgs Innenstadt bis zum Wandel des ökonomischen und sozialen Gefüges in den Vier- und Marschlanden. Mit Epochentexten, Themenschwerpunkten und Arbeitsmaterialien erleichtert die Website es künftig, regionale Bezüge im Unterricht herzustellen.

Anlässlich des Launches diskutieren die Historiker Kirsten Heinsohn, Franklin Kopitzsch und Silke Urbanski über den Stand und (didaktische) Perspektiven der Hamburgischen Landesgeschichte.

Wann und wo? Mittwoch, 06.09.2017, 19 Uhr im KörberForum

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

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Der Garten der Frauen feiert seinen 16. Geburtstag

Der Verein Garten der Frauen e.V. lädt herzlich ein zum 16. Geburtstag des Gartens der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

An diesem Tag wird die Skulptur für Marie Groot eingeweiht, die mit finanzieller Förderung durch die Kulturbehörde Hamburg in den Garten der Frauen versetzt wurde. Außerdem wird der historische Grabstein für Adele Schwab, Autorin, Diakonisse, Sozialfürsorgerin enthüllt und das neue viktorianische Gewächshaus offiziell eröffnet. Musikalisch wird die Veranstaltung begleitet von der Musikerin Anne Wiemann. Sie spielt Melodien des Komponisten und NS-Verfolgten Paul Abraham. Sein Grab und das seiner  Ehefrau Charlotte Feszely, die ihn in seinen letzten Lebensjahren gepflegt hatte, befinden sich auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Wann und wo? Am 10. September ab 14 Uhr im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, nahe der Kapelle 10

Weitere Informationen zum Verein finden Sie hier.

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Hafen, Metropole, Hinterland: Hamburg und Rotterdam im 20. Jahrhundert

Die Geschichte Hamburgs und Rotterdams im 20. Jahrhundert weist zahllose Parallelen auf. Beide Städte besitzen den jeweils größten Seehafen ihres Landes und verstehen bzw. vermarkten sich selbst als Hafenstädte. Beide wurden im Zweiten Weltkrieg stark zerstört und mussten ihren Hafen nach 1945 wieder aufbauen und seitdem immer wieder an die technischen und ökonomischen Herausforderungen der Schifffahrt anpassen. Wie verliefen diese Anpassungsprozesse in den beiden Städten? Wie unterscheiden sich deutsche und niederländische Stadtgeschichte in Bezug auf Hamburg und Rotterdam? Welche Verbindungen bestehen zwischen den beiden Städten und wie gehen sie mit Migration und kultureller Vielfalt um? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der vom Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte und der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg organisierten und durch das Duitsland Instituut der Universiteit van Amsterdam geförderten Tagung (24.03.2017-25.03.2017). Insgesamt neun Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen präsentierten dazu an den beiden Tagungstagen ihre aktuellen Forschungen.

Ausführlicher Bericht zur Tagung finden Sie hier.

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20 Jahre offen: Das Museum der Arbeit feiert

Das Museum ist in Feierstimmung!

Vor 20 Jahren wurde die Dauerausstellung eröffnet. Die ersten Ideen für das Museum der Arbeit in Hamburg reichen bis in die 1970er Jahre zurück, 1980 kam es zur Gründung des Vereins „Museum der Arbeit e.V.“. Im Jahr 1997 wurde dann das Museum auf dem ehemaligen Fabrikgelände der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie erstmals einem breitem Publikum zugänglich. Dieses Jubiläum soll mit allen Nachbarn und Freunden groß gefeiert werden.

Wann und Wo? 24.&25.06. im Museum der Arbeit. Der Eintritt ist frei.

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Ein Hamburger Kaufmann und Industrieller – Erste Biographie über Julius Carl Ertel erschienen

Er war ein vielschichtiger Unternehmer mit beeindruckendem Gespür für die industriellen Entwicklungen, ferner ein Netzwerker im privaten wie auch im wirtschaftlichen Kontext. Nun ist die erste Biographie über Julius Carl Ertel erschienen, der als Direktor und später als Alleininhaber einer Kupferhütte in der Kaufmanns- und Handelsstadt Hamburg eine Sonderstellung innehatte. Verfasst hat das Lebensbild Hans Joachim Schröder, veröffentlicht worden ist es als 19. Band in der von der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung herausgegebenen Reihe „Mäzene für Wissenschaft“. Weiterlesen

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Erwin Panofsky – ins Paradies vertrieben (Vortrag von Karen Michels am 14.06.17)

„Ins Paradies vertrieben“ empfand sich der damals 41-jährige Ordinarius für Kunstgeschichte der Hamburgischen Universität, als er 1934 die rettenden USA erreichte. Die Kunsthistorikerin Karen Michels zeigt in ihrem Vortrag, wie sehr Erwin Panofskys erfolgreiches Wirken im Exil von seiner Hamburger Zeit bestimmt war. Sie präsentiert erstmals Ergebnisse ihres im Herbst erscheinenden Buches „Sokrates in Pöseldorf. Erwin Panofskys Hamburger Jahre“. Die Publikation markiert den Auftakt der neuen Biographienreihe „Wissenschaftler in Hamburg“, die von der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung herausgegeben wird.

Wann und Wo? 14. Juni 2017, 18.30 Uhr im Universitätshauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal J)

Laden Sie sich hier das komplette Programm der „Tage des Exils“ herunter.

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Vorlesungsreihe „(Fast) 100 Jahre Universität Hamburg“ bereitet auf das nahende Jubiläum vor

2019 feiert die Universität Hamburg ihr hundertjähriges Jubiläum. Bei so viel Geschichte darf man ruhig mal früher anfangen: in der Reihe „(Fast) 100 Jahre Universität Hamburg“ setzt sich die Universität im kommenden Sommersemester 2017 mit ihrer eigenen Vergangenheit, Gegenwart und ihren Perspektiven in spannenden Vorträgen auseinander. Weiterlesen

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9. Agathe-Lasch-Preis an Dr. Viola Wilcken verliehen

Im Rahmen eines Senatsempfangs im Hamburger Rathaus wurde am 14. Februar 2017 der Agathe-Lasch-Preis von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank an die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Viola Wilcken (Christian-Albrecht-Universität zu Kiel) übergeben. Weiterlesen

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Nexthamburg – eine Plattform für aktive Bürgerbeteiligung in Hamburg

Seit 2009 bietet der von Aktivisten organisierte Verein Nexthamburg eine Plattform für alle, die auf innovative Weise über die Entwicklung der Stadt Hamburg mitbestimmen möchten. Dafür stellt Nexthamburg auf seiner Webseite diverse partizipativ ausgerichtete Werkzeuge zur Verfügung, organisiert aber auch Veranstaltungen vor Ort. Weiterlesen

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Radiosendung „Eine Lange Nacht über Ferdinand Beneke“ im Deutschlandfunk

Die Sendereihe „Lange Nacht“ des Deutschlandfunks hat kürzlich eine dreistündige Sendung dem bekannten Tagebuchschreiber Ferdinand Beneke gewidmet. Unter der Regie von Charlotte Drews-Bernstein haben Ariane Smith und Frank Hatje, die sich im Rahmen der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur mit Beneke auseinandersetzen, über dessen hinterlassene Tagebücher und Schriften berichtet. Weiterlesen

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